Leverkusen und Frankfurt weiter
Sieg auf Zypern – Eintracht zieht vorzeitig in K.o.-Phase der Europa League ein
Eintracht Frankfurt hat auch das vierte Gruppenspiel in der Europa League gewonnen und sich damit souverän für die Zwischenrunde qualifiziert. Auf Zypern reichte den Hessen eine konzentrierte Leistung, um sich gegen ein überfordertes Apollon Limassol mit 3:2 durchzusetzen. Die SGE ist seit nunmehr acht Pflichtspielen ungeschlagen (7/1/0).

SGE-Trainer Adi Hütter wechselte gegenüber dem 3:0 in Stuttgart dreimal Personal: Willems, Stendera und Gacinovic begannen für de Guzman, Kostic und Rebic, die allesamt auf der Bank Platz nahmen.

Trotzdem marschiert die Eintracht mit dem nächsten größtenteils souveränen Euro-Auftritt schon zwei Spiele vorm Ende der Gruppenphase in die K.o.-Runde – und das in der schweren Gruppe mit Lazio Rom und Olympique Marseille (spielten parallel 2:1)! Ganz stark: Die Eintracht ist jetzt seit acht Pflichtspielen ungeschlagen, schoss dabei phantastische 26 Tore!

Limassols Trainer Sofronis Avgousti tauschte indes nach dem 1:2 gegen Anorthosis Famagusta, der ersten Heimniederlage der Saison, fünfmal: Kissas (Tor), Ouedraogo, Sachetti, Schembri und Maglica spielten für Bruno Vale (Tor), Joao Pedro, Papoulis, Pereyra und Zelaya (alle Bank). Damit war klar, dass die etatmäßige Nummer 1, Bruno Vale, der für seinen Lapsus im Hinspiel (0:2) mächtig Häme hatte einstecken müssen, nicht spielen würde.

Am Ende verwaltet Frankfurt vor 5000 (!) mitgereisten Fans und DFB-Boss Reinhard Grindel (57) etwas zu sehr. Deshalb gelingen Zelaya noch zwei Treffer (71., 90.+4/Foulelfmeter). Unnötig auch: Stendera fliegt mit Gelb-Rot (81.). Er legt sich zuerst mit Gäste-Trainer Sofronis Avgousti an, leistet sich dann noch ein überflüssiges Foul.

In Marseille waren Zuschauer aufgrund einer Strafe gegen OM nicht erlaubt, folglich war die Partie auf Zypern das erste Europapokalspiel der Frankfurter, bei dem die Eintracht-Fans ihr Team auch im Stadion “supporten” konnten. Kurios: Bereits die letzte Auswärtsreise auf internationalem Parkett in der Saison 2013/14 führte zum selben Ort: Das GSP-Stadion in Nikosia – damals gab es ein 3:0 gegen Apoel Nikosia.

Luka Jovic (20) macht beim 3:2-Sieg der Eintracht in Limassol sein drittes Tor in dieser Europa-League-Saison. Damit ist er der gefährlichste Frankfurter im Wettbewerb! Durch den vierten Sieg in Folge in der Gruppenphase kann der Bundesligist nicht mehr von einem der ersten zwei Plätze verdrängt werden.

Rund 5000 SGE-Anhänger traten die Reise an und bekamen dann ein mäßiges Fußballspiel zu sehen, sorgten aber dennoch durchweg für mächtig Stimmung. Hilfreich dabei war sicherlich die frühe Führung der Eintracht: In der 17. Minute spielte Gacinovic einen feinen Pass von der linken Seite aus zu Willems, der einen noch feineren Pass in die Gasse zu Jovic brachte – und der Serbe bedankte sich, in dem er trocken mit links aus sieben Metern ins kurze Eck verwandelte. Abgesehen von einer weiteren Möglichkeit für Haller, der in letzter Sekunde von Stylianou abgegrätscht wurde (41.), gab es in Hälfte eins keine weiteren Chancen zu sehen.

