Absage der Jahresausstellung: Welches Signal sendet die Leipziger Kunstszene? - MDR
Vorstand tritt zurück – Wegen AfD-nahem Künstler: Leipziger Jahresausstellung abgesagt
Ein Kulturkampf um die Meinungs-und Kunstfreiheit ist in Leipzig entbrannt. Die von einem Verein organisierte Jahresausstellung liefert seit mehr als 25 Jahren einen Überblick über die aktuelle Szene. Doch nun ist eine politisch aufgeladene Debatte um die Teilnahme des AfD-nahen Künstlers Axel Krause entbrannt, die letztlich zur Absage der ganzen Veranstaltung führte.

“Gerade diese Ausstellung ist für mich eine sehr wichtige und geliebte Ausstellung, weil sie eben verschiedene Positionen zusammenbringt, verschiedenste künstlerische Auffassungen”, sagt die Leipziger Malerin Yvette Kießling. “Nun wird das Ganze nicht mehr stattfinden – mich schmerzt das sehr. Und es macht mir eben auch gesellschaftlich Angst, dass diese Möglichkeit des Austausches so nicht mehr gegeben sein wird.” Die Leipziger Malerin Yvette Kießling ist eine von über 30 Künstlerinnen und Künstlern, die bei der 26. Leipziger Jahresausstellung dabei sein sollte. Doch nun hat der Vorstand die Schau abgesagt.

Auslöser ist ein Streit um den AfD-nahen Künstler Axel Krause, dessen durchaus qualitätvolle Malerei von niemandem in Frage gestellt wird, wohl aber seine AfD-nahen Aktivitäten und seine Pöbeleien im Internet. Wegen des politischen Engagements trennte sich die Galerie Kleindienst auf dem Gelände der Baumwollspinnerei 2018 von Axel Krause. Nun sollte der Maler im Rahmen der Jahresausstellung in die Baumwollspinnerei zurückkehren, was den Unmut einiger, ansässiger Galerien erregte, darunter auch die ASPN-Galeristin Arne Linde sowie Galerist Jochen Hempel. Er räumte inzwischen ein, dem Vorstand der Jahresausstellung sowohl den Rücktritt als auch die Absage der Schau nahe gelegt zu haben.

Im Vorfeld verfassten zudem zehn Künstler der Jahresausstellung einen anonymen Brief, in dem sie den Vorstand in Bezug auf die Position Krauses unter Druck setzten. Schließlich meldeten sich gar Aktivisten aus Berlin, etwa das “Forum für demokratische Kultur und zeitgenössische Kunst” – eine Institution, die bei der linksaktivistischen Antonio-Amadeo-Stiftung angesiedelt ist. Einer der Mitbegründer des Forums, Fabian Bechtle, formuliert: “Ich glaube, das ist auch ein bisschen das Problem mit der Meinungsfreiheit. Es gehört zur Meinungsfreiheit, nicht nur die gesamte Pluralität abzubilden, sondern es gehört auch dazu, mal zu sagen Das wollen wir nicht!, weil das etwas ist, was die Meinungsfreiheit in der Konsequenz gefährdet – und das ist der springende Punkt. Und das ist etwas, was der Verein nicht richtig versteht und worauf wir ihn gerne hinweisen wollen.”

Der Vorstand der Jahresausstellung dagegen berief sich darauf, dass die AfD eine demokratisch gewählte Partei ist als auch auf das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Meinungsfreiheit, beugte sich aber am Wochenende dem Druck, lud Axel Krause aus, trat zurück und sagte die Ausstellung ab, auch aus Angst vor Ausschreitungen bei der Vernissage. Rainer Schade, zurückgetretener Vorsitzender der Jahresausstellung, will das Feuer nicht weiter schüren und verliest nur eine Presseerklärung. Darin heißt es: “Der komplett ehrenamtlich arbeitende Verein sieht sich nicht in der Lage, einen Veranstaltungsablauf wie in den vergangenen 25 Jahren zu gewährleisten, zudem ist Vereinsmitgliedern, ausstellenden Künstlern, Förderern und Besuchern die insbesondere in den letzten beiden Tagen stark politisierte und aufgeheizte Situation nicht zuzumuten.”

Das eigentliche Signal, das der Leipziger Kunst-Kosmos jedoch dieser Tage aussendet, scheint die Angst zu sein, in die rechte Ecke gestellt zu werden. Allein schon durch  Meinungen, die auf das Recht auf Meinungsfreiheit pochen. Das darf nicht sein, sagt Sabine Elsner, lange Jahre im Vorstand der Leipziger Jahresausstellung e. V.. Sie plädiert für einen Ausschluss von Axel Krause, jedoch dafür, die Schau stattfinden zu lassen

Es ist furchtbar, wie auch der Verein Leipziger Jahresausstellung e. V. Spielball wurde von unterschiedlichen politischen Ansichten und wie die Stimmung aufgeheizt ist – unter diesen Umständen ist es natürlich schwierig, eine Ausstellung zu machen, vor allem, wenn sich auch Angst breit macht.

