Bayer 04 Leverkusen: Kommentar zu Julian Brandts Wechsel zu Borussia Dortmund - RP Online
BVB holt nächsten DFB-Star: Wechsel von Julian Brandt wohl perfekt
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Von Dorian Audersch Sein erstes Bundesligaspiel für Bayer Leverkusen absolvierte Julian Brandt im Februar 2014 mit 17 Jahren. Seitdem hat er sich langsam, aber stetig zu einem gestandenen Profi entwickelt, der mit 23 bereits auf über 160 Einsätze in der höchsten Spielklasse und mehr als 30 im Europapokal zurückblicken kann. Hinzu kommen 24 A-Länderspiele. Er gilt längst als einer der talentiertesten Offensivspieler seiner Generation.

Dass er nun so kurz nach der ersehnten und geschafften Qualifikation für die Champions League aus dem Rheinland ins Ruhrgebiet wechselt, mag für viele Fans der Werkself enttäuschend sein, doch nüchtern betrachtet ist es der logische nächste Schritt – sportlich, finanziell und für seine Karriere. Leverkusen bot ihm in den vergangenen Jahren ideale Bedingungen, um sich zu entwickeln. Der Verein verzieh ihm auch schwächere Phasen und vertraute stets den Fähigkeiten des Blondschopfes, die über jeden Zweifel erhaben sind. Nur so konnte er zu dem werden, was er heute ist: Einer der besten Fußballer des Landes. Nicht nur seine starke Rückrunde dient dafür als Beleg.

Borussia Dortmund hat das Rennen um den begehrten Offensivspieler gemacht – und sich gegen den FC Arsenal und Tottenham Hotspur durchgesetzt, die dem 23-Jährigen bis zuletzt ebenfalls heftige Avancen gemacht hatten. Brandt besitzt eigentlich noch einen Vertrag bis 2021, kann Leverkusen jedoch wegen einer Ausstiegsklausel für eine festgeschriebene Ablöse verlassen. Sie soll etwas mehr als 25 Millionen Euro betragen.

Doch was hätte Brandt noch für Ziele mit Bayer 04 haben können? Platz vier ist erreicht. Die Mission, den Verein, dem er so viel zu verdanken hat, nach drei Jahren Abstinenz zurück in die Champions League zu führen, ist erfüllt. Die Chance, um Titel zu spielen, ist mit dem BVB sicherlich größer als in Leverkusen, wo der Anspruch der vergangenen Jahre war, international dabei zu sein, idealerweise in der Champions League. In der Königsklasse ist mit Dortmund mehr drin und gewollt, als die Gruppenphase zu überstehen.

Der neue BVB nimmt schon sehr früh Konturen an: Erst am Dienstagmorgen hatte der Klub die Verpflichtung von Nico Schulz (Hoffenheim, 25 Millionen Euro, Vertrag bis 2024) bestätigt. Thorgan Hazard (Mönchengladbach, Ablöse zwischen 25 und 28 Millionen Euro) soll zeitnah folgen. Der Zugang von Abwehrtalent Mateu Morey (FC Barcelona, ablösefrei) gilt ebenfalls als sicher.

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Eine offizielle Bestätigung vonseiten des BVB erfolgte am Dienstagabend auf Nachfrage des kicker zwar noch nicht: Vollzugsmeldungen veröffentlichen die Westfalen immer erst dann, wenn alle Formalien – Medizincheck, Vertragsunterschrift – erledigt sind. Damit ist aber nach Brandts Rückkehr aus Spanien zu rechnen.

Hinzu kommt die Strahlkraft des Vereins mit seinem Prestige, dem Umfeld, dem stets ausverkauften, riesigen Stadion, Mitspielern wie Marco Reus oder Jadon Sancho, und den finanziellen Möglichkeiten, die ihn zu einem Topverdiener der Branche machen dürften. Das alles bekommt er, ohne in die Ferne zu schweifen und bei Starensembles im Ausland sein Glück zu versuchen, in denen er vielleicht mittelfristig nur die zweite Geige spielen würde. Und das vergleichsweise beschauliche Leverkusen ist nach wie vor nah.

Brandt macht von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Kontrakt unter dem Bayer-Kreuz Gebrauch, nach der er für eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro die Werkself vorzeitig verlassen kann. Bayer hatte nach der Qualifikation für die Champions League am letzten Bundesligaspieltag gehofft, den gebürtigen Bremer halten zu können. Zuletzt waren auch der deutsche Meister Bayern München und diverse europäische Spitzenklubs mit Brandt in Verbindung gebracht worden.

