Werner Blasweiler, Betrieblicher Gesundheitsmanager. Foto: view-die agentur/Rainer Voß

Koblenz. Die Beschäftigten in der Stadt Koblenz fehlen seltener krankheitsbedingt am Arbeitsplatz als die Beschäftigten im gesamten Land-Rheinland-Pfalz. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Daten von etwa 10.000 versicherungspflichtigen AOK-Mitgliedern ausgewertet und einen Krankenstand von 5,5 Prozent für den Kreis Koblenz, kreisfreie Stadt ermittelt. Damit erreicht die Stadt Koblenz Stadt ein 0,3 Prozentpunkte besseres Ergebnis als der Durchschnitt der AOK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz. In Arbeitstagen lässt sich sagen, dass jeder einzelne Beschäftigte seinem Arbeitgeber im Kreis Koblenz, kreisfreie Stadt 1,09 Arbeitstage mehr zur Verfügung stand als im Landesdurchschnitt.

Bei den psychischen Erkrankungen schneidet der Rhein-Lahn-Kreis vergleichsweise gut ab und bleibt ebenfalls unter den Werten des Landes und des Bundes. Vor Ort kamen auf 100 AOK-Versicherte im Jahr 2017 11,0 Erkrankungen mit der entsprechenden Diagnose, aus denen dann 281,0 Arbeitsunfähigkeitstage resultierten. Für die AOK gehören solche Auswertungen zum Standardprogramm im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für Unternehmen mit mindestens 25 AOK-Mitgliedern sind sogar erste individuelle Auswertungen mit betriebsbezogenen Daten möglich. Selbstverständlich wird bei diesen Auswertungen dem Datenschutz Rechnung getragen. Insoweit richtet sich die Auswertungstiefe natürlich nach der Größe des Datenpools, so Stephan Hönicke von der AOK, der Interessenten am Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Rat und Tat zur Seite steht. Stephan Hönicke ist erreichbar unter Tel. (0 26 81) 8 05-2 45 oder stefan.hoenicke@rps.aok.de

Krankenstände im Rhein-Lahn-Kreis unter dem Durchschnitt im Land

Den Höhepunkt der Krankschreibungen erreichte Koblenz Stadt im Februar, als die Grippewelle eine Fehlzeitenquote von 6,8 Prozent bescherte. Überhaupt waren die Erkältungskrankheiten mit 25,5 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeiten.

Rhein-Lahn-Kreis. Die Beschäftigten im Rhein-Lahn-Kreis fehlen seltener krankheitsbedingt am Arbeitsplatz als die Beschäftigten im gesamten Land Rheinland-Pfalz. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Daten von etwa 10.000 versicherungspflichtigen AOK-Mitgliedern ausgewertet und einen Krankenstand von 5,7 Prozent für den Rhein-Lahn-Kreis ermittelt. Damit erreicht der Rhein-Lahn-Kreis ein um 0,1 Prozentpunkte besseres Ergebnis als der Durchschnitt der AOK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz.

Die meisten Fehltage hingegen wurden über das Jahr gesehen durch Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems verursacht. Dies bedeutet, dass 100 Versicherte im Jahr 2017 551,5 Tage (20,8 Prozent aller Fehltage) wegen Beschwerden des Muskel- und Skelettsystems nicht arbeitsfähig waren. Hier liegt Koblenz Stadt deutlich über den Vergleichswerten des Landes Rheinland-Pfalz (644,5 Tage).

Bei den psychischen Erkrankungen liegt die Rhein-Mosel-Stadt genau gleich mit den Werten des Landes und etwas über denen des Bundes. Vor Ort kamen auf 100 AOK-Versicherte im Jahr 2017 13,6 Erkrankungen mit der entsprechenden Diagnose, aus denen dann 294,4 Arbeitsunfähigkeitstage resultierten.

Die meisten Fehltage hingegen wurden über das Jahr gesehen durch Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems verursacht. Dies bedeutet, dass 100 Versicherte im Jahr 2017 636,6 Tage (22,3 Prozent aller Fehltage) wegen Beschwerden des Muskel- und Skelettsystems nicht arbeitsfähig waren. Hier liegt der Rhein-Lahn-Kreis unter den Vergleichswerten des Landes Rheinland-Pfalz.

