Belohnung für Hinweise - Warum flog Metall von Brücke in Kiel? - Kieler Nachrichten
Kiel: Metallstange von Brücke auf Ostring geworfen
Es handelt sich um ein 600 Gramm schweres, 32 Zentimeter langes Sechskantprofil: Die Polizei hat eine Metallstange nach einem Wurfalarm von der Brücke Klausdorfer Weg auf den Ostring Mitte Februar gefunden. Jetzt lobt die Staatsanwaltschaft eine Belohnung in Höhe von 1500 Euro für Hinweise aus.

Für die damalige Suche nach einem in der Nacht auf den 13. Februar geworfenen Gegenstand wie diesem sperrten die Ermittler den Ostring am Tag darauf. Das Metallstück wurde “bei einer Absuche im Brückenbereich aufgefunden”, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei Kiel am Dienstagmorgen mit.

Der Gegenstand hatte die Windschutzscheibe des Autos erheblich beschädigt, der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Die Ermittler gehen jetzt gleich zwei Schritte weiter und veröffentlichen einerseits Bilder des Gegenstands, und versprechen außerdem eine Belohnung.

Stange aus der MetallverarbeitungWie auf den Bildern zu erkennen, ist die Stange ein sechseckiges Metall. “Ein solches Metallstück kommt gewöhnlich im metallverarbeitenden Gewerbe zum Einsatz und wird in der Regel als Meterware verkauft”, erklärten Polizeisprecher Matthias Arends und Oberstaatsanwalt Michael Bimler.

Auffällig an diesem Stück sei, dass es an einem Ende verformt und gebrochen ist. Vermutlich habe jemand es von einer längeren Stange abgetrennt.

+++ Metallstange auf PKW geworfen? +++ Nachdem es am in der Nacht vom 12. auf den 13. Februar zum Wurf eines…

Gesucht werden vom Kommissariat 11 nun Zeugen, die Angaben zu einer Person mit einer solchen Stange machen können. Außerdem werden Orte gesucht, an denen so ein Metall verwendet oder eben vermisst wird. Sachdienliche Hinweise zur Ergreifung eines oder mehrerer Täter werden von der Staatsanwaltschaft mit 1500 Euro belohnt.

Nach dem Vorfall kam es zu weiteren mutmaßlichen Würfen von Brücken in der Kiel-Region. Zuletzt vor etwa einer Woche,davor Ende März,aber auch schon Ende Februar wurde die A 215 noch im Stadtgebiet zur Suche gesperrt. Bekannte Ergebnisse gab es bisher allerdings nicht. Anfang März flogen in Schwentinental Steine. Zunächst fasste die Polizei im Rahmen der Fahndung zwei Kinder, die aber wieder freigelassen wurden.

Bis in die frühere Nachkriegszeit hinein haben sich nach Erinnerung älterer Einwohner regelmäßig Störche in der Kieler Siedlung Hammer niedergelassen. Eine kleine Initiative bemüht sich seit Jahren darum, den Großvogel in diesem besonders ländlichen Teil von Kiel wieder anzusiedeln.

So langsam mausert sich die vielgeschmähte Gaardener Brücke. Seit Ende vergangenen Jahres der dort angebrachte Fahrstuhl mit Videokameras ausgestattet worden ist, haben sich die Sauberkeits- und Geruchsverhältnisse im Innern des Lifts wahrnehmbar verbessert.

Der angespannte Wohnungsmarkt in Kiel öffnet Betrügern Tür und Tor. Da viele Menschen darauf angewiesen sind, schnell eine neue Bleibe zu finden, was in der Stadt gar nicht so einfach ist, akzeptieren Wohnungssuchende viele Bedingungen der Vermieter – und können somit in eine Falle tappen.

Schon mehrfach wurden im Großraum Kiel Steine oder andere Gegenstände von Brücken auf Autos geworfen. In einem Fall hat die Staatsanwaltschaft Kiel nun 1.500 Euro Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die zum Täter führen. Im Februar war ein Gegenstand von der Brücke Klausdorfer Weg auf den Ostring geworfen worden – eine Metallstange. Beamte stellten sie kurz nach der Tat sicher.

Nun gab die Polizei Details bekannt: Es handelt sich um ein etwa 30 Zentimeter langes sogenanntes Sechskantprofil. “Dieses Material wird normalerweise als Meterware verkauft. Es weist auch Schnittkanten auf. Es ist jetzt die Frage, ob der Täter das abgeschnitten hat oder ob es aus einem Betrieb kommt, wo dieses Metallstück gekürzt wurde”, sagte Polizeisprecher Matthias Arends: “Wir suchen Betriebe, die solche Gegenstände verarbeiten oder mit diesen Gegenständen arbeiten.”

Die Polizei ist nach dem Wurf einer Metallstange auf den Kieler Ostring auf der Suche nach Betrieben, die mit sogenannten Sechskantprofilen arbeiten. Dieses Material wird laut Polizeisprecher Matthias Arends normalerweise als Meterware verkauft.

Ein Unbekannter hatte die 600 Gramm schwere Stange in der Nacht vom 12. auf den 13. Februar auf den viel befahrenen Ostring (B502) in Kiel geworfen. Die Windschutzscheibe eines Autos wurde getroffen und erheblich beschädigt – verletzt wurde niemand.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem – wie auch in einigen weiteren Fällen – wegen versuchten Mordes. Erst vergangene Woche hat es einen ähnlichen Fall auf der A215 gegeben und auch auf der B76 ist es schon zu solchen Vorfällen gekommen. Jedesmal sperrte die Polizei die jeweilige Straße und suchte aufwendig den Streckenabschnitt nach Spuren und Gegenständen ab.

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