1. FC Köln gegen Hamburger SV: die 2. Liga im LIVE-TICKER zum Nachlesen - SPOX.com
Heißes Topspiel: HSV ärgert den 1. FC Köln kurz vor Schluss
Joker Manuel Wintzheimer hat dem Hamburger SV im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen ganz wichtigen Punkt im Top-Spiel gerettet. Vier Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der vom FC Bayern München gewechselte Stürmer beim verdienten 1:1 (0:1) des Tabellen-Zweiten am Montagabend beim Spitzenreiter 1. FC Köln (85.). Es war erst der zweite Saison-Einsatz des 20-Jährigen.

Die Kölner, die durch Dominick Drexler in Führung gegangen waren (26.), können trotz des nach guter erster Halbzeit unnötig verspielten Sieges bei optimalem Verlauf am Ostersonntag in Dresden schon aufsteigen. Der HSV hat nun zumindest drei Punkte Vorsprung auf Union Berlin auf dem Aufstiegsrelegationsplatz bei noch fünf ausstehenden Spielen.

Köln übernahm von Beginn an die Spielkontrolle und spielte mit größerem Zug nach vorne. Bereits in der 1. Minute bot sich den Domstädter die dicke Chance zur Führung, Terodde übersah im Strafraum jedoch den komplett freistehenden Kainz. Das Anfang-Team blieb am Drücker, Hector (5.), Kainz (6.) und Terodde (6.) brachten das HSV-Gehäuse aber nicht entscheidend in Gefahr. Danach befreiten sich die auf Umschaltsituationen lauernden Gäste das erste Mal. Nach einem zunächst geklärten Eckstoß kam Doulgas Santos aus spitzem Winkel doch noch zum Abschluss, sein abgefälschter Schuss landete am Außennetz (15.). Dann waren wieder die Hausherren am Drücker: Drexler ließ Sakai alt aussehen und zwang Pollersbeck aus spitzem Winkel zu einer Rettungstat (18.).

Betreut wurde der FC von Trainer Markus Anfang, dessen Vater Dieter sich nach dem am Mittwoch erlittenen Herzinfarkt zumindest auf dem Weg der Besserung befindet. Für das Spiel der Absteiger und Top-Favoriten hatten die Kölner 150 000 Kartenanfragen erhalten.

Nach dem Seitenwechsel bekam der HSV zunächst die große Chance zum Ausgleich: Narey konnte scharf vor das Tor flanken, weil die Kölner Abseitsfalle misslang. Jorge Meré klärte in höchster Not vor Jatta (53.). Die Chance markierte den Wechsel der Spielkontrolle, denn fortan gab der HSV den Ton an und drängte die nun wie ausgewechselten Hausherren tief in die eigenen Hälfte. Mangala (61.) und Jatta (69.) tauchten in aussichtsreicher Position vor dem Kölner Tor auf, brachten den Ball aber ebenso wenig auf den Kasten wie Douglas Santos (67.) und Özcan (75.) per Freistoß. Erst ein flatternder Schuss aus dem Rückraum von Narey zwang Horn im zweiten Durchgang das erste Mal zu einer Parade (84.).

Während die Kölner in Bestbesetzung antreten konnten, musste der HSV in den verletzten Pierre-Michel Lasogga und Aaron Hunt sowie dem gesperrten Lewis Holtby seine drei wohl namhaftesten Spieler ersetzen. Für den zum FC Bayern München wechselnden Jungstar Fiete Arp war auch als letzter gesunder Stürmer kein Platz im Kader. Wolf begann lieber mit Spielmacher Berkay Özcan als sogenannter falscher Neun.

Von den Hausherren, bei denen Modeste den glücklosen Cordoba ersetzte, kam in dieser Phase so gut wie nichts – weshalb der HSV den nicht unverdienten Ausgleich bejubeln durfte. Nach einer Ecke brachte Risse den Ball nicht weg, Narey bediente Douglas Santos. Sobiech, zuvor eingewechselt, blockte dessen Schuss vor die Füße des ebenfalls ins Spiel gekommenen Wintzheimers, der trocken zum 1:1 einschoss (85.). Es war das erste Profitor im zweiten Zweitliga-Einsatz für den 20-Jährigen. In der hektischen Schlussphase näherte sich der HSV noch ein-, zweimal an, fand aber kein Durchkommen. So blieb es beim unter dem Strich verdienten Remis.

