SV Ludwigsburg zählt nach vier Jahrzehnten wieder zur Elite
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Mehr als 40 Jahre mussten die Wasserballer des SV Ludwigsburg warten, ehe sie wieder in der höchsten deutschen Spielklasse antreten durften. Eine lange Zeit für einen Verein, der 1961 schon deutscher Vizemeister und 1964 Pokalsieger war. Doch seit dieser Saison ist es wieder soweit. Im Juli 2017 gelang es den SVL-Wasserballern, über ein Relegationsturnier in Köln in die Deutsche Wasserball-Liga (DWL) aufzusteigen.

Innerhalb des Schwimmvereins sind bis zur Altersklasse U 14 die Trainingseinheiten der Schwimmer und Wasserballer zusammengelegt. „Das haben wir als gemeinsame Gruppe aufgebaut, damit man gegenseitig voneinander profitieren kann“, erklärt Wörsinger. „Normalerweise sollte man im Alter von 12 Jahren eine Grenze ziehen und die Kinder entscheiden lassen. Aber bis dahin lässt sich beides kombinieren.“ Insgesamt soll der Nachwuchs noch mehr gefördert werden. „Wir möchten nachhaltig Impulse in die Jugendarbeit setzen, um daraus Bundesliga-Spieler zu gewinnen“, sagt Schulz. Wörsinger ergänzt: „Wir haben vor allem in der U 14 einige interessante Spieler, versuchen das Ganze professioneller aufzubauen und perspektivisch den Kader zu ergänzen.“ Doch bereits jetzt trägt die Jugendarbeit Früchte: Mit Antonio Tadic und Tim Kraut spielen zwei Ludwigsburger Eigengewächse im Bundesliga-Team.

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Hinter der Ludwigsburger Bundesliga-Mannschaft steht ein weiteres Team – das um den Präsidenten Volker Heyn, die Vizepräsidenten Attila Böhm und Matthias Nagel sowie Abteilungsleiter Wörsinger. „Der Wechsel zum jetzigen Vorstand war ein wichtiger Schritt, durch den der Verein neu aufgebaut wurde. Die jahrelange Rivalität zwischen der Schwimm- und der Wasserballabteilung ist jetzt nicht mehr da. Und das Abenteuer Wasserball-Bundesliga wird von allen mitgetragen“, sagt Wörsinger.