Schwerer Busunfall bei Leipzig - Polizei geht Hinweisen auf Sekundenschlaf nach - rbb|24
Flixbus-Unfall auf der A9 nahe Leipzig: Suche nach Unfallursache geht weiter
Auf dem Weg von Berlin nach München ist am Sonntagabend ein Flixbus von der Fahrbahn abgekommen und auf einer Böschung umgekippt. Dabei kam ein Mensch ums Leben, die weiteren 74 Fahrgäste wurden verletzt. (Quelle: SAT.1)

Auf der A9 nahe Leipzig ist ein Reisebus der Firma Flixbus verunglückt. Das Fahrzeug hat sich überschlagen und blieb auf der Seite liegen. Mindestens eine Person kam bei dem Unfall ums Leben. 

Nach dem Busunglück auf der Autobahn 9 bei Leipzig steht am Montag die Suche nach der Ursache im Mittelpunkt. Bei dem Unfall kam ein Mensch ums Leben, sieben weitere wurden schwer verletzt, einige sogar lebensbedrohlich, wie eine Sprecherin der Autobahnpolizei in Weißenfels sagte. An Bord des Busses waren 75 Menschen; auch die übrigen 67 wurden mehr oder weniger schwer verletzt. 

Leipzig: Flixbus-Katastrophe: Unfall auf A9 nahe Leipzig mit einem Toten – Polizei hat schlimmen Verdacht | Welt

Der Bus des Unternehmens Flixbus war in Richtung München am frühen Sonntagabend verunglückt und schwer beschädigt auf der Seite liegen geblieben. Ein anderes Auto war laut Polizei nicht an dem Unfall beteiligt. Darüber hinaus war zum Unfallhergang noch nicht viel bekannt.

Eine Sprecherin der Autobahnpolizei hatte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntagabend gesagt, die Polizei gehe nach ersten Ermittlungen davon aus, dass ein sogenannter Sekundenschlaf des Fahrers zu dem Unfall geführt habe. Diesen Verdacht wollte ein Sprecher der Polizei in Halle in der Nacht zu Montag ausdrücklich nicht bestätigen und verwies auf die laufenden Ermittlungen zum Unfallhergang. Zum Zustand der Verletzten konnte die Polizei am frühen Morgen keine weiteren Angaben machen.

Die A9 wurde an der Unfallstelle in beide Richtungen voll gesperrt. Es bildeten sich lange Staus auf der Autobahn. Neben Polizisten waren mehrere Feuerwehren, Notärzte, Rettungshubschrauber und Kriseninterventionsteams im Einsatz.

Flixbus bestätigte am Abend, dass der Bus für das Unternehmen gefahren war und richtete eine Hotline für Angehörige ein. “Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs”, bestätigte das Reiseunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. “Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.”

Gegen Mitternacht gab die Polizei die nach dem Unfall gesperrte Fahrbahn in Richtung Berlin wieder frei. Wie lange die Bergung des Wracks und damit die Sperrung der Fahrbahn Richtung München noch andauern würde, war am frühen Montagmorgen noch nicht absehbar.

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Schwerer Unfall auf bei A9 in Leipzig. Dort hat sich ein Flixbus überschlagen. Ein Mensch starb, mehrere sind verletzt. Nun gibt es neue Details zur Unfallursache.

Update vom 20. Mai 2019, 10.02 Uhr: Eine Frau ist am Sonntagabend bei dem schweren Flixbus-Unfall bei Leipzig ums Leben gekommen. Genaue Angaben zur Identität konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht machen. Neun Menschen wurden schwer verletzt. Zunächst war von sieben Schwerverletzten die Rede gewesen.

Nachdem Unfall bei Bad Dürrenberg (Saalekreis) an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Sachsen war die Autobahn A9 fast zwölf Stunden lang gesperrt. Am Montag wurde die Strecke wieder freigegeben.

Update vom 20. Mai 2019, 6.26 Uhr: Der Flixbus war am Sonntagnachmittag Richtung München unterwegs, als es zu dem schlimmen Unglück kam. 

Über den Unfallhergang ist noch nicht viel bekannt. Doch die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass ein sogenannter Sekundenschlaf des Fahrers zu dem Unfall geführt habe. 

Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass der Fahrer des Reisebusses mit mehr als 70 Insassen eingeschlafen sei, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am späten Sonntagabend.

Diesen Verdacht wollte ein Sprecher der Polizei in Halle in der Nacht zu Montag ausdrücklich nicht bestätigen und verwies auf die laufenden Ermittlungen zum Unfallhergang. Zum Zustand der Verletzten konnte die Polizei am frühen Morgen keine weiteren Angaben machen.

Gegen Mitternacht gab die Polizei die nach dem Unfall gesperrte Fahrbahn in Richtung Berlin wieder frei. Wie lange die Bergung des Wracks und damit die Sperrung der Fahrbahn Richtung München noch andauern würde, war am frühen Montagmorgen noch nicht absehbar.

Leipzig – Um 17.28 Uhr am Sonntagnachmittag nimmt die Fahrt eines Fernbusses auf der Autobahn 9 bei Leipzig ein katastrophales Ende. Der Bus gerät an einer Böschung in Höhe des Parkplatzes Bachfurt von der Fahrbahn ab und kippt um. Ein Mensch kommt dabei ums Leben, sieben andere Passagiere werden schwerst verletzt, wie Polizeisprecher Alexander Junghans sagt. An Bord waren insgesamt 74 Menschen und der Fahrer. Die A9 wird in beide Richtungen voll gesperrt.

„Das ist alles relativ schnell passiert“, berichtet ein 24 Jahre alter Student, der in dem Unglücksbus saß. Er habe Splitter fliegen sehen. Die Passagiere hätten dann sehr schnell zu den Nothämmern gegriffen und die Scheiben eingeschlagen, um ins Freie gelangen zu können. Er selbst habe zum Glück nur eine kleine Platzwunde am Kopf erlitten. Die Betreuung der Unfallopfer sei sehr schnell und professionell angelaufen.

Dutzende Rettungswagen eilen am frühen Sonntagabend zur Unfallstelle, die auf sachsen-anhaltischem Gebiet zwischen den Anschlussstellen Leipzig-West und Bad Dürrenberg liegt. Auch Hubschrauber werden angefordert. Sie bringen die Schwerstverletzen in Krankenhäuser in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die leichter Verletzten werden in einem grauen Rettungszelt betreut, das auf der Fahrbahn aufgebaut ist. Ein Kriseninterventionsteam ist vor Ort.

Zur Unfallursache kann Polizeisprecher Junghans zunächst keine Angaben machen. „Das ist Gegenstand der Ermittlungen.“ Die Polizeiexperten sichern Spuren und markieren mit grünen und orangenem Spray die letzten gefahrenen Meter des Busses. Ein rot-weißes Verkehrsschild, das die Einfahrt des Parkplatzes markiert, liegt zerknittert auf dem Boden. Es sieht aus, als habe der Bus es überfahren. Links neben der zerwühlten Böschung liegt der völlig zerstörte grüne Bus auf der Seite. Seine Warnblinker leuchten.

„Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs“, bestätigt das Fernbusunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. „Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.“

Die Einsatzkräfte sind mit schwerem Gerät vor Ort, um den umgestürzten Bus zu bergen. Der Tote kann erst mehrere Stunden nach dem Unfall aus dem Wrack geholt werden. Angaben zur Identität kann Polizeisprecher Junghans zunächst nicht machen. Auch Alter und Herkunft der Verletzten sind unklar. Der Bus soll mit einem Kran hochgehievt werden. Wie lange das dauern wird, ist laut Junghans noch völlig offen.

Schon letztes Jahr ist ein Flixbus auf dem Weg nach Düsseldorf verunglückt, dabei starb ebenfalls ein Mensch. Vor kurzem ereignete sich auf Madeira ein schweres Busunglück, bei dem 29 Menschen ums Leben kamen.

Zu einem schrecklichen Vorfall kam es auch beim tödlichen Unfall mit einem Motorrad im Landkreis Verden bei Bremen. Ebenso bei einem fürchterlichen Unfall zwischen einem Motorrad und einem VW Golf in Saterland im Landkreis Cloppenburg bei Bremen. Beides berichtet nordbuzz.de.

Schreckliches Ende eines schönen Wochenendes. Bei einer Kollision starb eine 48-jährige Busfahrerin*.