Note 2 für BVB-Boss Witsel - der in Mainz nur einmal patzt
Erst Unterschrift, dann Wachmacher: Dortmund feiert Paco Alcacer
Dieser Stürmer ist für BVB-Trainer Lucien Favre (61) wie ein Allheilmittel. Klappt im Spiel nicht viel, muss er nur Paco Alcacer (25) einwechseln – wie beim 2:1 in Mainz…

Dortmunds Dauer-Knipser sitzt in Mainz 63 Minuten auf der Bank. Nach seiner Einwechslung fallen die Tore – mal wieder!

66. Minute: Alcacer ist 150 Sekunden auf dem Platz. Reus legt im Strafraum quer, der Spanier trifft mit seinem zweiten Ballkontakt – 0:1. Manager Michael Zorc bei Sky: Das ist unfassbar.

Wahnsinn: Schon sein neunter Ligatreffer nach nur 237 Spielminuten. So schnell war noch keiner. Es ist auch sein erster Treffer als echter Dortmunder. Am Freitag gab der BVB bekannt, dass die Barcelona-Leihgabe fest verpflichtet wird. Vertrag bis 2023, 23 Mio Euro Ablöse.

Favre wusste nur zu genau, dass der Sieg in Mainz am Ende glücklich war. Es bedurfte schon eines Traumtores von Lukasz Piszczek (76. Minute), der den Ball aus dem Stand in den Winkel schlenzte, um die drei Punkte mitzunehmen. Millionen-Joker Paco Alcácer (66.) hatte die Gäste gut zwei Minuten nach seiner Einwechslung in Führung geschossen, die Robin Quaison (70.) vor 33 305 Zuschauern in der ausverkauften Opel Arena umgehend egalisierte. Es war ein sehr, sehr schweres Spiel, stellte Favre fest.

70. Minute: Hack schiebt den Ball durch die BVB-Abwehr, Quaison legt ihn an Bürki vorbei ins Tor – 1:1. Sein erstes Ligator nach 18 Spielen Flaute.

Mit zunehmender Spielzeit wurden die Mainzer immer mutiger und hielten den BVB erfolgreich vom eigenen Tor fern. Nach Wiederbeginn hatte Mateta erneut die Führung auf dem Fuß, doch der Schuss des Franzosen wurde noch abgefälscht. Wenig später traf Danny Latza nur das Außennetz. Und auch Alexander Hack konnte Bürki per Kopf nicht überwinden. Wir sind frustriert, dass wir uns für die gute Leistung nicht belohnt haben, sagte FSV-Trainer Sandro Schwarz.

76. Minute: Piszczek fällt an der Straufraumgrenze der Ball vor die Füße. Der Pole zieht mit rechts ab und versenkt den Schuss in den Torwinkel – 1:2.

Dortmund bleibt in der Bundesliga in dieser Saison ungeschlagen, steht weiter an der Tabellenspitze. Der Sieg in Mainz kommt aber auch mit ein bisschen Glück. Die Rheinhessen spielen ordentlich mit, sind vor dem Tor aber nicht cool genug.

Kapitän Stefan Bell: Es fühlt sich beschissen an, jetzt ohne Punkte dazustehen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht.

Borussia Dortmund hat seine Siegesserie in der Bundesliga fortgesetzt: Der Spitzenreiter sicherte sich beim 1. FSV Mainz 05 trotz durchwachsener Leistung einen 2:1-Erfolg. Für den neunten Saisondreier brauchte es den Super-Joker.

13.03 Uhr: Watzke kommt auf die gute Personalpolitik zu sprechen, "wo Michael Zorc seit Jahren die Federführung hat". Beifall. Watzke kommt darauf zu sprechen, wie sie aus der Vorsaison Ableitungen getroffen haben. "Wir haben festgestellt. Es wäre der richtige Zeitpunkt, um uns ein wenig zu öffnen und neuen Input reinzuholen." Das Ergebnis: Sebastian Kehl als Leiter der Lizenzspielerabteilung. Aber auch Matthias Sammer als externer Berater. "Wir gehen stärker raus, als wir reingegangen sind, und wir gehen schon relativ stark da rein", so Watzke, der von bis zu fünfstündigen, teils kontroversen Diskussionen des Führungsquartetts berichtet.

Mainz-Coach Sandro Schwarz veränderte seine Mannschaft nach dem 3:1 in Freiburg auf einer Position: Hack spielte anstelle von Boetius (Bank).

Dortmunds Trainer Lucien Favre nahm nach dem 3:2 im Topspiel gegen die Bayern zwei Wechsel vor: Bürki stand für Hitz (kurzfristig krank und deswegen nicht im Kader) zwischen den Pfosten, Delaney verdrängte Weigl aus der ersten Elf. Paco Alcacer musste sich einen Tag nach seiner Unterschrift bis 2023 vorerst mit der Reservistenrolle anfreunden.

13.11 Uhr: Der Appell von Watzke: "In dieser Phase darfst du nicht lassen. Da seid ihr gefordert. Marco, du und dein Mannschaftsrat. Wir müssen am Mittwoch dieses Spiel angehen, als gäbe es keinen Morgen mehr. Jeder Einzelne muss mit Disziplin, mit sozialem Empfinden dafür sorgen, dass wir auf Scharf geschaltet bleiben." Am Mittwoch kann der BVB mit einem Sieg gegen Brügge den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale klar machen.

