Julian Brandt von Bayer Leverkusen zum BVB - die Folgen für Kai Havertz - SPORT1
Ex-Bayer-Manager Calmund: Kai Havertz wird zum FC Bayern wechseln
München – Kai Havertz steht auf dem Zettel des FC Bayern. Nach Julian Brandts Abgang bleibt er aber wohl vorerst bei Bayer. Reiner Calmund spricht über einen möglichen Wechsel.

Seit Mittwoch ist klar: Julian Brandt wird Bayer Leverkusen bereits in diesem Sommer in Richtung Borussia Dortmund verlassen. 

Laut Calmund drängt derzeit niemand beim Bayer-Konzern den Leverkusener Sportchef Rudi Völler zu einem Verkauf des 19 Jahre alten und vertraglich bis 2022 gebundenen Mittelfeldspielers, der eine Einnahme von 80 Millionen Euro bescheren könnte. "Die wollen noch ein bisschen Spaß an dem Jungen haben. Aber er wird irgendwann wechseln. Und dann hoffe ich, dass er in Deutschland bleibt. Und wer das dann am Besten machen kann: Bayern München", sagte Calmund.

Top-Talent aus Leverkusen – Reiner Calmund: Kai Havertz im nächsten Jahr beim FC Bayern

Der BVB hat den 23 Jahre alten deutschen Nationalspieler dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von rund 25 Millionen Euro verpflichtet. 

“Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Aber klar ist auch, dass sich Kai bestimmt gefreut hätte, wenn Julian geblieben wäre”, sagt Reiner Calmund im Gespräch mit SPORT1.

Lothar Matthäus hat sich zuletzt in der AZ zu Kai Havertz geäußert – und dem FC Bayern zu einem Kauf geraten. "Er ist flexibel einsetzbar und übernimmt mit seinen 19 Jahren schon viel Verantwortung", so Matthäus. "Der FC Bayern muss sich jetzt um diesen Spieler kümmern. Für mich ist Havertz der Spieler der Saison."

Die Manager-Legende lobt Brandt in den höchsten Tönen: “Julian hat in Leverkusen für Furore gesorgt und war einer der beliebtesten Fußballer. Bei seinem Wechsel hat er sich absolut anständig verhalten – und sportlich und finanziell verbessert.”

Völler hatte einen Wechsel von Havertz zum angeblich interessierten FC Bayern schon in diesem Sommer unlängst bei "Sky Sport News HD" ausgeschlossen. "Bei ihm gibt es sowieso keine Diskussion. Ein Jahr – mindestens – in Leverkusen würde ihm gut tun. Danach werden wir sehen."

Brandt und Havertz eint, dass sie nicht nur fester Bestandteil der DFB-Elf sind, sondern auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass es Leverkusen im Schlussspurt der Bundesliga noch in die Champions League geschafft hat.

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Vor allem Havertz sorgte mit seinen Leistungen für Aufsehen. In 42 Pflichtspielen erzielte er in der abgelaufenen Saison 20 Tore und lieferte sieben Assists.

Kai Havertz von Bayer Leverkusen wird immer wieder mit einem möglichen Wechsel zum FC Bayern in Verbindung gebracht. Ex-Manager Reiner Calmund ist sich sicher, dass der 19-Jährige im nächsten Jahr nach München wechselt.

Mit 15 Toren in der Bundesliga ist der Mittelfeldspieler sogar erfolgreichster Torschütze seiner Mannschaft – Bundesliga-Rekord in diesem Alter.

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Auch der FC Bayern hat sich nach SPORT1-Informationen bereits vor Wochen nach dem 19-Jährigen erkundigt, der auf der Einkaufliste des Rekordmeisters ganz oben steht. Konkrete Verhandlungen gab es allerdings noch nicht.

Völler hatte einen Wechsel von Havertz zum angeblich interessierten FC Bayern schon in diesem Sommer unlängst bei “Sky Sport News HD” ausgeschlossen. “Bei ihm gibt es sowieso keine Diskussion. Ein Jahr – mindestens – in Leverkusen würde ihm gut tun. Danach werden wir sehen.”

