Ein Sieg der Moral
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TV Jahn Kassel – TV Villingen 2:3 (26:28, 24:26, 25:11, 26:24, 11:15).

Die Villingerinnen sind mit gro?en Personalsorgen zu ihrem Wochenendtrip nach Hessen aufgebrochen. Insgesamt hatte Trainer Sven Johansson nur acht Spielerinnen im Kader, von denen Nina Gass (R?cken) und Ramona Wolbert (Daumen) angeschlagen waren. Villingen spielte ?ber die gesamte Spielzeit mit einem Libero.Durch die zwei gewonnenen Punkte hat der TV Villingen nun 17 Punkte, bleibt aber auf Tabellenplatz sechs. F?r Kassel ist es bereits die dritte Niederlage im Tiebreak. Dieses Team steht mit acht Punkten und Rang acht knapp vor der Abstiegszone.Volleyball Dritte Liga: TV Villingen gewinnt in Kassel im Tiebreak. Kleiner Kader zeigt tollen Kampfgeist.

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Mannschaftsführerin Michelle Feuerstein und Co. saßen gefrustet nach 103 spannenden Minuten in der Kabine. Sven Johansson musste sein Team erst einmal moralisch wieder aufrichten. "Die Mädels hatten damit gerechnet, dass sie hier nach einer 2:0-Führung die drei Punkte mitnehmen. Aber wir sind auf einen guten Gegner getroffen, der sich auch den einen Zähler am Ende verdiente. Unsere internen Ansprüche sind nach unserer Meistersaison einfach noch zu hoch", betonte Trainer Sven Johansson. "Wir haben eine neue Saison – und wir haben personell einige Probleme. Beide Spieljahre sind einfach nicht mehr vergleichbar. Dies müssen wir akzeptieren." Erst auf der Fahrt in die Kasseler Jugendherberge, dorthin, wo das Villinger Team zwei Mal übernachtete, wurde die Stimmung wieder besser.

Die Gäste brachen dann aber im dritten Satz leistungsmäßig völlig ein. "Wir hatten beim 11:25 überhaupt keinen Zugriff. Wir haben diesen Satz dann aber auch früh hergegeben, um alle Kräfte für den vierten Abschnitt zu mobilisieren", verriet Sven Johansson.

Im dritten Satz stellte der ?bungsleiter fr?h fest, dass ein glatter 3:0-Erfolg nicht gelingen sollte. Schnell lagen die Villingerinnen klar in R?ckstand, doch ein drittes Comeback sollte nicht gelingen. Johansson g?nnte seinen Leistungstr?gerinnen eine kurze Pause und nahm den deutlichen 11:25-Satzverlust in Kauf. „Ich habe fr?h gemerkt, dass im dritten Abschnitt nichts zu holen war. Deshalb haben ihn abgeschenkt und Lisa Spomer konnte sich in dieser Zeit etwas erholen“, erkl?rt Johansson. Im vierten Abschnitt war Villingen dann wieder voll auf der H?he und lag lange in F?hrung, Kassel drehte den Spielstand allerdings nochmal und erzwang somit den Tiebreak. In diesem mobilisierten die Villingerinnen ihre letzten Kr?fte und spielten ihre Erfahrung und Klasse aus. Der Entscheidungsdurchgang war dann eine klare Angelegenheit. Die G?ste lagen stets in F?hrung. Beim Stand von 8:5 wechselte Johansson Lisa Spomer f?r Michelle Feuerstein ein. Seine Mannschaft lie? Kassel im Tiebreak keine Chance und gewann am Ende souver?n mit 15:11.