Karlsruher SC - VfR Aalen: Karlsruhe blamiert sich - 3. Liga - DIE WELT
Karlsruhe geht daheim gegen den Letzten baden
Auf dem Platz sah es jedoch anders aus, und Karlsruhe musste eine überraschende 0:3-Pleite hinnehmen.

Dem VfR Aalen gelang ein Husarenstreich, indem dem Favoriten eine Niederlage beigebracht wurde. Im Hinspiel hatte der Karlsruher SC bei Aalen einen 3:1-Sieg eingefahren. Für das erste Tor des VfR Aalen war Luca Schnellbacher verantwortlich, der in der zwölften Minute das 1:0 besorgte. Bereits in der 15. Minute erhöhte Thomas Geyer den Vorsprung des Gastes. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Alois Schwartz, der noch im ersten Durchgang Burak Camoglu für Alexander Groiß brachte (24.). Weitere Tore blieben bis zum Halbzeitpfiff aus und so ging es mit einem Vorsprung für Aalen in den Kabinentrakt. Am Zählerstand hatte sich nichts verändert, als Johannes Bühler das Spielfeld in der 68. Minute für Mohamed Amelhaf verließ. Stephan Andrist legte in der 80. Minute zum 3:0 für den VfR Aalen nach. Als Schiedsrichter Florian Lechner die Begegnung beim Stand von 3:0 letztlich abpfiff, hatte die Elf von Coach Rico Schmitt die drei Zähler unter Dach und Fach.

Der KSC zeigte sich beeindruckt. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz übernahm zwar das Kommando und machte Druck, den Badenern fehlten allerdings die Ideen, um die Aalener Defensive zu knacken. Der VfR indes lauerte auf Karlsruher Ballverluste, um dann schnell zu kontern. Die beste Chance für die Hausherren vergab Marvin Wanitzek, der mit seinem Freistoß nur ganz knapp das Gästetor verfehlte (44.) So ging es mit einem 0:2 in die Pause.

Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar beim Karlsruher SC. Von 15 möglichen Zählern holte man nur sieben. Der Patzer der Heimmannschaft zog im Klassement keine Folgen nach sich.

Fußball | 3. Liga Der VfR Aalen schockt den Karlsruher SC teilen auf Whatsapp teilen auf Facebook teilen auf Twitter teilen auf Google+ teilen per Mail teilen Riesenüberraschung durch den VfR Aalen: Das Schlusslicht der 3. Liga siegte beim Tabellenzweiten Karlsruher SC mit 3:0 (2:0).

Die drei Punkte brachten für den VfR Aalen keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Schon am Sonntag ist der Karlsruher SC wieder gefordert, wenn man bei Energie Cottbus gastiert. Am 16.03.2019 empfängt der VfR Aalen in der nächsten Partie den FSV Zwickau.

Aalen war klarer Außenseiter beim Zweiten Karlsruher SC, doch der VfR schockte die Hausherren früh. Zunächst traf Luca Schnellbacher nach einem Freistoß aus wenigen Metern zur Gästeführung (12. Minute), nur drei Minuten später erhöhte Thomas Geyer aus 18 Metern zum 0:2.

0 Anzeige Auf dem Platz sah es jedoch anders aus, und Karlsruhe musste eine überraschende 0:3-Pleite hinnehmen.

Zehn Minuten später machte dann Aalen alles klar. Einen Schuss von Schnellbacher konnte KSC-Keeper Benjamin Uphoff nicht festhalten, Stephan Andrist nickte den Abpraller zum 0:3 ein (80.). Gleichzeitig das Endergebnis – und eine faustdicke Überraschung.

Dem VfR Aalen gelang ein Husarenstreich, indem dem Favoriten eine Niederlage beigebracht wurde. Im Hinspiel hatte der Karlsruher SC bei Aalen einen 3:1-Sieg eingefahren. Für das erste Tor des VfR Aalen war Luca Schnellbacher verantwortlich, der in der zwölften Minute das 1:0 besorgte. Bereits in der 15. Minute erhöhte Thomas Geyer den Vorsprung des Gastes. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Alois Schwartz, der noch im ersten Durchgang Burak Camoglu für Alexander Groiß brachte (24.). Weitere Tore blieben bis zum Halbzeitpfiff aus und so ging es mit einem Vorsprung für Aalen in den Kabinentrakt. Am Zählerstand hatte sich nichts verändert, als Johannes Bühler das Spielfeld in der 68. Minute für Mohamed Amelhaf verließ. Stephan Andrist legte in der 80. Minute zum 3:0 für den VfR Aalen nach. Als Schiedsrichter Florian Lechner die Begegnung beim Stand von 3:0 letztlich abpfiff, hatte die Elf von Coach Rico Schmitt die drei Zähler unter Dach und Fach.

Der KSC bleibt Tabellenzweiter, muss aber durch die Niederlage einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen. Aalen hält weiter die Rote Laterne, hat aber nur noch sechs Punkte Rückstand zu Großaspach auf dem ersten Nichtabstiegsrang 16.

Der Ertrag der vergangenen fünf Spiele ist überschaubar beim Karlsruher SC. Von 15 möglichen Zählern holte man nur sieben. Der Patzer der Heimmannschaft zog im Klassement keine Folgen nach sich.

