Zahlen, Daten, Fakten: Die Trasse zwischen Stuttgart und Mannheim
Deutsche Bahn sperrt wichtige ICE-Strecken: Verkehr bis 2023 gestört
Gleise, Weichen und Oberleitungsmasten: Die Deutsche Bahn plant die Sanierung wichtiger ICE-Strecken. Dafür müssen ab Sommer 2019 zentrale Routen gesperrt werden – mit Folgen für alle Bahnkunden.

Auf die Bahnreisenden kommen in den nächsten Jahren monatelange Vollsperrungen von ICE-Routen zu. Die Deutsche Bahn erneuert die 27 Jahre alten Schnellfahrstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart grundlegend, wie das Unternehmen mitteilte. Das Sanierungsprojekt behindert den bundesweiten Zugverkehr in Etappen bis ins Jahr 2023. 

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Die Trasse Mannheim-Stuttgart wird für 185 Millionen Euro auf Vordermann gebracht. Da es sich um eine sogenannte Ersatzinvestition handelt, übernimmt der Eigentümer, also der Bund, die Kosten fast vollständig.

Verkehr – Bahn plant lange Vollsperrung einer ihrer wichtigsten Strecken

Zahlreiche Fernzüge müssen umgeleitet werden, die Fahrzeiten zwischen den betroffenen Städten verlängern sich während der Bauarbeiten um 30 bis 45 Minuten.

Der Sanierungsplan der Bahn 2019 bis 2023 Sanierungsplan der Bahn mit Streckensperrungen:1. Hannover-Göttingen (11.6.2019 bis 14.12.2019)2. Mannheim-Stuttgart (10.4.2020 bis 31.10.2020)3. Göttingen-Kassel (23.4.2021 bis 15.7.2021) 4. Fulda-Würzburg (im Jahr 2022, genauer Zeitraum noch unbekannt)5. Kassel-Fulda (im Jahr 2023, genauer Zeitraum noch unbekannt)

Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken führen, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt oder Berlin-Frankfurt. Auch der Regionalverkehr, der sich die alte Hauptstrecke Hannover-Göttingen ansonsten alleine mit dem Güterverkehr teilen muss, wird während der Sanierung der Schnellfahrstrecke beeinträchtigt.

Die Bahn warb um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42.000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge. Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66.000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Die Bahn wirbt um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42 000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge.

Die übliche regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus, heißt es bei der Bahn. “Wir müssen jetzt grundlegend ran, um die Qualität der Schnellfahrstrecke für künftige Generationen weiter gewährleisten zu können”, sagt der Leiter des Sanierungsprojekts Hannover-Würzburg, Hannes Tesch. Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert.

Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen sich Mitte 2019 auf eine monatelange Vollsperrung der Schnellfahrstrecke Hannover-Göttingen einstellen. Grund ist nach Ankündigung der Bahn eine komplette Sanierung der Schienenstränge, die nach 27 Jahren Betrieb unvermeidlich sei.

Für die Arbeiten von Hannover bis Göttingen hat die Bahn 175 Millionen Euro veranschlagt. Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg soll 640 Millionen Euro kosten. Die Trasse Mannheim-Stuttgart wird für 185 Millionen Euro auf Vordermann gebracht.

Noch weitere ICE-Routen werden in der kommenden Zeit mit großem Aufwand und monatelangen Sperrungen saniert. Erst folgt die Strecke Mannheim-Stuttgart, die vom 10. April bis zum 31. Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird.

Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken fahren, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Frankfurt-München.

Für Bahn-Reisende sind Baustellen auf wichtigen ICE-Strecken sowie verlängerte Fahrzeiten inzwischen nichts Ungewöhnliches: So wurde in diesem Jahr beispielsweise rund drei Monate lang auf der Strecke zwischen Nürnberg und Würzburg gebaut. Auch zwischen Hamburg und Hannover gab es in der Vergangenheit Sanierungsarbeiten. Schon 2018 hatte sich durch diese Baustellen die Fahrtzeit zwischen Hamburg und München zeitweise um bis zu 50 Minuten verlängert.

Und die Liste der Baustellen auf der Unternehmensseite der Bahn war auch nach Abschluss dieser Arbeiten schon lang. Mit den nun angekündigten Sanierungen wird das in den kommenden Jahren auch so bleiben. Grund für alle Sanierungen ist das marode Schienennetz der Bahn. Nun wird investiert – doch das bedeutet vor Verbesserungen erst einmal Verspätungen und Behinderungen.

Bei der Bahn sind diese gerade in den vergangenen Monaten ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent. Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Hauptgrund für die Verspätungen waren aber nicht die vielen Baustellen, sondern Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers sowie mehrere Unwetter.

Die Bahn warb um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb. Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42 000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge. Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66 000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge. 

Warum vergleichen Sie Äpfel mit Birnen? Vergleichen Sie doch auch konsequenterweise die Dichte des Schienennetzes, die Anzahl der Städte, die angeschlossen werden wollten usw. Vergessen Sie bitte auch nicht, daß die chinesische Bahn keine Rücksicht nehmen muß bei der Trassenführung! Eine vergleichbare Situation hat man in Frankreich! Auch da wurde eine Propagandastrecke zwischen zwei Städten gebaut, was in Frankreich erheblich leichter ist, als in Deutschland. Bauen Sie eine ICE-Rennstrecke zwischen München…

Die Bahn hat bereits viel Ärger, weil ihre Züge zu oft verspätet sind. Jetzt kommt es noch dicker.