So langsam fasste Mainz aber den nötigen Mut, um sich aus seinem Schneckenhaus herauszutrauen. Beinahe mit durchschlagendem Erfolg: Bürki musste bei einem Heber von Mateta retten (20.). Im Gegenzug packte Zentner beim Distanzschuss von Witsel sein ganzes Können aus (21.). In der Folge zogen sich die Hausherren aber nicht zurück, sondern blieben hartnäckig. Aaron meldete sich auch nochmal brandgefährlich an, doch seinen Schlenzer lenkte Bürki über den Querbalken (27.). Mehr ging in einer Partie mit vielen knackigen Zweikämpfen und drei Gelben Karten vor der Pause nicht mehr.

1. Begrüßung durch den Präsidenten2. Ehrungen3. Jahresbericht und Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr4. Bericht des Wirtschaftsrates5. Wahl des Wirtschaftsprüfers6. Bericht des Kassenprüfers7. Entlassung des Vorstandes8. Wahl von vier Mitgliedern des Wirtschaftsrates9. Wahl der Kassenprüfer10. Änderung der Beitragsordnung (Ermäßigung Schwerbehinderte)11. Anträge und Wünsche

Der 12. Spieltag Leverkusen – Stuttgart 2:0 (0:0)   Bayern – Düsseldorf 3:3 (2:1)   Hertha BSC – Hoffenheim 3:3 (1:2)   Augsburg – Frankfurt 1:3 (0:1)   Mainz – Dortmund 1:2 (0:0)   Wolfsburg – Leipzig 1:0 (0:0)   Schalke – Nürnberg 5:2 (2:1)   Freiburg – Bremen -:- (-:-)   Gladbach – Hannover -:- (-:-) Die aktuelle Tabelle Nach dem Wechsel begann Mainz richtig frech, riss das Zepter an sich. Bei Matetas abgefälschtem Schuss fehlte nicht viel, Latza drosch die Kugel ans Außennetz (47., 52.). Von Dortmund kam derweil sehr wenig, ein Missverständnis reihte sich bei den Westfalen ans nächste. Favre hatte gar keine andere Wahl: Nach 64 Minuten holte er Götze vom Platz und brachte dafür Paco Alcacer.

13.01 Uhr: "Wir waren mit der Saison, wie wir uns vor allem international verkauft haben, sehr, sehr unzufrieden. Trotzdem haben wir das alle mit einer gewissen Solidarität überstanden", sagt Watzke. "Dass wir dann noch die Champions League erreicht haben, würden sich einige auch aktuell wünschen." Da war er, der erste Seitenhieb Richtung FC Bayern.

Es dauerte anschließend nur zwei Minuten, ehe der Joker mal wieder goldrichtig stand. Sancho steckte für Reus durch, der unbedrängt für Torjäger Paco Alcacer querlegen konnte – 1:0 (66.). Nach dem tollen Auftritt der Mainzer nach dem Seitenwechsel war die Dortmund Führung mehr als schmeichelhaft, sie hielt allerdings auch nicht lange: Hack fand unter Mithilfe von Witsel den eingelaufenen Quaison. Der Schwede ließ sich die Großchance nicht entgehen und tunnelte Bürki – 1:1 (70.).

13.08 Uhr: "Ich könnte jeden einzelnen Spieler loben. Aber meine Helden waren diejenigen, die gestern vom Aufwärmen zur Bank sind und nicht spielen durften. Diese Spieler machen uns aktuell so stark, weil sie das Niveau dramatisch heben", sagt Watzke. "Das sind die Spieler, die dafür sorgen, dass du am Ende auch erfolgreich bist."

Mainz wollte noch mehr, doch Mateta schoss knapp rechts vorbei (74.). Die bessere Antwort hatte Dortmund parat: Piszczek schlenzte das Leder aus 16 Metern an die Unterkante der Latte – 2:1 (76.). In der Schlussviertelstunde rannten die Hausherren noch einmal wütend an, doch zumeist fehlte die nötige Durchschlagskraft. Dortmund eröffneten sich hingegen etliche Konterchancen, die der BVB nicht zu nutzen wusste. Speziell Sancho zeigte sich in dieser Phase vermehrt zu eigensinnig. Es blieb letztlich beim 2:1 für den Spitzenreiter, der die Konkurrenz damit auf Distanz hält.

13.01 Uhr: Mein Vortrag steht heute unter dem Thema Bodenhaftung", so Watzke, der dann auf den neuen Cheftrainer Favre zu sprechen kommt. Aber erst einmal gibt es für den Schweizer großen Beifall. Erneut betont Watzke, dass er Favre schon vor einem Jahr holen wollte. "Vielleicht wäre die Saison dann besser gelaufen."

Nach der zweiten Heimniederlage ist Mainz am Freitag (20.30 Uhr) in Düsseldorf gefordert. Dortmund spielt am Mittwoch (21 Uhr) in der Champions League gegen Brügge, am Samstag (15.30 Uhr) geht es in der Bundesliga mit dem Heimspiel gegen Freiburg weiter.

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