Jena: Fußballfan vor dem Haftrichter - MDR
Jena und das größte Wunder in der 3. Liga
Nach den gewalttätigen Ausschreitungen im Vorfeld des Spiels vom FC Carl Zeiss am Samstag wurde am Sonntagabend ein Fan aus dem Block der Ultras dem Haftrichter vorgeführt. Der 26-Jährige soll nach Polizeiangaben einen schweren Vierkantholzklotz auf Polizisten geworfen haben. Der Mann ist Staatsangehöriger der Schweiz. Die Schweizer Ultras schicken regelmäßig Abordnungen zu Spielen in Deutschland.

Vor dem Spiel um den Klassenerhalt des FC Carl Zeiss hatte es gestern im Stadtzentrum von Jena und an einem Stadioneingang Fankrawalle gegeben. 13 Polizisten wurden verletzt, drei davon schwer. Drei weitere vorläufig festgenommene Fans sind am Samstagabend wieder auf freien Fuß gesetzt worden, teilte die Polizei in Jena MDR THÜRINGEN mit.

Bereits im Vorfeld der Partie war es zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Auf dem Weg zum Spiel auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld demolierten angeblich Ultras des FC Carl Zeiss Jena die Scheibe eines Polizeifahrzeuges und nahmen unerlaubt Gegenstände an sich. Zudem wurden Polizisten angefriffen, die sich mit Wasserwerfer zu Wehr setzen mussten.

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@11 "Steffen"….wenn es nach Ihrer unseriösen, subjetiven, denn nicht mit faktischer Quelle belegten Schreiberei wirklich so sein sollte, ich zitiere: …dass der "Schweizer ist von den Ultra Section Quest in Lausanne, und das liegt im französisch sprechenden Teils der Schweiz. Sie zählen wie die Ultras in Jena mit zur Spitze der linken(!!)) Ultrabewegung. "…dann muss ich sagen, dass diese linke Form des Radikalismus genauso nichts in deutschen und europäischen Stadien oder "ULTRA-Fan-Kulturen" zu suchen hat, wie Rechtsradikalismus….aber Ihre hier unter @11 getätigte Aussage können Sie ja gerne der PI Jena zum Vorfall zu Protokoll geben….erst dann ist dieser Linksradikalismus unter Ultras erst bewiesener Fakt !!!

Unabhängig von dem Verhalten der Problemfans von Carl Zeiss Jena vor dem Spiel, droht dem TSV 1860 nach den Geschehnissen während der Partie wieder eine ordentliche Geldstrafe seitens des DFB. Sechzig ist wegen einzelner Pyro-Chaoten seit Wochen Wiederholungstäter.

Dieses Die Anderen haben aber doch auch …- Spiel ist doch mehr als peinlich. Es geht doch nicht darum, Gewalt von den Einen gegenüber den Anderen zu rechtfertigen, sondern darum, endlich ganz klar zu sagen, dass Gewalt in jeglichem Sinne im Umfeld von und während Fußballspielen NICHTS verloren hat. Diese Urmenschen sollen sich doch auf irgendeiner Wiese abseits der Zivilisation treffen und ihre Aggressionen gegeneinander rauslassen. Da trifft es dann wenigstens immer die Richtigen.

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Nach den gewalttätigen Ausschreitungen vor dem Spiel des FC Carl Zeiss Jena ist gegen einen "Fan" aus dem Block der Ultras ein Haftbefehl erlassen worden. Er soll ein Vierkantholz auf Polizisten geworfen haben.

Schon vor Anpfiff des entscheidenden Drittliga-Fußballspiels zwischen Carl Zeiss und 1860 München kam es zu zahlreichen Ausschreitungen anreisender Jena-Fans. Mehrere Polizisten wurden verletzt.

Vor dem Spiel des TSV 1860 in Jena kommt es zu Ausschreitungen offenbar von Carl-Zeiss-Ultras mit der Polizei. Löwen-Chaoten sorgen derweil für den nächsten Pyro-Eklat.

Was mit illegalen Open-Air-Veranstaltungen begann, ist heute eine feste Größe in Nebra im Burgenlandkreis: der Hardtlack e.V. Die Mitglieder sind ungewöhnlich jung und wollen etwas gegen den Stillstand in ihrem Ort tun.

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Sie warfen mit Steinen, Flaschen und zertrümmerten die Scheibe eines Polizeiwagens – Fußballfan-Randale in Jena!

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Jena war schon abgeschrieben, hielt dank beeindruckenden Leistungen im letzten Saisonviertel aber doch noch die Klasse. Nun steht ein großer Berg Arbeit bevor.

Dem FC Carl Zeiss Jena ist mit dem Klassenerhalt nach sechs Siegen aus den letzten sieben Saisonspielen “das größte Wunder in der 3. Liga” gelungen, wie es Trainer Lukas Kwasniok im Überschwang der Gefühle nannte.

Einem Kniff seinerseits sei dank: Der Coach hatte vor dem Heimspiel gegen Cottbus am 32. Spieltag den Punkt Null ausgerufen. In der virtuellen Kwasniok-Tabelle wäre Jena mit 18 Punkten Erster – zwei Punkte mehr als Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC.

Nach dem entscheidenden 4:0-Sieg gegen 1860 München brachen alle Dämme. Kwasniok wurde von den Fans auf Händen getragen. Das Ernst-Abbe-Sportfeld war mit 10.600 Zuschauern ausverkauft.

Nach der Nichtabstieg-Sause beginnt der FCC nun aber nahtlos mit den Planungen für die neue Saison. Gute Nachrichten gab es im Zuge dessen von Gesellschafter Roland Duchatelet, der die Lücke schließt, um finanziell die Lizenz zu sichern.

Personell gibt es einige Fragezeichen. Jena würde die ausgeliehenen Phillip Tietz (SC Paderborn), Dominic Volkmer (Jahn Regensburg) und Julian Günther-Schmidt (FC Augsburg) gerne halten und hat angekündigt, entsprechende Gespräche zu führen.

Sicher scheinen die Abgänge der Leistungsträger Manfred Starke und Maximilian Wolfram. Der Namibier Starke steht in Verbindung mit den Würzburger Kickers und dem 1. FC Kaiserslautern. Wolfram, der in den letzten sieben Spielen fünf Tore schoss, soll in Rostock, aber auch beim FC Ingolstadt auf der Wunschliste stehen.

Gut stehen dagegen die Chancen auf den Verbleib von Florian Brügmann, Justin Gerlach und auch des aktuell noch verletzten Matthias Kühne. Diese Baustellen zu schließen, sei nun die vorrangige Aufgabe, betont Kwasniok, deshalb verzichte der 37-Jährige auf Urlaub. Bis 17. Juni soll der neue Kader stehen, dann nämlich ist Trainingsauftakt.

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