In der 70. Minute dann wurde Marvin Pourié im Aalener Strafraum von Sascha Traut zu Fall gebracht. Referee Florian Lechner entschied auf Strafstoß. Der gefoulte Pourié trat selbst an – und scheiterte an Aalens Keeper Daniel Bernhardt.

Die drei Punkte brachten für den VfR Aalen keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Schon am Sonntag ist der Karlsruher SC wieder gefordert, wenn man bei Energie Cottbus gastiert. Am 16.03.2019 empfängt der VfR Aalen in der nächsten Partie den FSV Zwickau.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild: Der KSC mit mehr Ballbesitz, ohne aber in die gefährlichen Räume zu kommen. So stand es auch nach 60 Minuten 0:2 – der VfR Aalen ließ in der ersten Stunde defensiv so gut wie nichts zu.

Im Zuge der englischen Woche (28. Spieltag) hat der Karlsruher SC im Aufstiegsrennen der 3. Liga einen schmerzhaften Dämpfer erlitten. Gegen Schlusslicht Aalen, das bis dato nur magere 21 Punkte vorzuweisen hatte, setzte es ein 0:3. Der VfR erwies sich dabei als nicht knackbare Defensiv-Nuss – und als effektives Team.

Karlsruhes Trainer Alois Schwarz vertraute beim Duell mit Drittliga-Schlusslicht Aalen auf dieselben elf Akteure, die wenige Tage vorher das wichtige 3:1 beim KFC Uerdingen erreicht hatten – und hatte im Vorfeld in Bezug auf die starke KSC-Serie von nur einer Niederlage aus den jüngsten 15 Ligaspielen gesagt: “Wir haben Selbstvertrauen getankt, die Mannschaft hat sich zuletzt stark verkauft.”

Karlsruher SC: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Stiefler, Groiß (24. Camoglu), Wanitzek, Lorenz – A. Fink (69. Sararer), Pourié

VfR-Coach Rico Schmitt reagierte indes auf das knappe 0:1 gegen den Halleschen FC mit drei Veränderungen. Traut, Bühler und Andrist rutschten in die erste Elf, dafür rückten Morys (Rückenverletzung), Sessa (Gelbsperre) und Ristl (Bank) aus der Startformation.

Wer an diesem Abend im Zuge der englischen Drittliga-Woche vom Anpfiff weg extrem defensiv stehenden Aalener erwartet hatte, der sah sich getäuscht. Denn der Gast präsentierte sich frech, mutig und direkt erfolgreich: Nach einem Freistoß von Traut verlängerte Rehfeldt per Kopf links vors Tor, wo der völlig freistehende Schnellbacher auftauchte. Der Offensivmann drückte den Ball mit dem Außenrist gekonnt wie unhaltbar unter die Latte (12.). Damit führte der Tabellenletzte beim Zweiten – und legte gar noch nach: Nach einer Flanke von rechts versuchte sich Andrist nahe des Elfmeterpunkts mit einem Fallrückzieher. Das Kunststück ging zwar schief, der Ball prallte jedoch vom sichtlich überraschten Karlsruher Thiede direkt in den Rückraum zu Geyer, der nicht lange fackelte und aus 18 Meter platziert ins rechte untere Eck vollendete (15.).

Von den beiden Gegentoren mussten sich die KSC-Schützlinge erst einmal erholen, ehe gegen Ende des ersten Abschnitts mehr Druck entwickelt werden konnte. Doch oftmals fehlte gegen ein sicherstehendes Aalen die zündende Idee. So blieb es beim von den eigenen Fans mit einigen Pfiffen versehenen 0:2-Rückstand – auch, weil Lorenz einen Schuss knapp am Tor vorbeisetzte (28.) und Fink einen aussichtsreichen Konter liegenließ (43.).

Im zweiten Abschnitt glückte dem Schlusslicht aus Aalen offensiv nicht mehr allzu viel, zudem war die Defensive immer mehr gefragt – und sie hielt Stand! Denn schier jede Angriffswelle der nun körperbetonter und selbstbewusster agierenden Karlsruher wurde gekonnt abgewehrt. Dass an diesem Abend tatsächlich ein Dreier herausspringen könnte, ließ sich dann kurz nach der 70. Minute endgültig erahnen. Hier wurde zwar KSC-Stürmer Pourié im Strafraum zu Fall gebracht, weswegen es Elfmeter gab (71.). Doch der Gefoulte, der selbst antrat, vergab kläglich – Keeper Bernhardt hielt den schwach geschossenen Ball sogar fest (72.).

Die absolute Gewissheit gab es in Minute 80, als nach einem sauberen Konter das 3:0 und damit zugleich der Endstand heraussprang: Schnellbacher trieb hierbei die Kugel voran, zog scharf ab – und KSC-Keeper Uphoff wehrte den Ball zu kurz ab, sodass der gedankenschnelle Andrist via Kopfball abstauben konnte. Dieser Gegentreffer stoppte auch die letzten Bemühungen der Badener.

Damit war klar, dass der um den Aufstieg kämpfende Karlsruher SC einen empfindlichen Dämpfer erlitten hatte – und sich am Sonntag (13 Uhr) bei Energie Cottbus neu beweisen muss. Das mit frischem Selbstvertrauen ausgestattete Aalen (erst der fünfte Saisonsieg) empfängt am Samstag (14 Uhr) den ebenfalls bedrohten FSV Zwickau.

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