Weil Jovic nach herrlichem Fußgelenk-Pass von Willems sein zehntes Pflichtspieltor erzielte (17.), Haller nachlegte (55.) und Gacinovic einen Abwehrpatzer zum zwischenzeitlichen 3:0 nutzte (58.), holten die “Gäste” auch ohne die geschonten Rebic, Kostic und de Guzman insgesamt souverän die Punkte zehn bis zwölf. Gacinovic war an allen drei Toren beteiligt. Die Schönheitsfehler: Zelaya verkürzte noch für Limassol (71./90.+4) und Stendera sah nach einem unglücklichen Zweikampf Gelb-Rot (81.). Die erste Gelbe Karte hatte er nach einem Gerangel mit Apollon-Trainer Sofronis Avgousti gesehen, der deswegen auf die Tribüne musste (37.).

Und auch sonst war der Durchgang recht sparsam mit Highlights. Einzig eine Unsportlichkeit von Apollon-Coach Avgousti, der unnötigerweise Stendera den Ball bei einem Einwurf aus der Hand riss und damit eine kleine Rudelbildung auslöste, sorgte für Aufregung. Stendera sah danach Gelb, Avgousti musste auf die Tribüne (37.). Ansonsten plätscherte die Partie vor sich hin.

Dramatisches spielte sich in der Gruppe J ab: Der türkische Pokalsieger Akhisar Belediyespor glich nach dem 0:6 im Hinspiel ein frühes 0:2 (Nolito, 12./Muriel, 38.) gegen den FC Sevilla tatsächlich aus (Manu, 52./Ayik, 78.), obwohl Güray einen Elfmeter an den Pfosten setzte (57.). Aber Sevilla, nach Gelb-Rot für Sergi Gomez in Unterzahl (56.) nahm durch einen berechtigten Banega-Elfmeter (87.) doch noch alle Punkte mit. Belediyespor, in der Liga auf einem Abstiegsplatz, bleibt in Europa ohne Punkt – und ist draußen. Sevilla hat wie der FK Krasnodar (2:1 gegen Lüttich) beste Aussichten.

Nach dem Seitenwechsel räumten die Frankfurter dann alle Restzweifel aus dem Weg – und zwar mit einem Doppelschlag binnen weniger Minuten: Beim technisch anspruchsvollen 2:0 von Haller glänzte Gacinovic noch als Vorbereiter (55.), ehe er drei Zeigerumdrehungen später selbst als Vollstrecker in Erscheinung trat. Der Serbe fing Stylianous schlampigen Pass ab und traf auf 17 Metern zum 3:0.

Das wildeste der 18.55-Uhr-Spiele stieg in Moskau, wo Spartak den ersten Sieg in der Gruppe G landete – mit einem 4:3 gegen zuvor ungeschlagene Glasgow Rangers! Dreimal führte das Team von Trainer Steven Gerrard, unter anderem traf der 18-jährige Middleton zum zwischenzeitlichen 3:2 (41.). Doch gegen einen Doppelschlag binnen 66 Sekunden (58./59.) war dann auch der starke Rangers-Keeper McGregor machtlos. Das Hinspiel war übrigens 0:0 ausgegangen.

Die Messe war gelesen, ein Aufbäumen der Zyprer war in der Folge nicht zu erkennen. Frankfurt schaltete einen Gang zurück und wurde prompt bestraft: Joao Pedro brachte einen Freistoß von der rechten Außenbahn präzise nach innen zu Zelaya, der per Kopf verkürzte – das 1:3 war eine Koproduktion zweier Einwechselspieler (71.).

Eintracht Frankfurt hat ja nicht einfach nur die Europa-League-Zwischenrunde erreicht. Das 3:2 bei Apollon Limassol war der vierte Sieg im vierten Spiel in einer Gruppe, die das Beiwort “Todes-” oder “Hammer-” wahrlich verdient hatte. Von “großen Hürden” hatte Sportvorstand Fredi Bobic nach der Auslosung gesprochen – und jetzt hat sie Frankfurt schon Anfang November alle übersprungen, während Vorjahresfinalist Marseille ausgeschieden ist. Nur Stuttgart (2010/11) und Schalke (2016/17) starteten aus der Bundesliga schon einmal mit vier Siegen in diesen Wettbewerb.

