Darts-Meisterschaft European Darts Open in der Ostermann-Arena in Leverkusen: Wie Karneval, aber mit Pfeilen - Kölner Stadt-Anzeiger
Darts: Michael van Gerwen glänzt mit 9-Darter in Leverkusen
Mensur Suljovic hat nach einigen Erfolgen in der Premier League of Darts (alle Spieltage live auf DAZN) seine gute Form fortgeführt. Beim ersten European-Tour-Event im Jahr 2019 in Leverkusen spielte sich der Wiener bis ins Halbfinale, wo gegen Michael van Gerwen erst nach einem kuriosen 9-Darter Endstation war.

Nachdem sich Suljovic gegen den Engländer Matthew Dennant mit 6:4 durchsetzte, ließ er zwei starke Siege gegen Joe Cullen (6:3) und James Wade (6:2) folgen. Im Halbfinale gegen van Gerwen führte “The Gentle” bereits mit 4:2, ehe der Niederländer komplett heiß lief.

Er begann das Leg mit einer 180, um eine 174er-Aufnahme folgen zu lassen. Mit einem 147-Checkout (T19, BULL, D20) machte van Gerwen den 9-Darter perfekt, noch nie ging ein Spieler in der Geschichte der PDC diesen Weg. Er ist damit der erste Spieler, dem auf der European Tour zwei perfekte Legs gelangen. Es war bereits der 21. 9-Darter seiner Karriere.

Österreichs Darts-Aushängeschild muss sich im Semifinale niemand geringerem als der Nummer 1 der Order of Merit, Michael van Gerwen, mit 5:7 geschlagen geben.

Der Wiener liefert dem Niederländer jedoch einen erbitterten Kampf, führt zwischenzeitlich sogar mit 4:2, ehe “MvG” vier Legs in Folge zur 6:4-Führung macht. Absolutes Highlight: Van Gerwen gelingt einer der seltenen 9-Darter, also ein perfektes Leg, zum zwischenzeitlichen 4:4-Ausgleich.

Suljovic kommt noch einmal auf 5:6 heran, doch van Gerwen macht den Sack im “First to 7 Legs”-Modus zu.

Das Spiel befindet sich jedoch weitestgehend auf einem mäßigen Niveau. Van Gerwen kommt auf einen Average von 96,61, Suljovic kommt nicht einmal auf 90 Punkte pro Aufnahme (87,73).

Die Nummer 1 der Welt holt sich im Finale auch den Turniersieg. Er setzt sich im Finale mit 8:6 gegen Rob Cross durch, der zuvor Peter “Snakebite” Wright mit 7:5 ausgeschalten hatte.

Endstation im Semifinale Auf dem Weg ins Semifinale konnte Suljovic drei Siege feiern und doch einen beachtlichen Lauf hinlegen.

“The Gentle” setzte sich im Viertelfinale deutlich mit 6:2 gegen James Wade durch, der unter anderem im Herbst bei den World Series of Darts Finals in Wien triumphierte und im Ranking unmittelbar hinter “The Gentle” liegt.

Der Wiener steigerte sich enorm und konnte einen Average von 102,26 aufweisen, während Wade mit 94,97 enttäuschte.

In der 3. Runde besiegte Österreichs Darts-Ass den Engländer Joe Cullen, derzeit Nummer 17 der Order of Merit, klar mit 6:3.

Dabei wies Suljovic mit einem verbesserungswürdigen Average von 93,81 einen klar schlechteren als sein Kontrahent auf (99,77). Dafür zeigte er sich beim Checkout auf die Doppelfelder effizienter.

In der 2. Runde setzte sich Österreichs Darts-Ass nach einem Freilos in der 1. Runde mit 6:4 gegen Matthew Dennant durch.

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