Für die AOK gehören solche Auswertungen zum Standardprogramm im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für Unternehmen mit mindestens 25 AOK-Mitgliedern sind sogar erste individuelle Auswertungen mit betriebsbezogenen Daten möglich. Selbstverständlich wird bei diesen Auswertungen dem Datenschutz Rechnung getragen. Insoweit richtet sich die Auswertungstiefe natürlich nach der Größe des Datenpools, so Werner Blasweiler von der AOK, der Interessenten am Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Rat und Tat zur Seite steht. Werner Blasweiler ist erreichbar unter Tel. (0 26 51) 9 84-1 04 oder werner.blasweiler@rps.aok.de

Plaidt. Anstelle eines Wandertags nach der Jahreshauptversammlung fand dieses Jahr zum ersten Mal ein Frühjahrsbrunch im Clubhaus des KC Nette statt. Bei kalten und trüben Wetter trafen sich viele Vereinsmitglieder zu einem sehr gemütlichen Brunch, denn der Festausschuss hatte ein sehr vielfältiges Buffet organisiert und das Bootshaus gemütlich hergerichtet. So konnte man bei einer Tasse Kaffee und leckerem Essen bis in die frühen Nachmittagsstunden im Bootshaus verweilen und nette Gespräche führen.

Betrieblicher Gesundheitsmanager Werner Blasweiler. Foto: view-die agentur/Rainer Voß

Kreis Mayen-Koblenz. Die Beschäftigten im Kreis Mayen-Koblenz fehlen häufiger krankheitsbedingt am Arbeitsplatz als die Beschäftigten im gesamten Land-Rheinland-Pfalz. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Daten von etwa 10.000 versicherungspflichtigen AOK-Mitgliedern ausgewertet und einen Krankenstand von 5,9 Prozent für den Kreis Mayen-Koblenz ermittelt. Damit erreicht der Kreis Mayen-Koblenz ein 0,1 Prozentpunkte höheres Ergebnis als der Durchschnitt der AOK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Krankenstand im Landkreis Mayen-Koblenz allerdings um 0,3 Prozentpunkte gesunken.

In Arbeitstagen lässt sich sagen, dass jeder einzelne Beschäftigte seinem Arbeitgeber im Kreis Mayen-Koblenz 0,57 Arbeitstage weniger zur Verfügung stand als im Landesdurchschnitt.

Den Höhepunkt der Krankschreibungen erreichte der Landkreis Mayen-Koblenz im Februar, als die Grippewelle eine Fehlzeitenquote von 7,4 Prozent bescherte. Überhaupt waren die Erkältungskrankheiten mit 24,2 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeiten.

Die meisten Fehltage hingegen wurden über das Jahr gesehen durch Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems verursacht. Dies bedeutet, dass 100 Versicherte im Jahr 2017 651,8 Tage (22,7 Prozent aller Fehltage) wegen Beschwerden des Muskel- und Skelettsystems nicht arbeitsfähig waren. Hier liegt der Kreis Mayen-Koblenz wie auch in den meisten anderen Diagnosegruppen knapp über den Vergleichswerten des Landes Rheinland-Pfalz.

Bei den psychischen Erkrankungen schneidet der Kreis Mayen-Koblenz jedoch vergleichsweise gut ab und bleibt bei den Arbeitsunfähigkeitstagen unter den Werten des Landes und des Bundes. Vor Ort kamen auf 100 AOK-Versicherte im Jahr 2017 12,7 Erkrankungen mit der entsprechenden Diagnose, aus denen dann 282,2 Arbeitsunfähigkeitstage resultierten.

Für die AOK gehören solche Auswertungen zum Standardprogramm im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für Unternehmen mit mindestens 25 AOK-Mitgliedern sind sogar erste individuelle Auswertungen mit betriebsbezogenen Daten möglich. Selbstverständlich wird bei diesen Auswertungen dem Datenschutz Rechnung getragen. Insoweit richtet sich die Auswertungstiefe natürlich nach der Größe des Datenpools, so Werner Blasweiler von der AOK, der Interessenten am Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Rat und Tat zur Seite steht. Werner Blasweiler ist erreichbar unter Tel. (0 26 51) 9 84-1 04 oder werner.blasweiler@rps.aok.de