Weil Markovic an Trapp scheiterte (73.), der ebenfalls eingewechselte Faupala knapp daneben köpfte (80.), schien der verdiente Auswärtssieg der Frankfurter nicht mehr in Gefahr. Doch dann sah Stendera in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte und die SGE musste plötzlich in Unterzahl agieren. Apollon witterte Morgenluft und probierte es noch einmal. Mehr als der Anschlusstreffer von Zelaya, der in der 90. Minute noch aus dem Spiel heraus in Trapp seinen Meister gefunden hatte, per Strafstoß (Willems an Joao Pedro) in der vierten Minute der Nachspielzeit war aber für die Hausherren nicht mehr drin und Limassols Europa-League-Aus besiegelt.

Rund 5000 waren der Eintracht gen Zypern hinterhergereist; unter den 6249 Zuschauern in Nikosia waren die Gäste klar in der Überzahl und feierten, wie sie das gerne schon am ersten Spieltag in Marseille gemacht hätten, aber wegen der UEFA-Sanktionen gegen die Franzosen nicht durften. “Wir sind unterm Brennglas”, hatte Vorstandsmitglied Axel Hellmann sie im Vorfeld gewarnt: Die Eintracht hofft noch auf mehr als die bislang genehmigten 5800 Tickets fürs abschließende Auswärtsspiel bei Lazio Rom, in dem womöglich die Entscheidung um den Gruppensieg fällt.

Für beide Mannschaften steht nun wieder der Liga-Alltag an: Limasoll will dabei am Sonntag ab 15 Uhr im Derby bei AEL seine Ergebniskrise – Apollon ist seit vier Spielen sieglos – endlich beenden. Und Frankfurt? Die Hessen hätten sicherlich nichts dagegen, wenn in der Bundesliga der Höhenflug auch gegen Schalke anhalten würde – Anpfiff ist am Sonntag um 18 Uhr. In der Europa League gehts am Donnerstag, den 29. November, weiter: Limasoll hat dann ab 21 Uhr Lazio Rom zu Gast, die Eintracht zur selben Zeit Olympique Marseille.

Auch für Trapps Trainer zählte nur, dass der erste Matchball gleich saß. “Kompliment an die Mannschaft”, sagte Hütter, genoss jedoch diesmal ausnahmsweise selbst einen “tollen Moment” mit den Anhängern: “Die Fans haben darauf gewartet, dass ich mal in die Kurve gehe. Heute hat das gepasst.” Er habe sich das für den Tag des Weiterkommens vorgenommen. “Ich merke, dass ich mehr und mehr in Frankfurt ankomme und mich die Fans schätzen.”

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Eintracht Frankfurt international – auch im Jahr 2019: Der Pokalsieger steht vorzeitig in der K.o.-Phase der Europa League. Die Hessen gewannen am Donnerstag bei Apollon Limassol, auch wenn es am Ende unnötig knapp wurde.

Kevin Trapp (Eintracht-Keeper): “Supertoll! Es war nicht einfach. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wie immer gibt es noch Kleinigkeiten zu verbessen, wie vor allem in der ersten Halbzeit, als wir zu viele Bälle einfach verloren haben. Der Schiedsrichter war ein Witz, das war unfassbar. Eigentlich darf er kein Spiel mehr pfeifen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass er unbedingt wollte, dass Limassol gewinnt. Aber auch damit müssen wir leben – das haben wir geschafft. Das Entscheidende ist, dass wir uns qualifiziert haben. Wir haben in der Europa League noch zwei tolle Spiele, die wir gewinnen wollen.”