Borussia Dortmund holt nach Nico Schulz wohl noch einen Nationalspieler zu den Schwarz-Gelben. Der Neuzugang kommt von einem Konkurrenten aus der Bundesligaspitze. 

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat das Rennen um Nationalspieler Julian Brandt gewonnen. Der 23 Jahre alte Offensivspieler verlässt nach fünfeinhalb Jahren Bayer Leverkusen und wechselt zur kommenden Saison zu Vizemeister Dortmund. Eine entsprechende Meldung der Bild-Zeitung wurde dem SID von Bayer-Seite bestätigt. Weitere Einzelheiten sollen im Laufe der Woche nach dem obligatorischen Medizincheck bekanntgegeben werden.

Julian Brandt: Nach Nico Schulz wechselt noch ein weiterer Nationalspieler zum BVB. (Quelle: Perform/ePlayer)

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Borussia Dortmund holt nach Nico Schulz wohl noch einen Nationalspieler zu den Schwarz-Gelben. Der Neuzugang kommt von einem Konkurrenten aus der Bundesligaspitze.

Nicht mehr ganz so überraschend würde auch der Transfer von Julian Brandt kommen. Auch hier soll ​bereits eine Einigung erzielt worden sein. Die Bild will zudem erfahren haben, dass der Nationalspieler auf der Leverkusener Mannschaftsfahrt nach Barcelona seine Noch-Teamkollegen über seinen bevorstehenden Abschied informiert habe. Eine Information, die Bayer Leverkusen mittlerweile gegenüber dem SID bestätigt hat. 

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat das Rennen um Nationalspieler Julian Brandt gewonnen. Der 23 Jahre alte Offensivspieler verlässt nach fünfeinhalb Jahren Bayer Leverkusen und wechselt zur kommenden Saison zu Vizemeister Dortmund. Eine entsprechende Meldung der Bild-Zeitung wurde dem SID von Bayer-Seite bestätigt. Weitere Einzelheiten sollen im Laufe der Woche nach dem obligatorischen Medizincheck bekanntgegeben werden.

Nach der Champions-League-Quali für Bayer ein Schock – möglich wird das, durch die Ausstiegsklausel von kolportierten 25 Millionen Euro in Brandts bis 2021 datierten Vertrag. Der 23-Jährige werde noch in dieser Woche den Medizincheck absolvieren. Nach der obligatorische Untersuchung wird der Transfer perfekt gemacht. Beim BVB werde er künftig acht Millionen Euro im Jahr kassieren, zuzüglich etwaige Erfolgsprämien.

Brandt macht von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2021 laufenden Kontrakt unter dem Bayer-Kreuz Gebrauch, nach der er für eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro die Werkself vorzeitig verlassen kann. Bayer hatte nach der Qualifikation für die Champions League am letzten Bundesligaspieltag gehofft, den gebürtigen Bremer halten zu können. Zuletzt waren auch der deutsche Meister Bayern München und diverse europäische Spitzenklubs mit Brandt in Verbindung gebracht worden.

Das vermeldet die Bild am ​Dienstagabend. Demnach hat Gladbachs Thorgan Hazard bereits den Medizincheck absolviert. Der Deal werde also in den nächsten Stunden offiziell. Keine große Überraschung: Der Belgier hatte bereits vor Wochen öffentlich verkündet, mit dem BVB einig zu sein – und auch die Klubs hatten sich verschiedenen Medienberichten zufolge ​bereits auf eine Ablöse geeinigt.

Am Dienstag hatte der BVB bereits die Verpflichtung von Nationalspieler Nico Schulz vermeldet. Der 26 Jahre alte Linksverteidiger erhält einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2024. Für Schulz erhält Ligarivale TSG Hoffenheim angeblich eine Ablösesumme in Höhe von 27 Millionen Euro.

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Diese Erkenntnis ist freilich keine neue, schon gar nicht für Watzke. Doch der BVB-Boss will sie in Zukunft deutlich offensiver kommunizieren: lauter, selbstbewusster – und auch einen Tick rotziger. “Wir werden die Kommunikationsstrategie mehr akzentuieren. Wir werden noch ambitionierter auftreten”, sagte Watzke beim Cappuccino im alten VIP-Raum des Signal-Iduna-Parks. “Das haben wir in den Jahren nach der Insolvenz nicht gemacht, unter Jürgen Klopp brauchten wir es nicht.” Jetzt aber sei es “an der Zeit. Vielleicht muss auch ich wieder ein bisschen aggressiver sein.”

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