Köln gibt Sieg im Topspiel spät aus der Hand - WDR Nachrichten
Heißes Topspiel: HSV ärgert den 1. FC Köln kurz vor Schluss
Köln gibt Sieg im Topspiel spät aus der Hand Köln trennt sich im Spitzenspiel 1:1 von Hamburg.Vorsprung auf Platz drei beträgt zehn Punkte. FC jetzt acht Spiele ungeschlagen. Neuer Abschnitt Der 1. FC Köln hat einen Sieg im Topduell mit dem Hamburger SV verschenkt – und darf dennoch allmählich mit dem Aufstieg planen. Der Spitzenreiter kam am Montag (15.04.2019) gegen den ersten Verfolger durch ein spätes Gegentor zwar nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, der Vorsprung auf Relegationsrang drei beträgt dennoch zehn Punkte.

Die Führung für die lange Zeit überlegenen Kölner erzielte Dominick Drexler im Anschluss an einen Eckball (26.). Der in der zweiten Hälfte immer stärker aufkommende HSV kam in der Schlussphase durch den eingewechselten Manuel Wintzheimer noch zum Ausgleich (85.).

Köln übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und spielte mit größerem Zug nach vorne. Bereits in der 1. Minute bot sich den Domstädter die dicke Chance zur Führung, Terodde übersah im Strafraum jedoch den komplett freistehenden Kainz. Das Anfang-Team blieb am Drücker, Hector (5.), Kainz (6.) und Terodde (6.) brachten das HSV-Gehäuse aber nicht entscheidend in Gefahr. Danach befreiten sich die auf Umschaltsituationen lauernden Gäste das erste Mal. Nach einem zunächst geklärten Eckstoß kam Doulgas Santos aus spitzem Winkel doch noch zum Abschluss, sein abgefälschter Schuss landete am Außennetz (15.). Dann waren wieder die Hausherren am Drücker: Drexler ließ Sakai alt aussehen und zwang Pollersbeck aus spitzem Winkel zu einer Rettungstat (18.).

Joker Wintzheimer belohnt den HSV spät

Audio starten, abbrechen mit Escape Spitzenspiel der zweiten Liga ohne Sieger Sportschau. 15.04.2019. 00:46 Min.. Das Erste. Von WDR-Reporter Marc Eschweiler.

Nach dem Seitenwechsel bekam der HSV zunächst die große Chance zum Ausgleich: Narey konnte scharf vor das Tor flanken, weil die Kölner Abseitsfalle misslang. Jorge Meré klärte in höchster Not vor Jatta (53.). Die Chance markierte den Wechsel der Spielkontrolle, denn fortan gab der HSV den Ton an und drängte die nun wie ausgewechselten Hausherren tief in die eigenen Hälfte. Mangala (61.) und Jatta (69.) tauchten in aussichtsreicher Position vor dem Kölner Tor auf, brachten den Ball aber ebenso wenig auf den Kasten wie Douglas Santos (67.) und Özcan (75.) per Freistoß. Erst ein flatternder Schuss aus dem Rückraum von Narey zwang Horn im zweiten Durchgang das erste Mal zu einer Parade (84.).

Der personell vor allem in der Offenisve gebeutelte HSV machte den Gastgebern das Leben im ausverkauften Kölner Stadion schwer. Aus einer dichten Abwehr heraus versuchten die Hanseaten, den 1. FC Köln vom Tor wegzuhalten und auf schnelle Gegenstöße zu setzen.

29. Spieltag | ergebnisse Neuer Abschnitt Zwar hatten die “Geißböcke” gleich in den ersten Minuten durch Torjäger Simon Terodde zwei gefährliche Ansätze Richtung Tor, aber insgesamt ging das Hamburger Konzept auf. So musste es Köln vor allem über Standardsituationen versuchen. Eine davon führte zum Ziel: Nach einer Ecke von Johannes Geis verlängerte Marco Höger den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Drexler nur noch einschieben musste (26.).

