Sie riefen \
Weste und Allahu Akbar-Rufe: Polizei sperrt Bahnhofsvorplatz ab – Falscher Alarm
Teilen Weiterleiten Tweeten Weiterleiten Drucken Mehrere Zeugen alarmierten am Dienstagvormittag die Polizei und berichteten von mehreren Männern in langen Gewändern und mit Westen auf dem Bahnhofsvorplatz, die “Allahu Akbar” (Gott ist groß) gerufen hätten. Die Leitstelle der Polizei schickte mehrere Streifenwagen los, Beamte sperrten den Ausgang zum Dom und den Vorplatz des Hauptbahnhofs weiträumig ab und überwältigten die Verdächtigen. Es waren zehn Männer zwischen 18 und 28 Jahren, die auch deshalb aufgefallen waren, weil sie im Laufschritt in den Bahnhof gerannt waren, wie die Kölner Polizei auf Twitter mitgeteilt hatte.

#PolizeiNRW #Köln #Leverkusen :Aktuelle Info zur Situation am #Hauptbahnhof Köln: Wir kontrollieren verdächtige Männer in weißen Gewändern. Sie sollen laut Zeugenangaben im Laufschritt den Bahnhof betreten haben. Die Hintergründe sind noch unklar. Derzeit keine Gefahrensituation! pic.twitter.com/GpAylIzOqz

Zunächst war unklar, ob die Männer tatsächlich gefährlich waren. Kurze Zeit später teilte die Polizei auf Nachfrage mit, dass zwar zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestanden hat, wir wissen aber noch nicht, ob die Männer ungefährlich sind, der Staatsschutz ist eingeschaltet, sie werden noch befragt. In ersten Aussagen hatten sie laut Polizei angegeben, das Zuckerfest zum Ende des Ramadan feiern zu wollen. Daher hätten sie lange Gewänder getragen.

Verpassen Sie keine Nachrichten aus der Region: Wir schicken Ihnen eine Übersicht per WhatsApp. Melden Sie sich jetzt an!

Am Nachmittag teilte die Polizei dann mit: Nach den Befragungen und dem derzeitigem Ermittlungsstand besteht gegen die zehn Männer in Bezug auf das beschriebene Verhalten kein strafrechtlicher Vorwurf. Bei einem wurde ein Messer entdeckt und beschlagnahmt.

04.06.2019 Köln. Zehn Personen in weißen Gewändern haben am Dienstag Verunsicherung vor dem Kölner Hauptbahnhof ausgelöst. Die alarmierte Polizei rückte mit großen Kräften an, stoppte die Männer im Hauptbahnhof und durchsuchte sie.

Die Polizei ist am Dienstag mit einem Großaufgebot zum Kölner Hauptbahnhof ausgerückt. Laut Zeugenaussagen sollen zehn Männer in weißen Gewändern und mit Westen bekleidet im Laufschritt in den Bahnhof gelaufen sein. Zuvor sollen sie auf dem Vorplatz “Allahu Akbar” gerufen haben, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei sperrte den Bereich um den Bahnhof ab und suchte im Bahnhof zusammen mit Einsatzkräften der Bundespolizei nach den Männern. Die zehn Verdächtigen wurden kurz darauf angetroffen, durchsucht und befragt.

Sie selbst hätten angegeben, das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadans zu feiern. Gegen die Männer gebe es keinen strafrechtlichen Vorwurf. Bei einem der Männer wurde ein verbotenes Einhandmesser gefunden. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Mittlerweile sind alle Absperrungen wieder aufgehoben, sagte die Sprecherin.

@ksta_koeln Hbf Köln ist seit wenigen Minuten komplett gesperrt. Polizei gibt vor Ort keine Auskunft. Wisst ihr, was los ist?