Der Ex-Stuttgarter fand aber kaum ins Spiel. Das dominierten die Kölner, die in einer umkämpften, aber chancenarmen ersten Halbzeit jedoch eine Standard-Situation zur Führung brauchten: Nach einem Eckball von Johannes Geis, verlängerte Marco Höger und Drexler drückte den Ball aus zwei Metern über die Linie.

In der Folge ließen es die Hausherren, bei denen Clemens kurz vor der Pause verletzt durch Risse ausgetauscht werden musste, etwas ruhiger angehen. Die beiden letzten Chancen vor dem Seitenwechsel gehörten dem HSV, der allerdings nicht zwingend wurde: Mangala schlug in aussichtsreicher Position nach Vorarbeit des umtriebigen Jatta ein Luftloch (34.), Douglas Santos schoss von halblinks aus 17 Metern rund einen Meter am Kasten vorbei (41.). Mit 1:0 ging es in die Pause.

Nach der Pause übernahm der HSV mehr und mehr die Spiel-Kontrolle. Die Gäste agierten nun mutiger, die Kölner standen zu tief. Die erste echte Chance der Hamburger hatte ihr Bester, Bakery Jatta, der nach Hereingabe von Khaled Narey knapp danebenschoss (53.). Die zweite hatte der Gambier auch, als er nach starkem Solo zu eigensinnig war und verzog (69.). Doch dann kam Wintzheimer.

0 Anzeige Joker Manuel Wintzheimer hat dem Hamburger SV im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen ganz wichtigen Punkt im Top-Spiel gerettet. Vier Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der vom FC Bayern München gewechselte Stürmer beim verdienten 1:1 (0:1) des Tabellen-Zweiten am Montagabend beim Spitzenreiter 1. FC Köln (85.). Es war erst der zweite Saison-Einsatz des 20-Jährigen.

Die Kölner, die durch Dominick Drexler in Führung gegangen waren (26.), können trotz des nach guter erster Halbzeit unnötig verspielten Sieges bei optimalem Verlauf am Ostersonntag in Dresden schon aufsteigen. Der HSV hat nun zumindest drei Punkte Vorsprung auf Union Berlin auf dem Aufstiegsrelegationsplatz bei noch fünf ausstehenden Spielen.

Mitte Februar gab es auch in Köln noch Probleme, damals verlor der Effzeh nach 2:0-Führung 2:3 in Paderborn. Sportchef Armin Veh hatte Trainer Markus Anfang für die Niederlage verantwortlich gemacht. Wenig später waren Streitigkeiten zwischen Präsident Werner Spinner und Veh bekannt geworden, Spinner trat im März zurück. Viel Getöse, kaum beeindruckte Spieler: Nach Paderborn gewann der FC sechsmal, die Bundesliga-Rückkehr steht bevor. Sie ist nur logisch, denn Köln ist besser und breiter aufgestellt als alle anderen Teams. Besonders deutlich wird die Klasse im Angriff.

Betreut wurde der FC von Trainer Markus Anfang, dessen Vater Dieter sich nach dem am Mittwoch erlittenen Herzinfarkt zumindest auf dem Weg der Besserung befindet. Für das Spiel der Absteiger und Top-Favoriten hatten die Kölner 150 000 Kartenanfragen erhalten.

Köln gibt den Sieg im Topspiel aus der Hand

Joshua Kimmich Für das eigene Land zu spielen, ist das Größte Anzeige Während die Kölner in Bestbesetzung antreten konnten, musste der HSV in den verletzten Pierre-Michel Lasogga und Aaron Hunt sowie dem gesperrten Lewis Holtby seine drei wohl namhaftesten Spieler ersetzen. Für den zum FC Bayern München wechselnden Jungstar Fiete Arp war auch als letzter gesunder Stürmer kein Platz im Kader. Wolf begann lieber mit Spielmacher Berkay Özcan als sogenannter falscher Neun.

Der Ex-Stuttgarter fand aber kaum ins Spiel. Das dominierten die Kölner, die in einer umkämpften, aber chancenarmen ersten Halbzeit jedoch eine Standard-Situation zur Führung brauchten: Nach einem Eckball von Johannes Geis, verlängerte Marco Höger und Drexler drückte den Ball aus zwei Metern über die Linie.

