Dynamo Dresden - 1. FC Köln: Liveticker zum Spiel - Kölner Stadt-Anzeiger
1. FC Köln: Dominick Drexler attackiert Kollegen nach Pleite in Dresden
Köln versaut sich durch das 0:3 in Dresden die Heim-Party. Ein direkter Aufstieg am Freitag ist jetzt nicht mehr möglich. Aber sollte der FC gegen Darmstadt gewinnen, ist die Bundesliga-Rückkehr trotzdem am 31. Spieltag drin – allerdings auf dem Sofa und erst am Sonntag. Denn die Konkurrenz aus Hamburg, Berlin und Paderborn spielt zwei Tage später und könnte bei Patzern den FC doch noch vorzeitig nach oben schicken.

Es war die mit Abstand schlechteste Saison-Leistung der Kölner. Und nach dem Spiel offenbarte Dominick Drexler (28) auch noch, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft zuletzt wohl nicht wirklich gut war…

Tabellenführer Köln kann auch das dritte Spiel in Folge nicht gewinnen, verliert nach einer kläglichen Vorstellung in Dresden 0:3!

▶︎ Auch beim zweiten Treffer verteidigt der Tabellenführer kläglich. Der lange Huf von Wahlqvist wird erneut von Duljevic auf Berko weitergeleitet. Diesmal gibt der den Ball zurück zum Bosnier, der keine Mühe hat, an Horn vorbei einzuschieben – 2:0 (35.).

Auf dem Weg in die Kabine wurde er gebeten, sich zum Debakel zu äußern. Drexlers Antwort: Das machen die Stars!

Wen er meinte, sagte er nicht. Modeste? Terodde? Oder Nationalspieler Hector? Eine Hammer-Aussage, die zeigt: Unter der Oberfläche brodelt es beim FC! Kurz vorm Aufstieg attackiert Drexler die eigenen Kollegen, dabei gehörte er selbst zu den schlechtesten FC-Spielern.

Aufstieg erneut verschoben! Der 1. FC Köln kann auch das dritte Spiel in Folge nicht gewinnen, verliert nach zuvor zwei Unentschieden (Duisburg/4:4, HSV/1:1) in Dresden 0:3!

Rafael Czichos (28): Das war Scheiße. Wir haben nur 10 Prozent von dem abgerufen, was wir können. So kann man gegen keine Mannschaft gewinnen. Weder in der 2., 3. – noch in der 4. Liga.

1:8 hatte Dresden das Hinspiel verloren – heute feierte Dynamo mit seinen Fans gegen überhebliche Kölner eine Revanche, die durchaus noch höher hätte ausfallen können.

Köln kam niemals ins Spiel, ließ sich komplett überlaufen. Vorne, hinten, in der Mitte. Kurz: In Dresden (vorher kein Heimsieg 2019) ging überhaupt nichts.

▶︎ Mit seinem sechsten Saisontreffer besiegelt Berko die Kölner Niederlage, köpft Kreuzers Freistoß gegen den lustlos mithüpfenden Höger ins Netz – 3:0 (66.).

Marco Höger (29): Für alle ein gebrauchter Tag. Aber wenn wir jetzt die Krise ausrufen, haben auch 17 andere Klubs in der Liga eine Krise.

Böse Überraschung für die Gäste gleich in der Anfangsphase: Erst wird ein Treffer von Terodde wegen Abseits nicht gegeben, dann werden sie eiskalt ausgekontert.

Trainer Markus Anfang (44) wollte nichts schönreden. Er stauchte seine Kicker schon in der Kabine zusammen.

▶︎ Adamyan sprintet links bis zur Torauslinie und bedient von dort Grüttner im Fünfmeter-Raum, der nur abstauben muss – 1:0 (20). Sein 12. Saisontreffer!

Ein Anblick, der so viel Hoffnung und Dankbarkeit ausdrückt. Wir sehen Köln-Trainer Markus Anfang (44) in der Klinik am Krankenbett.

Ingolstadt verdrängt Duisburg ans Tabellenende, hat mit nun 26 Punkten nur noch fünf Zähler Rückstand auf den rettenden 15. Platz (Sandhausen/31).

Anfang: Wir hätten heute gegen keine Mannschaft gewonnen. Das war ein richtig schlechtes Spiel. Wir fliegen mit Enttäuschung und Wut nach Hause. Kein Spieler hatte Normalform. Das habe ich den Jungs auch so gesagt. Darüber müssen wir dringend noch mal reden.

▶︎ Diesmal flankt Theuerkauf von links in den Strafraum. Schnatterer lässt ihn für Dovedan durch, der den Ball flach ins Netz schiebt – 3:0 (28.).

1. FC Köln: Bundesliga-Aufstieg frühestens am 32. Spieltag

Sicher auch über Drexlers Aussage. So darf man seine Kollegen nicht attackieren. Frust hin oder her!

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Erich Berko (13./67.) und Haris Duljevic (36.) sorgten mit ihren Toren vor 30 753 Zuschauern im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion dafür, dass Dresden als Tabellen-13. vier Spieltage vor Schluss fast gerettet ist. Der Abstand auf den Abstiegs-Relegationsrang beträgt neun Punkte, auf den ersten Abstiegsplatz sind es zehn Zähler. Köln verpasste hingegen den vorzeitigen Aufstieg und kann es am kommenden Spieltag auch nur durch fremde Hilfe schaffen.

Der 1. FC Köln reist als Spitzenreiter nach Dresden und gerät überraschend deutlich unter die Räder. Im Tabellenkeller schöpft Ingolstadt nach einem klaren Erfolg wieder Hoffnung.

