OB Jung: Attacken auf Westwerk Leipzig kriminell - MDR
Leipziger Westwerk – Sie flohen auf Fahrrädern: LKA sucht Konsum-Angreifer
Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung hat die Attacken auf die neue Supermarkt-Filiale des Konsum im Westwerk verurteilt. In einer am Sonnabend verbreiteten Erklärung sprach er von einem kriminellen Handeln. Die Täter würden sich damit jeder Debatte verschließen.

Unbekannte hatten in der Nacht zum Donnerstag mehr als 50 Scheiben der historischen Industriehalle mit Steinen eingeworfen und im Inneren eine übelriechende Flüssigkeit verschüttet. Einen Tag später warfen drei Männer Kartoffeln auf Kassierer des neu eröffneten Konsum-Markts in dem Gebäudekomplex. Zu der ersten Tat gibt es ein Bekennerschreiben, in der von einem Zeichen gegen die Gentrifizierung die Rede ist – also einer Umgestaltung des Szene-Viertels aus kommerziellen Gründen. Das Landeskriminalamt vermutet eine linksextremistisch motivierte Tat.

Viele Außenstehende und indirekt Betroffene können die Attacken nicht nachvollziehen. Enzo Forciniti ist selbst Mieter im Westwerk, musste im vergangenen Jahr seine Räume verlassen – wegen der Konsumeröffnung. Ich musste zwar ausziehen, aber mir wurde nicht gekündigt, sagt Forciniti, der Brillen aus Holz entwirft und herstellt. Stattdessen habe er sich mit dem Vermieter geeinigt, zog innerhalb des Geländes um – und bekam einen Mietvertrag über mehrere Jahre, zu den gleichen Konditionen wie zuvor.

Oberbürgermeister Jung verwies darauf, das Leipzig die am schnellsten wachsende Stadt Deutschlands sei und eine wachsende Stadt sich nun einmal permanent verändere. Davon würden auch viele Menschen profitieren, zum Beispiel durch neue Arbeitsplätze. Sich dieser Veränderung zu verschließen und mit Gewalt zu reagieren, sei kurzsichtig und falsch, sagte Jung. Stattdessen sei eine öffentliche Debatte über bezahlbares Wohnen nötig.

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Ich kann verstehen, dass Leute darüber diskutieren, ob es hier einen Konsum geben muss, findet Forciniti. Immerhin gebe es in der Nähe andere Einkaufsmöglichkeiten. Die Diskussion allerdings in der Annahme zu führen, wegen des Supermarktes hätten Künstler ihre angestammten Räume verlassen müssen, habe keine Grundlage. Den Fokus auf Konsum verstehe ich nicht.

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Wir haben die Kulturmacher nicht vertrieben, betonte Konsum-Chef Dirk Thärichen nach dem Angriff am Donnerstag. Er vermutete, der Unmut richte sich gegen den Vermieter des Westwerks. Doch auch Sterzing verwies darauf, dass das Areal 120 feste Nutzer habe, davon einen großen Teil Maler, Bands, Kreative, gemeinnützige Vereine oder Werkstätten.

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Laut Ermittlern kamen und flohen die Angreifer vermutlich auf Fahrrädern. Sie suchen jetzt vor allem Zeugen, die am 11. April zwischen 1.15 Uhr und 1.20 Uhr im Bereich des Westwerks und rund um den Tatort sowie auf dem Radweg am Karl-Heine-Kanal verdächtige Menschen mit Fahrrädern gesehen oder sonst etwas Relevantes festgestellt haben.

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Die Gemüter sind erhitzt, seit die Supermarkt-Kette Konsum ihre neueste Filiale im Leipziger Westwerk eröffnet hat. Ein Angestellter wird mit Kartoffeln angegriffen, Unbekannte zerstörten mehr als 50 Scheiben der ehemaligen Industriehalle – später erscheint auf der linken Plattform Indymedia ein mutmaßliches Bekennerschreiben.

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Der Stadtteil ist im Wandel. Gentrifizierungsgegner äußern immer wieder Kritik. Auch die mutmaßlichen Angreifer der Konsum-Filiale stören sich daran. Verdrängung hat viele Gesichter, eines davon haben wir heute Nacht eingeschlagen, hieß es in dem veröffentlichten Bekennerschreiben.

