DEL: Adler Mannheim verpassen gegen die Thomas Sabo Ice Tigers Sweep - SPORT1
DEL Playoffs – Viertelfinale: Nürnberg Ice Tigers erzwingen gegen Adler Mannheim Spiel 5 | Adler Mannheim
Die Adler Mannheim haben den vorzeitigen Halbfinaleinzug knapp verpasst. Nach Overtime gehen die Thomas Sabo Ice Tigers als Sieger vom Eis.

Die Adler Mannheim haben es verpasst, als erstes Team ins Halbfinale der DEL-Playoffs einzuziehen. In einem hart umkämpften und spektakulärem Spiel musste sich das beste Team der Hauptrunde den Thomas Sabo Ice Tigers mit 3:4 nach Verlängerung geschlagen geben. Damit verhinderten die Nürnberger den Sweep und erzwangen ein fünftes Match.

Die Ice Tigers wollten noch einmal nach Mannheim fahren, das merkte man der Mannschaft von Trainer und Sportdirektor Martin Jiranek vom ersten Bully weg an. Brandon Segal, Taylor Aronson und Oliver Mebus, alle drei zuletzt wegen diverser Verletzungen nicht mehr mit dabei, hatten sich schon vorher zurückgemeldet, weil sie unbedingt mithelfen wollten, das Saisonende noch einmal hinauszuzögern. Dafür standen die beiden slowakischen Verteidiger Martin Stajnoch und Milan Jurcina zusammen mit Mike Mieszkowski und Eugen Alanov hinter der Bande. Vor der Bande hatte Jiranek umgestellt, dem in den Playoffs seltsam fahrigen Philippe Dupuis wurden mit Dane Fox und Brandon Segal altbekannte Kollegen an die Seite gestellt. Brandon Buck und Will Acton bekamen noch einen Versuch gewährt, gemeinsam zu beweisen, dass ihre Verpflichtungen nicht als einzige Enttäuschung verbucht werden. Und Daniel Weiß stürmte wieder mit den Silberhelden Patrick Reimer und Leo Pföderl.

Dabei hatte es nach dem ersten Drittel nicht unbedingt ausgesehen, als wenn die Hausherren die Serie verlängern könnten, zu dominant wirkten die Mannheimer. Dass es mit einem torlosen Unentschieden in die Drittelpause ging, war hauptsächlich der Verdienst von Goalie Niklas Treutle.

An den Umstellungen lag es allerdings nicht, dass die Ice Tigers das erste Drittel offen gestalteten. Allein der Wille hielt und die Mannheimer Zurückhaltung hielt Nürnberg im Spiel. Die Konzentration galt der Verteidigung, für einen schnellen Aufbau und für Präzision im Angriffsdrittel war da nicht mehr viel übrig. Ideen hatten die Ice Tigers viele, auch so manche gute – der letzte Pass aber misslang meistens und wurde nicht angenommen. Und auch in zwei aufeinanderfolgenden Power-Play war die Mannschaft vor allem um Kontrolle bemüht und blieb dabei harmlos. Das Drittel endete deshalb 0:0 nach Toren und 4:13 nach Schüssen.

Im zweiten Drittel wurde es dann aber wild. Beide Teams kannten nur noch den Vorwärtsgang. Chancen ergaben sich hüben wie drüben wie am Fließband. Aber auch beide Torhüter hatten einen richtig starken Tag erwischt und entschärften einen Schuss nach dem anderen.

Aber in der 27. Minute war es dann doch soweit. In Überzahl nutzte Matthias Plachta einen Abpraller und brach den Torbann. Nürnberg ließ sich davon allerdings nicht beirren und spielte direkt weiter nach vorne. Die Belohnung war der Ausgleich durch Brandon Segal (33.).

Doch erneut war es ein Powerplay, das den Hausherren zum Verhängnis wurde. Diesmal war es Mark Katic, der von der blauen Linie für die erneute Mannheimer Führung sorgte (38.). Die letzten Minuten des Drittels waren dann von zahlreichen Strafen geprägt, so dass beide Teams mit vier Mann in das Schlussdrittel gingen.

In diesem ging es dann genau da weiter, wo beide Teams aufgehört hatten. Mannheim begann mit leichten Vorteilen, aber Nürnberg kämpfte verbissen um den Ausgleich, für den dann Daniel Weiß in der 53. Minute sorgte.

