LIVE! Hamburger SV - RB Leipzig, DFB-Pokal, Saison 2018/19, 5. Spieltag - kicker
LIVE! Hamburger SV – RB Leipzig, DFB-Pokal, Saison 2018/19, 5. Spieltag
RB Leipzig hat erstmals in seiner kurzen Vereinsgeschichte das DFB-Pokalfinale erreicht. Dabei lief gegen den HSV längst nicht alles rund. Zuvor hatte bereits eine Facebook-Umfrage für Irritationen gesorgt.

Erster Einzug ins DFB-Pokalfinale für RB Leipzig. Die Spieler um Kevin Kampl (r.) führten einen Freudentanz auf.

Dabei hatte HSV-Trainer Hannes Wolf es gegen die schnellen Leipziger mit einem neuen System probiert. Sprintstarke Spieler auf den Außenbahnen, dafür unter anderem Olympiasieger Douglas Santos im zentralen Mittelfeld. Ging zu Beginn überhaupt nicht auf …

Das Ergebnis: RB Leipzig hat das DFB-Pokal-Halbfinale beim Hamburger SV 3:1 (1:1) gewonnen. Damit steht der Klub wenige Wochen vor seinem zehnten Geburtstag erstmals im Finale des Pokals. Hier geht es zum Spielbericht.

DFB-Pokal: RB Leipzig zerstört HSV-Traum und stürmt ins Finale

1 – @DieRotenBullen stehen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im DFB-Pokalfinale und sind damit der erste sächsische Finalist seit dem Dresdner SC 1941. Premiere. #HSVRBL pic.twitter.com/GsMzpAchyI

HSV – Leipzig: Das Halbfinale im DFB-Pokal im Live-Ticker

Mister RB: Als Yussuf Poulsen im Juli 2013 nach Leipzig wechselte, war RB gerade in die dritte Liga aufgestiegen, die Gegner hießen Wacker Burghausen oder SV Elversberg. Fast sechs Jahre ist das her, und Leipzig längst ein Klub, der auch den Bayern und dem BVB Probleme bereiten kann. Poulsen hat diesen Aufstieg im Rekordtempo nicht nur miterlebt, er hat ihn auch mitgestaltet. Gegen den HSV machte er sein 214. Pflichtspiel für Leipzig, öfter hat keiner für RB gespielt. Und es war sein Treffer, der Leipzig in Hamburg einen Traumstart bescherte.

Danach wird der HSV immer stärker, hat durch Narey zwei Riesenchancen (32./42.). Das Janjicic-Eigentor dreht das Spiel wieder in Richtung der Gäste. Forsberg trifft erst die Latte (69.), dann aus 16 Metern das Tor (72.) – die Entscheidung.

Die erste Halbzeit: Begann mit einer starken Phase von RB und endete, man hätte es nach zwanzig Minuten nicht für möglich gehalten, mit einer noch besseren des Hamburger SV. Aber der Reihe nach: Poulsen traf direkt mit der ersten guten Torchance per Kopf zur Führung für Leipzig (12. Minute). Vier Minuten später schauten Hamburgs Verteidiger staunend zu, wie Leipzig dreimal innerhalb weniger Sekunden das 2:0 vergab. Erst als Leipzigs Kevin Kampl den Ball im Mittelfeld vertändelte, Hamburgs Bakery Jatta einmal kurz den Kopf hob und Torwart Péter Gulácsi mit einem Heber überwand, wurde die Partie ausgeglichener (24.). Fortan spielte auch der HSV mit, Tore fielen jedoch nicht mehr.

Umfragen-Panne: Das hatten sie sich in der Medienabteilung von RB Leipzig sicher anders vorgestellt, als sie am Tag vor dem Halbfinale eine Umfrage bei Facebook starteten. “Packen wir den Einzug ins Finale?”, fragte der Klub dort. Fast 35.000 User stimmten ab – und 69 Prozent von ihnen war der Meinung: “Nein, der HSV kommt weiter.” Und weil das irgendwie nicht den besten Eindruck hinterließ, wagte RB am Spieltag einen neuen Versuch, diesmal auf Twitter. Lief dann auch gleich besser.

Doch Hamburg schlägt zurück – weil Leipzig mithilft: Kampl vertändelt den Ball gegen Jatta. Der zieht aus 25 Metern mit der Innenseite ab, der überraschte Torwart Gulacsi wischt ihn sich selbst rein. Der irre Ausgleich!