In der Folge ließen es die Hausherren, bei denen Clemens kurz vor der Pause verletzt durch Risse ausgetauscht werden musste, etwas ruhiger angehen. Die beiden letzten Chancen vor dem Seitenwechsel gehörten dem HSV, der allerdings nicht zwingend wurde: Mangala schlug in aussichtsreicher Position nach Vorarbeit des umtriebigen Jatta ein Luftloch (34.), Douglas Santos schoss von halblinks aus 17 Metern rund einen Meter am Kasten vorbei (41.). Mit 1:0 ging es in die Pause.

1. FC Union Berlin: Trainer Urs Fischer drückt Köln die Daumen

Das Restprogramm in der 2. Bundesliga | sportschau Neuer Abschnitt Hamburg kommt erst spät Danach bestimmte der FC gegen einen offensiv hilflosen wirkenden Hamburger SV das Spiel lange Zeit. Erst Mitte der zweiten Hälfte trauten sich die Gäst mehr. Bakery Jatta hatte die bis dahin beste Chance mit einem Solo über links, als er aus spitzem Winkel scheiterte (69.). Khaled Narey prüfte mit einem strammen Schuss FC-Torwart Timo Horn (84.). Wenig später war es soweit: Die Kölner bekamen eine Ecke nicht richtig geklärt und dann stand der kuzr zuvor eingewechselte Wintzheimer goldrichtig und traf vom linken Fünfereck zum 1:1 (85.).

Der FC, der jetzt seit acht Spielen ungeschlagen ist, rangiert mit jetzt 59 Punkten weiter auf Platz eins vor Hamburg (52) und Union Berlin (49). Gewinnen die “Geißböcke” am Ostersonntag ihr nächstes Spiel bei Dynamo Dresden wäre der Aufstieg perfekt, wenn Union Berlin am Tag zuvor in Fürth verliert und der SC Paderborn nicht bei Holstein Kiel gewinnt.

T. Horn – Mere, Höger, Czichos – Geis – Clemens (43. Risse), Drexler, Hector, F. Kainz – Cordoba (81. Modeste), Terodde (74. L. Sobiech)

Dominick Drexler (26.) hatte die in der ersten Hälfte klar überlegenen Kölner in Führung geschossen, der eingewechselte Manuel Wintzheimer (85.) glich für die erst im zweiten Durchgang konkurrenzfähigen Gäste aus. Es bleibt damit dabei: Der FC kann gegen einen Gegner aus den Top Vier der Tabelle nicht gewinnen. Der Abstand auf den HSV beträgt weiterhin sieben Zähler.

Pollersbeck – G. Sakai (81. Wintzheimer), Lacroix, van Drongelen, Douglas Santos – G. Jung (64. Vagnoman), Janjicic – Narey, Mangala, Jatta – B. Özcan

Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion wollten die Gastgeber den Gegner dann früh beeindrucken. Köln presste und holte zahlreiche Bälle schon in der gefährlichen Zone, Hamburg wirkte in diesen ersten Minuten überfordert. Schon nach 44 Sekunden kam Simon Terodde aus elf Metern zum Abschluss, wenig später setzte er einen Kopfball über das Tor (6.).

Der “Effzeh” und die Hamburger liefern sich einen packenden Liga-Gipfel. Am Ende schocken die Hanseaten den Tabellenführer – für den geht eine Serie weiter.

Was für ein Fight! Nach der verdienten 1:0-Halbzeitführung der Kölner meldete sich der HSV im zweiten Durchgang zurück und übernahm die Spielkontrolle. Mit guten Kombinationen verlagerten die Gäste das Spiel in die gegnerische Hälfte und kamen durch den auffälligen Jatta (69.) zu ihrer ersten Großchance. Die in der ersten Halbzeit gefährlicheren Kölner machten nach vorne nur noch das Nötigste und konzentrierten sich auf die Verteidigung. Das ging schief, denn der eingewechselte Wintzheimer (85.) ließ die Gäste kurz vor Schluss mit seinem ersten Profi-Tor jubeln. Es war also ein Spitzenspiel mit zwei sehr verschiedenen Hälften, bei dem am Ende ein insgesamt leistungsgerechtes Unentschieden steht.

