Spinne in Wohnung in Mannheim harmloser als gedacht
“Falsche Witwe”: Mannheimer findet Giftspinne in der Küche
In einer Küche wird eine Spinne, die ein Biologe als “Falsche Witwe” identifiziert hatte, gefangen. Foto: Polizei/Polizeipräsidium Mannheim (Quelle: dpa)

Falscher Alarm: Die von einem Mannheimer in seiner Küche gefundene Spinne ist doch nicht giftig. Zunächst sprach ein Experte von einer “Falschen Witwe”.

Gemeinsam identifizieren die Männer die Spinne als „Falsche Witwe“, eine Unterart der „Schwarzen Witwe“. Unterart heißt allerdings nicht ungefährlicher. Wie die schwarze Witwe, soll sie eine unangenehme Giftwirkung entfalten können. Der Anwohner und sein biologisch bewanderter Verwandter verständigen die Polizei. Auch ein Experte der Stadt Mannheim wird hinzugezogen, der das Krabbeltier in Obhut nimmt. 

Die Mannheimer Polizei twitterte am Freitag, dass es sich bei dem am Dienstag entdeckten Exemplar um eine harmlose heimische Kugelspinne handele – und nicht um eine aus südlichen Gefilden eingewanderte sogenannte Falsche Witwe. Als diese hatte sie zunächst der Naturschutzbeauftragte der Stadt identifiziert. Nach eingehender Untersuchung habe er mittlerweile seine erste Einschätzung revidiert.

Mannheim – Es ist gegen 11 Uhr am Dienstagmorgen (30. Oktober), als ein Mannheimer in seiner Wohnung einen erstaunlichen Fund macht. An einer Wand seiner Küche fällt ihm eine Spinne auf. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Doch wie MANNHEIM24* berichtet, handelt es sich um eine besondere Spinne! Der Anwohner fängt den Achtbeiner ein und kontaktiert einen verwandten Biologen. 

Die Falsche Witwe gehört zur Familie der Kugelspinnen wie die hochgiftige Schwarze Witwe, die bekannt dafür ist, dass sie nach der Paarung manchmal das Männchen verspeist und sich selbst damit zur Witwe macht. Ein Biss der Falschen Witwe kann laut Interessengemeinschaft Vogelspinne starke Schmerzen hervorrufen.

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Kurios: Die „Falsche Witwe“ ist normalerweise im Mittelmeerraum ansässig. Wie sie in die Küche eines Mannheimers gekommen ist, ist noch ungeklärt …

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Am späten Dienstagmorgen machte ein Mannheimer einen gruseligen Fund. Er entdeckte ein seltenes Tier – und nicht nur irgendeines.

Mannheim statt Mittelmeerraum: In einer Wohnung in Baden-Württemberg hat ein Mann eine “Falsche Witwe” eingefangen. Wie das Tier überhaupt in die Küche kam, ist unklar.

Ungebetener Gast: Ein Mannheimer hat in seiner Küche eine Spinne entdeckt. Er habe das Tier eingefangen und dann mithilfe eines verwandten Biologen als giftige “Falsche Witwe” identifiziert, teilte die Polizei mit. Dieses Urteil wurde von einem Experten bestätigt.

Der Biss der sogenannten Falschen Witwe (Steatoda paykulliana) könne starke Schmerzen hervorrufen, teilte die Interessengemeinschaft Vogelspinne mit.

Der Naturschutzbeauftragte Mannheims nahm das Tier in Obhut. Der Polizei zufolge werden solche Tiere üblicherweise in Zoos oder Parks mit Spinnensammlungen gebracht. Die Herkunft der Spinne blieb unklar. Normalerweise lebt sie im Mittelmeerraum.

Die langjährig hohen Temperaturen im Rhein-Neckar-Gebiet führen dazu, dass sich vermehrt Tiere halten, die nicht hier heimisch sind, sagte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Vogelspinne, Timm Adam. Darunter fallen auch die Gottesanbeterin oder die Zebraspinne. Die Angst vor solchen Spinnen sei irrational. Die Tiere säßen in ihren Netzen und warteten auf Beute. “Man muss schon viel anstellen, dass man von den Tieren gebissen wird.”