Bayer Leverkusen droht Ausverkauf: Kai Havertz, Charles Aranguiz und Jonathan Tah im Fokus? - SPOX
Bayer-Quartett könnte gehen | Neuer Stürmer aus England?
Bayer Leverkusen droht bei Verpassen der Champions League offenbar ein regelrechter Ausverkauf. Kai Havertz und Jonathan Tah sollen ihre Zukunft ebenso an die Königsklasse knüpfen wie Julian Brandt. Charles Aranguiz geht wohl so oder so.

Wie die Sport Bild berichtet, wollen Havertz und sein Berater bald mit Sportchef Rudi Völler über einen möglichen Wechsel im Sommer sprechen. Entscheidend könnte dabei der Faktor Champions League sein. Dort will Havertz wohl unbedingt spielen.

Gegen Leverkusen spricht vor allem die große Zahl der Interessenten, die zuletzt um Havertz und Brandt gebuhlt haben. Julian Brandt (Vertrag bis 2021) wird beim BVB, Atlético Madrid und Tottenham gehandelt. Mit allen drei Klubs hat der Vater des Nationalspielers laut “Sport Bild” gesprochen. Ein Wechsel zu Juventus Turin oder Paris Saint-Germain ist dagegen kein Thema mehr. Der 23-Jährige könnte die Werkself dank einer Ausstiegsklausel für “nur” 25 Millionen Euro verlassen.

Der 19-Jährige gilt als enormes Talent, ein Verkauf würde Leverkusen eine entsprechende Ablöse einbringen. Der FC Bayern, Barcelona und Real Madrid sollen Interesse zeigen. Aktuell steht er aber bis 2022 unter Vertrag, eine Ausstiegsklausel ist nicht bekannt, ein Verkauf nicht geplant.

Deutlich komplizierter gestaltet sich der mögliche Poker um Kai Havertz (Vertrag bis 2022). Bayer-Sportchef Rudi Völler schloss einen Wechsel des 19-Jährige im Sommer 2019 kategorisch aus, doch laut “Sport Bild” könnten die Berater des Youngsters doch nochmal vorstellig werden, um die Zukunft ihres Schützlings zu klären. Auch er dürfte nur schwer zu halten sein, sollte Leverkusen die Champions League verpassen.

Mit einer furiosen Rückrunde hat sich Bayer Leverkusen in Richtung Champions League geschossen – und die besten Spieler der Werkself in den Fokus größerer Vereine. Im Tauziehen um die eigenen Stars ist ein Einzug in die Königsklasse für die Rheinländer von großem Wert. Die Europa League wird wohl nicht reichen, um einige der besten Spieler der Mannschaft zum Verbleib zu bewegen.

Nicht nur der FC Bayern und RB Leipzig bekommen im Mai ihr Endspiel in Berlin. Auch für Bayer Leverkusen steht am letzten Spieltag der Bundesliga-Saison in der Hauptstadt eine Menge auf dem Spiel. Die Werkself hofft noch immer auf Platz vier und die damit verbundene Qualifikation zur Champions League. Sollte Leverkusen die Königsklasse verpassen, drohen womöglich personelle Konsequenzen. 

Laut der ‚Sport Bild könnten bis zu vier Leistungsträger die Werkself im Sommer verlassen. Auch ein Abgang von Supertalent Kai Havertz ist demnach noch nicht vom Tisch. Es sei wahrscheinlich, dass der 19-Jährige und sein Berater nach Saisonende noch einmal mit Geschäftsführer Rudi Völler über einen Verkauf sprechen. Dessen Meinung zum Thema Havertz-Verkauf ist aber klar: Kai Havertz bleibt definitiv auch über den Sommer hinaus – egal, ob wir international spielen oder nicht. Unter anderem der FC Bayern ist interessiert.

Mit Julian Brandt und Kai Havertz hat Bayer Leverkusen aktuell zwei der begehrtesten deutschen Spieler unter Vertrag. Doch große Vereine wie der BVB, der FC Bayern, Tottenham, Real Madrid und der FC Barcelona warten nur drauf, einen der beiden unter Vertrag nehmen zu können. Ob es dazu kommt, entscheidet sich womöglich schon in wenigen Tagen.

