DEL-Finale: Mannheim schießt Rekordtor und geht in Führung - SPIEGEL ONLINE
DEL-Playoffs, Finale: Adler Mannheim gewinnen Spiel 3 gegen EHC Red Bull München | Adler Mannheim
Nach dem dritten Finalduell der Deutschen Eishockey-Liga haben die Adler Mannheim gegenüber RB München jetzt die Nase vorn. Die Mannheimer kamen durch das schnellste Tor der DEL-Geschichte früh auf die Siegerstraße.

Mit dem schnellsten Tor in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Hauptrundensieger Adler Mannheim einen großen Schritt zu seinem achten Meistertitel gemacht. Nationalspieler Matthias Plachta traf bereits nach fünf Sekunden und ebnete den Weg zum 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)-Erfolg im dritten Play-off-Finale gegen Serienmeister Red Bull München.

Kritik an den Schiedsrichtern ist Jackson nicht mehr zu entlocken. Zu oft hat ihn die DEL dafür schon zur Kasse gebeten – genauso wie seinen Mannheimer Kontrahenten Pavel Gross. Nach dem 3:0 der Adler am Samstag wurden beide Trainer sogar mit Geldstrafen belegt, weil sie es “zugelassen” hätten, dass nach Ende des ersten Drittels “Spieler von der Bank kommend” an den Auseinandersetzungen auf dem Eis teilnahmen.

DEL, Playoffs: Adler Mannheim schlagen EHC Red Bull München mit 4:1

Damit geht Mannheim 2:1 in Führung und benötigt in der Best-of-Seven-Serie nur noch zwei Siege, um die Münchner als Meister abzulösen.

Plachtas Sturmkollege Andrew Desjardins erhöhte in 5:3-Überzahl (7.) und mit einem Abstaubertor (26.), Tommi Huhtala (56.) sorgte für die Entscheidung zugunsten der Mannheimer, die den Heimfluch in den Duellen der beiden überragenden Teams der aktuellen Saison beendeten. In den sechs Aufeinandertreffen zuvor hatte jeweils die Auswärtsmannschaft gewonnen. Patrick Hager (31.) traf für den Titelverteidiger.

Der Puck war kaum eingeworfen, da zappelte er schon im Netz: Plachta, einer von elf Silbermedaillengewinnern von 2018 auf dem Eis, war genauso schnell wie der Augsburger Andre Faust, der die DEL-Bestmarke 1998 aufgestellt hatte.

Münchens Rekordtrainer Don Jackson, der seinen neunten Meistertitel anpeilt, musste in seinem 841. DEL-Spiel nicht nur auf seinen verletzten Topscorer Mark Voakes verzichten. Nach drei Minuten war die Partie auch für Trevor Parkes beendet, der nach einem Kniecheck gegen Nationalspieler Sinan Akdag eine umstrittene Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt. Damit fehlten den Münchnern sechs Stammspieler.

Andrew Desjardins erhöhte in 5:3-Überzahl (7.) und mit einem Abstaubertor (26.), Tommi Huhtala (56.) sorgte für die Entscheidung zugunsten der Mannheimer. In den sechs Aufeinandertreffen zuvor hatte jeweils die Auswärtsmannschaft gewonnen. Patrick Hager (31.) traf für den Titelverteidiger. Das vierte Spiel wird am Mittwoch (19.30 Uhr/Sport1 und Magenta Sport) in München ausgetragen.

Den Mannheimer Sieg am Samstag hatte der überragende Endras mit 23 Paraden festgehalten. Der Nationaltorhüter, der bereits zum dritten Mal in den Play-offs ohne Gegentor blieb, erlebt seinen dritten Frühling. Bei der Heim-WM 2010 mit dem sensationellen Halbfinaleinzug noch als “Titan” gefeiert, war er beim Olympia-Silber im vergangenen Jahr ohne eine Einsatzminute nur Tourist.

