Leverkusen und Frankfurt weiter
Ticker: Leipzig nicht belohnt, Leverkusen und Frankfurt ziehen in K.o.-Runde ein | Europa League | Fußball
RB Leipzig hat am 4. Spieltag der UEFA Europa League unmittelbar nach eigenem Ausgleich bei Celtic Glasgow das 1:2 kassiert und damit eine für Ralf Rangnick ärgerliche Niederlage.

RB Leipzig hat das Auswärtsspiel in der Europa League bei Celtic Glasgow verloren – und muss nun um das Weiterkommen bangen. Trainer Ralf Rangnick fand deutliche Worte.

Die Schotten sind zunächst bissiger, griffiger als Leipzig. Sie gewinnen fast alle wichtigen Zweikämpfe, haben auch die besseren Chancen. Von RB dagegen kommt erst Ende der zweiten Hälfte etwas. Unverständlich! Denn weil Salzburg parallel 5:2 in Trondheim gewinnt, wäre Leipzig mit einem Sieg vorzeitig für die K.o.-Runde qualifiziert gewesen.

RB Leipzig muss nach einem ärgerlichen Rückschlag ums Weiterkommen in der Europa League zittern. Bei den furios kämpfenden “Kriegern” von Celtic Glasgow unterlagen die insgesamt zu ungefährlichen Sachsen 1:2 (0:1).

11. Minute: Celtic führt einen Freistoß blitzschnell aus, während sich die Leipziger zum Teil noch die Stutzen zurechtrücken. Forrest setzt sich zu einfach gegen Saracchi durch und legt quer zu Tierney auf halblinker Position. Der feuert den Ball mit links humorlos in die lange Ecke. 1:0 für Celtic!

Trainer Ralf Rangnick war sichtlich verärgert: “Ich finde, wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt – mit einer unterirdischen Abwehr bei den Gegentoren. Wir haben bei beiden Gegentoren fahrlässig verteidigt und uns um den Lohn der zweiten Halbzeit gebracht.” Das Spiel habe nur in der Hälfte des Gegners stattgefunden, doch sein Team habe daraus zu wenig gemacht.

Der teils farblose Auftritt in Schottland bedeutete für Leipzig nicht nur die erste Niederlage seit elf Pflichtspielen, sondern sorgt in der Gruppe B im Kampf um die Zwischenrunden-Tickets vor den beiden letzten Vorrundenspielen für enorme Spannung.

Leipzig spielt mit seinem B-Sturm offensiv viel zu harmlos. Timo Werner (22/Fuß-Prellung) und Yussuf Poulsen (24/muskuläre Probleme im Oberschenkel) werden schmerzlich vermisst. Das gilt auch für Kreativ-Mann Emil Forsberg (27/Leiste).

Glasgows Kieran Tierney (11.) und Odsonne Edouard (79.) brachten den legendären Celtic Park durch ihre Treffer zum Kochen – und die Gäste, für die Jean-Kevin Augustin (78.) ausgeglichen hatte, zum Nachdenken. Bei einem Sieg wäre Leipzig die nächste Runde sicher gewesen, doch nun sind RB und die Schotten mit je sechs Zählern punktgleich. Zum Vorrundenabschluss reist Leipzig zunächst zum Schwesterklub sowie Tabellenführer Red Bull Salzburg (29. November) und empfängt danach Schlusslicht Rosenborg Trondheim (13. Dezember).

Von der imponierenden Kulisse im Celtic Park zunächst unbeeindruckt starteten die Leipziger höchst aggressiv in die Partie. Celtic wurde meist bereits bei der Ballannahme gestört und tief in die eigene Hälfte gedrückt. RB wurde in dieser Phase spielerisch jedoch nicht produktiv genug. Ein Fernschuss von Stefan Ilsanker (8.) aus 25 Metern war die gefährlichste Aktion, bevor Tierney etwas überraschend für die Gastgeber traf.