Die Adler Mannheim haben den vorzeitigen Einzug ins Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga verpasst. Die Mannschaft von Trainer Pavel Gross kassierte am Freitag mit dem 3:4 (0:0, 2:1, 1:2) nach Verlängerung bei den Nürnberg Ice Tigers im vierten Spiel des Viertelfinal-Duells die erste Niederlage, so dass Nürnberg in der Best-of-Seven-Serie auf 1:3 verkürzen konnte. Am Sonntag in Mannheim wollen die Adler aber den nächsten Matchball nutzen.

Kurz vor dem Ende sah es nach dem 3:2 von Patrick Reimer (57.) nach einem Nürnberger Erfolg aus. Doch nachdem die Gastgeber noch einen Penalty vergaben, schlugen die Adler noch einmal zurück.

Die Adler Mannheim hätten am Freitagabend als erste Mannschaft das Halbfinale in den DEL-Play-offs erreichen können, doch der Hauptrunden-Erste verlor in Nürnberg in der Overtime mit 3:4. Berlin kassierte gegen München in der Best-of-seven-Serie das 1:3. Und auch DEG konnte ihren Heimvorteil gegen Augsburg nicht nutzen, Ingolstadt stellte sich indes gegen Köln besser an und hat nun Matchball.

In der 66. Minute avancierte Patrick Reimer zum Matchwinner für die Franken. Nach einem stark herausgespielten Konter musste er nur noch einschieben.

Auch Meister EHC Red Bull München ist wie die Adler nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt. Das Team von Trainer Don Jackson setzte sich beim DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin hochverdient mit 5:2 (2:0, 2:0, 1:2) durch und könnte beim Stand von 3:1 im fünften Aufeinandertreffen am Sonntag in eigener Halle das Weiterkommen klar machen.

“Das war ein gutes Ende für uns. Ich glaube, heute hatten wir es zum Ende hin auf jeden Fall verdient. Jetzt haben wir einen Schritt nach vorne gemacht, Sonntag geht es weiter”, zeigte sich der Matchwinner bei SPORT1 zuversichtlich für die nächste Aufgabe.

Thomas Sabo Ice Tigers – Adler Mannheim 4:3 (0:0, 1:2, 2:1, 1:0) n.V.Tore: 0:1 Plachta (27:56), 1:1 Segal (31:57), 1:2 Katic (34:49), 2:2 Weiss (53:03), 3:2 Reimer (56:27), 3:3 Desjardins (59:32), 4:3 Reimer (65:09)Zuschauer: 7111Strafminuten: Nürnberg 14 – Mannheim 18Play-off-Stand: 1:3

In der Serie zwischen der Düsseldorfer EG und den Augsburger Panthern steht es dagegen 2:2. Augsburg gewann das vierte Spiel in Düsseldorf mit 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) und glich aus.

Eisbären Berlin – Red Bull München 2:5 (0:2, 0:2, 2:1)Tore: 0:1 Shugg (0:28), 0:2 Aulie (17:39), 0:3 Mauer (33:37), 0:4 Joslin (39:43), 0:5 Ehliz (49:10), 1:5 Sheppard (51:17), 2:5 Rankel (58:36)Zuschauer: 14.200Strafminuten: Berlin 22 – München 20Play-off-Stand: 1:3

Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)Tore: 0:1 McNeill (21:50), 0:2 Stieler (22:49), 1:2 McKiernan (35:04)Zuschauer: 11.027Strafminuten: Düsseldorf 6 – Ausgburg 14 plus Disziplinar (Schmölz)Play-off-Stand: 2:2

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) n.V.Tore: 1:0 Wohlgemuth (3:00), 1:1 Genoway (32:39), 2:1 Olson (34:29), 2:2 Oblinger (54:11), 3:2 Mashinter (63:26)Zuschauer: 4815Strafminuten: Ingolstadt 12 plus Disziplinar (Koistinen) – Köln 6 plus Disziplinar (Schütz)Play-off-Stand: 3:1

Nürnberg – Im vierten Spiel kassieren die Adler Mannheim im Playoff-Viertelfinale ihre erste Niederlage. In Nürnberg verliert der Hauptrunden-Sieger in der Overtime.