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Ermittlung wegen Sachbeschädigung Die Staatsanwaltschaft Leipzig habe ein Verfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet, hieß es. Laut Peter Sterzing, Geschäftsführer der Westwerk GmbH, liegt der Schaden nach derzeitiger Einschätzung im oberen vierstelligen Bereich.

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Deswegen vermuten die Ermittler eine linksextremistisch motivierte Straftat, wie das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Leipzig am Freitag mitteilten. Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Linksextremismus GEG LE übernimmt den Fall und sucht nach Zeugen.

Fazit: die SPD bekommt ein Riesen Problem zur nächsten Wahl. Denn eine Empfehlung für die SPD kann das ja n nicht sein 😉

Wie stand es ähnlich in der LVZ, man hat uns von dort vertrieben und das ist die Rache.Man sieht, es kann man leider niemanden recht machen.

Eingeworfene Scheiben, eine Attacke auf Mitarbeiter, ein Bekennerschreiben – rund um den neu eröffneten Konsum im Leipziger Westwerk ist die Aufregung groß. Nicht alle Beteiligten verstehen den Wirbel.

"Das Landeskriminalamt vermutet eine linksextremistisch motivierte Tat."NEIN!Das kann nicht sein, links ist immer gut.Sofort alle beteiligte Beamte des LKA und event. auch gleich den Staatsanwalt vom Dienst suspendieren, versetzen, entlassen….Falls die zuständigen Stellen in Sachsen nicht wissen, wie das geht, einfach mal in Thüringen bzgl. der Causa StA Gera nachfragen, der dortige grüne Justizminister kann sicher helfen.Aber jetzt mal im Ernst:Diese Heuchlerei des Leipziger OB ist ja kaum noch zu ertragen und zu überbieten.Er und seines gleichen haben doch den Boden bereitet, auf dem jetzt diese Saat aufgeht.

Tja so ist das, in Hamburg waren alle da, die hätte man brauchen nur Erkennungsdienstlicht zu erfassen. So eine Gelegenheit bietet sich nicht wieder und nun rennt das LKA denen hinterher. Oder war das so gewollt?

Zeugen wenden sich an die Leipziger Kriminalpolizei in der Dimitroffstraße 1 in Leipzig, melden sich telefonisch unter (0341) 96 64 66 66 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

"Das Landeskriminalamt vermutet eine linksextremistisch motivierte Tat. " das kann nicht sein, Links und dann noch extremistisch? das wird die SPD bestimmt wieder abstreiten.

Drei Männer kamen Donnerstagabend in die Filiale im Leipziger Westen und warfen zwei gekochte Kartoffeln in Richtung eines Kassierers, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Der Angestellte wurde nicht getroffen und blieb unverletzt. Anschließend flüchtete das Trio. Beamte fanden später vor dem Supermarkt eine Gruppe, zu denen die mutmaßlichen Angreifer gehören sollen. Laut Polizei werden nun Zusammenhänge zu einem Angriff aus der Nacht zu Donnerstag geprüft. Unbekannte hatten in den frühen Morgenstunden 52 Scheiben des Leipziger Westwerkes zerstört. In einem Schreiben wurde eine Gentrifizierung des Viertels als Grund für die Taten genannt. Das Landeskriminalamt prüfte die Echtheit des Schreibens.Die neue 500 qm große Filiale wurde in die Mitte der Halle eingebaut. Die linke Szene sieht durch die Ansiedlung Kunst und Kultur verdrängt. Dabei haben wir 120 Mieter, darunter 50 Maler und Bands, sagt Peter Sterzing (46) von der Westwerk GmbH. Man darf das Westwerk nicht auf den Konsum reduzieren. Wachmannschaften werden wir deswegen aber auch nicht patrouillieren lassen…

Bitte nicht über das aufgebauschte Problem aufregen, Herr Jung! Fragen Sie doch Ihre Genossin, die gute Frau Schwesig!@MDR, warum gibt es zum Artikel "Anklage wegen Anschlag auf AfD-Büro in Döbeln" keine Kommentarfunktion?

Leipzig – Nur kurz nach der Eröffnung ist der neuen Konsum-Supermarkt im Leipziger Westwerk schon zum zweiten Mal angegriffen worden.

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