Die zweite Halbzeit: Zeigte, warum Leipzig im nächsten Jahr wahrscheinlich Champions League spielen wird, während der HSV um den Aufstieg in die Bundesliga zittern muss. Zwei Tore sollten noch fallen, jubeln durfte jeweils RB, dabei war einer der Torschützen ein Hamburger: Ein feiner Pass von Kampl landete bei Poulsen, dessen flache Hereingabe grätschte HSV-Profi Vasilije Janjicic ins eigene Tor (53.). Als dann Emil Forsberg mit einem präzisen Abschluss das 3:1 erzielte, war dieses Halbfinale entschieden (72.).

1:3 gegen Leipzig! Dem ersten Pokal-Halbfinale seit zehn Jahren folgt nicht das erste Finale seit 1987. Dafür feiert RB Final-Premiere und ist nur noch einen Sieg vom ersten Titel der jungen Vereinsgeschichte entfernt!

Rangnick und der DFB-Pokal: Für Leipzig ist es das erste Finale, es wird gleichzeitig das vorerst letzte Spiel von Ralf Rangnick als RB-Coach, dann übernimmt der Noch-Hoffenheimer Julian Nagelsmann. Und mit Pokalendspielen kennt sich Rangnick aus: Zweimal hat er es bislang dorthin geschafft, beide Male als Trainer des FC Schalke 04. Endspiel Nummer eins verlor er, 2005 war das und der Gegner die Bayern. Sechs Jahre später lief es besser für Rangnick, als der Gegner aus der zweiten Liga kam und MSV Duisburg hieß. 5:0, es ist bis heute der letzte Titel, den die Königsblauen gewannen.

RB-Trainer Ralf Rangnick in der ARD: Eigentlich muss das Spiel nach 20 Minuten entschieden sein. Wir haben die schwere Tour gewählt. Ab dem 1:1 war der HSV im Spiel.

Hamburger SV – RB Leipzig 1:3 (1:1) 0:1 Poulsen (12.) 1:1 Jatta (24.) 1:2 Janjicic (53., Eigentor) 1:3 Forsberg (72.) Hamburg: Pollersbeck – Lacroix, Janjicic (73. Hunt), van Drongelen, Vagnoman (69. Hwang) – Jung, Mangala (79. Holtby), Santos – Narey, Lasogga, Jatta Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Orban, Konaté, Halstenberg – Sabitzer (90. Haidara), Laimer, Kampl (90. Demme), Forsberg (73. Mukiele) – Poulsen, Werner Gelbe Karten: Orban Schiedsrichter: Brych Zuschauer: 53.000

Nach Berlin fahren übrigens beide Teams: Leipzig am 25. Mai zum Finale – und für den HSV gehts am Sonntag bei Union um wichtige Punkte im Aufstiegskampf.

DFB-Pokal live: Das Halbfinale im Free-TV und kostenlosen LIVESTREAM sehen

Der Schlusspfiff ertönt: RB Leipzig hat es knapp zehn Jahre nach seiner Gründung erstmals ins Finale des DFB-Pokals geschafft. Die Sachsen besiegen den HSV in dessen Stadion mit 3:1 und fahren demnach zum Endspiel am 25. Mai in die Bundeshauptstadt Berlin.

Krach-Nacht vor dem Pokal-Knaller! Heute spielt der Hamburger SV im Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig (20.45 Uhr, ARD, Sky und hier …

Noch eine Konterchance für RBL: Der eben eingewechselte Haidara hämmert die Kugel aus rechter Position über den Querbalken.

Doppelpack in Gladbach! Nationalspieler Marcel Halstenberg erklärt, warum er sich während des Torjubels Obst in die Backen stopfte.

Leipzig steht seit dem 3:1 etwas tiefer und lauert natürlich auf einen – dann aber wirklich – alles entscheidenden Konter.

Zwar bekommen die Hamburger nach wie vor den Support von den Rängen, aber ob die Spieler wirklich noch an eine Wende glauben, ist fraglich.

Dritter und letzter Wechsel, außer der HSV kommt doch noch in die Verlängerung. Dann darf Trainer Wolf ein viertes Mal tauschen.