Entsetzt über die politischen Auseinandersetzungen in der Kunstwelt ist die Leipziger Künstlerin Nicole Kegel, die ebenfalls an der Schau teilnehmen sollte. Die Malerin wird von keiner Galerie der Baumwollspinnerei vertreten und sah die Ausstellung als Chance, ihre Kunst zu präsentieren.

Ich habe momentan das Gefühl, dass es derzeit nach dem Motto geht Wer nicht für uns ist, ist gegen uns und damit kann man keine Demokratie am Laufen halten. Leider geht es auch gar nicht um die Kunst, kein einziger hat über die Qualität der Kunstwerke gesprochen.

Der Eklat um die diesjährige Leipziger Jahresausstellung zeigt, dass die aufgeheizte politische Lage im Land immer mehr auf vermeintlich geschützte Räume übergreift – auch auf den Raum der Kunst. Legitime Meinungsverschiedenheiten eskalieren und werden mit Angst besetzt. Und so besteht die Gefahr, dass die Meinungs-und Kunstfreiheit auf der Strecke bleibt. Das zeigt sich schon allein in der Weigerung vieler Künstler und Galeristen, mit MDR KULTUR über den Vorfall zu sprechen.

Nicht wegen seiner Kunst, sondern wegen seines Engagements für die AfD wurde der Maler Axel Krause von der Leipziger Jahresausstellung ausgeschlossen. Auch die Werke der 35 anderen KünstlerInnen wird nun keiner sehen.  

Die 26. Leipziger Jahresausstellung ist abgesagt worden. Hintergrund ist die Debatte um den Künstler Axel Krause und seine politischen Äußerungen auf Facebook. Zuvor war der Vorstand der Jahresausstellung zurückgetreten.

Eine Leipziger Galerie trennt sich aus politischen Gründen von Maler Axel Krause. Andernorts werden Skulpturen vernichtet, Filmhelden ausradiert, ein Gomringer-Gedicht übermalt. Droht das Ende der Kunstfreiheit?

Der Galerist des Malers Axel Krause hat wegen politischer Streitigkeiten die Zusammenarbeit aufgekündigt. MdbK-Direktor Weidinger findet das nicht ungewöhnlich – für öffentliche Museen gälten allerdings andere Regeln.

Die Galerie Kleindienst aus der Leipziger Spinnerei hat sich von ihrem Künstler Axel Krause getrennt. Er hatte auf seinem privaten Facebook-Profil u.a. die Flüchtlingspolitik als "illegale Masseneinwanderung" bezeichnet.

Nach dem Verbot einer Diskussionsrunde am Theater in Freiberg, verteidigte die sächsische Kunstministerin Eva-Maria Stange die Freiheit künstlerischer Einrichtungen. Parteien dürften nicht Hoheit über sie gewinnen.

Theater lasse sich nicht reduzieren auf Schauspiel oder Konzerte. Dazu gehörten auch Debatten über die Gesellschaft, findet Freibergs Intendant Hans Peter Schulze und reagiert damit auf das Verbot einer Gesprächsreihe.

Nach Bekanntwerden der Ermittlungen gegen das ZPS gibt es Rückendeckung für die Künstler von Thüringens Kulturminister Hoff. Der CDU-Politiker Scherer schloss eine politische Motivation hinter dem Vorgang aus.

Die 26. Leipziger Jahresausstellung ist abgesagt worden. Hintergrund ist die Debatte um den Künstler Axel Krause und seine politischen Äußerungen auf Facebook. Zuvor war der Vorstand der Jahresausstellung zurückgetreten.

Hans-Christian Ströbele ist einer der bekanntesten Grünen-Politiker. Der geborene Hallenser freut sich über die aktuellen Wahlergebnisse seiner Partei. Im Gespräch mit MDR KULTUR begründet er deren Erfolg.

"Fremdenführungen" nennt Jana Huster ihre Spaziergänge durch Gera. Dabei zeigt sie den Besuchern, welchen Anteil Menschen aus aller Welt an der Entwicklung der Stadt hatten und haben – und will so auch Ängste abbauen.

2019 feiert das Bauhaus sein 100-jähriges Gründungsjubiläum. Hier gibt es Informationen zu Veranstaltungen, Sendungen sowie Bauhaus-Kunst, -Geschichte, -Architektur und -Design für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Buch- und CD-Empfehlungen, Kinotipps, Hörspiele, Lesungen oder Feature zu aktuellen Themen können Sie hier als Podcast herunterladen und entspannt hören.

