Gerlach und Eismann müssen Jena verlassen - kicker online
Auch Carl Zeiss Jena erfüllt Lizenzbedingungen
Der FC Carl Zeiss Jena plant nach dem geschafften Klassenerhalt für die kommende Saison in der 3. Liga – und möchte den Kern der Mannschaft dabei erneuern. Zwei (Noch)-Jenaer haben darunter zu leiden: Justin Gerlach und Sören Eismann.

Eismann war noch zu Regionalliga-Zeiten unumstrittener Stammspieler in Jena. Und auch in der Saison 2017/18, nach dem Aufstieg in die 3. Liga, machte der 30-Jährige einen Großteil der Partien. Lediglich in der abgelaufenen Spielzeit blieb Eismann des Öfteren nur der Platz auf der Bank. Laut Angaben der “Ostthüringer Zeitung” möchte der FCC den Mittelfeldmann nun nach insgesamt neun Jahren abgeben. Solange sich kein neuer Arbeitgeber findet, muss Eismann bei der U 23 trainieren.

Ohne Zukunft beim Drittligisten ist auch Gerlach. Jena möchte seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der 29-Jährige muss sich also nach Alternativen umschauen. “Wir müssen den Kader auffrischen”, erklärte Trainer Lukas Kwasniok und fügte hinzu: “Es braucht einen anderen Kern, der für die nächsten drei bis fünf Jahre aufgebaut werden muss.”

Der Coach fand darüber hinaus ein paar lobende Worte für seinen Noch-Schützling. Gerlach habe großen Anteil am Klassenerhalt und sei als untadeliger Sportsmann stets da gewesen, wenn er gebraucht wurde. Der Innenverteidiger wechselte 2013 vom Berliner AK nach Thüringen, und kam in der abgelaufenen Spielzeit auf 15 Einsätze.

Ein Neuzugang könnte hingegen Maximilian Rohr vom Oberligisten SGV Freiburg werden. “Wir möchten ihm gerne die Chance in der 3. Liga geben”, sagte Kwasniok. Stammspieler Dominik Volkmer würde der Klub zudem gerne behalten, die Chancen stehen jedoch eher schlecht. Der Innenverteidiger war in der abgelaufenen Spielzeit von Jahn Regensburg ausgeliehen, und soll laut “Mittelbayerischer Zeitung” nach dem Sommer in den Konkurrenzkampf des Zweitligisten einsteigen.

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Nach Aufsteiger Chemnitzer FC und dem FSV Zwickau hat nun auch den FC Carl Zeiss Jena frohe Kunde aus Frankfurt/Main erreicht. Einer Zulassung der Saalestädter, die jüngst in einem dramatischen Schlussspurt den kaum noch für möglich gehaltenen sportlichen Klassenerhalt erzwangen, für die kommende Drittligasaison 2019/20 steht nichts mehr im Weg. Einmal mehr ein Darlehen von Investor Roland Duchâtelet sowie frühzeitige Sponsorenzusagen haben das möglich gemacht.

“Wir haben vom DFB die Mitteilung erhalten, dass wir die erforderlichen Nachweise erbracht haben. Man wird dem Zulassungsbeschwerdeausschuss empfehlen, die an uns gestellte Lizenzbedingung als erfüllt anzuerkennen”, bestätigte FCC-Geschäftsführer Chris Förster dem MDR am Mittwochmorgen.

Entsprechend erleichtert ist auch Vereinspräsident Klaus Berka. “Es war ein ganz hartes Stück Arbeit von Chris und allen Mitarbeitern und ein enormer Endspurt nötig, um das alles zu stemmen”, sagte der 69-Jährige “Sport im Osten”.

Nach Wiederaufsteiger Chemnitzer FC hat auch der FSV Zwickau grünes Licht für die kommende Drittliga-Saison erhalten. Beide Klubs hatten Bedingungen zu erfüllen. Carl Zeiss Jena wartete am Dienstag noch auf das Okay.

Einmal mehr trägt Investor Roland Duchâtelet maßgeblichen Anteil an der Jenaer Zukunft im Profifußball. Nicht zuletzt mithilfe eines neuerlichen Darlehens des 72-jährigen Belgiers von “deutlich mehr” als einer Million Euro, wie Berka unterstrich, werden die Thüringer über die nötigen liquiden Mittel für die kommende Spielzeit 2019/20 verfügen.

Gleichfalls betonte Förster, dass nahezu “alle unsere Bestandssponsoren” ihre Verträge verlängert und die Unterstützung “teilweise auch aufgestockt” hätten. Zudem haben die Blau-Gelb-Weißen nach eigener Auskunft “einige neue hinzugewonnen”. Alles in allem würden die Zusagen für Sponsorengelder “bereits jetzt auf einem höherem Niveau als in der Saison 2018/19″ liegen, freute sich der Geschäftsführer.”Ich möchte mich insbesondere auch bei den Sponsoren bedanken. Diese Unterstützung macht uns sehr glücklich”, ergänzte Präsident Berka. Mit der dann offiziellen Bestätigung des DFB rechnet der FCC in der kommenden Woche.

Nach dieser nunmehr übersprungenen existenziellen Hürde richten die Jenaer ihren Fokus auf die Kaderplanung. “Im Hintergrund läuft das Thema natürlich schon auf Hochtouren, aber jetzt können wir uns dem endlich vollends widmen”, meinte Chris Förster, der zuversichtlich vorausblickte, womöglich bereits “in den nächsten Tagen erste neue Gesichter” in den Kernbergen vorstellen zu können.