Zwar spielte Köln viele Situationen nicht optimal zu Ende, dennoch deutete in dieser Phase vieles auf ein einseitiges Spitzenspiel hin. Zumal auch die Personalsituation klar für den Spitzenreiter sprach, der in Bestbesetzung auflief. Bei den Hamburgern fehlten die größten Namen: Topstürmer Pierre-Michel Lasogga musste mit Adduktorenproblemen ebenso passen wie Kapitän Aaron Hunt (Faszienriss im rechten Oberschenkel) und Lewis Holtby (Gelbsperre).

Turbulente Zeiten Die Trainer sind mittlerweile Freiwild Nach der Pause übernahm der HSV mehr und mehr die Spiel-Kontrolle. Die Gäste agierten nun mutiger, die Kölner standen zu tief. Die erste echte Chance der Hamburger hatte ihr Bester, Bakery Jatta, der nach Hereingabe von Khaled Narey knapp danebenschoss (53.). Die zweite hatte der Gambier auch, als er nach starkem Solo zu eigensinnig war und verzog (69.). Doch dann kam Wintzheimer.

Hamburgs Rick van Drongelen (l) und Torschütze Manuel Wintzheimer jubeln nach dem Treffer zum 1:1 Ausgleich Quelle: dpa/Marius Becker

Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion wollten die Gastgeber den Gegner dann früh beeindrucken. Köln presste und holte zahlreiche Bälle schon in der gefährlichen Zone, Hamburg wirkte in diesen ersten Minuten überfordert. Schon nach 44 Sekunden kam Simon Terodde aus elf Metern zum Abschluss, wenig später setzte er einen Kopfball über das Tor (6.).

Köln – HSV 1:1: Liveticker: Wintzheimer trifft zum Ausgleich!

Der “Effzeh” und die Hamburger liefern sich einen packenden Liga-Gipfel. Am Ende schocken die Hanseaten den Tabellenführer – für den geht eine Serie weiter.

Für FC-Coach Markus Anfang war es der Abschluss einer schwierigen Woche. Erst am vergangenen Mittwoch hatte sein Vater einen Herzinfarkt erlitten. Der Trainer bereitete seine Mannschaft dennoch auf das Spitzenspiel vor. Vor dem Anpfiff hatten die Kölner Fans mit langem Applaus die besten Genesungswünsche gesendet. Die FC-Profis wärmten sich in Shirts mit dem kölschen Gruß “Alles Jode” auf. Dieter Anfang befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Fußball-Zweitligist 1. FC Köln hat einen Sieg im Topduell mit dem Hamburger SV verschenkt – und darf dennoch allmählich mit dem Aufstieg planen. Der Spitzenreiter kam gegen den ersten Verfolger am Montagabend durch ein spätes Gegentor zwar nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus, der Vorsprung auf Relegationsrang drei beträgt dennoch zehn Punkte.

1. FC Köln – Hamburger SV 1:1: Spätes HSV-Tor vermiest Kölner Party

Dominick Drexler (26.) hatte die in der ersten Hälfte klar überlegenen Kölner in Führung geschossen, der eingewechselte Manuel Wintzheimer (85.) glich für die erst im zweiten Durchgang konkurrenzfähigen Gäste aus. Es bleibt damit dabei: Der FC kann gegen einen Gegner aus den Top Vier der Tabelle nicht gewinnen. Der Abstand auf den HSV beträgt weiterhin sieben Zähler.

Für FC-Coach Markus Anfang war es der Abschluss einer schwierigen Woche. Erst am vergangenen Mittwoch hatte sein Vater einen Herzinfarkt erlitten. Der Trainer bereitete seine Mannschaft dennoch auf das Spitzenspiel vor. Vor dem Anpfiff hatten die Kölner Fans mit langem Applaus die besten Genesungswünsche gesendet. Die FC-Profis wärmten sich in Shirts mit dem kölschen Gruß “Alles Jode” auf. Dieter Anfang befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung.

Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion wollten die Gastgeber den Gegner dann früh beeindrucken. Köln presste und holte zahlreiche Bälle schon in der gefährlichen Zone, Hamburg wirkte in diesen ersten Minuten überfordert. Schon nach 44 Sekunden kam Simon Terodde aus elf Metern zum Abschluss, wenig später setzte er einen Kopfball über das Tor (6.).

Vor 50.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion wollten die Gastgeber den Gegner dann früh beeindrucken. Köln presste und holte zahlreiche Bälle schon in der gefährlichen Zone, Hamburg wirkte in diesen ersten Minuten überfordert. Schon nach 44 Sekunden kam Simon Terodde aus elf Metern zum Abschluss, wenig später setzte er einen Kopfball über das Tor (6.).