Schlafmütziger Auftritt von Leipzig bei Celtic Glasgow. Der Bundesligist verliert 1:2 und verpasst damit die vorzeitige Qualifikation für die Europa-League-K.o.-Runde. Weil das Team bei beiden Gegentoren kollektiv pennt!

Durch die Führung gewann Glasgow an Selbstvertrauen, Leipzig hingegen geriet etwas aus dem Konzept und defensiv einige Male in Schwierigkeiten. Ein zusätzlicher Wermutstropfen: Linksverteidiger Marcelo Saracchi musste nach 15 Minuten verletzt raus. Ohne den Tempomacher aus Uruguay, für den Marcel Halstenberg ins Spiel kam, wackelte RB. Vorne fehlten den Sachen durch die Ausfälle von Nationalspieler Timo Werner (Zehprellung) und Yussuf Poulsen (Rückenprobleme) sichtlich Offensivkraft. Beide Stürmer hätten aufgrund fehlender Kreativität der Leipziger aber auch keine Möglichkeiten bekommen.

Zusätzlich bitter für Leipzig: Beim Zweikampf mit Forrest verletzt sich auch noch Saracchi, muss gleich danach ausgewechselt werden. Für ihn kommt Halstenberg.

Im zweiten Durchgang sahen die 2200 mitgereisten Leipziger Fans ihre Mannschaft etwas zielstrebiger nach vorne spielen, auch wenn erst einmal die Großchancen ausblieben. Die hatte Celtic durch Scott Sinclair (48.), der den Ball frei verstolperte. Weitere Konter steckte Leipzig recht gut weg und drängte seinerseits energisch ins Richtung Celtic-Tor.

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Erst in den letzten 20 Minuten schaffte es RB richtig, an die zuvor starken Leistungen in der Bundesliga anzuknüpfen. Mit dem Mut der Verzweiflung mehrten sich die Abschlüsse, Celtic nahm sich zurück und beschränkte sich auf schnelle Gegenangriffe. Nachdem Marcel Sabitzer (68.) und Bruma (72.) sich aus der Ferne probierten, vergab auf der Gegenseite Edouard (73.) wiederum nach einem Konter die nächste Großchance.

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Mister Europacup schießt Frankfurt in die K.o.-Runde! Luka Jovic (20) macht beim 3:2 der Eintracht in Limassol sein drittes Tor.

Europa League im Live-Ticker: Bayer 04 Leverkusen gegen FC Zürich, Celtic Glasgow gegen RB Leipzig und Apollon Limassol gegen Eintracht Frankfurt. Hier gibt es die deutsche Konferenz.

Abpfiff in Glasgow: Ein unfassbar spannendes Spiel geht zu Ende! Am Ende kein Erfolgserlebnis für wacker fightende Leipziger, für die es nach der 1:2-Niederlage richtig eng wird in Gruppe B. Celtic Glasgow zieht dank dem Dreier mit den „Bullen“ gleich. Das wird ein enges Rennen an den nächsten beiden Spieltagen.

Abpfiff in Leverkusen: Revanche geglückt! Bayer Leverkusen schlägt den FC Zürich mit 1:0. Kein Glanzstück, aber absolut verdient. Damit setzt sich die „Werkself“ in Gruppe A dank des besseren Torverhältnisses wieder an die Spitze und steht nach dem Unentschieden zwischen Ludogorets und AEK Larnaca sicher in der K.o.-Runde.

90. Minute (CEL-RBL): Und wieder Kampl!!! Wieder zieht der Slowene links in den Strafraum, zieht dann mit links ab – drüber! Was für ein Thriller jetzt in Glasgow! 

90. Minute (LEV-FCZ): Paulinho belebt die Bayer-Offenisve sichtlich. Kurzes Solo mit einer Links-Rechts-Kombination und dann der Abschluss mit rechts – knapp unten links vorbei.

