Leipzig: Flixbus-Unfall auf A9 mit einem Toten - Münchner Zeuge schildert dramatische Szenen | Welt - tz.de
Bus-Unfall auf der A9: Wie gefährlich ist das System Flixbus?
Schwerer Unfall auf der A9 in Leipzig. Dort hat sich ein Flixbus überschlagen. Ein Mensch starb, mehrere sind schwer verletzt. Nun gibt es neue Details.

Update 12.30 Uhr: Die Identität der Frau, die bei dem schweren Busunglück am Sonntagnachmittag bei Leipzig ums Leben kam, ist mittlerweile geklärt. Wie die italienische Tageszeitung Corriere della Sera berichtet, soll es sich dabei um eine 63-jährige Italienerin handeln. Die Frau war laut Informationen der Zeitung mit ihren zwei Kindern unterwegs, als es zum Unfall kam. Auch sie wurden verletzt, allerdings nicht lebensbedrohlich.

Busunfall auf A9: Suche nach Unfallursache geht weiter

Die Familie befand sich laut einem Medienbericht mit dem Bus des Reiseunternehmens Flixbus auf dem Weg zurück aus Berlin, nachdem sie sich das Volleyball-Champions-League-Finale in der deutschen Hauptstadt angeschaut hatte.

Nach dem Busunglück auf der Autobahn 9 bei Leipzig steht am Montag die Suche nach der Ursache im Mittelpunkt. Bei dem Unfall kam ein Mensch ums Leben, sieben weitere wurden schwer verletzt, einige sogar lebensbedrohlich, wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei in Weißenfels sagte. An Bord des Busses waren 75 Menschen; auch die übrigen 67 wurden mehr oder weniger schwer verletzt. 

Update 12.03 Uhr: Nach dem schweren Reisebusunfall auf der A9 hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Es bestehe der Anfangsverdacht, dass der 59-jährige Busfahrer den Unfall fahrlässig verursacht habe, teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig am Dienstag mit. „Nach Auswertung des Tachographen durch die Polizei sowie interner GPS-Daten durch uns können wir bestätigen, dass sich der Fahrer des Busses an die gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten gehalten hat“, sagte ein Sprecher von Flixbus am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft konnte das zunächst nicht bestätigen.

Flixbus bestätigte am Abend, dass der Bus für das Unternehmen gefahren war und richtete eine Hotline für Angehörige ein. “Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs”, bestätigte das Reiseunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. “Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.”

Ein Kraftfahrzeugsachverständiger soll nun prüfen, ob eine technische Ursache zum Unfall geführt haben könnte oder ob dies auszuschließen ist. Zudem soll die bei dem Unglück getötete Frau obduziert werden, um die Todesursache festzustellen und ihre Identität abschließend zu klären.

Der Bus des Unternehmens Flixbus war in Richtung München am frühen Sonntagabend verunglückt und schwer beschädigt auf der Seite liegen geblieben. Ein anderes Auto war laut Polizei nicht an dem Unfall beteiligt. Darüber hinaus war zum Unfallhergang noch nicht viel bekannt.

Update vom 21. Mai 2019, 09.57 Uhr: Das schwere Busunglück am Sonntagnachmittag auf der Autobahn A9 bei Leipzig wirft weiterhin Fragen auf. Bisher konnte der Fahrer des Busses, der vom Unternehmen Flixbus betrieben wurde, aufgrund seiner schweren Verletzungen nicht vernommen werden. 

Gegen Mitternacht gab die Polizei die nach dem Unfall gesperrte Fahrbahn in Richtung Berlin wieder frei. Wie lange die Bergung des Wracks und damit die Sperrung der Fahrbahn Richtung München noch andauern würde, war am frühen Montagmorgen noch nicht absehbar.

