Mainz: Erfolgreich in die fünfte Jahreszeit
Weitschuss-Trick: Mainz-Trainer Schwarz machte Gbamin wieder torgeil
Der zweite Sieg in Folge. Zum ersten Mal, seit Sandro Schwarz Trainer ist, springt Mainz durch das 3:1 in Freiburg in die obere Tabellenhälfte.

Starke Phasen – wie die ersten 30 Minuten im Schwarzwald-Stadion – hatten die Nullfünfer auch während der Sieglos-Serie (sieben Pflichtspiele in Folge). Aber da schossen die Spieler keine Tore.

Extrem talentierte Spieler: Viel Lob für Mainz-Neuzugänge Mateta, Niakhaté & Co.

In Freiburg stand es nach 18 Minuten schon 2:0. Auch weil Schwarz den Weitschuss-Trick mit Jean-Philippe Gbamin (23) auspackte!

Für etwas Missstimmung sorgte allerdings ein Zweikampf zwischen Onisiwo und mehreren Freiburgern in der Schlussphase, aus dem Höfler mit einer schweren Verletzung hervorging. Nachdem die Mainzer Nummer 21 von Dominique Heintz durch einen Schubser etwas aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, erwischte er Nicolas Höfler mit dem Fuß am linken Knöchel, stürzte zudem unglücklich in den Freiburger, sodass dieser sich das rechte Knie verdrehte. “Wir hoffen, dass es kein Kreuzbandriss ist”, erklärte SC-Trainer Christian Streich. “Ich bin mehr oder weniger in ihn reingefallen. Es war keine Absicht”, sagte Onisiwo.

Der Trainer redet seine Spieler stark. Stürmer Jean-Philippe Mateta (21) hatte er in die Spur gebracht, indem er ihm harte Arbeit und Ruhe vorm Tor empfahl.

Im Fall von Abräumer Gbamin galt es, dessen Zielwasser zu justieren. In fast jeder Partie vorher hatte der Franko-Ivorer zwei-, dreimal planlos in die Wolken geschossen. Obwohl er einen Mordshammer hat.

Das Mainzer Erfolgs-Geheimnis trägt einen Namen: Jean-Philippe! Wie in der Vorwoche holt Mainz den Dreier dank Mateta & Gbamin.

Mit seinem ersten Tor seit fast zwei Jahren machte Karim Onisiwo den Sieg des 1. FSV Mainz 05 in Freiburg perfekt. Der zweite Dreier innerhalb von sechs Tagen beflügelt die Stimmung des selbsternannten Karnevalsvereins zum Auftakt der Fastnachts-Kampagne an diesem Sonntag. Die Verletzung des Freiburgers Nicolas Höfler trübt das Gesamtbild.

Schwarz: Ich will nicht immer verraten, worüber wir geredet haben. Aber natürlich haben wir Gespräche geführt. Es ist schon klar, dass ein Distanz-Schuss erst mal aufs Tor kommen sollte. Dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er reingeht, als wenn er im dritten Stock landet.

„Zwei Siege nacheinander hatten wir vergangene Saison auch nicht so oft. Jetzt kommt die Pause, wir hätten gerne weitergespielt.“Sportvorstand Rouven Schröder

Der Lohn der Arbeit: Vier Jean-Philippe-Treffer (2x Mateta, 2x Gbamin) gegen Werder und Freiburg. Und eine entspannte Länderspielpause. Außerdem viel Lob für die Einkaufs-Politik in diesem Sommer. Freiburg-Trainer Streich: Die Neuzugänge von Mainz haben eine unglaublich hohe individuelle Qualität.

Anzeige: Aktuelle Trikots und Fashion der 1. Bundesliga findest du bei uns! BILD Shop – Hier kaufen Fans!

Rouven Schröder wollte sich nicht selbst loben. Dabei hätte der Sportvorstand des FSV Mainz 05 das nach dem 3:1-Erfolg beim SC Freiburg durchaus tun können. Der 43-Jährige hatte im Sommer sehr viel Geld für in Deutschland weitestgehend unbekannte Spieler ausgegeben. Mehrere Millionen Euro, die sich langsam, aber sicher rentieren. „Die Neuzugänge von Mainz haben eine unglaublich hohe individuelle Qualität“, lobte sogar Freiburgs Trainer Christian Streich. Schröder aber blieb in Bezug auf seine Arbeit auch nach dem zweiten Sieg in Serie zurückhaltend: „Man freut sich für den Verein.“

Und während Trainer Sandro Schwarz mit Blick auf den 11.11. schließlich von einem “guten Start” in die fünfte Jahreszeit sprach, wollte zumindest Mateta an diesem Sonntag nicht unbedingt an den Fastnacht-Feierlichkeiten in Mainz teilnehmen. Er wolle sich lieber auf die anstehenden Länderspiele mit Frankreichs U21 konzentrieren, sagte der 21-Jährige. Mateta und Niakhaté testen mit den Franzosen erst am Donnerstag in Kroatien, am Montag danach spielen sie dann gegen Spaniens U21 und treffen auf ihren Teamkollegen Aarón Martín.

