Heidenheim beendet Durststrecke:Kiel feiert Torfestival gegen Aue - n-tv NACHRICHTEN
Heidenheims Sieg gegen Union hält auch Kiel im Rennen
Fußball-Zweitligist Holstein Kiel gelingt gegen Erzgebirge Aue ein Kantersieg. Bereits in den ersten zehn Minuten treffen die Störche doppelt. Parallel dazu beendet Heidenheim seine Negativserie mit einem Sieg gegen Aufstiegsaspirant Union Berlin.

Holstein Kiel hat seinen Abwärtstrend in der 2. Fußball-Bundesliga gestoppt. Nach zwei Niederlagen bezwangen die Störche Erzgebirge Aue mit 5:1 (2:1) und festigten den fünften Tabellenplatz. Den Rückstand auf den Relegationsplatz verringerte Kiel auf fünf Punkte.

Mathias Honsak (6.) und Laszlo Benes (9.) sorgten vor 8666 Zuschauern für eine schnelle Führung der Gastgeber. Jan Hochscheidt verkürzte vor der Pause (26.). Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Benes auf 3:1 (54.). Masaya Okugawa (76.) und Aaron Seydel (85.) erhöhten schließlich noch.

Im zweiten Durchgang hoffen die Erzgebirger mit dem Rückenwind auf den Ausgleich. Doch Benes vollstreckt nach einem Käuper-Fehler zum 3:1 für Kiel (53.). Okugawa nach einem Konter (76.) und Seydel nach einer Ecke (85.) machen alles klar.Positive Neuigkeiten gibts nur vor dem Anpfiff: Emmanuel Iyoha (21) wurde am Nachmittag in den Kader des U21-Nationalteams berufen. Die DFB-Bubis testen gegen Frankreich (21. März) und England (26. März).FCE-Trainer Daniel Meyer (39): Die Nominierung eines Auer Spielers für zwei solche Klassiker ist außergewöhnlich. Aber Emma hat sich das verdient. Er kann unseren Verein damit auf einer großen Bühne repräsentieren.

Die Störche begannen furios und hätten noch deutlicher führen können. Nach seinem Kopfballtreffer hatte Honsak mit einem Lattenschuss (7.) Pech. Dann bereitete er das 2:0 durch Benes vor und bedankte sich damit für dessen Vorarbeit beim ersten Tor. Der Anschlusstreffer fiel völlig überraschend. Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf auch Benes die Latte (43.). Auch nach dem  Seitenwechsel setzten die Kieler ihre Offensive fort.

Halle steckt mitten im Aufstiegskampf! Mittwoch (19  Uhr) soll gegen Cottbus der nächste Dreier her und damit Platz drei gefestigt werd…

Union  Berlin hat im Kampf um den Aufstieg gepatzt. Das Team von Trainer Urs Fischer verlor beim 1. FC Heidenheim trotz Führung noch mit 1:2 (1:0), der Abstand des Tabellendritten auf die direkten Aufstiegsplätze könnte im Verlauf des 26. Spieltages auf sechs Punkte anwachsen.

Muss sich Erzgebirge Aue in der kommenden Sommerpause wieder einen neuen Cheftrainer suchen? BILD fragte direkt bei Daniel Meyer nach.

Robert Zulj (22.) hatte die Berliner in Führung gebracht, ehe in der zweiten Halbzeit Robert Glatzel (48.) und Marc Schnatterer (56.) das Spiel zugunsten der Gastgeber drehten. Heidenheim hat mit 42 Punkten nun fünf Zähler Rückstand auf Union, das auf dem Relegationsplatz liegt.

Der Abstand des Tabellendritten auf die direkten Aufstiegsplätze könnte im Verlauf des 26. Spieltages auf sechs Punkte anwachsen, wenn der Tabellenzweite Hamburger SV (50 Punkte) am Samstag (13 Uhr) sein Heimspiel gegen Darmstadt gewinnt. Tabellenführer Köln (51) könnte seinen Vorsprung sogar auf sieben Punkte ausbauen, das Team spielt Sonntag (13.30 Uhr) in Duisburg.