In dem Bus, der auf dem Weg von Berlin nach München war, befanden sich 75 Insassen. Nur drei überstanden das schwere Unglück fast unverletzt. Einer ist der Münchner Allan B. Im Gespräch mit bild.de (Artikel unter Bezahlschranke) schildert der 20-Jährige die dramatischen Szenen, die sich am Sonntagnachmittag gegen 15.20 Uhr im verunglückten Bus abspielten. Der angehende Gesundheitstrainer saß mit seinem Bruder schräg hinter dem Fahrer, erzählt er dem Nachrichtenportal. Während der Fahrt habe er Musik gehört und geschlafen, bis er plötzlich von einem lauten Schlag geweckt wurde. Genau in dem Moment, sei der Bus umgekippt: „Ich fiel erst auf meinen Nebenmann oder über ihn drüber. Dann lag ich schon mit dem Gesicht auf der Scheibe am Boden.“ 

Die A9 wurde an der Unfallstelle in beide Richtungen voll gesperrt. Es bildeten sich lange Staus auf der Autobahn. Neben Polizisten waren mehrere Feuerwehren, Notärzte, Rettungshubschrauber und Kriseninterventionsteams im Einsatz.

Dennoch konnte sich der junge Mann fast unverletzt vom Wrack befreien: „Ich hatte riesiges Glück“, sagt Allan B. „Nur ein paar Schrammen am Rücken und mein Ohr ist etwas geschwollen.“ Sein Bruder wurde am Arm verletzt, andere Insassen mussten in verschiedene Krankenhäuser gefahren werden. Neun Passagiere schwebten stundenlang in Lebensgefahr, darunter der Fahrer. „Den Busfahrer hat es schlimm getroffen, er war voller Blut“, erinnert sich der 20-Jährige noch. Eine Frau, die aus dem Bus geschleudert wurde, starb am Unfallort.

Auf der A9 nahe Leipzig ist ein Reisebus der Firma Flixbus verunglückt. Das Fahrzeug hat sich überschlagen und blieb auf der Seite liegen. Mindestens eine Person kam bei dem Unfall ums Leben. 

Die Hintergründe des schweren Unglücks sind nach wie vor unklar. Ein Sprecher der Autobahnpolizei hatte am Montag einen schlimmen Verdacht geäußert: Erlag der Busfahrer einen sogenannten Sekundenschlaf? Eine Aussage des jungen Münchners könnte diese Behauptung jetzt widerlegen: „Der Fahrer machte einen fitten Eindruck, wirkte frisch“, sagte er der Bild-Zeitung noch.

Update vom 20. Mai 2019, 13.31 Uhr: Nach dem schweren Busunglück auf der Autobahn A9 bei Leipzig geht die Suche nach der Unfallursache weiter. 

Ein Reisebus mit mehr als 70 Insassen ist auf der Autobahn verunglückt. Es gibt etliche Verletzte und mindestens einen Toten. Der Bus war in Richtung München unterwegs. (Quelle: dpa)

Nach ersten Ermittlungen könnte der Fahrer (59) des Reisebusses einen sogenannten Sekundenschlaf erlitten haben, erklärte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Sonntagabend. Die Polizeisprecherin in Halle bestätigte die Aussage am Montagmorgen nicht: Für einen solchen Verdacht sei es noch zu früh.

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Der 59-jährige Fahrer des Busses konnte aufgrund seiner schweren Verletzungen zunächst nicht befragt werden, wie eine Polizeisprecherin am Montag in Halle sagte.

Nahe Leipzig: Bei einem Busunglück auf der A9 gab es etliche Verletzte und mindestens einen Toten. (Quelle: dpa)

Der Flixbus war am frühen Sonntagabend gegen 17.30 Uhr auf der A9 in Richtung München von der mittleren Spur nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und an der Böschung umgekippt. Eine Leitplanke bohrte sich durch die Windschutzscheibe.

Eine Frau kam bei dem Unfall ums Leben. Neun Menschen wurden schwer, 63 Menschen leicht verletzt. An Bord des Reisebusses waren zum Zeitpunkt des Unglücks 75 Menschen, auch ein Kind (8) soll unter den Passagieren gewesen sein, berichten Medien. Wie viele der Fahrgäste angeschnallt waren, konnte eine Polizeisprecherin noch nicht sagen. 