Die DEL hatte nach dem Mannheimer 3:0 am Samstag die Trainer Don Jackson (München) und Adler-Coach Pavel Gross mit Geldstrafen belegt, weil sie es “zugelassen” hätten, dass nach Ende des ersten Drittels “Spieler von der Bank kommend” an den Auseinandersetzungen auf dem Eis teilnahmen. Schon zuvor hatten Jackson und Gross mehrmals Strafen zahlen müssen – vor allem wegen Kritik an den Schiedsrichtern.

Die Adler Mannheim gewinnen Spiel drei und gehen in der Final-Serie gegen den EHC Red Bull München erstmals in Führung. Ein Traumstart ist der Schlüssel zum Sieg:

In den bisherigen Saison-Duellen hat immer das Auswärtsteam gewonnen, am Montag (22. April) können die Adler Mannheim diese Serie beenden. Vor 13.600 Zuschauern setzt sich der Hauptrunden-Sieger in der ausverkauften SAP Arena mit 4:1 gegen den EHC Red Bull München durch und krallt sich somit die 2:1-Führung im Finale der DEL-Playoffs.

Mit einem Sieg am Mittwoch (24. April) kann sich das Team von Trainer Pavel Gross sogar den ersten Matchpuck sichern.

Matthias Plachta schoss das schnellste Tor in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL), doch als Rekordschütze fühlte sich der Olympiaheld noch nicht. (Highlights des Spiels ab 19 Uhr im TV auf SPORT1)

Von der ersten Sekunde an reißen die Adler Mannheim das Geschehen an sich. Nach dem Bully-Gewinn bedient David Wolf Matthias Plachta, der nach fünf Sekunden das schnellste Final-Tor der DEL-Geschichte erzielt. Damit hat Plachta den Rekord von Andre Faust eingestellt, der 1998 in der Hauptrunde ebenfalls nach fünf Sekunden getroffen hat.

München ist völlig von der Rolle: Für Trevor Parkes (3.) ist die Partie nach einem Knie-Check gegen Sinan Akdag früh beendet. In Überzahl erhöht Andrew Desjardins (7.) auf 2:0 – die SAP Arena steht Kopf! Auch nach 20 Minuten ist die Führung völlig verdient. Ein Lattentreffer von John Mitchell (13.) ist die gefährlichste Situation der Gäste.

Derzeit nimmt er nicht nur mit Mannheim Kurs auf seinen zweiten Meistertitel, sondern bewirbt sich auch wieder für eine Hauptrolle in der Nationalmannschaft.

Im Mittelabschnitt zeigt der Meister ein anderes Gesicht. Immer wieder muss Dennis Endras eingreifen. Dennoch sind es die Mannheimer, die das dritte Tor erzielen. Desjardins (26.) macht seinen Doppelpack perfekt! Fünf Minuten später ist Endras allerdings geschlagen. Patrick Hager stellt in Überzahl den alten Abstand wieder her.

“Es gibt Sachen, die wir nicht kontrollieren können”, meinte der Amerikaner vielsagend: “Die, die wir kontrollieren, müssen wir besser machen.”

Der Meister kann den Schwung aber nicht mit ins letzte Drittel nehmen und kassiert einige unnötige Strafzeiten. Tommi Huhtala macht vier Minuten vor der Schlusssirene alles klar und trifft zum 4:1-Endstand.

56. Minute: Das wird es dann gewesen sein für den EHC: Button (Cross-Check) holt sich eine unnötige Strafe ab.

“Es war ein Superstart für uns”, meinte Torhüter Dennis Endras, “das hat uns Selbstvertrauen für den Rest des Spiels gegeben.”

53. Minute: Gute Konterchance für die Adler: Adam läuft Richtung Tor und spiel zu Huhtala, der an aus den Birken scheitert.

50. Minute: Die letzten zehn Minuten laufen, München kommt momentan nicht zur Entfaltung. Die Adler kontrollieren die Partie.