11.150 Zuschauer erlebten eine abwechslungsreiche Partie. Die Heidenheimer erspielten sich die ersten Chancen, in Führung gingen allerdings die Gäste. Zulj nutzte einen Abpraller aus kurzer Distanz zum 1:0, und es ging durchaus verdient mit diesem Spielstand in die Pause.

In der zweiten Halbzeit zeigten sich die Gastgeber aber zunächst effektiv. Nach einer Ecke glich Glatzel aus, wenig später traf Schnatterer mit seinem neunten Saisontor. Heidenheims Torwart Kevin Müller hielt in Schlussphase den Sieg fest.

Mathias Honsak (6.) und Laszlo Benes (9.) sorgten vor 8666 Zuschauern für eine schnelle Führung der Gastgeber. Jan Hochscheidt verkürzte vor der Pause (26.). Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Benes auf 3:1 (54.). Masaya Okugawa (76.) und Aaron Seydel (85.) erhöhten schließlich noch.

Heidenheim meldete sich gegen Union Berlin zurück und mischt wieder mit im Aufstiegsrennen. Vom Sieg des FCH profitierte auch Kiel, das Aue mit 5:1 abfertigte. Am Samstag will der durch den Derbysieg euphorisierte HSV gegen Darmstadt nachlegen. Parallel steigt der “Elb-Clasico” zwischen Dresden und Magdeburg. Am Sonntag möchte Köln die Tabellenspitze in Duisburg verteidigen.

Holstein Kiel hat seinen Abwärtstrend gestoppt. Nach zwei Niederlagen bezwang der Vorjahres-Dritte Aue 5:1 und festigte den fünften Tabellenplatz. Den Rückstand auf den Relegationsplatz verringerte Kiel auf fünf Punkte. Aue steht im Liga-Mittelfeld auf Platz zehn (32 Punkte).

Ein immens wichtiges Spiel wartete auf Heidenheim. Der FCH wollte bei widrigen Wetter-Bedingungen an Union Berlin dranbleiben, um die Aufstiegschancen halbwegs wahren zu können, dagegen sprach die schwache Serie von zwei Punkten aus vier Spielen. Dass die Berliner mit einer Führung in die Pause gingen, hatten sie Heidenheims Keeper Müller zu verdanken, den schlimmen Patzer des Geburtstagskinds nutzte Zulj zum 1:0 (23.). Glück hatten die Hausherren, dass Referee Stegemann nicht auf Elfmeter entschied, als Reichel nach leichtem Kontakt mit Busch im Strafraum zu Fall kam. Kurz nach der Pause glich die Schmidt-Elf dank Glatzel aus (48.) – und in der 56. Minute war die Partie dank Schnatterers klasse Linksschuss endgültig gedreht. In der 71. Minute zeigte dann Müller, dass der Patzer seine Psyche nicht beeinflusst hatte. Der FCH-Keeper hielt gegen Mané glänzend und sicherte gemeinsam mit Busch, der in der 84. Minute gleich zweimal auf der Linie klärte, seinen Farben den Sieg.

Im windigen Kiel war Erzgebirge Aue (10.) zu Gast. Die KSV war nach zwei Niederlagen in Folge unter Zugzwang, während der FCE zwei Siege gefeiert hatte. Den Holsteinern gelang ein Traumstart, Honsak per Kopf (6.) und Benes (9.) waren dafür verantwortlich. Allerdings brachte Hochscheidt die Hoffnung schon in der 26. Minute zurück, es blieb spannend an der Förde. Doch Kiel hatte eben Benes, der übrigens auch den ersten Treffer vorbereitet hatte. Nach einem wahren Kraftakt traf die Gladbach-Leihgabe zum 3:1 (54.). Als Okugawa die Führung in der 76. Minute weiter ausbaute, war der Widerstand der Auer endgültig gebrochen, der frisch eingewechselte Seydel erhöhte sogar noch auf 5:1 (85.). Die KSV liegt, gemeinsam mit Heidenheim, nur noch fünf Punkte hinter Union und bleibt damit immerhin in Schlagdistanz.