Update vom 20. Mai 2019, 10.02 Uhr: Eine Frau ist am Sonntagabend bei dem schweren Flixbus-Unfall bei Leipzig ums Leben gekommen. Genaue Angaben zur Identität konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht machen. Neun Menschen wurden schwer verletzt. Zunächst war von sieben Schwerverletzten die Rede gewesen.

Nach Angaben eines Sprechers an der Unfallstelle war die Lage zunächst unübersichtlich: Hubschrauber und Rettungswagen transportierten Betroffene von der Unfallstelle ab. Insgesamt acht Hubschrauber und 56 Rettungswagen waren im Einsatz. Die verletzten Passagiere wurden zu 14 Kliniken in der Umgebung gebracht, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen.

Nachdem Unfall bei Bad Dürrenberg (Saalekreis) an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen war die Autobahn A9 fast zwölf Stunden lang gesperrt. Am Montag wurde die Strecke wieder freigegeben.

Update vom 20. Mai 2019, 6.26 Uhr: Der Flixbus war am Sonntagnachmittag Richtung München unterwegs, als es zu dem schlimmen Unglück kam. 

Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs, bestätigte das Reiseunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.

Über den Unfallhergang ist noch nicht viel bekannt. Doch die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass ein sogenannter Sekundenschlaf des Fahrers (56) zu dem Unfall geführt habe. 

Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass der Fahrer des Reisebusses mit mehr als 70 Insassen eingeschlafen sei, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am späten Sonntagabend.

Diesen Verdacht wollte ein Sprecher der Polizei in Halle in der Nacht zu Montag ausdrücklich nicht bestätigen und verwies auf die laufenden Ermittlungen zum Unfallhergang. Zum Zustand der Verletzten konnte die Polizei am frühen Morgen keine weiteren Angaben machen.

Gegen Mitternacht gab die Polizei die nach dem Unfall gesperrte Fahrbahn in Richtung Berlin wieder frei. Wie lange die Bergung des Wracks und damit die Sperrung der Fahrbahn Richtung München noch andauern würde, war am frühen Montagmorgen noch nicht absehbar.

Leipzig – Um 17.28 Uhr am Sonntagnachmittag nimmt die Fahrt eines Fernbusses auf der Autobahn 9 bei Leipzig ein katastrophales Ende. Der Bus gerät an einer Böschung in Höhe des Parkplatzes Bachfurt von der Fahrbahn ab und kippt um. Ein Mensch kommt dabei ums Leben, sieben andere Passagiere werden schwerst verletzt, wie Polizeisprecher Alexander Junghans sagt. An Bord waren insgesamt 74 Menschen und der Fahrer. Die A9 wird in beide Richtungen voll gesperrt.

„Das ist alles relativ schnell passiert“, berichtet ein 24 Jahre alter Student, der in dem Unglücksbus saß. Er habe Splitter fliegen sehen. Die Passagiere hätten dann sehr schnell zu den Nothämmern gegriffen und die Scheiben eingeschlagen, um ins Freie gelangen zu können. Er selbst habe zum Glück nur eine kleine Platzwunde am Kopf erlitten. Die Betreuung der Unfallopfer sei sehr schnell und professionell angelaufen.

Dutzende Rettungswagen eilen am frühen Sonntagabend zur Unfallstelle, die auf sachsen-anhaltischem Gebiet zwischen den Anschlussstellen Leipzig-West und Bad Dürrenberg liegt. Auch Hubschrauber werden angefordert. Sie bringen die Schwerstverletzen in Krankenhäuser in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die leichter Verletzten werden in einem grauen Rettungszelt betreut, das auf der Fahrbahn aufgebaut ist. Ein Kriseninterventionsteam ist vor Ort.

