Huskies verlieren 1:5 - Ins offene Messer gerannt
Huskies verlieren 1:5 – Ins offene Messer gerannt
Sein Ehrentag aber beginnt mit einer Vermisstenmeldung. „Wo ist Sven?“. Fragt erst Frank Schönewolf, Betreuer der Huskies draußen vor der Halle. In der Champions Bar, eine Etage höher, dieselbe Frage: „Wo ist er denn?“, fragt Manuel Klinge und blickt sich suchend um. Die ersten 20, 30 Fans sind schon da. Verwaist allerdings steht noch der Tisch da, an dem der Gesuchte schon sitzen sollte, um Autogramme zu schreiben. Mit ein paar Minuten Verspätung taucht er auf. „Er stand im Stau“, klärt Huskies-Trainer Rico Rossi auf. „Eigentlich wollte er überhaupt keine Aufmerksamkeit. Aber er hat sich diesen Tag verdient.“ Typisch Valenti eben.

Kassel. Die Kasseler Eishockey-Legende Sven Valenti ist am Freitagabend geehrt und als fünfter Spieler in die imaginäre Ruhmeshalle aufgenommen worden. Dazu wurde sein Trikot mit der Nummer 19 in Form eines Banners an der Stirnwand der Eissporthalle gehisst.

Und dann wird’s emotional. Denn dann kommen Momente, die Valenti immer als seinen Traum bezeichnet hat. Einen Traum, von dem er nicht dachte, dass er sich erfüllen würde. Gemeinsam mit seinem Sohn Yannik (17) ist er Teil der Starting Six. Zwei Valentis, zwei Eishockey-Generationen. Und nicht nur das: Mit Mirko Pantkowski, Michi Christ, Adriano Carciola und Mirko Pantkowski stehen alle Kasseler Jungs bei Beginn gemeinsam auf dem Eis

Rubriklistenbild: © Fischer

Einen Moment lang ist er ganz für sich. Steht mitten auf der leeren Eisfläche und schaut nur das Video, das auf der Leinwand abgespielt wird. „Ab jetzt bist du ein Husky forever.“