“Normalerweise müsste das Spiel nach 20 Minuten entschieden sein. Wenn es da 3:0 steht, kann sich der HSV nicht beklagen”, meinte RB-Trainer Ralf Rangnick in der ARD. “Unterm Strich haben wir die schwere Tour gewählt. So mussten wir dann richtig noch mal Mentalität zeigen.” Am Ende war der Coach stolz: “Die Mannschaft verblüfft uns immer wieder.”

Konter Leipzig: Drei gegen Drei, doch Werner bleibt mit seinem 20-Meter-Schuss am Gegenspieler hängen.

Fortan waren die Hamburger voll auf der Höhe, und es entwickelte sich ein Duell mit offenem Visier. Doch während Khaled Narey die durchaus mögliche HSV-Führung zwei Mal verpasste (32. und 42.), traf Leipzig zum perfekten Zeitpunkt kurz nach der Pause. Nach Poulsen-Hereingabe landete ein Rettungsversuch von Janjicic unglücklich im eigenen Netz.

Jung kommt rechts am Fünfereck grätschend an den Ball. Dem Hamburger rutscht das Leder über den Spann, Abstoß.

Entsprechend engagiert gingen das Team von Trainer Hannes Wolf zu Werke. Angetrieben von einer tollen Atmosphäre im Volksparkstadion warfen sich Pierre-Michel Lasogga und Co. in jeden Zweikampf und waren dem klassenhöheren Rivalen in puncto Lauf- und Einsatzbereitschaft mehr als ebenbürtig.

Womöglich die Entscheidung! Laimer spielt von der Seite flach ins Zentrum zu Forsberg. Der Schwede wird nicht richtig angegangen und wuchtet die Kugel anschließend aus 16 Metern halblinker Position trocken ins kurze Eck. Pollersbeck ist chancenlos, der Ball schlägt genau neben dem Pfosten ein.

Der HSV musste vor 52.365 Zuschauern die Hoffnungen auf den vierten Pokalsieg nach 1963, 1976 und 1987 dagegen trotz seiner besten Vorstellung seit Wochen begraben. Wie vor zehn Jahren (damals 2:4 n.E. gegen Werder Bremen) fehlte den Hanseaten ein Schritt zum großen Finale in Berlin.

Zum dritten Mal wackelt das Tor in diesem Spiel. Nach Klostermanns Antritt auf dem Flügel landet der Ball im Zentrum bei Forsberg. Der Schwede setzt aus elf Metern an und trifft die Latte. Dritter Alutreffer für die Gäste.

Die sächsische Schludrigkeit rächte sich, als Kevin Kampl den Ball an der Auslinie leichtfertig gegen Jatta vertändelte. Der Angreifer aus Gambia fackelte nicht lange und übertölpelte den völlig überraschten RB-Torhüter Peter Gulacsi mit seinem Schuss in den Winkel.

Narey kann sich bei Lasoggas Flanke im Zentrum nicht gegen Orban durchsetzen. Rein körperlich befinden sich die zwei Spieler auch in anderen Gewichtsklassen.

Nach dem Halbfinal-K.o. legen die Hamburger ihren Fokus nun voll auf die Mission direkter Wiederaufstieg. Am Sonntag geht es zum Topspiel beim Verfolger Union Berlin. Leipzig kann mit einem Heimsieg am Sonntag gegen Freiburg die Champions-League-Qualifikation klarmachen.

HSV – Leipzig 1:1: Liveticker: Jatta schießt die Rothosen zurück in die Partie!

Listiger Versuch von Halstenberg. Während in der Mitte alle Feldspieler auf einen Flankenball warten, schießt der Nationalspieler einen Freistoß aus halblinker Position flach an der Mauer vorbei auf das Tor. Pollersbeck ist auf der Hut und hat die Kugel.

“Für unseren Verein ist es das größte Spiel seit zehn Jahren. Wir können heute Abend nur gewinnen”, sagte HSV-Klubchef Bernd Hoffmann unmittelbar vor dem Anpfiff bei Sky und sprach von einem “absoluten Bonusspiel” für den Zweitliga-Zweiten.