Fußball-Zweitligist 1. FC Köln hat einen Sieg im Topduell mit dem Hamburger SV verschenkt – und darf dennoch allmählich mit dem Aufstieg planen. Der Spitzenreiter kam gegen den ersten Verfolger am Montagabend durch ein spätes Gegentor zwar nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, der Vorsprung auf Relegationsrang drei beträgt dennoch zehn Punkte.

Werfen wir einen Blick auf die personelle Lage bei beiden Teams. Bei den Gästen macht vor allem der Sturm Sorgen. Torjäger Pierre-Michel Lasogga fällt mit Adduktorenproblemen aus, Hee-Chan Hwang ist ebenfalls noch nicht fit, Fiete Arp wurde in die U21 versetzt. Also setzt Hannes Wolf auf eine falsche Neun: Berkay Özcan soll für Torgefahr sorgen und wird von Khaled Narey und Bakery Jatta flankiert. Die Kölner laufen im bewährten 3-5-2 auf, im Vergleich zum Spiel in Duisburg gibt es aber zwei Änderungen: Mere und Geis rücken für Sobiech und Schaub ins Team. Den Doppelsturm bilden wie gewohnt Terodde und Cordoba, Modeste sitzt zunächst auf der Bank. 

Dominick Drexler (26.) hatte die in der ersten Hälfte klar überlegenen Kölner in Führung geschossen, der eingewechselte Manuel Wintzheimer (85.) glich für die erst im zweiten Durchgang konkurrenzfähigen Gäste aus. Es bleibt damit dabei: Der FC kann gegen einen Gegner aus den Top Vier der Tabelle nicht gewinnen. Der Abstand auf den HSV beträgt weiterhin sieben Zähler.

Tooooor! 1. FC Köln – HAMBURGER SV 1:1. Riesenjubel beim HSV! Da ist der späte Ausgleich! Ecke von rechts für den HSV. Risse nimmt den Ball im Sechzehner an, kann ihn aber nicht klären, weil Narey dazwischen geht und den Ball vor den Fünfmeterraum köpft. Santos nimmt die Kugel an und zieht sofort ab, trifft aber einen Verteidiger. Links vor dem Tor kommt der eingewechselte Manuel Wintzheimer an den Abpraller und zieht flach ab, der Schuss wird von einem grätschenden Verteidiger leicht abgefälscht und landet dann genau im linken Eck. Alles wieder offen!

Für FC-Coach Markus Anfang war es der Abschluss einer schwierigen Woche. Erst am vergangenen Mittwoch hatte sein Vater einen Herzinfarkt erlitten. Der Trainer bereitete seine Mannschaft dennoch auf das Spitzenspiel vor. Vor dem Anpfiff hatten die Kölner Fans mit langem Applaus die besten Genesungswünsche gesendet. Die FC-Profis wärmten sich in Shirts mit dem kölschen Gruß “Alles Jode” auf. Dieter Anfang befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Im DFB-Pokal zogen die Hamburger kürzlich mit einem Sieg gegen Paderborn zwar ins Halbfinale ein, konnten den Rückenwind aber nicht nutzen. In der Liga folgte mit dem 1:2 gegen Magdeburg die zweite Heimniederlage in Folge. Nun muss schleunigst zurück in die Spur gefunden werden, denn es stehen entscheidende Spiele an. Nach dem heutigen Spitzenspiel muss der HSV in den nächsten Auswärtspartien noch zu den Verfolgern nach Berlin und Paderborn.

Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion wollten die Gastgeber den Gegner dann früh beeindrucken. Köln presste und holte zahlreiche Bälle schon in der gefährlichen Zone, Hamburg wirkte in diesen ersten Minuten überfordert. Schon nach 44 Sekunden kam Simon Terodde aus elf Metern zum Abschluss, wenig später setzte er einen Kopfball über das Tor (6.).

Zwar spielte Köln viele Situationen nicht optimal zu Ende, dennoch deutete in dieser Phase vieles auf ein einseitiges Spitzenspiel hin. Zumal auch die Personalsituation klar für den Spitzenreiter sprach, der in Bestbesetzung auflief. Bei den Hamburgern fehlten die größten Namen: Topstürmer Pierre-Michel Lasogga musste mit Adduktorenproblemen ebenso passen wie Kapitän Aaron Hunt (Faszienriss im rechten Oberschenkel) und Lewis Holtby (Gelbsperre).

HSV: Ohne Sturm ins Spitzenspiel gegen den 1. FC Köln

Zwar spielte Köln viele Situationen nicht optimal zu Ende, dennoch deutete in dieser Phase vieles auf ein einseitiges Spitzenspiel hin. Zumal auch die Personalsituation klar für den Spitzenreiter sprach, der in Bestbesetzung auflief. Bei den Hamburgern fehlten die größten Namen: Topstürmer Pierre-Michel Lasogga musste mit Adduktorenproblemen ebenso passen wie Kapitän Aaron Hunt (Faszienriss im rechten Oberschenkel) und Lewis Holtby (Gelbsperre).

Dominick Drexler (26.) hatte die in der ersten Hälfte klar überlegenen Kölner in Führung geschossen, der eingewechselte Manuel Wintzheimer (85.) glich für die erst im zweiten Durchgang konkurrenzfähigen Gäste aus. Es bleibt damit dabei: Der FC kann gegen einen Gegner aus den Top Vier der Tabelle nicht gewinnen. Der Abstand auf den HSV beträgt weiterhin sieben Zähler. (SERVICE: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Derart ersatzgeschwächt machten die Hamburger unter Dauerdruck viele Fehler, zudem ließen die Gäste zahlreiche der gefährlichen Kölner Standards zu. In der 26. Minute trat der FC den bereits sechsten Eckball, und diesen drückte Drexler zur hochverdienten Führung über die Linie.

Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion wollten die Gastgeber den Gegner dann früh beeindrucken. Köln presste und holte zahlreiche Bälle schon in der gefährlichen Zone, Hamburg wirkte in diesen ersten Minuten überfordert. Schon nach 44 Sekunden kam Simon Terodde aus elf Metern zum Abschluss, wenig später setzte er einen Kopfball über das Tor (6.). (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Hamburg hatte es der fehlenden Kölner Konsequenz zu verdanken, dass es bis zur Pause dabei blieb. Nach Wiederanpfiff schaffte Wolfs Mannschaft es dann jedoch, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Erstmals überhaupt blieb der Gast über längere Phasen in Ballbesitz und hatte durch Bakery Jatta (55./69.) zwei große Chancen auf den Ausgleich.

Erst am vergangenen Mittwoch hatte sein Vater einen Herzinfarkt erlitten. Der Trainer bereitete seine Mannschaft dennoch auf das Spitzenspiel vor. Vor dem Anpfiff hatten die Kölner Fans mit langem Applaus die besten Genesungswünsche gesendet. Die FC-Profis wärmten sich in Shirts mit dem kölschen Gruß “Alles Jode” auf. Dieter Anfang befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

HSV vor Zweitliga-Topspiel gegen Köln: Auf der rechten Fahrspur und niemand zieht vorbei

Köln wurde nun passiv und trug auch damit zur spannenden Schlussphase bei, in der sich der HSV für seine Leistungssteigerung nach dem Wechsel mit dem Treffer von “Joker” Wintzheimer belohnte.

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1. FC Köln – Hamburger SV: Joker Wintzheimer rettet den HSV

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