Sachsen:DHfK Leipzig besiegt Ludwigshafen mit 28:22 - n-tv NACHRICHTEN
28:22!: DHfK-Schlussspurt zum Sieg gegen den Letzten – Sport-Mix
Leipzig (dpa/sn) – Handball-Bundesligist SC DHfK Leipzig hat mit dem dritten Sieg in Serie einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib gemacht. Die Sachsen bezwangen am Donnerstagabend die Eulen Ludwigshafen mit 28:22 (11:14). Dank des Remis von Bietigheim gegen Wetzlar (26:26) im Parallelspiel brauchen die Leipziger nur noch einen Punkt für den rechnerisch sicheren Klassenerhalt.

Der Erfolg gegen den Tabellenletzten war vor 4337 Zuschauern in der Arena Leipzig allerdings hart erkämpft. Wie bei der 24:27-Hinspielpleite waren die Pfälzer auch diesmal zunächst im Vorteil. Leipzig wirkte in der Abwehr nicht stabil (4:7/15.). Trotz zweimaligen Vier-Tore-Rückstands konnten die Grün-Weißen aber in Schlagdistanz bleiben.

So war nach der Pause der Ausgleich zum 15:15 (36.) möglich. Alen Milosevic erzielte in der 49. Minute die erste Führung seit der Anfangsphase (21:20). Angetrieben von ihren beiden besten Werfern Franz Semper und Patrick Wiesmach (jeweils sechs Treffer) ließ die DHfK dann nichts mehr anbrennen. Dank der starten zweiten Hälfte mit vielen Tempogegenstößen und 17:8 Toren war der Heimsieg am Ende hochverdient.

Hand und Herz: Der SC DHfK lädt mit Spieltagspräsentator Allianz alle Fans mit und ohne Handicap zum zweiten Inklusions-Spieltag ein. Wie bei allen Heimspielen wird sehbehinderten und blinden Zuschauern der Service der Audiodeskription geboten. Besucher bekommen das Geschehen auf dem Feld durch Kopfhörer und spezielle Funktechnik von geschulten Reportern blindengerecht verbildlicht und können gleichzeitig die grandiose Atmosphäre erleben. Des Weiteren wird es im Foyer einen Rollstuhlparcours geben. Den offiziellen Spielball überreicht die mehrfache Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber.

Es war keine Glanzleistung. Aber der SC DHfK erkämpft sich vor 4337 Fans im Schluss-Spurt ein 28:22 gegen Ludwigshafen. Rein rechnerisch fehlt zum Klassenerhalt allerdings immer noch ein Punkt – weil Bietigheim einen Zähler gegen Wetzlar holte.

Leipzig. Handicaps, meist zur falschen Zeit im Sportlerleben. Verletzungen, öfter und unpassend auch im Plan der DHfK-Handballer. Beispielsweise der Langzeitausfall von Jens Vortmann. Der Torhüter des Bundesligisten erlitt im Sommer 2018 einen Kreuzbandriss. Seitdem muss die Mannschaft auf den 31-jährigen Keeper verzichten. Wie lange noch? Er macht sein Aufbauprogramm. Der Heilungsverlauf ist zufriedenstellend, sagte Geschäftsführer Karsten Günther vor dem viertletzten Saison-Heimspiel der Grün-Weißen gegen Schlusslicht Ludwigshafen am Donnerstag (19 Uhr) in der Arena.

Zum Spiel: In der Hinrunde leistete sich die DHfK bei den Eulen (so nennt sich der Klub) eine peinliche Niederlage. Und blamabel war auch die erste Halbzeit daheim. Nix lief gegen den Letzten, der sich tapfer gegen den Abstieg wehrte, zusammen.

DHfK-Coach André Haber fordert gegen die Eulen Ludwigsburg den nächsen erfolgreichen Auftritt seiner Schützlinge. Holen die Leipziger Handballer einen Sieg gegen die Eulen und sollte Bietigheim zeitgleich gegen Wetzlar verlieren, kann der SC DHfK Leipzig damit den Klassenerhalt feiern.

Trainer André Haber holte schon früh Philipp Weber und Franz Semper, denen vor der Pause fast gar nichts gelang, von der Platte. Doch selbst der spätere Wechsel des Torwarts (Villadsen kam für Putera) brachte zunächst nix.

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Die DHfK lag zwischenzeitlich vier Tore hinten – und ging mit minus drei (11:14) in die Pause.Starke Minuten brachten in Hälfte zunächst den Ausgleich (15:15), doch erst nach 46 Minuten die Führung durch Wiesmach zum 20:19.

Mit dem knappen Vorsprung ging es auch in die letzten fünf Minuten, wo allein vier Tore von Wiesmach gegen die ausgepumpten Gäste für den letztlich eigentlich zu klaren Sieg sorgten.

Torwart Milos Putera: Gottseidank zwei Punkte, allein das zählt. Alen Milosevic grinste Ein Spiel dauert 60 Minuten. Und wenn man das weiß, ist man klar im Vorteil.