Nach Unfall auf A1 bei Lübeck: Wieder freie Fahrt - NDR.de
Lange Staus nach Lkw-Unfall auf der A1 bei Lübeck
Schwerer Unfall am Dienstagvormittag auf der A1 zwischen dem Kreuz Lübeck und Moisling: Nach Polizeiangaben war ein Lastwagen in Höhe der Anschlussstelle Lübeck-Moisling auf einen Kastenwagen aufgefahren und hatte ihn gegen die Leitplanke geschoben. Ein weiterer Lkw fuhr in die Unfallstelle hinein. Dessen Fahrer wurde dabei eingeklemmt, konnte aber später befreit werden können, sagte ein Polizeisprecher. Zur Anzahl der Verletzten konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Wie genau es zu dem Unfall kam, ist laut Polizei noch unklar.

Die A1 war Richtung Norden in der Mittagszeit stundenlang voll gesperrt. Seit dem Nachmittag war die rechte Spur gesperrt, der Verkehr staute sich zeitweise auf knapp zehn Kilometer und wurde über die A20 umgeleitet. Autofahrer mussten sich in Geduld üben: Die Verzögerung durch den Stau dehnte sich auf bis zu eineinviertel Stunden aus.

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Feuerwehr und Notärzte sind immer in Bereitschaft, falls irgendwo im Norden ein Unfall passiert. Wie gehen die Retter vor? Alle Infos in der Bildergalerie. Bildergalerie

Lübeck – Immer wieder diese schlimmen Lkw-Unfälle!Ein Sattelzug prallte am Dienstag ungebremst auf der A1 gegen einen Anhänger. Die Zugmaschine wurde so stark eingedrückt, dass der Fahrer (49) erst nach einer Stunde von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden konnte. Der Unfall passierte gegen 10.20 Uhr Richtung Norden rund 500 Meter vor der Abfahrt Moisling. Aufgrund einer Staubildung musste erst ein unbeladener Lkw mit Anhänger stoppen. Ein folgender VW Caddy konnte ebenfalls noch abbremsen.Der Fahrer des dann folgenden Sattelzugs aus Portugal, der mit Airbag-Teilen beladen war, erkannte die Situation offenbar zu spät. Erst prallte er gegen den VW, schob ihn zur Seite.

Dann krachte der Sattelzug in den Anhänger. Der 49-jährige Fahrer wurde eingeklemmt, musste befreit werden. Schwer verletzt kam der Mann aus Portugal in die Klinik. Die Retter mussten auch zwei Leichtverletzte versorgen. Schaden: 80000 Euro.Die Autobahn wurde Richtung Norden für drei Stunde gesperrt. Der Verkehr wurde über die A20 umgeleitet. Es kam zu kilometerlangen Staus.