Baden-Württemberg: ICE mit Luftgewehr beschossen - SPIEGEL ONLINE
Deutsche Bahn: Unbekannte schießen mit Luftgewehr auf ICE
Bei Mannheim ist ein ICE von Unbekannten beschädigt worden – offenbar mit Schüssen aus einem Luftgewehr. Verletzte soll es nicht gegeben haben, die Bundespolizei ermittelt.

Ein ICE ist nahe Ladenburg bei Mannheim mit einem Luftgewehr beschossen worden. Niemand sei verletzt worden, teilte die Bundespolizei in Karlsruhe mit. Der Zug war am Donnerstagabend von Berlin nach Saarbrücken unterwegs. Wo genau die Schüsse den Zug trafen, ist nach ersten Ermittlungen der Polizei noch unklar.

Der Zug wurde an neun Stellen getroffen, vier Wagen wurden an Türen, Fenstern und Wänden beschädigt. Die Fenster wurden nicht zertrümmert, der Schaden war begrenzt auf die äußere Seite der Doppelscheiben. So gelangte kein Schuss ins Wageninnere. Am Zug wurden keine Projektile gefunden.

ICE bei Ladenburg offenbar mit Luftdruckpistole beschossen | Mannheim | SWR Aktuell Baden-Württemberg | SWR Aktuell

Die etwa 150 Menschen an Bord des Zugs wurden in Sicherheit gebracht. Die Bundespolizei ermittelt gegen Unbekannt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Schock für die Passagiere von ICE 1536 auf dem Weg von Berlin nach Saarbrücken am Donnerstagabend: Vier Einschläge am Zug!

Ein ICE ist unterwegs: Offenbar haben unbekannte Täter einen Zug beschädigt. (Symbolbild) (Quelle: PicturePoint/imago images)

In Baden-Württemberg ist ein Schnellzug während der Fahrt von Unbekannten demoliert worden. Die Fahrgäste mussten aus Sicherheitsgründen umsteigen.

Ein ICE ist nahe dem baden-württembergischen Ladenburg bei Mannheim mit einem Luftgewehr beschossen worden. Verletzt wurde niemand, wie die Bundespolizei in Karlsruhe am Freitag mitteilte. Der Zug war am Donnerstagabend unterwegs von Berlin nach Saarbrücken. Wo genau die Schüsse auf den Zug fielen, war nach ersten Ermittlungen der Polizei unklar.

Nach Angaben der Bundespolizei hatte ein Zugreisender am späten Donnerstagabend Schäden an einer ICE-Scheibe gemeldet. Die Deutsche Bahn stellte beim nächsten Halt daraufhin mehrere Beschädigungen an der Außenseite des Zuges fest – an Türen, Fenstern und Zugwänden.

Laut Bundespolizei gab es Schäden an den Türen, Außenfenstern und Zugwänden des ICE. “Hinweise auf mögliche Täter liegen aktuell nicht vor”, hieß es.

Die etwa 150 Fahrgäste stiegen in Mannheim in andere Züge um. “Reisende waren zu keiner Zeit gefährdet”, so die Bundespolizei. Nur das Glas der äußeren Seite der Doppelscheibe war demnach beschädigt. Es wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. 

 Die Schäden am Zug werden derzeit in Frankfurt untersucht. Hinweise auf mögliche Täter gab es zunächst nicht. Klar sei aber, dass es kein normaler Steinschlag war, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei.

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