Zur Unfallursache kann Polizeisprecher Junghans zunächst keine Angaben machen. „Das ist Gegenstand der Ermittlungen.“ Die Polizeiexperten sichern Spuren und markieren mit grünen und orangenem Spray die letzten gefahrenen Meter des Busses. Ein rot-weißes Verkehrsschild, das die Einfahrt des Parkplatzes markiert, liegt zerknittert auf dem Boden. Es sieht aus, als habe der Bus es überfahren. Links neben der zerwühlten Böschung liegt der völlig zerstörte grüne Bus auf der Seite. Seine Warnblinker leuchten.

„Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs“, bestätigt das Fernbusunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. „Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.“

Die Einsatzkräfte sind mit schwerem Gerät vor Ort, um den umgestürzten Bus zu bergen. Der Tote kann erst mehrere Stunden nach dem Unfall aus dem Wrack geholt werden. Angaben zur Identität kann Polizeisprecher Junghans zunächst nicht machen. Auch Alter und Herkunft der Verletzten sind unklar. Der Bus soll mit einem Kran hochgehievt werden. Wie lange das dauern wird, ist laut Junghans noch völlig offen.

Schon letztes Jahr ist ein Flixbus auf dem Weg nach Düsseldorf verunglückt, dabei starb ebenfalls ein Mensch. Vor kurzem ereignete sich auf Madeira ein schweres Busunglück, bei dem 29 Menschen ums Leben kamen.

Zu einem schrecklichen Vorfall kam es auch beim tödlichen Unfall mit einem Motorrad im Landkreis Verden bei Bremen. Ebenso bei einem fürchterlichen Unfall zwischen einem Motorrad und einem VW Golf in Saterland im Landkreis Cloppenburg bei Bremen. Beides berichtet nordbuzz.de.

Schreckliches Ende eines schönen Wochenendes. Bei einer Kollision starb eine 48-jährige Busfahrerin*.

Eigentlich umso schlimmer, denn:a) es müssen Einnahmen für zwei Unternehmen generiert werden.b) ist die Firma ein Großauftraggeber, der den Auftragnehmern bestimmte Auflagen (z.B. Lackierung der Busse) erteilt. Diese müssen mitfinanziert werden. Gleichzeitig müssen sich die Auftragnehmer in ihren Angeboten unterbieten.

Und das bei den Preisen, die das Unternehmen FlixBus verlangt! Da ist es klar, dass dies auf dem Rücken der Arbeitnehmer und der Technik realisiert wird.

Das stimmt so nicht ganz. Denn das Unternehmen Flixbus unterhält selbst KEINE Busse. Das sind alles beauftragte eigenständige Busunternehmen die eben für die Plattform, das Unternehmen, Flixbus fahren.

Bei diesem Unternehmen drängt sich zunehmend die Frage auf: “Wie sicher sind eigentlich diese Busse in Bezug auf Personal und Betriebssicherheit?” Es gab ja schon genügend negative Rückmeldungen!!

Bei diesem Unternehmen drängt sich zunehmend die Frage auf: “Wie sicher sind eigentlich diese Busse in Bezug auf Personal und Betriebssicherheit?” Es gab ja schon genügend negative Rückmeldungen!!

Eigentlich umso schlimmer, denn:a) es müssen Einnahmen für zwei Unternehmen generiert werden.b) ist die Firma ein Großauftraggeber, der den Auftragnehmern bestimmte Auflagen (z.B. Lackierung der Busse) erteilt. Diese müssen mitfinanziert werden. Gleichzeitig müssen sich die Auftragnehmer in ihren Angeboten unterbieten.

Und das bei den Preisen, die das Unternehmen FlixBus verlangt! Da ist es klar, dass dies auf dem Rücken der Arbeitnehmer und der Technik realisiert wird.

Das stimmt so nicht ganz. Denn das Unternehmen Flixbus unterhält selbst KEINE Busse. Das sind alles beauftragte eigenständige Busunternehmen die eben für die Plattform, das Unternehmen, Flixbus fahren.