Am Montag teilte die Deutsche Bahn mit: Die 27 Jahre alten Schnellfahrstrecken Hannover-Würzburg und Mannheim-Stuttgart werden grundlegend erneuert. Das Sanierungsprojekt behindert den bundesweiten Zugverkehr in Etappen bis ins Jahr 2023.

Weil auf den Umleitungsstrecken weniger Züge Platz haben, können dort auch weniger ICE und Intercitys eingesetzt werden als sonst üblich. Die Bahn will Inhaber von Zeitkarten und der Bahncard 100, die zu Fahrten auf dem gesamten Netz berechtigt, finanziell entschädigen. In welchem Umfang das geschieht, steht noch nicht fest, wie der Sprecher sagte. Die längere Reisezeit solle den Kunden mit "besonderen kleinen Aufmerksamkeiten" versüßt werden. 

Zahlreiche Fernzüge müssen umgeleitet werden, die Fahrzeiten zwischen den betroffenen Städten verlängern sich während der Bauarbeiten um 30 bis 45 Minuten.

▶︎ Als erstes wird 2019 der Abschnitt Hannover-Göttingen sechs Monate lang gesperrt – vom 11. Juni bis 14. Dezember.

Die Trasse Mannheim-Stuttgart wird für 185 Millionen Euro auf Vordermann gebracht. Da es sich um eine sogenannte Ersatzinvestition handelt, übernimmt der Eigentümer Bund die Kosten fast vollständig, wie ein Bahnsprecher erläuterte. Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken fahren, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Frankfurt-München. 

▶︎ Es folgt die Strecke Mannheim-Stuttgart, die vom 10. April bis 31. Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird.

Als erstes wird 2019 der Abschnitt Hannover-Göttingen sechs Monate lang gesperrt – vom 11. Juni bis 14. Dezember. Es folgt die Strecke Mannheim-Stuttgart, die vom 10. April bis 31. Oktober 2020 nicht befahrbar sein wird. Der Abschnitt Göttingen-Kassel wird von April bis Juli 2021 unterbrochen. Dann kommt im Jahr 2022 die Trasse Fulda-Würzburg dran und schließlich 2023 der Gleisstrang von Kassel nach Fulda. 

▶︎ Dann kommt im Jahr 2022 die Trasse Fulda-Würzburg dran und schließlich 2023 der Gleisstrang von Kassel nach Fulda.

Kassel/Göttingen. Die Bahn kündigt monatelange Vollsperrungen von ICE-Routen an. Auch die Strecken zwischen Göttingen und Kassel sowie zwischen Kassel und Fulda werden unterbrochen.

Die Bahn warb um Verständnis für die Serie von Großbaustellen. Sie sei unvermeidbar: Die beiden ICE-Strecken seien seit ihrer Eröffnung 1991 im Dauerbetrieb.

Bereits jetzt ist der Bahnverkehr in Niedersachsen stark beeinträchtigt: In Hannover erneuert die Deutsche Bahn eine Brücke.

Auf der 327 Kilometer langen Trasse zwischen Hannover und Würzburg fahren täglich 110 Fernzüge mit rund 42 000 Reisenden durch Niedersachsen, Hessen und Bayern, außerdem im Durchschnitt 26 Güterzüge.

Am vergangenen Donnerstag fällt der ICE nach Hannover aus. Genervt steht auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Bahnsteig.

Noch höher ist Belastung auf den 99 Kilometern von Mannheim nach Stuttgart: Dort verkehren jeden Tag 185 Fernzüge mit 66 000 Fahrgästen, hinzu kommen 24 Güterzüge.

Die übliche regelmäßige Instandhaltung reiche nun nicht mehr aus, heißt es bei der Bahn. Wir müssen jetzt grundlegend ran, sagte der Leiter des Sanierungsprojekts Hannover-Würzburg, Hannes Tesch.

Bei den Bauarbeiten werden Gleise, Weichen, Schotter, aber auch die Oberleitungsmasten sowie die Strom- und Sicherungstechnik erneuert. Veranschlagte Kosten: 640 Millionen Euro für die komplette Strecke von Hannover nach Würzburg, 185 Millionen Euro für die Trasse Mannheim-Stuttgart.

Auch alle Fahrgäste, deren Verbindungen über die gesperrten Strecken fahren, werden länger unterwegs sein. Zu diesen Routen gehören zum Beispiel Hamburg-Frankfurt, Berlin-Frankfurt und Frankfurt-München.

Weil auf den Umleitungsstrecken weniger Züge Platz haben, können dort auch weniger ICE und Intercitys eingesetzt werden als sonst üblich.

Die Bahn will Inhaber von Zeitkarten und der Bahncard 100, die zu Fahrten auf dem gesamten Netz berechtigt, finanziell entschädigen. In welchem Umfang das geschieht, steht noch nicht fest. Die längere Reisezeit solle den Kunden mit besonderen kleinen Aufmerksamkeiten versüßt werden.

Bei der Bahn sind Verspätungen gerade in den vergangenen Monaten ein großes Thema. Im August kamen drei von zehn Fernzügen unpünktlich ans Ziel. In den ersten acht Monaten lag die Pünktlichkeitsquote unter 76 Prozent.

Eigentlich wollte die Bahn 82 Prozent erreichen. Hauptgrund für die Verspätungen waren aber nicht die vielen Baustellen, sondern Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur in den Hitzemonaten des vergangenen Sommers sowie mehrere Unwetter.