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Mainz: Feuer in Rheingoldhalle – Bauarbeiten Ursache für Brand?
Nach Brand der Dachkonstruktion Straße vor der Mainzer Rheingoldhalle wieder frei teilen auf Whatsapp teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen per Mail teilen Nach dem Brand der Mainzer Rheingoldhalle ist die Straße vor der Halle wieder für den Verkehr freigegeben. Wie ein Polizeisprecher sagte, wurde die Sperrung in der Nacht aufgehoben.

Die Feuerwehr sei noch mit einer Brandwache vor Ort. Die Suche nach möglichen Glutnestern war erwartungsgemäß schwierig. Das Dach der Rheingoldhalle musste Stück für Stück aufgebrochen werden.

Ein Feuer hat im Mainzer Veranstaltungs- und Kongresszentrum Rheingoldhalle großen Schaden angerichtet. Der Brand entstand nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr am Donnerstagmorgen in der Dachkonstruktion des Gebäudes mitten in der Innenstadt. Die Polizei geht von einem Schaden von zumindest mehreren hunderttausend Euro aus. Verletzt wurde niemand. Etwa 100 Feuerwehrkräfte aus Mainz und Wiesbaden waren im Einsatz.

Im Laufe des Tages soll die Halle begutachtet werden, um die Frage nach Höhe und Umfang der Schäden zu beantworten. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache bereits während des Brandes aufgenommen. Sie rechnet im Laufe des Tages mit neuen Erkenntnissen.

Der Brand in der Mainzer Rheingoldhalle ist in der Nacht auf Freitag vollständig gelöscht worden. Bis 2.30 Uhr war die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Die wichtige Rheinstraße sei wieder frei. Die Straßensperrung hatte während des morgendlichen Berufsverkehrs am Donnerstag teils den gesamten Stadtverkehr eingeschränkt.

Ersten Ermittlungen zufolge könnte sich der Brand in der Rheingoldhalle am Donnerstagmorgen durch einen Schwelbrand bei Sanierungsarbeiten entwickelt haben. Etwa 150 Feuerwehrleute aus Mainz und Wiesbaden waren rund um die Mainzer Rheingoldhalle im Einsatz und bekämpften den Brand. Erst am Nachmittag waren die Flammen nach stundenlangem Einsatz weitgehend gelöscht. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

17.05.2019 MAINZ. Der Brand in der Mainzer Rheingoldhalle ist in der Nacht auf Freitag vollständig gelöscht worden. Zeitweise waren 150 Feuerwehrleute an der Rheingoldhalle im Einsatz – am Donnerstagnachmittag konnte der Brand weitgehend eingedämmt werden.

Drei Polizeibeamte, die als erste den Brandort für den Verkehr abgesperrt haben, mussten mit leichten Rauchgasvergiftungen ärztlich behandelt werden. Sonst wurde niemand verletzt.

Vermutlich sei das Löschwasser sehr weit und tief in das Gebäude eingedrungen. Ob im großen Gutenbergsaal Schaden durch den Brand entstanden ist, sei noch unklar. Rund die Hälfte der Dachfläche – etwa 5.000 Quadratmeter – sind der Stadt zufolge von dem Brand beschädigt worden. Teile der Dachkonstruktion stürzten ein.

Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) zeigte sich am Unglücksort betroffen. “Das ist ein Stück von Mainz, das brennt”, sagte er. Es tue weh, die Halle in Brand zu sehen. Sie sei mit ihrer “schönen und reichen Geschichte” eng mit der Stadt verbunden.

Wegen der Löscharbeiten war die Rheinstraße, eine zentrale Verkehrsachse in der Mainzer Innenstadt, bis in die Nacht gesperrt. Mainz habe am Donnerstagmorgen komplett gestanden, sagte Polizeisprecher Rinaldo Roberto. Die Verkehrsbehinderungen hätten sich auch auf die Autobahnen 60 (Bingen-Rüsselsheim) und 643 (Wiesbaden-Mainz) ausgewirkt. Die Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden war eingeschränkt befahrbar.

Die Polizei war zunächst davon ausgegangen, dass das Feuer in der Tiefgarage des angrenzenden Hilton-Hotels ausgebrochen war. Wenig später hieß es dann, dass die Dachkonstruktion der Rheingoldhalle in Flammen stand.