Auf der einen Seite hat der HSV bei einem genaueren Zuspiel Vagnomans vielleicht die Chance, auf 2:1 zu stellen. Im Gegenzug fängt sich der Zweitligist dann den Treffer. Kampl chippt den Ball nach rechts in den Strafraum, wo der einspringende Poulsen direkt in den Fünfmeterraum weitergibt. Janjicic will vor dem einschussbereiten Forsberg klären, trifft den Ball aber unsauber und legt ihn sich dadurch ins eigene Tor.

Stürmer Yussuf Poulsen hatte die Leipziger per Kopfball nach einer Ecke früh in Führung gebracht (12.). Doch dem HSV gelang in Person von Bakary Jatta mit einem sehenswerten Schuss über RB-Torwart Peter Gulasci schnell der Ausgleich (23.).

Vagnoman hat links am Strafraum plötzlich jede Menge Freiraum vor sich. Der 18-Jährige geht bis zur Grundlinie durch, verzögert bis seine Mitspieler im Zentrum nachrücken – und spielt dann einen komplett schlampigen Ball in den Rücken aller. Da ist der Teenager wohl etwas nervös geworden.

Nach dem Seitenwechsel konnte der einzige noch im Wettbewerb verbliebene Zweitligist das hohe Tempo der Leipziger nicht mehr mitgehen. Ein Eigentor von Vasilije Janjicic (53.) und ein Treffer von Emil Forsberg (72.) entschieden die Partie.

Jatta marschiert mit großen Schritten über die rechte Angriffsseite des HSV in Richtung Strafraum. Dort angekommen schiebt er Orban den Ball noch durch die Beine, wird anschließend aber von Kampl abgelaufen und angeschossen. Abstoß. Aber trotzdem: eine Aktion, die dem Publikum gefallen hat.

Im Endspiel trifft die Mannschaft von Rangnick am 25. Mai im Berliner Olympiastadion entweder auf Werder Bremen oder Bayern München, die im zweiten Halbfinale am Mittwochabend (20.45 Uhr/ARD und Sky) aufeinander treffen.

Klostermann mit einem “Textilvergehen” gegen Vagnoman im Mittelfeld. Keine Gelbe Karte für den Leipziger.

Durchschnaufen, in Hamburg ist Pause! Trotz des starken Beginns konnte Leipzig die 1:0-Führung nicht in die Kabine transportieren. Ein vermeidbarer Fehler von Kampl und dazu ein genialer Schlenzer von Jatta holten den HSV zurück ins Spiel. Seit dem Ausgleichstreffer ist es ein offenes und extrem spannendes Halbfinale. In 15 Minuten geht es weiter …

HSV-Trainer Wolf vor dem Spiel: Wir spielen gegen eine Super-Mannschaft. Wir wollen nicht zu viel träumen. Aber – das Pokalfinale ist für jeden, der in Deutschland aufwächst und sich für Fußball interessiert, etwas Besonderes.

Die Hausherren haben nach der Balleroberung die Möglichkeit zum Konter, doch Jatta verschleppt das Tempo, indem er zu lange mit dem Zuspiel in den Lauf von Lasogga wartet. Am Ende des Angriffs kommt ein Distanzschuss von Douglas Santos zustande. Gulacsi packt beim Aufsetzer des Brasilianers sicher zu.

Zehn Jahre nach dem K.o. gegen Werder Bremen (2:4 nach Elfmeterschießen) steht der HSV erstmals wieder in einem Pokal-Halbfinale. 32 Jahre waren sie nicht mehr in Berlin. 1987 (3:1 gegen die Stuttgarter Kickers) gab es den letzten Titel.

Über 4400 Fans von RB Leipzig auf dem Weg nach Hamburg

Narey hat jetzt schon zwei dicke Möglichkeiten vergeben. Trotz der starken Anfangsphase der Leipziger können die Sachsen mittlerweile auch froh sein, nicht in Rückstand zu liegen.

Auffällig: Mit Aaron Hunt, Lewis Holtby und Gotoku Sakai sitzen gleich drei nominelle HSV-Kapitäne auf der Bank. Dafür trägt Gideon Jung die Binde.

Klasse Schnittstellenpass von Douglas Santos in den Strafraum. Narey hat diesmal einen Schritt Vorsprung gegen Orban und kommt aus halblinker Position zum Abschluss. Der Ball geht an Gulacsi, aber auch rechts am Tor vorbei.