Jean-Philippe Mateta (Foto), Moussa Niakhaté, Jean-Paul Boëtius, Aarón Martín oder Pierre Kunde Malong: Noch jetzt dürften einige Fußball-Experten außerhalb von Rheinland-Pfalz mit diesen Namen wenig anfangen können. Für die Mainzer aber werden sie zum Sinnbild eines erfolgreichen Umbruchs.

Große Teile der mehr als 50 Millionen Euro, die der Klub im Sommer durch die Verkäufe von Abdou Diallo (BVB), Yoshinori Muto (Newcastle) oder Suat Serdar (Schalke) bekommen hat, scheint Schröder clever investiert zu haben – inklusive eines Transferplus von rund 25 Mio. Euro. Die Abwehr um den vom FC Metz gekommenen Niakhaté zählt zu den besten Defensivreihen der Liga. Und in der Offensive überzeugten in Freiburg neben Jean-Philippe Gbamin vor allem Boëtius und Mateta.

Rouven Schröder wollte sich nicht selbst loben. Dabei hätte der Sportvorstand des FSV Mainz 05 das nach dem 3:1-Erfolg beim SC Freiburg durchaus tun können. Der 43-Jährige hatte im Sommer sehr viel Geld für in Deutschland weitestgehend unbekannte Spieler ausgegeben. Mehrere Millionen Euro, die sich langsam, aber sicher rentieren. “Die Neuzugänge von Mainz haben eine unglaublich hohe individuelle Qualität”, lobte sogar Freiburgs Trainer Christian Streich.

„Sie haben einen großen Anteil am Erfolg, auch in der Gesamtheit des Teams“, sagte Schröder. „Weil sie auch einfach eine große Dominanz ausstrahlen.“ Die beiden französischen U21-Nationalspieler Niakhaté und Mateta sowie Mittelfeld-Abräumer Kunde tun das allein schon dank ihrer physischen Präsenz.

Bundesliga | FSV Mainz 05 Mainzer Neuzugänge werden immer besser teilen auf Whatsapp teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen auf Google+ teilen per Mail teilen Das 3:1 in Freiburg ist für den FSV Mainz 05 der zweite Sieg nacheinander. Großen Anteil am Aufwärtstrend der Rheinhessen haben die Neuzugänge. Dabei dürften einige von ihnen manchem Fußball-Experten noch immer unbekannt sein.

In der ersten halben Stunde der Partie gewann Mateta gefühlt alle Kopfballduelle in der Offensive und erzielte in der 18. Minute per Kopf auch den zwischenzeitlichen Treffer zum 2:0 – auf Vorlage von Boëtius. Der starke Gbamin (6.) per Distanzschuss und der eingewechselte Karim Onisiwo (75.) besiegelten den verdienten Erfolg.

Die Abwehr um den vom FC Metz gekommenen Niakhaté zählt zu den besten Defensivreihen der Liga. Und in der Offensive überzeugten in Freiburg neben Jean-Philippe Gbamin vor allem Boëtius und Mateta. “Sie haben einen großen Anteil am Erfolg, auch in der Gesamtheit des Teams”, sagte Schröder. “Weil sie auch einfach eine große Dominanz ausstrahlen.”

Und während Trainer Sandro Schwarz mit Blick auf den 11.11. schließlich von einem „guten Start“ in die fünfte Jahreszeit sprach, wollte zumindest Mateta an diesem Sonntag nicht unbedingt an den Fastnacht-Feierlichkeiten in Mainz teilnehmen. Er wolle sich lieber auf die anstehenden Länderspiele mit Frankreichs U21 konzentrieren, sagte der 21-Jährige. Mateta und Niakhaté testen mit den Franzosen erst am Donnerstag in Kroatien, am Montag danach spielen sie dann gegen Spaniens U21 und treffen auf ihren Teamkollegen Aarón Martín.

SC-Trainer Streich zeigte sich von den zahlreichen Talenten der Mainzer beeindruckt. “Ich weiß, wie stark Mainz ist”, sagte der 53-Jährige. “Mainz wird noch besser werden, weil sie sich extrem gute, talentierte Spieler geholt haben.”

SC-Trainer Streich zeigte sich von den zahlreichen Talenten der Mainzer beeindruckt. „Ich weiß, wie stark Mainz ist“, sagte der 53-Jährige. „Mainz wird noch besser werden, weil sie sich extrem gute, talentierte Spieler geholt haben.“