Am Tag nach dem Wunder von Carl Zeiss Jena geht der Blick schon wieder nach vorn. Wie geht es jetzt weiter mit der Lizenz, Spielerverträgen und dem Stadion? Wir haben nachgefragt.

Der Abstiegkampf in der 3. Liga war bis zum letzten Spieltag spannend. Das ging auch nicht spurlos am Investor des FC Carl Zeiss Jena, Roland Duchatelet, vorbei.

Roland Duchatelet ist einer von zwei Bewerbern, die das Stadion in Jena umbauen und finanzieren wollen. Zu seinen Plänen äußert er sich am Mikrofon von Alexander Küpper.

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Hallo nach Jena und Glückwunsch zur neuen Drittligalizens. Meiner Meinung nach lässt das Warten auf das neue Station keine größere Geldzuwendung von Herrn Duchâtelet zu, sonst würde der FCC bestimmt 2. Liga spielen. Danke an die Stadt Jena für das Herumeiern! Die Hoffnung habe ich in der letzten Spielzeit nie auf gegeben und werde diese auch weiter haben, inkl was das Station betrifft. BGW GrüßeUwe

Ich freue mich für alle OSTCLUBS, die die Lizenz für die 3. LIGA erhalten haben. Das zeigt, daß an den Verantwortlichen Stellen mit Verstand und Sachkunde gearbeitet wurde. Und nun liegt es an uns Fans selber, zu den Ostduellen auch die Stadien gut zu füllen damit für alle Clubs auch finanziell etwas hängen bleibt. Allen einen schönen Sommer und bis zum Anstoß 3.Liga am 19.07.19 NUR DER CFC.

@1 über die Lizenavergabe für Chemnitz wurde bereits vorgestern berichtet. Das es sonst nix gutes über Chemnitz zu berichten gibt, liegt nicht am mdr, aber erstmal aufregen.

@1, es stand schon einen Tag vorher auf der MDR Online Seite, das der CFC die Auflagen erfüllt hat. @3, bei uns ist es der Investor, bei euch die Stadt, siehe letztes Jahr, woanders wie in Zwickau irgendein Kreditinstitut. Ich glaube mal das über 80% der Teams in Liga 3 eigentlich nicht überlebensfähig sind, aber das ist heute wie im normalen Leben auch so. Ach so, Aufstieg? Ich glaube das werden anderen unter sich ausspielen, ihr hattet eure Chance. P.S. Danke an Herrn Förster und Investor Duchalet, ohne die beiden, wäre es längst dunkel in der Lichtstadt! Keinen Dank an die Stadt Jena! Ich hoffe mal, jetzt wo sie noch buntergeworden ist, stellt keiner mehr das neue Stadion in Frage!?!?

!!!Der einzig wahre Club aus Thüringen!!!Bitte eine bessere Planung für die neue Saison, so viel Glück wie diese Saison werden wir nie wieder haben.Viel Glück & ErfolgNUR DER FCC, einmal mehr in den Geschichtsbüchern 🙂

Ohne den belgischen Investor hätte es in der Vergangenheit und so auch dieses mal schwerlich eine Lizenz für Jena gegeben. Mal sehen, wie sich das alles künftig gestaltet, wenn Herr Duchatelet, wie schon seinerseits durchgeklungen, die Anzahl seiner Euronengaben an den FCC einschränken wird.

Oldie 67 Der MDR hat doch ausführlich über die Lizenzerteilung von Chemnitz berichtet. Erwartest du einen Sonderbericht über deinen Pleiteverein?

An den HFC Buben,wo geht heute noch was ohne Geld .Mit der 2.liga nehmt ihr den Mund ganz schön voll – erst einmal die Saison anlaufen lassen, viele die zu viel wollten sind dann arg auf die Fr…. gefallen…

zu Nr.1Da kann ich Ihnen nur voll zustimmen.Der MDR wird sich wohl schwer damit abfinden können, daß unter den gegebenen Umständen (wobei der MDR im wesentlichen mit seinen Beiträgen für ein schlechtes Image des CFC beitrug) durch die Verantwortlichen sowohl sportlich auch in Bezug der Erteilung der Lizenz beachtliches geleistet wurde.Viel einfacher ist es doch über einen Club zu berichten, der schon jahrelang am Tropf eines Investors hängt um überhaupt bestehen zu können. Da spielen dann auch die Umstände im Umfeld, zb. Ausschreitungen kaum eine Rolle.

Nach Wiederaufsteiger Chemnitzer FC hat auch der FSV Zwickau grünes Licht für die kommende Drittliga-Saison erhalten. Beide Klubs hatten Bedingungen zu erfüllen. Carl Zeiss Jena wartete am Dienstag noch auf das Okay.

Der Abstiegkampf in der 3. Liga war bis zum letzten Spieltag spannend. Das ging auch nicht spurlos am Investor des FC Carl Zeiss Jena, Roland Duchatelet, vorbei.

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Mit dem FC Carl Zeiss Jena hat die zweite mitteldeutsche Mannschaft aus der 3. Liga einen Lizenzbescheid vom DFB bekommen. Allerdings müssen die Thüringer im Gegensatz zum Halleschen FC Bedingungen erfüllen.

Der HFC hat die Drittliga-Lizenz für die Spielzeit 2019/20 ohne Bedingungen erhalten. Der DFB attestierte den Hallensern die uneingeschränkte Leistungsfähigkeit. Die restlichen mitteldeutschen Teams müssen noch warten.

Das war Rettung in letzter Minute! Der FSV Zwickau konnte sein Etatloch schließen und muss keine Sanktionen durch den Deutschen Fußball-Bund fürchten. Ein Privatinvestor schoss das nötige Geld vor.