HSV feuert Manager Ralf Becker – Nachfolger aus Leverkusen - t-online.de
HSV-Hammer – Sportvorstand Becker weg, Boldt da
Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat sich nach dem verpassten Wiederaufstieg von Sportvorstand Ralf Becker getrennt. Becker war erst 2018 von Holstein Kiel gekommen. Nachfolger wird Jonas Boldt, der zuletzt bei Bayer Leverkusen tätig war. (Quelle: SID)

Nach verpasstem Wiederaufstieg: Der Hamburger SV hat sich von Sportvorstand Ralf Becker getrennt. (Quelle: SID)

Nach der gescheiterten Rückkehr in die Bundesliga steht der HSV Kopf: Erst musste der Trainer gehen, dann der Manager. Letzterer verhandelte aber wohl noch bis zum Tag seines Rauswurfs mit einem neuen Trainer. 

Nächster Umbruch in der Führungsetage des HSV: Der Klub hat seinen bisherigen Sportvorstand Ralf Becker freigestellt. Ein entsprechender Bericht des “Kicker” wurde t-online.de auf Nachfrage bestätigt. Für ihn übernimmt nach Angaben des Vereins der frühere Leverkusener Sportdirektor Jonas Boldt. Die Entscheidung wird in der offiziellen Mitteilung als “Konsequenz aus der kürzlich erfolglos beendeten Zweitligasaison” bezeichnet.

Kurios: Zugleich berichtet der “Kicker”, dass Becker noch bis zum Tag seiner Entlassung mit Dieter Hecking (zuletzt Gladbach) über ein Engagement als Trainer verhandelt hat – angeblich erfolgreich. Hecking soll auch der Wunschkandidat des Aufsichtsrats sein.

Folgendes Szenario ist also möglich: Der neue Manager Boldt bekommt zu seinem Amtsantritt von seinem Vorgänger einen Coach vorgesetzt, ohne in dessen Auswahl involviert gewesen zu sein. Boldt selbst will sich um 14 Uhr auf einer Pressekonferenz erstmals äußern.

Neben Trainer Hannes Wolf trennt sich der Hamburger SV auch von Sportvorstand Ralf Becker. Der Zweitligist vermeldet, dass der 48-Jährige mit sofortiger Wirkung freistellt wird. Becker war erst vor der Saison von Holstein Kiel zum HSV gekommen. Die Nachfolge tritt Jonas Boldt an, dessen Vertrag bei Bayer Leverkusen ausläuft.

Der entlassene Becker war erst im Mai 2018 von Holstein Kiel abgeworben worden und sollte nach dem Abstieg aus der Bundesliga den Neuanfang moderieren. Mit Platz vier und der damit verpassten Rückkehr in die erste Liga ist das Ziel gescheitert. Daraufhin war in der vergangenen Woche bereits die Trennung von Trainer Hannes Wolf verkündet worden.

Der Aufsichtsrat der HSV Fußball AG berief Sportvorstand Ralf Becker ab und stellte ihn am Freitagmorgen mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben frei. Als neuen Sportvorstand bestellte der Aufsichtsrat Jonas Boldt.

Wenige Tage nach Wolf-Rauswurf:HSV trennt sich von Sportchef Becker

Klubchef Bernd Hoffmann hatte in einer Art Generalabrechnung zuletzt von dem “überflüssigsten Nicht-Aufstieg der Fußball-Geschichte” gesprochen und festgestellt, der sportliche Bereich beim HSV habe “im Winter begonnen zu kollabieren”.

Freistellungsgespräch mit dem ehemaligen Kieler dauerte lediglich zwei Minuten. Nachfolger wird Jonas Boldt von Bayer Leverkusen.

Becker selbst hatte zuletzt rund um die Trainer-Entlassung für Wirbel gesorgt. Zunächst hatte ihn die “Bild” mit einer Bestätigung des Trainer-Wechsels zitiert, die der Manager anschließend öffentlich widerrief. Wenige Tage später musste Wolf dann doch gehen.