Anders sieht die Lage bei Julian Brandt aus. Der Blondschopf kann die Leverkusener aufgrund einer Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen im Sommer verlassen. Bayer wäre bei einem Wechselwunsch machtlos. Wie Brandt zuletzt durchblicken ließ, könnte ihn wohl nur die Champions League von einem Verbleib überzeugen.

Der Verbleib von Fußball-Nationalspieler Julian Brandt bei Bundesligist Bayer Leverkusen hängt vermutlich von der Qualifikation für die Champions League ab. “Die Champions League ist ein gewichtiger Grund. Stand jetzt bin ich auch nächste Saison zu 100 Prozent hier. Ich bin dankbar für fünfeinhalb Jahre und weiß genau, was ich an Leverkusen habe. Hier wächst was Gutes zusammen, das ist ein Signal für die Spieler”, sagte Brandt der “Bild”-Zeitung.

Laut ‚Sport Bild gibt es drei Vereine, die derzeit für einen Transfer in Frage kommen. Demnach handelt es sich um Borussia Dortmund, das schon länger mit Brandt in Verbindung gebracht wird, Atlético Madrid und Tottenham Hotspur. Berater und Vater Jürgen Brandt habe mit dem Trio bereits gesprochen. Wie auch mit Juventus Turin und Paris St. Germain, die mittlerweile aber beide aus dem Rennen sind.

Brandt besitzt in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel, die er angeblich bis Ende Mai ziehen kann. Die festgeschriebene Ablösesumme soll sich auf 25 Millionen Euro belaufen. Zuletzt war Borussia Dortmund als möglicher Interessent gehandelt worden. Mit Blick auf Leverkusen gebe es “Vereine, die größer sind, das ist klar. Ich bin allerdings keiner, der Tag für Tag überlegt, was jetzt das Pro und das Contra ist”, fügte Brandt hinzu.

Sollte sich Brandt für Atlético entscheiden, könnten die Rojiblancos versuchen, gleich einen Bayer-Doppelschlag zu landen. Auch an Jonathan Tah zeigen die Colchoneros Interesse. Der Innenverteidiger wolle zwar gerne bleiben, aber auch gerne Champions League spielen. Die bekäme er in Madrid.

Die Entscheidung über seine Zukunft dürfte nach dem letzten Saisonspiel bei Hertha BSC am Samstag fallen. “In dieser Woche gehts nur darum, die Champions League zu erreichen – alles andere steht hinten an”, betonte Brandt. Bayer liegt aktuell auf dem fünften Tabellenplatz, punktgleich mit dem Vierten Borussia Mönchengladbach.

Letzter möglicher Abgang ist Charles Aránguiz. Der Chilene möchte ein Jahr vor Vertragsende gerne zurück nach Südamerika. Zuletzt hieß es, der SC Internacional Porto Alegre plane ein Angebot über sieben Millionen Euro abzugeben. Bayer will den 30-Jährigen aber halten und in einem Jahr ablösefrei ziehen lassen. Neben dem Quartett rankten sich zudem zuletzt Abschiedsgerüchte um Spieler aus der zweiten Reihe wie Lucas Alario, Aleksandar Dragovic und Dominik Kohr.

Seit Wochen wird über einen Wechsel von Leverkusens Julian Brandt spekuliert. Jetzt äußert sich der Nationalspieler über die Situation – und macht seine Zukunft auch vom Ausgang der Saison abhängig.

Auch auf der Zugänge-Seite wird sich in Leverkusen noch etwas tun. Nach der bereits fixen Verpflichtung von Kerem Demirbay könnte noch ein neuer Stürmer kommen. Laut ‚Sport Bild hat Bayer mit Aleksandar Mitrovic einen Stürmer aus England an der Angel. Mit Fulham stieg der Serbe ab, kam dabei auf elf Tore. Sein Preisschild: 20 Millionen Euro.