86. Minute (CEL-RBL): Doch deutlich spannendern geht‘s im Celtic Park zur Sache. Kevin Kampl nimmt den Ball im Strafraum perfekt mit, doch sein satter Linksschuss klatscht gegen die Latte. Das muss es doch sein!

86. Minute (LEV-FCZ): Auch in Leverkusen gibt‘s noch Chancen. Paulinho bekommt die Kugel in der rechten Strafraumhälfte und sucht den Abschluss. Brecher hält ganz stark.

80. Minute (CEL-RBL): Tor für Celtic Glasgow! Wahnsinn, die „Bhoys“ schlagen sofort zurück. Christie startet nach einer super Kombination in den Strafraum, passt flach in die Mitte, wo Edouard nur noch einschieben muss. Bitter für RB!

78. Minute (CEL-RBL): TOOOORRR für RB Leipzig! Was für eine Traumflanke von Laimer auf Augustin. Der Verteidiger hebt ihn in den Rücken der Abwehr, wo der Franzose lauert und gekonnt in die rechte untere Ecke einnickt.

76. Minute (CEL-RBL): Chancen jetzt im Minutentakt auf beiden Seiten. Für Leipzig scheitert Augustin.

74. Minute (CEL-RBL): Fast das 2:0 für die „Bhoys“! Edouard tanzt einmal durch die Viererkette der „Bullen“ und kommt mit rechts zum Abschluss. Mvogo ist noch dran und lenkt den Ball Zentimeter am linken Pfosten vorbei.

72. Minute (CEL-RBL): Bruma verzieht mit einem schönen Distanzschuss aus knapp 20 Metern. Der Hammer pfeifft knapp rechts oben am Kreuzeck vorbei.

72. Minute (LEV-FCZ): Leon Bailey packt den Hammer aus! Doch Brecher pariert den Drop-Kick des Jamaikaners mit beiden Händen.

68. Minute (CEL-RBL): Nach einer Ecke landet der Ball bei Sabitzer, der die Zeit hat, sich die Kugel perfekt auf den starken Rechten zu legen, sein Schuss wird jedoch abgefälscht. Leipzig jetzt bemüht, aber (noch) ungefährlich.

65. Minute (CEL-RBL): Celtic schmeißt sich mit allem, was sie haben, in die Zweikämpfe. Ob die Gastgeber das durchhalten können? Offensiv-Aktionen gibt es in dieser Phase auf beiden Seiten, allerdings nichts Zwingendes.

61. Minute (LEV-FCZ): Und im Gegenzug fast der Ausgleich! Marchesano taucht aus dem Nichts gefährlich vor dem Bayer-Tor auf, köpft aber knapp am Kasten von Hradecky vorbei.

60. Minute (LEV-FCZ): TOOORRR für Bayer Leverkusen! Tin Jedvaj schraubt sich unaufhaltsam nach einer Ecke nach oben und nickt mit einem perfekten Kopfball ein. Da sah Brecher aber auch nicht gut aus. Bayer ist‘s egal – 1:0.

54. Minute (LEV-FCZ): Erster Torschuss der Gäste. Khelifi aus der zweiten Reihe. Kurz darauf darf er runter. Mit Victor Palsson kommt ein defensiver Mittelfeldspieler. Klares Zeichen von Zürich. Auf Sieg spielen wollen die Schweizer heute nicht.

53. Minute (CEL-RBL): Gute Szene der Leipziger. Kampl dribbelt in den Strafraum, nimmt den Kopf hoch und sieht Sabitzer, der direkt abzieht, jedoch Gordon die Kugel direkt in die Hände bugsiert.

48. Minute (CEL-RBL): Dicke Chance für die Schotten. Der pfeilschnelle Sinclair ist plötzlich allein auf dem Weg Richtung Mvogo und will ihn umrunden. Der RB-Keeper macht sich ganz groß und verunsichert den 29-Jährigen, der vertendelt. Glück für Leipzig!