Pollersbeck – Vagnoman, Lacroix, van Drongelen, Santos – Jung, Janjicic, Mangala – Narey, Jatta, Lasogga

Gutes Zuspiel in den Lauf des flinken Narey. Doch Leipzigs Abwehrchef hat alles im Griff, stellt seinen Körper dazwischen und gewinnt den Zweikampf.

Gulacsi – Konaté, Orban Klostermann – Laimer, Kampl, Halstenberg – Sabitzer, Forsberg – Poulsen, Werner

Gute Aktion von Vagnoman, der Werner kurz vor dem Hamburger Strafraum einen wichtigen Zweikampf gegen Werner für sich entscheidet.

Stefan Kindermann ist internationaler Schachgroßmeister, Geschäftsführer der Münchner Schachakademie und Mitbegründer sowie Vorstand der Münchner Schachstiftung, die besonders benachteiligte Kinder fördert. Als Schachprofi war Kindermann neunfacher Deutscher Mannschaftsmeister und hat an acht Schacholympiaden sowie einer Weltmeisterschaft teilgenommen. Mit Robert von Weizsäcker hat er aus den Erfolgsstrategien der Schachgroßmeister das Strategiemodell Königsplan entwickelt und vermittelt dieses Konzept an Führungskräfte in Form von Vorträgen und Seminaren. Seit 30 Jahren schreibt Kindermann Kolumnen in der SZ – natürlich über Schach.

Sport-Tag: Leipzig bei HSV zum DFB-Pokal, Wolfsburg rettet gegen Frankfurt Remis

Jatta hat sich heute viel vorgenommen. Der Mann aus Gambia hat nicht nur das Hamburger Tor erzielt, sondern er wirft sich auch in die Zweikämpfe.

Wow, was habe ich vor Jahren schon darauf gewartet: Endlich ein Klassiker im Finale. Bayern gegen Red Bull. Wahnsinn. Was ein Kracher! So viel Tradition. Ich kann es kaum erwarten, was für eine Stimmung die 200 Red Bull Fans in die Berlin-Arena transportieren. Hannover untersagt man, dass sie Investoren haben dürfen, aber das System Red Bull is okay. Vielleicht sollte Kind einfach H96 kaufen und sie Kindersport Hannover nennen. Das ist dann nach DFB Regularien okay. Aber einen Verein, der seit 100 Jahren lebt, für Investoren zu öffnen, ist nicht in Ordnung. Sowas darf nur jemand wie Herr Mateschitz, der einen Verein mit 100 Jahren Tradition kauft, alles ändern und ihn zu einem Franchise macht. Wer das gut findet, hat nichts verstanden. Wer das Finale schaut, der kein Bayern/Bremen Fan ist, hat nichts verstanden. DFB, geldgeile Mafia.

RBL dominiert das Spiel in sämtlichen Statistiken: mehr Torschüsse, mehr Ballbesitz, bessere Zweikampfquote etc. Aber auf der Anzeigetafel steht es nach Toren 1:1.

Noch knapp zehn Minuten im ersten Durchgang. Der HSV ist jetzt deutlich besser im Spiel, Leipzig aber bleibt mit seiner hohen Geschwindigkeit in der Offensive dauerhaft gefährlich.

Ich bin weder Leipzig Fan noch besonderer Sympathisant von RB, aber bin froh, hier nicht dieses nervige anti-RB Leipzig bashing zu lesen, wie man es aus den ganzen sozialen Netzwerken kennt. Der Sport sollte im Vordergrund stehen und man muss ehrlich eingestehen, dass Leipzig einen super Fußball spielt. Außerdem profitiert am Ende der ganze deutsche Fußball davon, wenn ein vielversprechendes deutsches Team in der Championsleague spielt und sicherlich in der Zukunft gute Leistungen abliefern wird.

Narey hat die Chance, das Spiel zu drehen! Sabitzer fälscht eine Douglas-Santos-Hereingabe von der linken Seite so ab, dass der Ball im Sechzehner wie ein Stein herunterfällt. Narey hat den Braten gerochen, trifft aus sechs Metern den Ball aber nicht voll.

Lacroix geht nach Halstenbergs Seitenverlagerung im Strafraum auf Nummer sicher und klärt auf Kosten einer Ecke. Anschließend dreht sich der Schweizer um und sieht, dass niemand um ihn herum stand. Er zeigt an, er habe kein Signal bekommen und deshalb den Ball ins Aus geköpft.