Was für ein Fight! Nach der verdienten 1:0-Halbzeitführung der Kölner meldete sich der HSV im zweiten Durchgang zurück und übernahm die Spielkontrolle. Mit guten Kombinationen verlagerten die Gäste das Spiel in die gegnerische Hälfte und kamen durch den auffälligen Jatta (69.) zu ihrer ersten Großchance. Die in der ersten Halbzeit gefährlicheren Kölner machten nach vorne nur noch das Nötigste und konzentrierten sich auf die Verteidigung. Das ging schief, denn der eingewechselte Wintzheimer (85.) ließ die Gäste kurz vor Schluss mit seinem ersten Profi-Tor jubeln. Es war also ein Spitzenspiel mit zwei sehr verschiedenen Hälften, bei dem am Ende ein insgesamt leistungsgerechtes Unentschieden steht.

Zwar spielte Köln viele Situationen nicht optimal zu Ende, dennoch deutete in dieser Phase vieles auf ein einseitiges Spitzenspiel hin. Zumal auch die Personalsituation klar für den Spitzenreiter sprach, der in Bestbesetzung auflief. Bei den Hamburgern fehlten die größten Namen: Topstürmer Pierre-Michel Lasogga musste mit Adduktorenproblemen ebenso passen wie Kapitän Aaron Hunt (Faszienriss im rechten Oberschenkel) und Lewis Holtby (Gelbsperre).

Werfen wir einen Blick auf die personelle Lage bei beiden Teams. Bei den Gästen macht vor allem der Sturm Sorgen. Torjäger Pierre-Michel Lasogga fällt mit Adduktorenproblemen aus, Hee-Chan Hwang ist ebenfalls noch nicht fit, Fiete Arp wurde in die U21 versetzt. Also setzt Hannes Wolf auf eine falsche Neun: Berkay Özcan soll für Torgefahr sorgen und wird von Khaled Narey und Bakery Jatta flankiert. Die Kölner laufen im bewährten 3-5-2 auf, im Vergleich zum Spiel in Duisburg gibt es aber zwei Änderungen: Mere und Geis rücken für Sobiech und Schaub ins Team. Den Doppelsturm bilden wie gewohnt Terodde und Cordoba, Modeste sitzt zunächst auf der Bank. 

Derart ersatzgeschwächt machten die Hamburger unter Dauerdruck viele Fehler, zudem ließen die Gäste zahlreiche der gefährlichen Kölner Standards zu. In der 26. Minute trat der FC den bereits sechsten Eckball, und diesen drückte Drexler zur hochverdienten Führung über die Linie.

Tooooor! 1. FC Köln – HAMBURGER SV 1:1. Riesenjubel beim HSV! Da ist der späte Ausgleich! Ecke von rechts für den HSV. Risse nimmt den Ball im Sechzehner an, kann ihn aber nicht klären, weil Narey dazwischen geht und den Ball vor den Fünfmeterraum köpft. Santos nimmt die Kugel an und zieht sofort ab, trifft aber einen Verteidiger. Links vor dem Tor kommt der eingewechselte Manuel Wintzheimer an den Abpraller und zieht flach ab, der Schuss wird von einem grätschenden Verteidiger leicht abgefälscht und landet dann genau im linken Eck. Alles wieder offen!

Hamburg hatte es der fehlenden Kölner Konsequenz zu verdanken, dass es bis zur Pause dabei blieb. Nach Wiederanpfiff schaffte Wolfs Mannschaft es dann jedoch, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Erstmals überhaupt blieb der Gast über längere Phasen in Ballbesitz und hatte durch Bakery Jatta (55./69.) zwei große Chancen auf den Ausgleich.

Im DFB-Pokal zogen die Hamburger kürzlich mit einem Sieg gegen Paderborn zwar ins Halbfinale ein, konnten den Rückenwind aber nicht nutzen. In der Liga folgte mit dem 1:2 gegen Magdeburg die zweite Heimniederlage in Folge. Nun muss schleunigst zurück in die Spur gefunden werden, denn es stehen entscheidende Spiele an. Nach dem heutigen Spitzenspiel muss der HSV in den nächsten Auswärtspartien noch zu den Verfolgern nach Berlin und Paderborn.

Köln wurde nun passiv und trug auch damit zur spannenden Schlussphase bei, in der sich der HSV für seine Leistungssteigerung nach dem Wechsel mit dem Treffer von “Joker” Wintzheimer belohnte.

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