Die Frankfurter Eintracht steht vorzeitig im Sechzehntelfinale der Fußball-Europa-League. Das Team von Trainer Adi Hütter gewann am Donnerstag auch sein viertes Gruppenspiel in Folge und siegte bei Zypern-Club Apollon Limassol mit 3:2 (1:0). Nach den Toren von Luka Jovic (17. Spielminute), Sébastien Haller (55.) und Mijat Gacinovic (58.) haben die Hessen in der Gruppe H zwölf Punkte auf dem Konto.

Danny da Costa (Eintracht-Profi): “Klar wollten wir so viele Spiele wie möglich gewinnen. Fredi Bobic hatte gesagt, er wolle durch die Gruppenphase marschieren. Ich weiß nicht, ob er das so eindrucksvoll erwartet hat. Das ist schon Wahnsinn, mit welcher Souveränität wir durch die Spiele gegangen sind. Das war schon richtig stark, ein Riesenkompliment an das Team. Das haben uns nicht wirklich viele zugetraut. Die Fans waren der Wahnsinn, jedes Spiel war bisher ein Fest. Wir haben jetzt eine sehr gute Ausgangsposition, um die Gruppe als Erster zu beenden.”

Die Teilnahme an der K.o-Runde, die am 14. und 21. Februar 2019 ausgetragen wird, ist ihnen damit nicht mehr zu nehmen. Für den Tabellendritten der zyprischen First Divison traf der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Emilio Zelaya per Kopf (71.) sowie in der Nachspielzeit per Foulelfmeter (90.+4). Frankfurts Marc Stendera sah in einer ereignisreichen Schlussphase nach einem Foulspiel Gelb-Rot (81.).

Der Eintracht-Sieg bei Apollon Limassol ist auch Thema in den heimspiel!-Sendungen des hr-fernsehens: Samstag ab 17.15 Uhr, Sonntag ab 21.45 Uhr und Montag ab 23.15 Uhr.

Mit Blick auf die Startaufstellung hatte Hütter durchaus überrascht. Auf dem linken Flügel bot er Jetro Willems statt Filip Kostic auf, der Dauerbrenner aus Serbien erhielt nach zuletzt zwölf Einsätzen am Stück eine Verschnaufpause. Im Mittelfeld gab der Trainer dem 22-Jährigen Stendera den Vorzug gegenüber Jonathan de Guzmán, und in der Offensive verzichtete er im Gegensatz zum Bundesliga-Auswärtssieg in Stuttgart auf sein magisches Dreieck: Ante Rebic musste zunächst auf der Bank Platz nehmen, neben Jovic stürmte Haller von Beginn an.

Für eine Europa-League-Partie nach Zypern reisen? Das kommt der treuen Anhängerschaft von Eintracht Frankfurt irgendwie bekannt vor. Fünf Jahre ist es her, dass der Bundesligist schon einmal auf der Mittelmeerinsel gastierte. Im Oktober 2013 hatten sich 2300 Fans auf den Weg gemacht, nun sollen es mindestens doppelt so viele sein, die wieder ins Neo GSP-Stadion von Nikosia strömen, obwohl der Gegner nicht APOEL Nikosia, sondern Apollon Limassol heißt. Denn die binnen sechs Jahren das vierte Mal für die Gruppenphase qualifizierten Zyprioten können ihr Tsirio-Stadion nicht nutzen, weil es nicht die UEFA-Bestimmungen erfüllt.

Apollon Limassol – Eintracht Frankfurt 2:3: SGE steht in Europa-League-Zwischenrunde

Größeren Einfluss auf die Anfangsphase hatte allerdings eine andere Tatsache. Apollon präsentierte sich über weite Strecken der ersten Halbzeit mutiger, geschlossener und insgesamt besser als im Hinspiel vor zwei Wochen. Die Folge: Frankfurt hatte leichte Probleme im Spielaufbau, Limassol dafür die erste Chance. Der Freistoß von Charalambos Kyriakou ging allerdings knapp über das Tor (8.).