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Davon abgesehen dürfte der Brandt-Deal mit Dortmund einen Havertz-Wechsel in diesem Sommer verhindern. Zwei Abgänge dieses Kalibers könnte Leverkusen trotz hoher Einnahmen sportlich wohl kaum verkraften.

“Die wollen noch ein bisschen Spaß an dem Jungen haben. Aber er wird irgendwann wechseln. Und dann hoffe ich, dass er in Deutschland bleibt. Und wer das dann am Besten machen kann: Bayern München”, sagte Calmund.

Hinzu kommt, dass Havertz bei Bayer noch einen Vertrag bis 2022 hat – ohne Ausstiegsklausel. Zudem hat Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler bereits klargemacht, dass Havertz nicht verkauft werden soll.

Nach SPORT1-Informationen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Havertz auch in der kommenden Saison bei den Rheinländern spielt. Allerdings: Noch hat der Transfermarkt nicht mal richtig Fahrt aufgenommen.

Geht es nach Reiner Calmund wird der Leverkusener Fußball-Nationalspieler Kai Havertz mittelfristig beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München landen.

Logisch aber, dass die Leverkusener keine Eile haben, ihren Rohdiamanten vorzeitig abzugeben. Laut transfermarkt.de beträgt sein Marktwert schon jetzt rund 65 Millionen Euro. Tendenz steigend.

Was aber passiert, wenn bereits diesen Sommer ein Verein eine dreistellige Millionensumme bieten sollte? Die Karten würden möglicherweise neu gemischt.

Havertz selbst misst dem Trubel um seine Person keine allzu große Bedeutung bei. Calmund konnte sich davon zuletzt bei einer Feier anlässlich der 40-jährigen Bundesliga-Zugehörigkeit von Bayer 04 überzeugen, als er mit Havertz sprach.

Der 70-Jährige schwärmt: “Kai ist ruhig und souverän und schon fast zu normal. Er fühlt sich auch wohl in Leverkusen.”

Calmund prophezeit aber auch: “Nächstes oder spätestens in zwei Jahren wird er sich mit einem Wechsel beschäftigen. Ich glaube aber, dass es nächstes Jahr schon konkrete Verhandlungen geben wird.”

Kai Havertz gehört zu den größten Talenten der Bundesliga. Der 19-Jährige spielte bei Bayer 04 Leverkusen eine überragende Saison. Für den früheren Manager von Bayer, Reiner Calmund, steht fest: Der Weg von Havertz kann nur zum FC Bayern München führen. Nur wann?

Nationalspieler Kai Havertz von Bayer 04 Leverkusen wird nach Einschätzung von Reiner Calmund mittelfristig beim deutschen Rekordmeister aus München spielen. Kai Havertz wird im nächsten Jahr zum FC Bayern gehen, nicht in diesem Jahr. Da wird er nicht wechseln, sagte der ehemalige Bayer-Manager am Freitag bei einer Veranstaltung der Bild in Berlin. Die Leverkusener haben gerade Havertz kongenialen Mittelfeldpartner Julian Brandt an Borussia Dortmund verloren. Als Ersatz kommt Kerem Demirbay von der TSG Hoffenheim.

Laut Calmund drängt derzeit niemand beim Bayer-Konzern den Leverkusener Sportchef Rudi Völler zu einem Verkauf des 19 Jahre alten und vertraglich bis 2022 gebundenen Mittelfeldspielers, der eine Einnahme von 80 Millionen Euro bescheren könnte. Die wollen noch ein bisschen Spaß an dem Jungen haben. Aber er wird irgendwann wechseln. Und dann hoffe ich, dass er in Deutschland bleibt. Und wer das dann am Besten machen kann: Bayern München, sagte Calmund.

Völler hatte einen Wechsel von Havertz zum angeblich interessierten FC Bayern schon in diesem Sommer unlängst bei Sky ausgeschlossen. Bei ihm gibt es sowieso keine Diskussion. Ein Jahr – mindestens – in Leverkusen würde ihm gut tun. Danach werden wir sehen.