Die DEL hatte nach dem Mannheimer 3:0 am Samstag Jackson und Adler-Coach Pavel Gross mit Geldstrafen belegt, weil sie es "zugelassen" hätten, dass nach Ende des ersten Drittels "Spieler von der Bank kommend" an den Auseinandersetzungen auf dem Eis teilnahmen. Schon zuvor hatten Jackson und Gross mehrmals Strafen zahlen müssen – vor allem wegen Kritik an den Schiedsrichtern. Dennis Endras hatte Mannheims Sieg am Samstag mit 23 Paraden festgehalten. Der Torhüter, der bereits zum dritten Mal in den Play-offs ohne Gegentor blieb, leitete das Lob aber gleich weiter. "Die Jungs haben einen super Job gemacht", sagte der 33-Jährige: "Jeder opfert seinen Körper, da kann ich nur den Hut ziehen."

Zweite Pause! Der EHC Red Bull München ist im zweiten Drittel das bessere Team. Nichtsdestotrotz hat Andrew Desjardins in der 26. Minute sein zweites Tor erzielt. In Überzahl kann München fünf Minuten später verkürzen. Wir melden uns gleich mit dem letzten Drittel wieder.

Mit dem schnellsten Tor in der Geschichte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Hauptrundensieger Adler Mannheim einen großen Schritt zu seinem achten Meistertitel gemacht. Olympiaheld Matthias Plachta traf bereits nach fünf Sekunden und ebnete den Weg zum 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)-Erfolg im dritten Play-off-Finale gegen Serienmeister Red Bull München. Im Duell der Giganten ging Mannheim mit 2:1 in Führung und benötigt in der Best-of-seven-Serie nur noch zwei Siege, um die Münchner vom Thron zu stoßen.

37. Minute: München ist am Drücker, die Adler können ihr Spiel momentan nicht aufziehen.

Andrew Desjardins erhöhte in 5:3-Überzahl (7.) und mit einem Abstaubertor (26.), Tommi Huhtala (56.) sorgte für die Entscheidung zugunsten der Mannheimer, die den Heimfluch in den Duellen der beiden überragenden Teams der aktuellen Saison beendeten. In den sechs Aufeinandertreffen zuvor hatte jeweils die Auswärtsmannschaft gewonnen. Patrick Hager (31.) traf für den Titelverteidiger. Das vierte Spiel wird am Mittwoch (19.30 Uhr/Sport1 und Magenta Sport) in München ausgetragen.

34. Minute: Der EHC ist wieder komplett, die Adler können aus dieser Überzahl kein Kapital schlagen.

Der Nationaltorwart, der "Titan" beim sensationellen Halbfinaleinzug bei der Heim-WM 2010, beim Olympia-Silber im vergangenen Jahr in Pyeongchang aber als dritter Goalie nur Tourist, half den Mannheimern vor allem in Unterzahl mit seinen Paraden. Eine Minute lang überstanden die Adler sogar mit drei gegen fünf. "Wenn du kein Tor schießt, kannst du kein Spiel gewinnen", meinte Münchens DEL-Rekordtorjäger Michael Wolf lapidar.

31. Minute: Tor für München! Mehrere Schüsse kommen auf das Tor von Endras, Hager kann den Adler-Goalie letztlich bezwingen.

30. Minute: Nur Sekunden nachdem er wieder auf dem Eis ist, muss Akdag wegen Hakens zurück in die Kühlbox. 

Rekordtrainer Don Jackson, der seinen neunten Meistertitel anpeilt, musste in seinem 841. DEL-Spiel nicht nur auf seinen verletzten Topscorer Mark Voakes verzichten. Nach drei Minuten war die Partie auch für Trevor Parkes beendet, der nach einem Kniecheck gegen Nationalspieler Sinan Akdag eine umstrittene Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt. Damit fehlten den Münchnern sechs Stammspieler.

26. Minute: Das Tor machen aber die Adler! Plachta zieht ab, aus den Birken kann nur abwehren, über Umwege drückt Desjardins die Scheibe über die Linie – 3:0!