Paukenschlag beim Hamburger SV, Teil 2: Nachdem die Trennung von Sportvorstand Ralf Becker am Freitagmittag publik und vom HSV umgehend bestätigt wurde, ließ der Kicker kurze Zeit später die nächste Bombe platzen: Nach Informationen des Fachmagazins hatte Becker, der durch Jonas Boldt ersetzt wird, kurz vor seinem Rausschmiss mit dem Wunschtrainer der Hamburger, Dieter Hecking, eine Einigung erzielt und die Verpflichtung des am 1. Juli vereinslosen Trainers praktisch finalisiert!

Auf der Mitgliederversammlung des HSV im Januar hatte Becker seinem Coach eigentlich eine Job-Garantie ausgestellt. Er sagte damals: “Ich bin mir ganz sicher, dass Hannes Wolf in zwölf Monaten noch der Trainer ist. Daran werde ich mich messen lassen.” Damit verknüpfte Becker sein Schicksal schon früh mit dem von Trainer Wolf – und muss nun ebenfalls gehen. Der Vertrag des 48-Jährigen in der Hansestadt läuft eigentlich noch bis Juni 2021.

Nachfolger Boldt war zuletzt auch als Manager beim FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig im Gespräch.

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Klubchef Bernd Hoffmann hatte in einer Art Generalabrechnung zuletzt von dem überflüssigsten Nicht-Aufstieg der Fußball-Geschichte gesprochen und festgestellt, der sportliche Bereich beim HSV habe im Winter begonnen zu kollabieren. Nachdem es zwischen Hoffmann und Becker bei der Bekanntgabe der Trennung von Trainer Wolf Irritationen gab, schien die Zusammenarbeit ernsthaften Schaden genommen zu haben. Im Aufsichtsrat gab es zunehmend kritische Stimmen gegen den Sportvorstand.

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Nach dem Aus für Trainer Hannes Wolf hat sich der Hamburger SV (HSV) nach der verpassten Rückkehr in die Fußball-Bundesliga überraschend auch von Sportvorstand Ralf Becker getrennt. Das gab der Zweitligaklub an diesem Freitag bekannt. Der HSV zog damit die Konsequenzen aus der kürzlich erfolglos beendeten Zweitligasaison. Als neuen Sportchef berief der Aufsichtsrat des Klubs Jonas Boldt, der zuletzt für Bayer Leverkusen gearbeitet hatte.

Wie der Klub vermeldete, ist nach Trainer Hannes Wolf (38) nun auch Sportvorstand Ralf Becker (48) mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Becker war erst letztes Jahr von Holstein Kiel gekommen, doch bereits in der Rückrunde schien er die Rückendeckung der Bosse zu verlieren. Der Grund: Die Mannschaft blieb qualitativ hinter den Erwartungen zurück, zudem schlugen Transfers wie der von Berkay Özcan beim HSV nicht ein.

Nachdem es zwischen Hoffmann und Becker bei der Bekanntgabe der Trennung von Trainer Wolf Irritationen gab, schien die Zusammenarbeit ernsthaften Schaden genommen zu haben. Im Aufsichtsrat gab es zunehmend kritische Stimmen gegen den Sportvorstand. Nachfolger Boldt gilt als Macher und gut vernetztes Talent im Fußballgeschäft. Der 37-Jährige war von 2007 an in verschiedenen Funktionen bei Bayer Leverkusen tätig: in der Scouting-Abteilung, als Geschäftsführer, als Manager und schließlich Sportdirektor. Seit einigen Monaten war er nicht mehr im operativen Geschäft von Bayer tätig.

Unser neuer Sportvorstand Jonas Boldt wird um 14.00 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz im Volksparkstadion vorgestellt. #nurderHSV

Nun zweifelte die Klubführung offenbar daran, dass Becker für die kommende Saison eine Mannschaft zusammenstellen kann, die den Aufstieg in die 1. Liga packt. Und zog die Reißlinie!

Wie der Klub auf seiner Website bekannt gibt, wird Jonas Boldt (37) heute offiziell als neuer Nachfolger vorgestellt. Boldt arbeitete zuletzt im Management von Bayer Leverkusen.