Die Mainzer Rheingoldhalle wurde in den 1960er Jahren erbaut und 1968 eröffnet. Der Bau hatte damals rund 27 Millionen Deutsche Mark gekostet. Sie wird unter anderem für Kongresse und Fastnachtsfeiern genutzt. Der am Rheinufer gelegene Hallenkomplex ersetzte die 1945 zerstörte Stadthalle.

Seit November 2018 wird die Rheingoldhalle umfassend saniert. Die Haustechnik und Sicherheitsvorkehrungen sollten auf den neuesten Stand gebracht werden. Ursprünglich fanden im großen Saal 3.000 Besucher Platz, zuletzt wegen Brandschutzvorschriften nur 2.200.

#rheingoldhalle So reagiert das Netz auf den Brand der Mainzer Rheingoldhalle Der Brand der Mainzer Rheingoldhalle wurde mittlerweile gelöscht. Seit Donnerstag Morgen waren zahlreiche Feuerwehrkräfte im Einsatz. In den sozialen Medien zeigten viele Nutzer ihre Betroffenheit.  mehr…

In der Rheingoldhalle in Mainz ist ein Feuer ausgebrochen – über den Dächern stehen dichte Rauchschwaden. Auch das benachbarte Hilton Hotel ist betroffen. (Quelle: t-online.de)

Dichter Rauch und ein Verkehrschaos in Mainz: In der Rheingoldhalle in der Innenstadt war ein Feuer ausgebrochen. Der Sachschaden ist immens.

Ein Feuer hat im Mainzer Veranstaltungs- und Kongresszentrum Rheingoldhalle großen Schaden angerichtet. Der Brand entstand nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr am Donnerstagmorgen in der Dachkonstruktion des Gebäudes mitten in der Innenstadt. Die Polizei geht von einem Schaden von zumindest mehreren hunderttausend Euro aus. Verletzt wurde niemand. Etwa 100 Feuerwehrkräfte aus Mainz und Wiesbaden waren im Einsatz.

Teile des Dachaufbaus der Halle, die derzeit saniert wird, seien bei dem Brand eingestürzt, sagte Polizeisprecher Rinaldo Roberto. Stadtsprecher Marc-André Glöckner sagte, die Feuerwehr versuche, mit einer Spezialsäge das Dach zu öffnen, um an den Brandherd heranzukommen. Das Feuer war auch mehrere Stunden nach Ausbruch noch nicht gelöscht.

Ersten Ermittlungen zufolge war ein Schwelbrand entstanden, möglicherweise bei den Bauarbeiten an der Rheingoldhalle, sagte Polizeisprecher Roberto. Die Halle wird seit Ende 2018 saniert. Die genaue Ursache stehe aber noch nicht fest. Die Brandstelle im Dach sei gegen 6.20 Uhr bemerkt worden, vorher sei bereits Rauch wahrgenommen worden. Dieser breitete sich dann großflächig aus.

Ein angrenzendes Hotel sei teilweise evakuiert worden, teilte die Feuerwehr mit. Hotelgäste und Anwohner seien aufgefordert worden, Türen und Fenster vorsichtshalber geschlossen zu halten. Es bestehe aber keine Gefahr, sagte Roberto. “Die Feuerwehr misst ständig.”

Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) zeigte sich am Unglücksort betroffen. “Das ist ein Stück von Mainz, das brennt”, sagte er. Es tue weh, die Halle in Brand zu sehen. Sie sei mit ihrer “schönen und reichen Geschichte” eng mit der Stadt verbunden. In der Rheingoldhalle finden unter anderem viele traditionelle Fastnachtssitzungen statt.

 Der große Kongress-Saal der Mainzer Rheingoldhalle war zuletzt wegen Umbaus geschlossen. Die Bauarbeiten sollten bis November dieses Jahres dauern. Das Land hatte einen Zuschuss von mehr als 4,68 Millionen gewährt. Wegen verschärfter Brandschutzauflagen war der große Kongress-Saal, in dem ursprünglich bis zu 3.000 Besucher Platz fanden, zuletzt nur noch für 2.400 Personen zugelassen.

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