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Mainz: Feuer in Rheingoldhalle – Bauarbeiten Ursache für Brand?
Möglicherweise Schwelbrand als Ursache Hoher Schaden durch Feuer in Rheingoldhalle Mainz teilen auf Whatsapp teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen per Mail teilen Das Feuer im Dach der Mainzer Rheingoldhalle ist nach Angaben der Stadt gelöscht. Die Suche nach Glutnestern geht aber weiter.

Nach Angaben des Mainzer Oberbürgermeisters Michael Ebling (SPD) ist durch das Feuer ein immenser Schaden entstanden. Beziffern lasse er sich aber noch nicht. Vermutlich sei das Löschwasser sehr weit und tief in das Gebäude eingedrungen. Ob im großen Gutenbergsaal Schaden durch den Brand entstanden ist, sei noch unklar. Die Polizei hattte den Schaden am Donnerstagmittag auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.

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Etwa 100 Feuerwehrleute aus Mainz und Wiesbaden waren rund um die Mainzer Rheingoldhalle im Einsatz und bekämpften den Brand. Die Feuerwehrleute mussten das Dach aufbrechen, um an die Glutnester zu kommen. Nach Angaben eines Stadtsprechers waren Teile des Dachaufbaus eingestürzt. Auch Teile des benachbarten Hilton-Hotels mussten geräumt werden. Drei Polizisten waren so intensiv der starken Rauchentwicklung ausgesetzt, dass sie sich in ärztliche Behandlung begeben mussten.

Die Brandstelle im Dach ist nach Angaben der Polizei gegen 6 Uhr bemerkt worden, vorher sei aber bereits Rauch wahrgenommen worden. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Mainzer Bevölkerung aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gegen Mittag konnte Entwarnung gegeben werden.

Ein Feuer hat im Mainzer Veranstaltungs- und Kongresszentrum Rheingoldhalle großen Schaden angerichtet. Der Brand entstand nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr am Donnerstagmorgen in der Dachkonstruktion des Gebäudes mitten in der Innenstadt. Die Polizei geht von einem Schaden von zumindest mehreren hunderttausend Euro aus. Verletzt wurde niemand. Etwa 100 Feuerwehrkräfte aus Mainz und Wiesbaden sind im Einsatz. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Ersten Ermittlungen zufolge sei ein Schwelbrand möglicherweise bei den Bauarbeiten an der Rheingoldhalle entstanden, sagte ein Polizeisprecher. In der Halle laufen seit einigen Monaten Sanierungsarbeiten. Die genaue Ursache stehe aber noch nicht fest. Man ermittele wegen fahrlässiger Brandstiftung. Ergebnisse zur Brandursache sind im Laufe des Freitages zu erwarten.

Die Rheinstraße, eine zentrale Verkehrsachse in der Mainzer Innenstadt, musste komplett gesperrt werden, was für Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr sorgte. Mainz hat komplett gestanden, sagte Polizeisprecher Roberto. Die Verkehrsbehinderungen hätten sich auch auf die Autobahnen 60 (Bingen-Rüsselsheim) und 643 (Wiesbaden-Mainz) ausgewirkt. Die Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden war eingeschränkt befahrbar.

Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) zeigte sich am Unglücksort betroffen. “Das ist ein Stück von Mainz, das brennt”, sagte er. Es tue weh, die Halle in Brand zu sehen. Sie sei mit ihrer “schönen und reichen Geschichte” eng mit der Stadt verbunden.

Teile des Dachaufbaus der Halle, die derzeit saniert wird, seien bei dem Brand eingestürzt, sagte Polizeisprecher Rinaldo Roberto. Stadtsprecher Marc-André Glöckner sagte, die Feuerwehr versuche mit einer Spezialsäge das Dach zu öffnen, um an den Brandherd heranzukommen. Das Feuer war auch mehrere Stunden nach Ausbruch noch nicht gelöscht.

Wegen der Löscharbeiten ist die Rheinstraße, eine zentrale Verkehrsachse in der Mainzer Innenstadt, bis voraussichtlich Freitagmorgen gesperrt. Mainz habe am Donnerstagmorgen komplett gestanden, sagte Polizeisprecher Rinaldo Roberto. Die Verkehrsbehinderungen hätten sich auch auf die Autobahnen 60 (Bingen-Rüsselsheim) und 643 (Wiesbaden-Mainz) ausgewirkt. Die Theodor-Heuss-Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden war eingeschränkt befahrbar.