47. Minute (LEV-FCZ): Julian Brandt fasst sich aus 25 Metern ein Herz, doch Brecher hat keine Probleme mit dem halbhohen Schuss. Der zweite Torschuss überhaupt erst in dieser Partie.

Pausenpfiff in Glasgow! Sehr starker Beginn von RB Leipzig, doch nach 11. Minuten gab‘s den Dämpfer für die Elf von Ralf Rangnick. Seitdem spielt vor allem Celtic. Wollen die „Bullen“ den Rückstand noch drehen, müssen sie in der zweiten Halbzeit deutlich drauflegen.

Pausenpfiff in Leverkusen! Sehr verhalten angefangen, aber deutlich zugelegt. In der zweiten Hälfte des ersten Spielabschnitts hatte Bayer Leverkusen durchaus Chancen, um gegen den FC Zürich in Führung zu gehen. Aufgrund mangelnder Coolness vor dem Kasten bleibt‘s aber beim 0:0 zur Halbzeit.

45. Minute (LEV-FCZ): Riesenchance für Leverkusen! Alario ist nicht im Abseits und läuft komplett blank auf Brecher zu. Links laufen Brandt und Bailey mit, doch der Argentinier macht‘s allein. Die falsche Entscheidung. Brecher macht sich groß und hat ihn mit dem rechten Bein.

41. Minute (CEL-RBL): Die „Bullen“ sehen sich zunehmend einem Powerplay von Celtic ausgesetzt. Edouard kann den Ball rechts im Strafraum nach einer langen und hohen Hereingabe seelenruhig vom Himmel pflücken. Erst Upamecano ist mit einem langen Bein dazwischen und blockt den Schuss des Stürmers ab.

39. Minute (LEV-FCZ): Die dritte Ecke von Bayer bringt wieder keinen Erfolg. Über Standards kann die Elf von Heiko Herrlich überhaupt keine Gefahr generieren.

37. Minute (CEL-RBL): RB bekommt James Forrest auf rechts einfach nicht in den Griff, der Flügelflitzer macht zwei Leipziger nass und ist nur mit einem Foul zu stoppen – 18 Meter vor dem Kasten von Mvogo. Doch Edouard macht aus der großen Chance nichts. Sein Freistoß bleibt in der Mauer hängen.

32. Minute (CEL-RBL): Auch in GLasgow geht‘s weiter flott zur Sache. Die Hausherren dominieren die Zweikämpfe und kommen immer wieder zum Abschluss. Die sind, wie der Volley von Ryan Christie, jedoch nicht sehr präzise.

30. Minute (LEV-FCZ): Bayer kommt in Fahrt! Gute Kombination auf links über Alario, der in den Rückraum passt, wo Aranguiz für Kohr durchlässt. Satter Rechtsschuß – Außennetz!

28. Minute (LEV-FCZ): Da sind sie! Zumindest im Ansatz. Kohr schickt Brandt auf rechts steil in den Strafraum, doch Bailey kommt im Fünfer an seine Flanke nicht ran.

27. Minute (LEV-FCZ): Bezeichnend für das Spiel von Bayer bisher. Aranguiz erobert den Ball stark im Mittelfeld, sein Pass über fünf Meter Bailey wird jedoch abgefangen. Wo sind die Offensivkünstler der letzten Wochen?

23. Minute (LEV-FCZ): Leverkusen darf das Spiel machen, die Gästen lauern auf Konter, doch auf Strafraumszenen warten wir weiterhin vergebens.

19. Minute (CEL-RBL): Wieder eine gute Chance nach perfektem Umschaltspiel für die Gastgeber. Sinclair setzt Rogic ein, der den Ball allerdings deutlich über den Kasten setzt.

16. Minute (CEL-RBL): Guter Angriff von Leipzig über Augustin. Der Franzose nimmt Mukiele auf rechts mit, der die Kugel direkt wieder scharf in die Mitte passt. Augustin fliegt heran und in den herausgestürmten Gordon hinein. Das sah böse aus. Gelb für den RB-Stürmer. Der Celtic-Keeper muss behandelt werden, kann aber kurze Zeit Später wieder weiter machen.