Rückschlag im Duell um den Bundesliga-Aufstieg: Nach Berlins Pleite in Heidenheim können der HSV und Köln davonziehen. Kiel schoss Erzgebirge Aue ab.

Es brennt wieder Licht im Keller: Der SV Sandhausen hat Magdeburg durch einen 1:0-Auswärtssieg wieder mit in den Abstiegssog gerissen und die Rote Laterne an Ingolstadt weitergereicht. “Ein Lebenszeichen”, nannte das SVS-Trainer Uwe Koschinat, dessen Mannschaft über Zweikämpfe ins Spiel fand. Ein Mittel, das auch im Heimspiel gegen St. Pauli zum Tragen kommen soll. Die Hamburger wollen sich für die 0:4-Pleite im Derby gegen HSV rehabilitieren. “Wir haben gezeigt, dass wir aufstehen können und werden das wieder tun. Wir starten neu und wollen dranbleiben”, sagte FCSP-Coach Markus Kauczinski. Um dranzubleiben, benötigen die Kiez-Kicker allerdings einen Erfolg am Hardtwald.

Dynamo Dresden bittet den 1. FC Magdeburg zum “Elb-Clasico”. Ein Ost-Duell, das nicht nur durch die geographische Nähe Brisanz mitbringt, sondern auch durch die Tabellensituation: Der Tabellen-14. empfängt den -15. Die SGD, die aufgrund der Spielabsage in Fürth am Wochenende nicht spielen konnte, ist im Kalenderjahr 2019 noch ohne Sieg (0/2/4) und hofft auf eine Rückkehr von Angreifer Koné (Bauchmuskelzerrung). Beim FCM ist der Druck dennoch deutlich höher – der Aufsteiger hat nach zwei Niederlagen in Folge und drei Partien ohne Dreier nur noch einen Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang bzw. deren zwei auf einen direkten Abstiegsplatz.

Auf der Alm erwartet Arminia Bielefeld den VfL Bochum. Der DSC kommt von seiner höchsten Saison-Niederlage (1:5 in Köln) und sehnt sich nach Wiedergutmachung. “Wir werden alles sachlich analysieren, dann geht es darum, dass wir das Heimspiel gegen den VfL gewinnen. Für uns ist es sehr wichtig, dass wir gar nicht erst einen Negativlauf zustande kommen lassen. Auch für die Fans ist das Spiel gegen Bochum extrem wichtig”, blickt Arminia-Stürmer Klos voraus. Der VfL konnte derweil erstmals seit fünf Spielen wieder gewinnen (1:0 gegen Heidenheim) und möchte diesen Trend in Bielefeld fortsetzen. “Wir haben jetzt einen wichtigen Sieg geholt”, unterstrich Flügelflitzer Weilandt. Folgt der nächste im Westfalen-Duell?

Gelb, Rot, Gelb-Rot: Bei der Paarung Paderborn gegen Tabellenschlusslicht Ingolstadt wird es bei der Aufzählung der gesperrten Spieler richtig bunt: Dem SCP fehlt Hünemeier (Rote Karte) – beim FCI brechen Cohen (Rot), Krauße (Gelb-Rot) und Paulo Otavio (5. Gelbe) weg. Bei den Ostwestfalen, die erstmals in dieser Saison zwei Spiele am Stück verloren (0:1 gegen St. Pauli, 1:2 in Aue), dürfte Strohdiek in der Innenverteidigung einspringen und an der Seite von Schonlau beginnen. Die nun stark dezimierten Schanzer sehnen sich nach drei Niederlagen in Serie (1:5 Tore) nach einem Erfolgserlebnis. “Wenn wir den Klassenerhalt noch schaffen wollen, müssen wir von den neun Spielen sechs gewinnen”, rechnet Ingolstadts Vereinsboss Peter Jackwerth vor.

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