Würde auch Mal die Kirche im Dorf lassen. Erstmal müssen wir Roten heute Abend weiter kommen und dann ist Leipzig definitiv schwer zu bespielen. Wir sollten uns alle nicht vom 5:0 gg Dortmund blenden lassen. Ja, das war eine Leistung auf den Punkt, wenn das immer klappen würde, waren die Bayern nicht nur einen Punkt in der Liga vorne dran sondern mehr. Daher: einen Schritt nach dem anderen machen und dann werden besten Falls in Berlindir Karten neu gemischt!

Jetzt machen die Sachsen wieder ernst. Douglas Santos ist vor Sabitzer an einer Werner-Flanke dran. Ecke.

Also rein objektiv betrachtet ist Leipzig diese Saison deutlich besser. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Leipzig auch Bremen geschlagen hätte, aber klar im Pokal kann alles passieren. Bei allem hate gegen Leipzig muss man einfach Mal anerkennen, dass sie sehr sehr guten Fußball spielen und mit Dortmund und Bayern absolut konkurrieren können.

So bekommen Fans von RB Leipzig Tickets für das Pokalfinale – Vorverkauf ab 6. Mai

Leipzig gibt über Werner Gas. Der deutsche Nationalspieler zieht auf der linken Seite das Tempo an. Halstenberg hinterläuft ihn und lenkt damit auch ein bis zwei Hamburger ab, Werner behält aber den Ball und probiert es – im Strafraum angekommen – aus 15 Metern. Der Flachschuss geht links am Tor vorbei.

Ausgleich! Kampl vertändelt auf der rechten Leipziger Seite den Ball in der eigenen Hälfte gegen Jatta, der nach der Balleroberung nicht lange zögert und aus etwa 30 Metern mit dem ersten Kontakt zum Schlenzer ansetzt. Gulacsi, der etwas zu weit vor seinem Tor steht, versucht überzugreifen, legt sich die Kugel dabei aber selbst ins Tor.

Also vorausgesetzt Bayern packt das morgen, könnte Leipzig nochmal so richtig Bayern in die Suppe spucken. Sowohl in der Liga als auch im DFB Pokal. Das wird extrem spannend und mmn über Kovacs Verbleib entscheiden. Achso und gutes Spiel von Leipzig, aber das war nach dieser Saison auch zu erwarten. Das Finale haben sie sich verdient.

Aus der Traum: HSV scheitert im Pokal an Leipzig

Douglas Santos schlägt einen scharfen Flankenball ins Zentrum. Die Leipziger Defensive behält aber die Oberhand.

Wolf: Ein Schritt vor der Ewigkeit! | german_site

Aus Hamburger Sicht ist die beste Nachricht nach 20 Minuten die, dass es erst 1:0 für die Gäste steht. Noch ist also alles drin.

RB Leipzig hat das DFB-Pokalhalbfinale gegen den Hamburger SV mit 3:1 (1:1) für sich entschieden. Die Tore des Bundesligisten erzielten Yussuf Poulsen (12., Halstenberg), Vasilije Janjicic (Eigentor; 53., Poulsen) und Emil Forsberg (72., Laimer). Für die Hanseaten aus der zweiten Liga war Bakery Jatta erfolgreich.

Nächster Abschluss RB: Werner aus halbrechter Position. Pollersbeck nimmt den Flachschuss ohne Mühe auf.

Ja, die Marketing Abteilung spielt nen guten Ball, aber dass der deutsche Fußball davon profitieren würde stimmt höchstens zu einem Buchteil. In erster Linie profitiert die dahinter stehende Firma von Auftritten in der CL (EL hat sich ja nicht gerechnet, also lieber gleich ausscheiden).

DFB-Pokal: RB Leipzig nach Sieg gegen HSV erstmals im Finale

Triple-Chance für die Gäste! Zunächst trifft Poulsen nach Querpass von Werner aus elf Metern den rechten Innenpfosten. Werner nimmt den Abpraller links im Strafraum auf und scheitert aus spitzem Winkel anschließend an Pollersbeck, dessen abgewehrter Ball parallel zur Torlinie rollt. Aus ganz kurzer Entfernung, aber auch sehr spitzem Winkel scheitert Sabitzer ebenfalls am Aluminium.