15. Minute (LEV-FCZ): Noch nicht viel los in Leverkusen. Zwar hat Bayer mehr vom Spiel, doch nach vorne geht bei Brandt und Co. noch nicht wirklich was.

14. Minute (CEL-RBL): Früher Wechsel bei RB. Unglücksrabe Saracchi muss verletzt raus, für ihn kommt Marcel Halstenberg.

11. Minute (CEL-RBL): TOR für Celtic Glasgow! Forest macht Saracchi auf der rechten Seite nass, zieht in die Mitte und flankt hart und flach in Richtung Fünfer. Der Ball rutscht zu Kieran Tierney durch, der sofort kompromisslos abzieht und den Ball rechts an Mvogo vorbei in die Maschen drischt.

7. Minute (CEL-RBL): Durchaus launiger Beginn im Celtic Park. Leipzig presst sehr früh und lässt den Schotten wenig Platz, um das Spiel aufzubauen. 

4. Minute (LEV-FCZ): Alario mit dem ersten Abschluss für die „Werkself“, doch die Aktion wird abgepfiffen.

3. Minute (CEL-RBL): Bruma tanzt an der linken Torauslinie, chipt den Ball in die Mitte, doch weder Cunha noch Sabitzer kriegen ihn unter Kontrolle.

Mvogo – Mukiele, Orban, Upamecano, Saracchi – Laimer, Ilsanker, Sabitzer – Augustin, Bruma, Matheus Cunha

Hradecky – Jedvaj, Baumgartlinger, Dragovic – Weiser, Aranguiz, Kohr, Wendell – Bailey, Brandt – Alario

20.52 Uhr: Und es geht nahtlos weiter liebe Fußballfreunde. Es warten noch zwei weitere deutsche Duelle auf uns Bayer 04 Leverkusen trifft zu Hause auf den FC Zürich und RB Leipzig muss in Schottland im Fußballtempel von Celtic Glasgow ran.

Schlusspfiff in Limassol! Kurzes Zittern am Ende, doch schlussendlich hat Eintracht Frankfurt die K.o.-Runde der Europa League erreicht! Der erste große Erfolg für die Elf von Coach Adi Hütter. Nach einer 3:0-Führung bäumte sich Apollon Limassol noch einmal auf, doch die beiden späten Tore reichten nicht mehr, um den Erfolg der Eintracht zu verhindern. 

93. Minute: Elfmeter und Tor für Apollon Limassol. Willems zieht Joao Pedro im Strafraum um, Martins zögert nicht und zeigt auf den Punkt. Den muss man nicht geben, doch der Schiedsrichter zieht die kleinliche Linie bis zum Ende konsequent durch. Zelaya tritt an und verwandelt souverän zum 2:3.

90. Minute: Und Zelaya setzt direkt noch einen drauf. Aus dem Gewühl im Strafraum heraus kommt der Stürmer wieder zum Abschluss, diesmal deutlich gefährlicher. Blitzartig fährt Trapp das lange Bein aus und klärt zur Ecke. Starke Aktion des Keepers.

87. Minute: Nochmal ein Distanzschuss von Torschütze Zelaya, den Trapp erneut problemlos in seinen Armen begräbt. 

84. Minute: Über zu wenig Action im zweiten Durchgang können wir uns wirklich nicht beschweren. Limassol steckt nicht auf und spielt weiter munter nach vorne. Wirklich Gefahr kommt jedoch nur durch Standards zustande.

82. Minute: Gelb-Rote Karte für Stendera! Sehr unnötige Aktion des 22-Jährigen. Im Zweikampf steigt er Sachetti auf den Fuß, der vor Schmerzen aufschreit. Der Unparteiische fackelt nicht lange und stellt den Mittelfeldspieler runter. 

