Karlsruhe (cmk) Am kommenden Dienstag entscheidet sich, wie es zukünftig mit der Europahalle in Karlsruhe weitergehen soll. Bleibt sie weiterhin – aus Brandschutzgründen – nur eingeschränkt nutzbar, oder kann sich die Fächerstadt bald wieder über eine moderne Veranstaltungshalle freuen?

Seit dem Sommer 2014 ist die Karlsruher Europahalle nur noch eingeschränkt nutzbar – zum Beispiel für den Schulsport. Am kommenden Dienstag, den 26. März, wird im Gemeinderat über die Zukunft der Halle entschieden. Es geht dabei um eine Sanierung der Halle für insgesamt 30 Millionen Euro. Danach könnte die Europahalle wieder als Großsporthalle für Veranstaltungen mit bis zu 4.800 Zuschauern eingesetzt werden, auch für die Basketball-Bundesliga. 

Dass die Halle wie früher wieder als Konzert-Location eingesetzt wird steht dabei aber nicht zur Debatte. Alleine aus statischen Gründen könne keine aufwendige Konzerttechnik in die Dachkonstruktion gehängt werden, erläutert die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz bei einem Pressetermin am Dienstag. Dafür könnte nach der Ertüchtigung aber – anders als bisher gedacht – das Indoor-Meeting wieder in die Europahalle umziehen. 

Seit 2015 findet das Leichtathletik-Meeting der IAAF World Indoor Tour in der Messe Karlsruhe statt, der Weltverband würde für die Fächerstadt sogar eine Ausnahme machen: “Weil der Standort Karlsruhe für die Tour so wichtig und die Begeisterung hier so groß ist, kann die Veranstaltung mit vier Bahnen statt auf den sonst geforderten sechs in der Europahalle stattfinden”, sagt Luczak-Schwarz. Das damals eigens für die Messe angeschaffte Infield müsste sowieso erneuert werden und ab 2024 hätte das Indoor Meeting wegen Terminkollisionen ohnehin keinen Platz mehr in der Messe, berichtet die Messe-Chefin Britta Wirtz. 

Das Ziel ist es daher, die Europahalle bis Ende 2023 saniert zu haben. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup sieht diesen Zeitplan zwar als “ambitioniert” an, es sei aber dennoch machbar. Das kleine Problem dabei: Die Arbeiten könnten erst beginnen, wenn die Ausweichflächen bereit wären. Diese fänden in der gerade erst vom Gemeinderat beschlossenen Halle an der Elisabeth-Selbert-Schule Platz. Für die Sanierung würde die Europahalle komplett gesperrt werden, da unter anderem Fluchtwege geschaffen und neue Lüftungstechnik eingebaut werden müsste. 

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Sanierung für 30 Millionen Euro Kompromiss-Lösung für Karlsruher Europahalle teilen auf Whatsapp teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen auf Google+ teilen per Mail teilen Die Stadt Karlsruhe will die Europahalle für rund 30 Millionen Euro sanieren. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, über die der Karlsruher Gemeinderat abstimmen soll.

Die Sanierung der Europahalle für rund 30 Millionen Euro sei die sinnvollste, wirtschaftlich und zeitlich am schnellsten realisierbare Lösung, so Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD). Ein möglicher Neubau – auf der Hub in Durlach oder in der Karlsruher Oststadt beim Kreisel – würde mindestens zehn Jahre dauern und wäre deutlich teurer.

Für die Sanierung der Europahalle spricht außerdem, dass die Messehalle ab 2024 nicht mehr für das Indoor-Meeting zur Verfügung steht. Außerdem sei die mobile Laufbahn inzwischen ebenfalls sanierungsbedürftig.

In der Europahalle müssen Fluchtwege auf Höhe des Spielfeldes gebaut werden, dann wären wie früher das Leichtathletikmeeting und auch Erstliga-Basketball mit bis zu 4.800 Besuchern wieder möglich.

Stimmt der Gemeinderat zu, soll die Sanierung 2024 fertig sein. Nicht gelöst ist damit der Bau einer Konzert- und Eventhalle bei der Messe für rund 100 Millionen Euro. Deren Bau müsse weiter untersucht und diskutiert werden.