Die Brandbekämpfer kommen bei ihrer offenbar gut voran. Im jüngsten Tweet der Polizei Mainz heißt es, die anfangs gegebene Empfehlung, Türen und Fenster wegen der Rauchentwicklung geschlossen zu halten, gelte nicht mehr. Die Rauchentwicklung hat sich soweit reduziert, dass dies nicht mehr erforderlich ist.

Die Polizei war zunächst davon ausgegangen, dass das Feuer in der Tiefgarage des angrenzenden Hilton-Hotels ausgebrochen war. Wenig später hieß es dann, das Dach des Hotels brenne. Erst danach wurde klar, dass die Dachkonstruktion der Rheingoldhalle in Flammen stand.

Die Mainzer Rheingoldhalle wurde in den 1960er Jahren erbaut und 1968 eröffnet. Der Bau hatte damals rund 27 Millionen Deutsche Mark gekostet. Sie wird unter anderem für Kongresse und Fastnachtsfeiern genutzt. Der am Rheinufer gelegene Hallenkomplex ersetzte die 1945 zerstörte Stadthalle.

Seit November 2018 wird die Rheingoldhalle umfassend saniert. Die Haustechnik und Sicherheitsvorkehrungen sollten auf den neuesten Stand gebracht werden. Ursprünglich fanden im großen Saal 3.000 Besucher Platz, zuletzt wegen Brandschutzvorschriften nur 2.200.

Beginn der Sanierungsarbeiten Keine großen Veranstaltungen in Mainzer Rheingoldhalle Die Mainzer Rheingoldhalle ist ein halbes Jahrhundert alt und das ist nicht spurlos an dem Kongresszentrum vorbeigegangen. Jetzt muss saniert werden, große Veranstaltungen finden erstmal nicht mehr statt.  mehr…

In der Rheingoldhalle in Mainz ist ein Feuer ausgebrochen – über den Dächern stehen dichte Rauchschwaden. Auch das benachbarte Hilton Hotel ist betroffen. (Quelle: t-online.de)

Dichter Rauch und ein Verkehrschaos in Mainz: In der Rheingoldhalle in der Innenstadt war ein Feuer ausgebrochen. Der Sachschaden ist immens.

Ein Feuer hat im Mainzer Veranstaltungs- und Kongresszentrum Rheingoldhalle großen Schaden angerichtet. Der Brand entstand nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr am Donnerstagmorgen in der Dachkonstruktion des Gebäudes mitten in der Innenstadt. Die Polizei geht von einem Schaden von zumindest mehreren hunderttausend Euro aus. Verletzt wurde niemand. Etwa 100 Feuerwehrkräfte aus Mainz und Wiesbaden waren im Einsatz.

Teile des Dachaufbaus der Halle, die derzeit saniert wird, seien bei dem Brand eingestürzt, sagte Polizeisprecher Rinaldo Roberto. Stadtsprecher Marc-André Glöckner sagte, die Feuerwehr versuche, mit einer Spezialsäge das Dach zu öffnen, um an den Brandherd heranzukommen. Das Feuer war auch mehrere Stunden nach Ausbruch noch nicht gelöscht.

Ersten Ermittlungen zufolge war ein Schwelbrand entstanden, möglicherweise bei den Bauarbeiten an der Rheingoldhalle, sagte Polizeisprecher Roberto. Die Halle wird seit Ende 2018 saniert. Die genaue Ursache stehe aber noch nicht fest. Die Brandstelle im Dach sei gegen 6.20 Uhr bemerkt worden, vorher sei bereits Rauch wahrgenommen worden. Dieser breitete sich dann großflächig aus.

Ein angrenzendes Hotel sei teilweise evakuiert worden, teilte die Feuerwehr mit. Hotelgäste und Anwohner seien aufgefordert worden, Türen und Fenster vorsichtshalber geschlossen zu halten. Es bestehe aber keine Gefahr, sagte Roberto. “Die Feuerwehr misst ständig.”

Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) zeigte sich am Unglücksort betroffen. “Das ist ein Stück von Mainz, das brennt”, sagte er. Es tue weh, die Halle in Brand zu sehen. Sie sei mit ihrer “schönen und reichen Geschichte” eng mit der Stadt verbunden. In der Rheingoldhalle finden unter anderem viele traditionelle Fastnachtssitzungen statt.

 Der große Kongress-Saal der Mainzer Rheingoldhalle war zuletzt wegen Umbaus geschlossen. Die Bauarbeiten sollten bis November dieses Jahres dauern. Das Land hatte einen Zuschuss von mehr als 4,68 Millionen gewährt. Wegen verschärfter Brandschutzauflagen war der große Kongress-Saal, in dem ursprünglich bis zu 3.000 Besucher Platz fanden, zuletzt nur noch für 2.400 Personen zugelassen.

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