Weltweit einmalige Tapeten bekommen neues Museum in Kassel
Weltweit einmalige Tapeten bekommen neues Museum in Kassel
Einige Stücke der Kasseler Tapetensammlung sind einmalig, etwa eine Goldledertapete. Das neue Museum soll die Geschichte der Tapete vom 17. Jahrhundert bis in die Moderne dokumentieren. Restaurierung und Forschung würden fortgesetzt, kündigte Rhein an. Das Deutsche Tapetenmuseum war bis 2008 im Landesmuseum untergebracht. Seitdem sind die Exponate eingelagert.

Tapetenmuseum für 24 Mio. Euro: Land übernimmt Sammlung

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Das Deutsche Tapetenmuseum war bis 2008 im Kasseler Landesmuseum untergebracht. Seitdem sind die Exponate eingelagert. Potenzielle Besucherzahlen für den Neubau nannte der Kunstminister nicht. Der Bund der Steuerzahler in Hessen wirft dem Land Konzeptlosigkeit vor: Innerhalb nur weniger Jahre hätten sich die kalkulierten Kosten verdoppelt. Es sei weder eine Kosten- und Nutzenanalyse bekannt noch eine Abschätzung der Folgekosten.0 Kommentare Facebook Twitter Whatsappif (window.performance && window.performance.mark && window.performance.clearMarks) { performance.clearMarks(“Opener Image”); performance.mark(“Opener Image”); } Prägetapete aus dem Jahr um 1900 im Deutschen Tapetenmuseum in Kassel. Foto: Laura Schneider/Archiv Quelle: dpa-infocom GmbHFrankfurt: Die Qumran-Rollen, die wohl ältesten bekannten Bibelmanuskripte, sollten in Frankfurt ausgestellt werden – doch daraus wird nun nichts mehr. Denn die Bundesregierung will Israel nicht garantieren, dass es die Rollen zurück bekommt. [mehr]

Im neuen Museum soll auch Platz für die Familie Grimm sein: Die Wohnung von Jakob, Wilhelm und Lotte Grimm befand sich von 1812 bis 1822 in der Torwache. Sie soll iin den künftigen Ausstellungsräumen rekonstruiert werden.

Frankfurt: Es war die größte Evakuierung der deutschen Nachkriegsgeschichte: 60.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, bevor im vergangenen September in Frankfurt eine Weltkriegsbombe entschärft werden konnte. Nun kommt die britische Luftmine ins Museum. [mehr]
\nDas Deutsche Tapetenmuseum war bis 2008 im Kasseler Landesmuseum untergebracht. Seitdem sind die Exponate eingelagert. Potenzielle Besucherzahlen für den Neubau nannte der Kunstminister nicht. Der Bund der Steuerzahler in Hessen wirft dem Land Konzeptlosigkeit vor: Innerhalb nur weniger Jahre hätten sich die kalkulierten Kosten verdoppelt. Es sei weder eine Kosten- und Nutzenanalyse bekannt noch eine Abschätzung der Folgekosten.