80. Minute: Nächster Standard, nächste bremslige Situation für die Eintracht. Wieder bringt Joao Pedro den Freistoß in die Mitte, diesmal ist der eingewechselte David Faupala zur Stelle. Doch sein Kopfball landet knapp links neben dem Kasten.

75. Minute: Und wieder Limassol! Die haben sich hier noch nicht aufgegeben. Markovic marschiert in der Hälfte der Frankfurter Richtung Strafraum, wird nicht angegriffen und zieht satt ab aus 25 Metern. Trapp taucht ab und lässt ihn in die Mitte abklatschen, doch die Gefahr ist gebannt. 

71. Minute: Tor für Apollon Limassol. Und aus dem Nichts doch noch der Anschluss. Zelaya kommt nach einem Freistoß von links sträflich frei zum Kopfball und wuchtet die Kugel links unten in den Kasten von Kevin Trapp.

66. Minute: Jetzt darf auch Ante Rebic nochmal für 25 Minuten Schaulaufen. Haller hat seinen Dienst für heute getan. Auch gegen Limassol hat der Franzose wieder sein Tor gemacht. Bereits sein 16. Scorerpunkt in dieser Saison. Wahnsinn!

64. Minute: Verzweiflungsschuss von Stylianou aus 35 Metern. Zumindest eine Ecke springt noch dabei raus für Limassol. Bei den Gastgebern scheint die Luft jetzt raus.

62. Minute: Lazio Rom führt im zweiten Spiel der Gruppe H gegen Olympique Marseille mit 2:1. Bleibt es dabei, stehen mit Frankfurt und den Römern bereits beide Sechzehntelfinalisten aus dieser Gruppe fest.

58. Minute: TOOORRR für Eintracht Frankfurt! Das ging jetzt schnell. Böser Bock von Stylianou, der Gacinovic den Ball kurz vor dem Sechzehner in die Füße spielt. Der Serbe nimmt kurz Maß und verwandelt in die linke untere Ecke. Das dürfte es jetzt gewesen sein.

55. Minute: TOOOORRRR für Eintracht Frankfurt. Ja und dann machen‘s eben die abgezockten Gäste! Wieder geht es über links. Willems schickt Gacinovic, dessen punktgenaue Flanke Haller im Fünfer findet. Der Franzose fliegt mit dem langen Bein heran und trifft unhaltbar ins rechte Eck. War das schon die Entscheidung?

53. Minute: Der letzte Pass will einfach nicht ankommen bei den Gastgebern. Die Körperspannung und der absolute Wille fehlen in diesen Momenten, sonst wäre durchaus etwas möglich.

50. Minute: Auf der anderen Seite setzt sich Ouedraogo gegen N‘Dicka im Kopfballduell durch. Allerdings bekommt der 20-Jährige nicht genügend Druck hinter den Ball – kein Problem für Trapp.

49. Minute: Beinahe der zweite Treffer für Luka Jovic. Der Stürmer wird von Willems per Flachpass von der linken Seite perfekt in Szene gesetzt, doch die Direktabnahme geht ca. einen Meter am Kreuzeck vorbei. 

46. Minute: Und es geht wieder los in Limassol. Die Zyprioten wechseln einmal. Für Maglica kommt Emilio Zelaya – immerhin der beste Torschütze Limassols der bisherigen Saison.

Pausenpfiff in Limassol: Starker Beginn der Eintracht gegen unsichere Gastgeber, der von Jovic verdient mit der Führung belohnt wurde. Danach verflachte die Partie, Limassol konnte aber die Ballbesitzhoheit nicht nutzen. Will die Hütter-Elf den Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen, müssen sie noch 45 Minuten konzentriert durchhalten. 

45. Minute: Erst bringt Markovic aus durchaus gefährlicher Position den Ball nicht zum Nebenmann im Strafraum der Frankfurter, dann macht es Gacinovic im darauffolgenden Konter nicht besser. Erst lässt er sehenswert einen Verteidiger von Limassol aussteigen, verhaspelt sich dann jedoch.

