Fliegerbombe in Zwenkau gefunden
Entschärfung vor Ort – Fliegerbombe gefunden: Zwenkau wird am Dienstag evakuiert
Zwenkau wird am Dienstag wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe evakuiert. Betroffen sind rund 5000 Einwohner der Kernstadt, auch ein Krankenhaus und Schulen.

Der Fund einer Fliegerbombe sorgt in Zwenkau für Aufregung. Die Polizei hat den betroffenen Bereich rund um den Großdeubener Weg abgesperrt, ein Bereich von 100 Metern rund um den Fundort wurde evakuiert. Zudem wird von den Einsatzkräften die Evakuierung der Kernstadt am Dienstag vorbereitet. 

Bombenfund bei Leipzig: Bombe bei Baggerarbeiten in Zwenkau entdeckt

Laut Polizei war die Bombe gegen 10.50 Uhr bei Baggerarbeiten für ein Einfamilienhaus entdeckt worden. Die Arbeiten seien sofort eingestellt, die Kampfmittelbeseitiger aus Dresden alarmiert worden, so eine Polizeisprecherin.

Wie viele Menschen von der Evakuierung betroffen sein werden, konnte die Sprecherin noch nicht sagen. Es werde jedoch ein größerer Einsatz sein. In dem Sperrgebiet liegt unter anderem ein Krankenhaus, das geräumt werden müsse. Für die geplante Evakuierung sei ein erheblicher logistischer Aufwand nötig. Deswegen sei der Großeinsatz auf Dienstag gelegt worden.

Zur Galerie In einem Zwenkauer Wohngebiet wurde am Montag bei Baggerarbeiten eine Fliegerbombe gefunden. Gegen 14 Uhr hätten die Kampfmittelbeseitiger den Fund bestätigt. Es handele sich tatsächlich um eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, so die Beamtin.

Ab morgen früh 7 Uhr werde der Sperrkreis dann auf einen Kilometer erweitert und die Häuser in diesem Radius evakuiert. Die 250-Kilo-Fliegerbombe könne nicht transportiert, sondern müsse vor Ort entschärft werden, so Geyer.

Die Kampfmittelexperten hatten zunächst einen Tausend-Meter-Sperrkreis angeordnet, diesen später auf einhundert Meter rund um das Einfamilienhaus verkleinert. Wer nicht privat irgendwoanders unterkommen kann, soll sich für den Abend in der Stadthalle im Heinrich-Mann-Weg einfinden, so ein Polizeisprecherin.

Während die Kohlekommission für den Strukturwandel in der Lausitz die Ansiedlung von Großunternehmen und Forschungsprojekten vorschlägt, hat die Linke in Sachsen andere Ideen: die Lausitz als Labor für Nachhaltigkeit.

Das Problem: In dem Sperrkreis liegt im Prinzip der ganze Ort Zwenkau. Mit einem Krankenhaus samt großer geriatrischen Abteilung, Kitas, einem Schulzentrum und jeder Menge Wohnungen. Laut Bürgermeister Holger Schulz sind etwa 5000 Zwenkauer von der Evakuierung betroffen. Auch die Schulen und die Kitas müssten wegen der Evakuierung am Dienstag geschlossen bleiben.

Während die Kohlekommission für den Strukturwandel in der Lausitz die Ansiedlung von Großunternehmen und Forschungsprojekten vorschlägt, hat die Linke in Sachsen andere Ideen: die Lausitz als Labor für Nachhaltigkeit.

Gegen 13 Uhr sei dann vor Ort die Entschärfung der Bombe vorgesehen, so die Polizeisprecherin. Das Problem sei, dass der Sprengkörper nach Ansicht der Experten nicht abtransportiert und woanders entschärft werden kann, sondern dies am Fundort in dem Wohngebiet geschehen muss.

Wie der Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig und Polizei mitteilten, stehen am Dienstag das Gemeindezentrum Großdalzig, der Saal Zitzschen und die Monetssori-Schule in Rüssen-Kleinstorkwitz als Notunterkünfte zur Verfügung.