Natürlich war das verdient. Man darf halt nicht vergessen, dass da (fast) champions league gegen zweite liga gespielt hat. Ädennoch hat sich der hsv über weite strecken gut verkauft und phasenweise sogar echt gute chancen herausgespielt. Und ein absolut geiles ding von jatta!

HSV – RB Leipzig, Noten und Einzelkritiken: Der Langzeit-Bulle sticht heraus

Die Leipziger attackieren den HSV schon früh im Spielaufbau. Damit hat der Zweitligist große Probleme.

Nach einer knappen Viertelstunde ist genau das eingetreten, was die Rothosen vermeiden wollten: ein früher Rückstand. Jetzt sind auch die Fans der Hamburger gefragt, die Mannschaft ins Spiel zurückzuholen.

HSV – Einmal noch wie ein Großer fühlen

Im zweiten Anlauf klappt es für den Dänen! Halstenbergs Ecke landet genau auf Poulsens Stirn, der aus sechs Metern nahezu freistehend einnickt. Weder Lacroix noch ein weiterer Defensivspieler des HSV fühlen sich zuständig. Dieses schwache Deckungsverhalten wird vom Bundesligisten sofort bestraft.

Beinahe fliegt dem HSV ein böser Fehlpass von Janjicic um die Ohren. Poulsen wird von Lacroix noch zur Ecke geblockt.

Langer Ball in den Lauf von Narey, der in den Strafraum per Kopf in Richtung Lasogga weiterleitet – Abseits.

Das Hamburger 3-4-3-System können Sie grafisch aufrufen, indem Sie in der App zwei Mal nach links swipen.

Vagnoman mit einem Übersteiger gegen Klostermann. Bei der geblockten Flanke ist jedoch Hamburgs Teenager zuletzt am Ball, sodass es keine Ecke gibt.

DFB-Pokal – Leipzig steht nach Sieg beim HSV im Pokalfinale

Beim HSV spricht defensiv derzeit viel für eine Fünferkette. Janjicic lässt sich bei Ballbesitz RBL in die hinterste Kette fallen. Klar, der Respekt vor der Leipziger Offensive ist vorhanden.

Eines fällt gleich auf: Leipzig hat im Vergleich zu den jüngsten Auftritten von einer Dreier- auf eine Viererkette umgestellt.

Pollersbeck ist gleich zur Stelle. Hamburgs Schlussmann boxt die erste Leipziger Ecke aus dem Strafraum heraus. Kurz darauf packt er beim zweiten Ball sicher zu.

Berlin, Berlin, wer fährt nach Berlin. Die nächsten 90 oder gegebenenfalls 120 Minuten plus Elfmeterschießen werden es zeigen.

Unterstützt wird Brych von den Assistenten Marco Achmüller und Eduard Beitinger. Vierte Offizielle ist Bibiana Steinhaus. Als Video-Assistenten fungieren Bastian Dankert und René Rohde.

Schiedsrichter des ersten Halbfinals wird Dr. Felix Brych aus München sein. Der 43 Jahre alte Jurist pfeift seit 2004 in der höchsten deutschen Spielklasse und kommt seitdem auf 263 Einsätze. Seit 2007 ist Brych, der 2014/15 das DFB-Pokal-Finale leitete, auch FIFA-Referee.

Auf der anderen Seite bietet Rangnick mit Werner und Poulsen eine gefährliche Doppelspitze auf. “Das wird sicherlich kein walk in the park”, sagt der Däne, der dienstältester Profi bei den Sachsen ist (seit 2013).

Der Vertrag des Stürmers läuft am Saisonende aus, eine Verlängerung des Arbeitspapieres scheint ausgeschlossen. Trotzdem sagt Lasogga: “Ich identifiziere mich bis aufs Letzte mit dem HSV.”

Beim HSV ruhen die Pokal-Hoffnungen auf Angreifer Lasogga, der schon sechs Tore im laufenden Wettbewerb erzielte. Dem 27-Jährigen glückten in Erndtebrück, Wiesbaden und Paderborn jeweils ein Doppelpack. Das Achtelfinale gegen Nürnberg (1:0) hatte er verletzungsbedingt verpasst.