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Die 26. Leipziger Jahresausstellung findet nicht statt. Hintergrund ist die Kritik an der Teilnahme des AfD-nahen Künstlers Axel Krause. Die Mehrzahl der an der Schau beteiligten Künstler reagierte mit Unverständnis.

Ein Ausrufezeichen sollte sie setzen, die 26. Leipziger Jahresausstellung, schon im Titel. Nach Fragezeichen um die Teilnahme des AfD-nahen Künstlers Axel Krause, dem Rückzug eines beteiligten Künstlers, Protesten gegen den unreflektierten Umgang mit Krause in der Schau und überregionaler Aufmerksamkeit setzt die renommierte Leipziger Institution nun ein Leerzeichen. Die Schau, die am 6. Juni in der Werkschauhalle 12 der Spinnerei eröffnet werden sollte, findet nicht statt.

In den vergangenen Tagen überschlugen sich die Ereignisse: In der Nacht zu Samstag teilte der Vorstand des Leipziger Jahresausstellung e.V. (LIA) mit, Axel Krauses Beitrag zur 26. Jahresausstellung auszuschließen. Die öffentlichen Äußerungen Axel Krauses widersprechen den ethischen Grundsätzen unseres Vereins. Wir können an dieser Stelle nicht mehr die Kunst vom Künstler trennen. Die Ereignisse der letzten Tage haben uns die politischen Dimensionen der Auswahl der Bilder Axel Krauses vor Augen geführt, heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: In Konsequenz dieser Einschätzung tritt der Vorstand des Leipziger Jahresausstellung e.V. zum 1. Juni 2019 geschlossen zurück. Politische Neutralität erweist sich in diesen Zeiten als unmöglich. Der Verein bekennt sich zur Freiheit der Kunst. Eine Absage der Ausstellung wurde zunächst nicht erwogen: Die Eröffnung der 26. Jahresausstellung findet am 6. Juni 2019 um 20 Uhr statt.

Am Samstag die nächste Kehrtwende. In einer weiteren Mitteilung sagte der kommissarische Vorstand die Jahresausstellung ab. Der komplett ehrenamtlich arbeitende Verein sieht sich nicht in der Lage, einen Veranstaltungsablauf wie in den vergangenen 25 Jahren zu gewährleisten. Zudem ist Vereinsmitgliedern, ausstellenden Künstlern, Förderern und Besuchern die insbesondere in den letzten beiden Tagen stark politisierte und aufgeheizte Situation nicht zuzumuten. Der Verein werde sich nun neu konstituieren.

Die Mehrzahl der ursprünglich 37 an der Jahresausstellung beteiligten Künstler reagierte auf die Entscheidung des amtierenden Vorstands mit Verwunderung: Die Entscheidung scheint überstürzt und unprofessionell. Wenn sich der zurückgetretene Vorstand aufgrund der politischen und medialen Aufgeregtheit im Vorfeld der Eröffnung außerstande fühlt, die Veranstaltung durchzuführen – was bedauerlich aber nachvollziehbar ist – ist er es doch den Künstler*innen, Vereinsmitgliedern, Förderern, Ehrenamtlichen etc. schuldig, dafür zu sorgen, dass die Veranstaltung, organisiert durch eine professionelle Vertretung planmäßig stattfinden kann, heißt es in einer von 22 Künstlern unterzeichneten der LVZ vorliegenden Stellungnahme zur Absage der Schau. Man habe weder den Ausschluss Axel Krauses aus der Ausstellung, noch den Rücktritt des Vorstands gefordert, begrüße aber die Erklärung des Leipziger Jahresausstellung e. V. als längst überfällige und ausstehende klare Positionierung gegen Hass und Intoleranz.

Der Künstler Rainer Schade, langjähriger Vorsitzender des Vereins Leipziger Jahresausstellung, hatte zunächst auf das Verfahren verwiesen, mit dem die Teilnehmer ausgewählt werden. Das einzige Kriterium ist die Qualität der Arbeiten, da lässt uns die Satzung keinen Spielraum, sagte Schade vor knapp zwei Wochen.

Wie berichtet hatte sich Axel Krauses Galerie Kleindienst in der Spinnerei im August 2018 nach 14-jähriger Zusammenarbeit von ihm getrennt, weil sie seine politischen Ansichten beziehungsweise öffentlichen Äußerungen weder teilen noch mittragen wollte, wie Galerist Christian Seyde sagte. Die Galerie Kleindienst hatte daraufhin viel Solidarität aber auch wüste Beschimpfungen bis hin zur Morddrohung erhalten. Krause unterstützt auf Facebook die AfD. Pegida, die AfD und die Identitären nennt er einen zu begrüßenden Beitrag zur Gesellschaft. Der 1958 in Halle geborene Künstler ist Mitglied des Kuratoriums der von der AfD gegründeten Desiderius-Erasmus-Stiftung.