Der “Heimfluch” in den DEL-Finals ist gebrochen: Nachdem beide Teams ihr erstes Heimspiel verlieren, schlagen die Adler Mannheim im dritten Duell die Münchner Gäste. Schon nach fünf Sekunden bahnt sich der Erfolg an, am Ende ist er deutlich. Zwei Siege fehlen dem besten Team der Saison noch zum Titel.

21. Minute: München gleich in der Vorwärtsbewegung: Stajan mit der ersten Prüfung für Endras, der abwehren kann.

Erste Pause in der SAP Arena: Was für ein Auftritt der Adler Mannheim! Plachta erzielt das schnellste Tor der Final-Geschichte, in der siebten Minute erhöht Desjardins auf 2:0. Verdiente Führung, so kann es im zweiten Drittel weitergehen.

18. Minute: Eisenschmid trifft zum vermeintlichen 3:0, doch die Referees bemühen den Videobeweis.

16. Minute: Plachta hat im Powerplay die beste Chance für die Adler, aus den Birken kann aber abwehren. München wieder vollzählig.

13. Minute: Mannheim lässt in Unterzahl kaum etwas zu und ist wieder komplett. Kurz vor dem Ende des Münchner Powerplays senkt sich ein Schuss von Mitchell auf die Latte, doch ansonsten wird es für das Tor der Hausherren nicht wirklich gefährlich.

9. Minute: Mitchell mal mit einem Abschluss für die Gäste, dankbare Aufgabe für Endras.

7. Minute: TOOOR FÜR DIE ADLER!!! Die Adler legen sich die Scheibe zurecht, Desjardins zimmert das Ding dann in die Maschen – 2:0.

6. Minute: Nächste Strafe gegen München: Boyle (Halten) muss in die Kühlbox. Die Adler haben nun zwei Minuten doppelte Überzahl.

3. Minute: Die Gäste holen sich die erste Strafe ab: Parkes muss nach einem Knie-Check gegen Akdag raus. Der Münchner erhält eine 5+Spieldauer-Strafe, für ihn ist die Partie gelaufen. 

1. Minute: TOOOOR FÜR DIE ADLER! Nach fünf (!) Sekunden gehen die Adler in Führung: Nach dem Bullygewinn spielt Wolf quer auf Plachta, der aus den Birken keine Chance lässt. Wahnsinn!

Nachdem Pavel Gross bereits nach dem ersten Spiel eine Geldstrafe bekommen hat, sind nach dem zweiten Final-Spiel beide Trainer mit einer Geldstrafe belangt worden. „Die Ligagesellschaft hat beide Trainer der Finalserie mit einer Geldstrafe belegt. Pavel Gross und Don Jackson hatten es zugelassen, dass sich nach Ende des ersten Drittels im zweiten Finalspiel Spieler von der Bank kommend an Auseinandersetzungen auf dem Eis beteiligten“, schreibt die DEL auf Twitter.

Zum Auftakt der Final-Serie haben die Adler Mannheim eine bittere Heimniederlage hinnehmen müssen: Nachdem Ben Smith die Blau-Weiß-Roten zunächst in Führung gebracht hat, kann Matt Stajan für München ausgleichen. In der Overtime ist es dann ausgerechnet der ehemalige Adler-Spieler Frank Mauer, der die Auftaktpleite der Mannheimer besiegelt.

Nur zwei Tage später kann der DEL-Hauptrundensieger aber zurückschlagen: Chad Kolarik, Markus Eisenschmid und Ben Smith lassen am Samstag die zahlreich mitgereisten Adler-Fans in München jubeln und sorgen für den Ausgleich in der Final-Serie. 

Spiel drei der Final-Serie kannst Du ausschließlich beim kostenpflichtigen Anbieter Magenta Sport verfolgen. Sport1 wird um 19 Uhr im Free-TV lediglich eine Zusammenfassung zeigen.

Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker! Hier erfährst Du alles zum dritten Final-Spiel in den DEL-Playoffs zwischen den Adler Mannheim und dem EHC Red Bull München (Montag, 22. April/14 Uhr)