Pinguine legen ihre Angst zu spät ab
Krefeld Pinguine legen ihre Angst zu spät ab
Krefeld Die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen weiteren Sieg eingefahren. Am Sonntagnachmittag setzte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch mit 3:2 (0:0, 2:0, 1:2) bei den Krefeld Pinguinen durch. Die Treffer der Gäste erzielten Corey Quirk (36. und 39. Minute) und Jan Urbas (48.). Krefeld kam in der Endphase durch die Tore von Martin Schymainski (54.) und Vinny Saponari (57.) noch einmal heran.

Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Von H.-G. Schoofs Die Deutschland-Cup-Pause tat den Pinguinen nicht so gut wie ihr Trainer Brandon Reid gehofft hatte, im Gegenteil. Nach der 3:5-Niederlage am Freitag in Berlin gingen die Krefelder auch am Sonntag im Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven leer aus und unterlagen mit 2:3. Damit bleiben die Gäste von der Nordsee Angstgegner Nummer eins der Schwarz-Gelben und verließen in diesem Duell der Artgenossen nun schon zum neunten Mal in Folge als Sieger das Eis.

Nur 3895 Zuschauer wollten das Match am Familienspieltag der Pinguine sehen. Gegen die defensiv starken und spielerisch sehr gut agierenden Gäste taten sich die Pinguine schwer, dem Gegner ihr Spiel aufzudrücken und legten zudem viel zu spät ihre Angst ab. Erst nach dem 0:3-Rückstand spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Drittel der Fischtowns ab. Doch zu mehr als zwei Treffern reichte es nicht. Nach seiner unglücklichen Premiere in Berlin feierte der neue Torhüter Ilya Proskuryakov ein ordentliches Heimdebüt.

Pinguine: Proskuryakov – Ankert/Bruggisser, Lefebvre/Bettauer, Noonan/Seifert – Riefers/Pietta/Saporani, Kabanov/Berglund/Costello, Hanson/Miller/Kuhnekath, Schymainsky/Trettenes/Ewanyk, Grygiel.

Tore: 0:1 (35:43) Quirk (Schwartz/Moore – 5:4), 0:2 (38:39) Quirk (Weber/Hooton – 4:5), 0:3 (47:49) Urbas (Verlic/Weber), 1:3 (53:07) Schymainski (Pietta/Bettauer), 2.3 (56:34) Saponari (Pietta/ Schymaniski).

Pinguine: Proskuryakov – Ankert/Bruggisser, Lefebvre/Bettauer, Noonan/Seifert, Trivellato – Saporani/Pietta/Schymainski, Kabanov/Berglund/Costello, Riefers/Trettenes/Grygiel, Hanson/Miller/Kuhnekath.

Tore: 1:0 (4:37) Rankel (Aubry), 1:1 (6:31) Berglung (Seifet/Ankert), 2:1 (20:40) Noebels (MacQueen), 2:2 (21:01) Costello (Berglund), 3:2 (42:33) Cundari (Hördler/MacQueen), 4:2 (44:20) Hördler (Cundari/Smith), 4:3 (52:44) Costello (Berglud/Kabanov), 5:3 (58:05) Rankel (Baxmann).

Am Freitagabend in Berlin hatten die Pinguine zwei Drittel lang den Eisbären das Leben schwer gemacht. Es gab im letzten Drittel zwei entscheidende Phasen. Zunächst erzielten die Berliner innerhalb von 107 Sekunden zwei Treffer zur 4:2-Führung. Dann verhinderte ihr starker Torwart Poulin nach dem Anschlusstreffer durch Chad Costello mit zwei Glanzparden den Ausgleich der Krefelder.