Der LVZ sagte er nach Bekanntwerden der Kritik an seiner Teilnahme am 22. Mai: Man kann doch eine Partei ablehnen, aber wegen so etwas würde ich nicht eine Ausstellung verlassen. Er sei jederzeit zu einem Gedankenaustausch bereit, auch im Rahmen der Ausstellung. Wie der aussehen könnte, deutete Krause vor wenigen Tagen auf Facebook an, da war über die Absage der Schau noch nicht entschieden: Der entartete Künstler Axel Krause ist in diesem Jahr bei der 26. Jahresausstellung Leipzig mit zwei auffällig unverfänglichen, apolitischen Arbeiten vertreten! Die Strategie des Volksschädlings, sich unpropagandistisch zu zeigen, ist die Maskerade des Wolfs im Schafspelz in Perfektion!

Was vermutlich ironisch daherkommen soll, ist eine typische rechte Stilfigur: Wer auf Kritik und Protest trifft, stellt sich als Opfer einer angeblichen Gesinnungsdiktatur dar. Sich in eine Linie mit den von den Nazis verfemten, mit Malverbot belegten, ins Exil gezwungenen oder in den Suizid getrieben entarteten Künstlern zu stellen, kann nur als ahistorischer Zynismus bezeichnet werden. Zudem hat sich keiner der Kritiker zu Qualität und Inhalt von Krauses Malerei geäußert, sondern ausschließlich zu seiner politischen Haltung.

Die Mehrheit der Künstler wollte die Teilnahme Krauses, dessen Werke gerade in Potsdam gezeigt werden, zum Anlass nehmen, zur Eröffnung und während der Ausstellung ein klares Zeichen für die Freiheit der Kunst und Weltoffenheit zu setzen: Wir, ein Großteil der Künstler*innen der LIA stehen für Pluralismus, Diversität und Humanismus – wir positionieren uns klar gegen Xenophobie & Rassismus. Der Verein wird aufgefordert, die im Vorstand offenbar umstrittene Entscheidung zurückzunehmen: Der vom Verein als Begründung für die Absage angegebenen politischen Aufladung werde nur weiterer Raum gegeben, heißt es in der Mitteilung weiter. Gerade deshalb müsse die Jahresausstellung stattfinden. Wir möchten alle und insbesondere den Schirmherrn der Veranstaltung Burkhard Jung dazu aufrufen: Unterstützt uns in unserem Anliegen.

Dem Vernehmen nach ist der Jahresausstellung, die in der Werkschauhalle als Mieter auftritt, auch seitens der Spinnereigalerien eine Absage der Schau empfohlen worden. Man fürchtet sich um das Image des überregional bekannten Galeriestandortes. Er habe die Einladung Krauses zur Teilnahme als Affront und Provokation gegen die Galerie Kleindienst und die anderen Spinnerei-Galerien verstanden, sagte Galerist Jochen Hempel in einem Interview mit der Online-Ausgabe des Kunstmagazins Monopol. Man werde medial in eine Ecke gestellt, in der wir nicht stehen, sagte er.

Nun liegt viel zerschlagenes Porzellan herum. Die politische Großwetterlage mit einer Partei, deren Vertreter eine Entsiffung des Kulturbetriebs anstreben, wirft ihren Schatten auf den internationalen Kunstort Spinnerei. Und ein Verein, der in den vergangenen drei Jahrzehnten unter prekären Bedingungen enorm viel im Leipziger Kunstleben bewegt hat, steht vor einer schwierigen Selbstfindung in schwierigen Zeiten. Die Zeichen haben sich geändert.

Opulente Show, aber keine Spur von Heidi Klum im Haus Auensee: Tokio Hotel haben am Freitagabend rund 2000 Fans in Leipzig für anderthalb Stunden glücklich gemacht. Das Konzert in der Kurzkritik.

Schon vor 20 Jahren hat der Soziologe Wolfgang Engler über Die Ostdeutschen geschrieben, er kennt sie wie kaum ein anderer. Geboren wurde er 1952 in Dresden, bis 2017 war er Rektor der Berliner Schauspielhochschule Ernst Busch. Im Interview spricht er über Wahlergebnisse, Versäumnisse und Wünsche.

Glückliches Händchen für beglückende Songs: Jamie Cullum hat am Donnerstagabend im Leipziger Clara-Zetkin-Park 2500 Zuschauer glücklich gemacht.