Lange Zeit sieht es so aus, als könnten die Adler Mannheim mit einem Sweep ins Halbfinale marschieren, doch die Nürnberg Ice Tigers kämpfen sich am Freitagabend (22. März) zurück und sichern sich in der Overtime ihren ersten Sieg in der Viertelfinal-Serie. Nun steigt am Sonntag (24. März/16:30 Uhr) in der Mannheimer SAP Arena Spiel fünf.

Im Aufgebot der Adler Mannheim gibt es eine Veränderung: Nico Krämmer beginnt für Brent Raedeke. Phil Hungerecker steht indes erneut nicht im Kader.

Das erste Drittel ist schnell erzählt. Beide Teams kassieren einige Strafen, wodurch kein richtiger Spielfluss zustande kommt. Die Adler haben die besseren Gelegenheiten, aber Nürnbergs Goalie Niklas Treutle hält, was zu halten ist. Kurz vor dem Ende des Drittels muss Tommi Huhtala nach einem Bandencheck von Shawn Lalonde humpelnd vom Eis. Der Finne kehrt im Mittelabschnitt allerdings zurück.

Nach der ersten Pause nimmt die Partie an Fahrt auf. Es geht hin und her – gute Torchancen gibt es auf beiden Seiten, dreimal landet die Scheibe im Tor.

Matthias Plachta (28.) und Mark Katic (35.) treffen für den Hauptrunden-Sieger im Powerplay, Nürnbergs Brandon Segal (32.) kann zwischenzeitlich ausgleichen. Da Dennis Endras in den Schlussminuten des zweiten Durchgangs klasse pariert, gehen die Adler mit einer 2:1-Führung ins letzte Drittel.

Auch in den letzten 20 Minuten hat es lange den Anschein, als könnten die Adler ohne Probleme ins Halbfinale einziehen. Doch es sollte anders kommen…

Daniel Weiß nutzt in der 54. Minute eine Unordnung in der Adler-Abwehr aus und drückt den Puck über die Linie. Nur drei Minuten später die Führung. Patrick Reimer (57.) düpiert Endras und lässt die Ice Tigers erneut jubeln.

Und was machen die Gäste? Die sorgen 28 Sekunden (!) vor der Schlusssirene tatsächlich dafür, dass Spiel vier in die Overtime geht. Über Markus Eisenschmid und David Wolf kommt der Puck zu Andrew Desjardins, der zum 3:3 trifft.

In der Overtime behalten dann die Franken die Oberhand. Reimer schlägt Endras ein zweites Mal und macht das Tor zum 4:3-Endstand.

0:1 Plachta (28.), 1:1 Segal (32.), 1:2 Katic (35.), 2:2 Weiß (54.), 3:2 Reimer (57.), 3:3 Desjardins (60.), 4:3 Reimer OT

Tor für die Nürnberg Ice Tigers! Reimer sorgt mit seinem zweiten Treffer dafür, dass die Ice Tigers als Sieger vom Eis gehen. Spiel fünf steigt am Sonntag in Mannheim.

63. Minute: Übrigens: Das längste DEL-Spiel haben die Adler Mannheim heute genau vor elf Jahren absolviert. Damals dauerte die Partie gegen die Kölner Haie 168:16 Minuten. Hier geht es zur kompletten Geschichte.

Kurze Info zum Ablauf in der Overtime: Bei einem Unentschieden nach 60 Minuten gehen die Playoff-Spiele in eine 20-minütige Verlängerung. Diese dauert solange, bis ein Tor fällt („Sudden death“). Wenn in den ersten 20 Minuten kein Tor fällt, beginnt nach 15 Minuten Pause die nächste Overtime. Penaltyschießen gibt es in den Playoffs nicht. Während in der Hauptrunde bei einer Verlängerung drei Feldspieler auf dem Eis stehen, wird die Overtime in den Playoffs mit jeweils fünf Feldspielern bestritten.

Die Sirene ertönt, 3:3 nach 60 Minute – es geht in die Overtime. Durchatmen! Wir melden uns gleich wieder.

60. Minute: TOOOR FÜR DIE ADLER!!! 3:3!!! Desjardins macht den Ausgleich – 28 Sekunden (!) vor dem Ende.

57. Minute: Tor für Nürnberg – 3:2! Reimer zieht nach einem Konter einfach mal ab, Endras kann nicht mehr reagieren, der Puck flattert ins Tor. 