41. Minute: Das war eng. Haller startet genau im richtigen Moment in den Sechzehner und wird von N‘Dicka perfekt bedient. Im letzten Moment ist Stylianou dazwischen und kann den Abschluss verhindern.

39. Minute: Viel Kombinationsspiel und Spielkultur ist in dieser Phase nicht mehr zu erkennen. Immer wieder ist das Spiel durchzogen von Fouls.

36. Minute: Hitzige Szene jetzt. Und wieder ist Stendera beteiligt. Der 22-Jährige ringt, nachdem der Ball im Aus gelandet ist, mit Limassol-Coach Sofronis Avgousti um die Kugel. Schiedsrichter Martins verteilt die gelbe Karte an den Frankfurter und schickt Avgousti auf die Tribüne. Nachdem sich der Unparteiische so lange mit Karten zurückgehalten hat, ist das eine ziemlich übertriebene Entscheidung.

31. Minute: Dass die Hessen hier nicht mehr machen, als sie müssen, zeigt auch die Ballbesitzstatistik. Hier dominieren nämlich aktuell die Gastgeber mit 55 Prozent. In Torgefahr können sie das aber aktuell noch nicht ummünzen.

28. Minute: Immer wieder kleine Fouls im Mittelfeld. Diesmal geht Stendera Schembri etwas forscher an, der sich lautstark beschwert. Schiedsrichter Tiago Bruno Lopes Martins entscheidet zurecht auf Freistoß. Das Spiel plätschert vor sich hin. Die Eintracht kann abwarten.

24. Minute: Jetzt mal gut gespielt von Limassol. Nach einer Passstaffette wird Stylianou in halblinker Position vor dem Sechzehner freigespielt. Sein Schuss findet aber nicht den Weg durch die vielen Beine der gestaffelt stehenden Eintracht-Defensive.

21. Minute: Start nach Maß für die Hessen. Besser kann es auswärts nicht laufen. Die SGE ist eindeutig die abgeklärtere Mannschaft.

17. Minute: TOOOORRRR für Eintracht Frankfurt! Weltklasse-Pass von Jetro Willems mit dem rechten Außenrist auf Jovic, der in den Strafraum gestartet ist. Und der Serbe macht, was er momentan halt so macht und knallt die Kugel flach durch die Hosenträger von Kissos ins Netz. 

15. Minute: Wieder Stendera! Und diesmal deutlich gefährlicher. Aus 12 Metern kommt der Mittelfeldspieler zentral zum Schuss, verzieht aber deutlich links vorbei.

14. Minute: Gut gespielt in der Mitte über Hasebe und Jovic, der Willems am linken Strafraumrand durchsteckt. Seine Flanke findet im Fünfer aber nur Limassol-Keeper Kissas.

12. Minute: Und da haben wir den ersten wirklichen Abschluss der Eintracht. Stendera darf 20 Meter vor dem Tor der Zyprioten abziehen, doch Sachetti schmeißt sich dazwischen und klärt zur Ecke.

8. Minute: Zum ersten Mal Gefahr vor dem Kasten von Kevin Trapp. Der Freistoß aus gut 25 Metern von Kyriakou wird aber von Marc Stendera in der Mauer übers Tor abgefälscht.

6. Minute: Gute Balleroberung von Willems an der linken Seitenauslinie, Pass auf Haller, der den Niederländer wieder mitnimmt – doch schnell ist ein Verteidiger von Limassol dazwischen. 

3. Minute: Die Eintracht lässt die Gastgeber erstmal kommen, die probieren es spielerisch, doch bis jetzt keine Aktion in Richtung Sechzehner der SGE.

18.50 Uhr: Auch Coach Adi Hütter zeigt sich vor der Partie bei DAZN angetan von seinem Sturm-Trio: „Egal ob ich Ante Rebic, Luka Jovic oder Sebastien Haller aufstelle, sie sind alle sehr torgefährlich.“ Damit untertreibt der 48-jährige Österreicher fast ein bisschen. 21 Tore konnte das „Trio Infernale“ der SGE bisher erzielen – und das bis Anfang November! In fünf Minuten geht‘s los!