In der Nacht zum Montag sind Mieter eines Mehrfamilienhauses von Feuer geweckt worden. Die Feuerwehr brachte alle 17 Bewohner aus dem brennenden Gebäude in Sicherheit. Die Polizei vermutet Brandstiftung und sucht Zeugen.

Er schoss erst auf einen Bahnmitarbeiter, zerstörte dann die Scheiben eines Zugs: Auf dem Weg zwischen Leipzig und Torgau ist ein Fahrgast ausgerastet. War Ärger über eine Nachzahlung beim Ticketpreis der Auslöser?

Ab Dienstag, 7 Uhr, soll dann die Evakuierung im 1000-Meter-Kreis. “Damit müssen wir bis 13 Uhr fertig sein, weil dann die Entschärfung beginnt.” Das Problem: Im Evakuierungsgebiet befinden sich nicht nur zahlreiche Wohnhäuser, sondern auch eine Schule, Kita sowie ein Krankenhaus. “Die müssen natürlich auch alle raus. Wir können sie ja nicht zurücklassen und darauf hoffen, dass nichts schief geht”, so Geyer.

In der Nacht hat es in der Eisenbahnstraße gebrannt. Einige Mieter konnten das Haus nur über ein Sprungpolster verlassen. Die Magistrale ist zwischen Idastraße und dem Torgauer Platz weiter gesperrt. Betroffen sind auch die Straßenbahnlinien 3 und 8.

Am Samstagabend ist in Leipzig eine Frau von einer Straßenbahn erfasst worden. Die Unfallstelle am Wilhelm-Liebknecht-Platz im Stadtteil Zentrum-Nord wurde gesperrt. Mehrere Straßenbahnlinien mussten umgeleitet werden.

Für diejenigen, die bereits am Montag vorläufig ihr Zuhause verlassen müssen und keine Unterkunft finden können, steht die Stadthalle am Heinrich-Mann-Weg zur Verfügung. “Auch diese befindet sich allerdings im 1000-Meter-Raum. Was dann ab morgen mit den Leuten passiert, wird noch geklärt”, sagte die Sprecherin.

Leipzig – Schon wieder Bombenfund bei Leipzig. In Zwenkau wurde am Montagvormittag bei Baggerarbeiten auf einem Privatgrundstück eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt.

Wie Polizeisprecherin Birgit Höhn gegenüber TAG24 erklärte, ereignete sich der Fund bereits um 10.50 Uhr. “Laut unseren ersten Informationen waren die Arbeiter zunächst auf einen granatenähnlichen Gegenstand gestoßen. Kurz darauf stellte sich heraus, dass es sich um eine Bombe handelt.”

Ein Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Dresden ist seit 14 Uhr vor Ort. Mittlerweile steht fest, dass die Bombe entschärft werden muss, da eine Sprengung mitten im Wohngebiet ausgeschlossen ist.

Der Kreisfeuerwehrverband Landkreis Leipzig teilte zudem mit, dass ab Dienstag, 6 Uhr, das Gemeindezentrum Großdalzig, Saal Zitzschen und die Montessori-Schule in Rüssen-Kleinstorkwitz als Notunterkünfte bereit stehen. Dazu wurde eine Karte des Evakuierungsgebietes am Dienstag geliefert.

Es wird zunächst ein Sperrkreis im Umkreis von 100 Metern eingerichtet und evakuiert, so Polizeisprecherin Katharina Geyer. Für die Leute, die nicht privat unterkommen, ist in der Stadthalle (Heinrich-Mann-Weg) eine Notunterkunft eingerichtet. Von der ersten Evakuierungsmaßnahme sind 600 Personen betroffen.

Ab 7 Uhr wird der Umkreis um die Bombe herum auf 1000 Meter erweitert und die Bewohner des betroffenen Gebietes evakuiert. Ab 13 Uhr soll die Fliegerbombe entschärft werden, da sie sich mitten in einem Wohngebiet befindet, kommt eine Sprengung nicht in Frage.

Problematisch: Im Sperrkreis um die Bombe herum befindet sich eine Kita, eine Schule und ein Krankenhaus.

Die Stadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter Tel. 034203 50999 bekommen Betroffene alle Informationen.