54. Minute: Die Fans fordern nach einem Check von Seider gegen Fox eine Strafe, die Referees lassen aber weiterspielen.

54. Minute: Etwas unübersichtliche Situation vor dem Tor von Endras, der Puck rutscht über die Linie. Die Nürnberger jubeln über den vermeintlichen Ausgleich, aber es gibt zunächst den Videobeweis.

52. Minute: Wolf (Hoher Stock) muss auf die Strafbank. Das ist jetzt nochmal die Chance für die Ice Tigers.

48. Minute: Larkin ist zurück. Die Adler können sich bei Endras bedanken, dass es hier weiterhin 1:2 steht.

48. Minute: Auch Mikkelson (Stockschlag) muss in die Kühlbox. 27 Sekunden haben die Nürnberger zwei Mann mehr auf dem Eis.

41. Minute: Auf geht‘s ins letzte Drittel! Sollten die Adler Mannheim ihre Führung über die Zeit bringen, stehen sie im Playoff-Halbfinale.

Zweite Pause! Das war ein rasantes zweites Drittel. Beide Teams kommen zu vielen Chancen, dreimal landet die Scheibe im Tor. Plachta (28.) und Katic (35.) treffen im Powerplay für Mannheim, Segal (32.) kann zwischenzeitlich ausgleichen.

38. Minute: Auch Treutle wird bestraft wegen seiner theatralischen Reaktion - Segal sitzt die Strafe ab.

38. Minute: Strafen gegen beide Teams: Mebus (Behinderung) und Plachta (Unsportliches Verhalten) müssen in die Kühlbox. Vier gegen vier.

35. Minute: TOOOR FÜR DIE ADLER!! Da ist die erneute Führung für die Gäste. Vom Bully weg kommt die Scheibe zu Katic, der Treutle dann keine Chance lässt. Ein ähnliches Tor hat Katic bereits im dritten Spiel erzielt.

32. Minute: Jetzt ist der Puck drin, 1:1! Segal trifft nach einem tollen Querpass von Bast zum Ausgleich.

32. Minute: Reimer hat im Powerplay noch eine gute Möglichkeit, aber die Adler sind inzwischen wieder komplett.

28. Minute: TOOOOOR FÜR DIE ADLER!! Der Bann ist gebrochen! Treutle kann einen Schuss von Lehtivuori noch abwehren, dann steht aber Plachta goldrichtig und macht sein erstes Playoff-Tor.

26. Minute: Strafe gegen Nürnbergs Weber (Halten). Können die Adler jetzt in Überzahl das erste Tor erzielen?

25. Minute: Auch Endras kann sich auszeichnen! Der Adler-Goalie reagiert klasse und pariert den Schuss von Buck.

23. Minute: Hier ist jetzt mehr Feuer drin. Direkt nach einer Nürnberger Gelegenheit können die Adler umschalten. Wolf ist durch, doch – wie sollte es anders sein – Treutle hält seinen Kasten sauber.

Erste Pause in Nürnberg: Viele Strafen, kaum Torchancen, keine Tore. Da ist im zweiten Drittel noch Luft nach oben.

17. Minute: Das sah nicht gut aus! Huhtala wird an der Bande von Lalonde gecheckt und muss humpelnd vom Eis. Der Finne wird in der Kabine behandelt.

13. Minute: Adam schießt die Scheibe auf die Tribüne und muss auf die Strafbank – drittes Powerplay für die Franken.

11. Minute: Lehtivuori kommt in Unterzahl mit nach vorne und prüft Treutle, der den Puck aber abwehren kann.

6. Minute: Festerling hat nach Zuspiel von Kolarik die erste Möglichkeit für die Adler, Treutle ist aber zur Stelle.

3. Minute: Buck hat die erste kleinere Chance für die Hausherren, wirklich gefährlich wird das aber nicht. Mannheim wieder komplett.

1. Minute: Die Partie in Nürnberg hat begonnen – die Adler werden von ihren Fans mit einer tollen Choreographie empfangen. Auch auswärts ein klasse Support!

Das Lineup der Adler Mannheim ist da: Nico Krämmer rückt für Brent Raedeke ins Aufgebot. Phil Hungerecker steht auch im vierten Playoff-Spiel nicht im Kader.

Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker! Hier erfährst Du alles zum vierten Playoff-Spiel zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Adler Mannheim.