18.46 Uhr: Es könnte aktuell gar nicht besser laufen für die Eintracht. Sechs Siege aus den letzten sieben Spielen, dabei 23 Tore geschossen (alle 27 ein Tor). Limassol muss sich also auf geballte Offensive gefasst machen.

So spielt Apollon Limassol: Kissas – Stylianou, Ouedraogo, Roberge, Vasiliou – Kyriakou, Sachetti – Sardinero, Markovic, Schembri – Maglica

@APOLLONOFFICIAL v @Eintracht #StartingXI – Κίσσας, Βασιλείου, Ρομπέρζ, Ουεντραόγκο, Στυλιανού, Μάρκοβιτς, Σακέτι, Χάμπος, Σκέμπρι, Σαρντινέρο, Μάγκλιτσα#uel #apollonfc #apolloneintracht pic.twitter.com/NEcquK7Jpq

18.03 Uhr: Die Aufstellung der Eintracht ist da. Adi Hütter sprengt erneut sein gefährliches Sturm-Trio und lässt Ante Rebic draußen. Im Sturm beginnen Luka Jovic und Sebastien Haller. 

So spielen die Frankfurter: Trapp – Abraham, Hasebe, N’Dicka – Da Costa, Fernandes, Stendera, Willems – Gacinovic – Jovic, Haller

Unsere Startelf für das zweite Spiel gegen @APOLLONOFFICIAL! #SGEuropa #SGE pic.twitter.com/iYfRboexLT

17.37 Uhr: Nicht mal mehr 90 Minuten, dann rollt der Ball in Limassol! Knapp 5000 Eintracht-Fans haben die weite Reise nach Zypern auf sich genommen, um die „Adler“ in der Europa League zu unterstützen.

17.30 Uhr:  Hallo und herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker vom vierten Spieltag der Europa League! Wir berichten hier von allen Spielen der deutschen Vertreter in der Konferenz, Sie verpassen also nichts. In unserem damaligen Ticker können sie nochmal die Spielverläufe der Hinspiele nachlesen.

Für die Eintracht läuft es in der Europa League wie geschmiert. Sie konnten alle drei Spiele gewinnen und stehen an der Spitze der Gruppe H. Selbst große Namen, wie Lazio Rom und Olympique Marseille konnten sie nicht stoppen. Wenn Rom im Parallel-Spiel gegen Marseille gewinnt würde den Frankfurtern schon ein Remis gegen Limassol reichen, um sicher für die Zwischenrunde qualifiziert zu sein.  Auf tz.de* erfahren Sie, wie Sie das Eintracht-Spiel live im TV sehen.

Für Bayer Leverkusen ist, trotz der Hinspiel-Niederlage gegen Zürich, noch alles drin in der Gruppe A. Mit einem Sieg gegen die Schweizer wären sie punktgleich an der Tabellenspitze. Wenn Leverkusen gewinnt und gleichzeitig Rasgrad und Larnaka unentschieden auseinander gehen, würden die Rheinländer in der Europa League überwintern. Auf tz.de* erfahren Sie, wo Sie das Spiel von Bayer 04 Leverkusen live im TV sehen können.

Auch die Leipziger haben das Weiterkommen noch in eigener Hand. Mit sechs Punkten stehen sie auf dem zweiten Platz hinter Salzburg. Mit einem Sieg gegen Celtic wären die Roten Bullen so gut wie sicher für die K.o.-Phase qualifiziert. Glasgow könnte dann theoretisch noch nach Punkten gleichziehen, aber das bessere Torverhältnis der Leipziger dürften sie kaum einholen. Wie Sie das Spiel von RB Leipzig live sehen, lesen Sie auf tz.de*.