Natürlich wollen Hüter und die Frankfurter Entourage die Hausherren nicht unterschätzen. Dass Apollon zuletzt in der Liga nur einen Punkt aus zwei Spielen geholt hat und am kommenden Sonntag vor dem Stadtderby gegen Tabellenführer AEL Limassol steht, spiele für den österreichischen Coach keine Rolle. „Das wird keine leichte Aufgabe für uns.“ Im Vorbeigehen werde man nicht zu dem gewünschten Erfolg kommen. „Apollon wird zu Hause ein anderes Gesicht zeigen als in Frankfurt.“ Dort profitierte die Eintracht auch von einem kapitalen Fehler des zypriotischen Schlussmannes vor dem 1:0. Limassol besitze gerade in spielerischer Hinsicht „viel Qualität“, sagte Hütter. Gelson Fernandes pflichtete bei: „Wenn man ihnen Zeit lässt, können sie gut Fußball spielen.“ 

Anschließend kam die Eintracht immer besser in die Partie – und nach ersten Annäherungsversuchen durch Stendera (12., 15.) auch rasch zum Torerfolg. Den ersten konsequent zu Ende gespielten Angriff der Gäste vollendete Jovic problemlos, nachdem ihn Willems mit einem Pass aus dem Fußgelenk freigespielt hatte. Haller hätte in der Folge gleich zwei Mal auf 2:0 erhöhen können, der Franzose wurde aber immer wieder entscheidend und rechtzeitig gestört (20., 41.).

Wer nach dem Seitenwechsel dachte, das Hütter-Team würde seinen knappen Vorsprung einfach nur verwalten, wurde rasch eines Besseren belehrt. In der Defensive ließ Frankfurt in den ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff wenig anbrennen. Die gefährlichste Chance der Zyprer, ein Kopfball von Zelaya, entschärfte Torwart Kevin Trapp problemlos (50.). Aber vor allem in der Offensive machte die Eintracht nun kurzen Prozess und nutzte ihre nächsten Gelegenheiten eiskalt.

Dabei spielte sich insbesondere ein Profi in den Vordergrund: Gacinovic. Der 23-Jährige legte erst das 2:0 durch Haller auf und traf kurz darauf selbst, indem er sich die Halbherzigkeit der Hintermannschaft von Limassol zu Nutze machte und einen Flachschuss von der Strafraumkante im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Spätestens in diesem Moment war klar: Der Eintracht-Adler kreist mindestens auch im kommenden Frühjahr durch die Europa League. Spannend wurde es trotzdem noch einmal.

Denn statt sich komplett aufzugeben, waren die Zyprer weiter um Offensivaktionen bemüht und kamen in der Endphase durch Zelayas Doppelpack auf 2:3 heran. Begünstigt wurden sie dabei durch den Platzverweis gegen Stendera, der sich zwischen den beiden Toren ein unnötiges Foulspiel geleistet und dafür die zweite Gelbe Karte gesehen hatte. Allerdings: Am vorzeitigen Einzug der Frankfurter in die K.o.-Runde war da schon nicht mehr zu rütteln.

Eintracht Frankfurt: Sprengt Hütter in der Europa League das Tor-Trio?

Limassol: Kissas – Stylianou, Ouedraogo, Roberge, Vasiliou (61. Pedro) – Kyriakou, Sachetti – Adrian Sardinero, Markovic, Schembri (68. Faupala) – Maglica (46. Zelaya)                            Frankfurt: Trapp – Abraham, Hasebe, NDicka – da Costa, Willems – Fernandes (77. de Guzmán), Stendera – Gacinovic – Haller (66. Rebic), Jovic (85. Müller)Tore: 0:1 Jovic (17.), 0:2 Haller (55.), 0:3 Gacinovic (58.), 1:3 Zelaya (71.), 2:3 Zelaya (90.+4/FE)Gelbe Karten: – / NDicka, Willems, Rebic  Gelb-Rot: Stendera (81.)       Schiedsrichter: Martins (Portugal) Zuschauer: 8.000