Vor fast genau zehn Jahren, am 22. April 2009, stand der HSV zum letzten Mal in einem DFB-Pokal-Halbfinale. Die Rothosen schieden auf dramatische Art im Elferschießen gegen Werder aus. RB Leipzig kannte damals kaum jemand, denn der Verein wurde erst 27 Tage später, am 19. Mai, gegründet.

Bei noch vier verbleibenden Spielen liegt die Elf von Ralf Rangnick mit 61 Punkten auf dem dritten Platz. Auf einen Nicht-Champions-League-Platz beträgt der Vorsprung schon zehn Zähler. “Sie können fest davon ausgehen, dass wir uns das nicht mehr nehmen lassen”, sagte der RB-Trainer nach dem Dreier am vergangenen Wochenende.

HSV – Leipzig: Wollen gegen Müssen

Deutlich besser läuft es derzeit eine Liga weiter oben bei RB Leipzig. Die Sachsen haben durch das jüngste 2:1 in Mönchengladbach einen großen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation gemacht.

Schon am kommenden Sonntag tritt der HSV die Dienstreise nach Berlin an. Die Hanseaten werden dann aber nicht das Olympiastadion ins Navi eingeben, sondern Zielort “Alte Försterei”. Es steht an: Das enorm wichtige Auswärtsspiel bei Union Berlin, das sich aktuell drei Zähler hinter dem HSV auf Platz vier befindet.

Der HSV sollte also vor dem finalen Endspurt gewarnt sein, möchte man den fest eingeplanten Wiederaufstieg nicht noch auf der Zielgeraden verspielen.

DFB-Pokal: HSV und RB Leipzig in der Einzelkritik nach Halbfinale

Einzig der SC Paderborn – von den Hamburgern im Viertelfinale aus dem Pokal geworfen worden – setzt den Bundesliga-Absteiger spürbar unter Druck. Die Ostwestfalen (3.) gewannen vier der vergangenen fünf Liga-Spiele und haben dadurch (bei einem deutlich besseren Torverhältnis) nur noch zwei Zähler Rückstand.

Allerdings konnten die Rothosen seit dem furiosen 4:0-Derbysieg gegen St. Pauli am 10. März keine Partie mehr für sich entscheiden (0/3/2). Und dennoch hat der HSV seither keinen Platz in der Tabelle einbüßen müssen, was auch an der schwächelnden Konkurrenz (Union Berlin, Heidenheim, Holstein Kiel, St. Pauli) liegt.

Kurz ein Blick auf die Lage in den Ligen, ehe wir uns auf den Pokal fokussieren. Der HSV steht vier Spieltage vor Schluss auf dem zweiten Rang, also auf einem direkten Aufstiegsplatz.

Bei den Gästen aus Leipzig nimmt Coach Ralf Rangnick zwei Wechsel vor: Orban und Poulsen spielen anstelle von Mukiele und Matheus Cunha (beide Bank).

Nun sind die Aufstellungen eingetrudelt, beginnen wir mit den Hausherren. Trainer Hannes Wolf nimmt im Vergleich zum 1:1 gegen Aue drei Veränderungen vor: Vagnoman, Jung und Lasogga ersetzen Sakai, Wintzheimer (beide Bank) und Özcan (nicht im Kader).

Die Hamburger Arena ist – Stand Dienstagmittag – noch nicht ausverkauft! Von den 57.000 verfügbaren Karten hat der Zweitligist etwas über 50.000 abgesetzt. Knapp 4.500 Fans bringen die Gäste aus Leipzig mit in die Hansestadt.

Doch nun volle Konzentration auf die erste Begegnung. Noch sind es knapp 75 Minuten bis zum Anpfiff. Die Aufstellungen gibt es noch nicht, allerdings ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit. Denn beide Mannschaften sind schon im Stadion eingetroffen.

Hamburg oder Leipzig? Diese Frage wird am heutigen Abend beantwortet. Der Finalgegner wird morgen im gut 100 Kilometer entfernten Bremen ermittelt. Dort trifft der SV Werder auf den Rekordsieger FC Bayern München. Anpfiff im Weser-Stadion ist ebenfalls um 20.45 Uhr. Wie gewohnt gibt es auch zum zweiten Semifinale einen ausführlichen LIVE!-Ticker bei kicker.de.

Kontakt | Jobs | Impressum | Links | Nutzungsbedingungen | Datenschutzhinweis | Nutzungsbasierte Online-Werbung | zur mobilen Ansicht wechseln