Mit diesem Sieg hatten so wohl nur wenige gerechnet: Dank der besten Saisonleistung sicherte sich die SG Dynamo Dresden ausgerechnet gegen den Aufstiegs-Topfavoriten 1. FC Köln einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenverbleib. Das Team von Cheftrainer Cristian Fiel bezwang den Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga am Sonntag verdient mit 3:0 (2:0) und feierte seinen ersten Heimsieg seit dem 25. November 2018.

Der 1. FC Köln spannt seine Fans im Saisonendspurt der 2. Fußball-Bundesliga weiter auf die Folter. Der Tabellenführer kassierte am 30. Spieltag eine überraschende 0:3 (0:2)-Niederlage bei Dynamo Dresden und blieb damit nach zuvor zwei Unentschieden im dritten Spiel in Folge sieglos. Bei acht Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz drei dürfte der direkte Wiederaufstieg aber auch nach der siebten Saisonniederlage nicht mehr in Gefahr geraten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Österliches Fußballfest: Dynamo Dresden schickt Köln mit 3:0 nach Hause

Der überragende Erich Berko (12., 67.) und Haris Duljevic (35.) machten den Erfolg für die Sachsen perfekt, die im Hinspiel noch mit 1:8 in Müngersdorf untergegangen waren. Beim komfortablen Vorsprung auf Relegationsplatz 16 dürfte die Mannschaft von Trainer Cristian Fiel den Klassenerhalt sicher haben.

Doch auch ohne den Neun-Tore-Mann aus dem Senegal, der überraschend nicht einmal im Kader stand, sorgten die Sachsen vor allem offensiv für Furore. Es dauerte keine Viertelstunde, da brachte Berko den Außenseiter mit seinem fünften Saisontreffer in Führung. Duljevic hatte sich zuvor nach einem langen Ball von Torwart Markus Schubert behauptet und den Torschützen bedient.

Der FC Ingolstadt hat seine Aufholjagd im Abstiegskampf fortgesetzt. Bei Arminia Bielefeld gewannen die Schanzer am 30. Spieltag 3:1 (1:0) und gaben die Rote Laterne wieder an den MSV Duisburg ab. Nach sieben Punkten aus drei Spielen unter Rückkehrer Tomas Oral liegt der FCI nur noch einen Punkt hinter Relegationsrang 16 zurück, Bielefeld verweilt im gesicherten Mittelfeld.

Nach der Pause ließen es die Hausherren etwas ruhiger angehen, kamen gegen die überforderte Kölner Defensive trotzdem zu starken Torgelegenheiten. Baris Atik (54./57.) vergab die zwei besten, Berko machte es besser und köpfte nach einem Freistoß von Niklas Kreuzer zur Vorentscheidung ein. “Der Sieg ist absolut verdient, so müssen wir weiter machen”, sagte Baris Atik.

Vor 15.880 Zuschauern präsentierte sich Ingolstadt enorm effizient. Mit der ersten Gäste-Chance traf Marcel Gaus nach einer Ecke und einem Torwartfehler von Stefan Ortega zur Führung (31.). Auf der Gegenseite hatten zuvor Fabian Klos (11.), Jonathan Clauss (18.) und Andreas Voglsammer (23.) Gelegenheiten liegen gelassen.

Nach der historischen 1:8-Klatsche im Hinspiel und der 1:3-Pleite der Vorwoche in Sandhausen sann Dynamo auf Wiedergutmachung. Fiel hatte sein Team im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen verändert. Für den gelbgesperrten Dario Dumic rückte Jannis Nikolaou ins Team, Niklas Kreuzer für Top-Torjäger Moussa Koné.

Für den 1. FC Magdeburg wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Während die direkten Kontrahenten punkteten, unterlag der Europapokalsieger der Pokalsieger von 1974 nach einer schwachen Vorstellung mit 0:1 (0:1) bei Jahn Regensburg. Der Tabellen-16. liegt damit nur noch einen Punkt vor dem ersten Abstiegsplatz und muss zur direkten Rettung an den letzten vier Spieltagen vier Punkte aufholen.

Marco Grüttner gelang mit seinem zwölften Saisontreffer in der 20. Minute das goldene Tor für die Gastgeber. Der Jahn ist damit seit vier Partien ungeschlagen und kann bei nur noch sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz wieder leise vom Aufstieg träumen.

“Wir haben diese Woche viel geredet, weil wir letzte Woche ein sehr schlechtes Spiel gemacht haben. Wir können alle die Tabelle lesen und wussten, dass wir einen raushauen müssen”, sagte der starke Berko bei Sky. Dresden war den Gästen in allen Belangen überlegen.

Der 1. FC Heidenheim hat seine Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unterstrichen und zugleich die Hoffnungen des FC St. Pauli auf die 1. Liga wohl endgültig zerstört. Im Verfolger-Duell setzten sich die Heidenheimer am Sonntag verdient 3:0 (3:0) durch und verdarben den Kiezkickern das Osterfest.

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Vor 13 500 Zuschauern in der Voith-Arena trafen Marc Schnatterer (18. Minute) und Nikola Dovedan (26./28.) für den FCH, der bis auf zwei Punkte an den auf dem Relegationsrang stehenden nächsten Gegner SC Paderborn heranrückte. Der seit sechs Partien sieglose Kiezclub hat als Achter nur noch theoretische Aufstiegschancen und verlor zudem Finn Ole Becker durch die Ampelkarte (73./wiederholtes Foulspiel).

Darmstadt 98 ist im Heimspiel gegen den VfL Bochum nicht über ein 0:0 hinausgekommen und hat einen entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt verpasst. Die Gäste können indes nach dem Auswärtspunkt nur noch theoretisch auf den Abstiegsrelegationsplatz abrutschen, wenn sie alle vier ausstehenden Saisonspiele verlieren.

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