Die Löwen mit 1.353 Fans auswärts nach Jena - Löwenmagazin
Krafteinheit? Kwasniok: Die brauchen wir
Die Löwen haben den Klassenerhalt sicher – Carl Zeiss Jena nicht. Im letzten Saisonspiel will der TSV einen sportlich versöhnlichen Abschluss – verfolgen Sie das Match im Live-Ticker.

München – Die große Abstiegsangst ist gebannt – nun hoffen die Löwen beim letzten Saisonspiel in Jena (Samstag, 13.30 Uhr) auf ein versöhnliches Ende für die aktuelle Spielzeit. Für den abstiegsbedrohten FC Carl Zeiss, der vor dem Spieltag noch über dem Strich steht, geht es um alles. Bei den Löwen dagegen könnte man meinen, dass die Fans den Abstiegssorgen fast ein wenig hinterhertrauern. Nicht, weil sie absteigen wollen – aber nun, da der letzte sportliche Nervenkitzel der Saison Geschichte ist, muss man sich beim TSV wohl oder übel den strukturellen Problemen zuwenden. Und die gibt es bei den Münchnern (wie eigentlich fast immer) zuhauf.

Die leere Kasse ist das zentrale Thema, und der daraus folgende bange Blick auf die Mannschaft, die Trainer Daniel Bierofka im nächsten Jahr zur Verfügung gestellt wird. Bierofka: „Was die allgemeine Situation betrifft, hoffe ich, dass alle in diesem Verein mal aufwachen. Sonst spiele ich nächste Saison mit einem Innenverteidiger. Das ist ein bisschen schwierig, denn dafür gibt es kein System.“

Präsident Reisinger machte dem Coach keine großen Hoffnungen auf baldige Besserung. „Der TSV 1860 hat – speziell in der Abstiegssaison aus der 2. Liga – einen Schuldenberg angehäuft, der nicht wegzudiskutieren ist. Ein harter Schnitt ist unumgänglich“, so Reisinger. Sogar ein Verkauf von Publikumsliebling Sascha Mölders scheint nicht mehr ausgeschlossen.

Einige Spieler hatten schon darauf gehofft, dass vor dem letzten Spiel die Krafteinheit ausfällt. Aber auch die brauchen wir, um die Kraft zu erhalten, sagt der Jenaer Trainer vorm entscheidenden Duell am Samstag.

Dann wäre da noch der ewige Streit zwischen der Pro- und Anti-Ismaik-Fraktion. Letzter öffentlicher Giftpfeil: „Momentan wird jeder Kreisligist demokratischer geführt als 1860“, wie Ismaik-Sprecher Saki Stimoniaris verlauten ließ.

Jena. Vor dem letzten Saisonspiel des FC Carl Zeiss Jena gegen 1860 München setzt Trainer Lukas Kwasniok bewusst auf den gleichen Ablauf wie in den vergangenen Wochen.

Bei all diesen Schwierigkeiten wird sich das Jena-Spiel für Daniel Bierofka und die Löwen-Fans wohl noch ein wenig wie Urlaub anfühlen, bevor in den kommenden Wochen die wirklich wichtigen Kämpfe beginnen.

60er Spiele interessieren doch keine Sau. Nicht mal der BR sendet die Spiele und zeigt lieber “Verrückt nach Meer” als Wiederholung als Münchens schlechtesten Klub. Mit Türk Gücü läuft nun der nächste Münchner Klub den Ismaikaner den Rang ab. Jena freut sich jetzt schon, dass die Söldner Truppe zum Gastspiel kommt. Da sind 3 Punkte zu 100% garantiert.

Ich möchte nicht wissen , was wir hier für einen Zirkus veranstalten würde wenn es andersrum laufen würde

nichts gegen eine vernünftige Abschlussleistung, schon aus Fairnessgründen. Aber darauf wirds wohl letztlich hinauslaufen, stimmt.

nichts gegen eine vernünftige Abschlussleistung, schon aus Fairnessgründen. Aber darauf wirds wohl letztlich hinauslaufen, stimmt.

Fünf Mannschaften können vor dem letzten Spieltag noch aus der 3. Liga absteigen (Fortuna Köln und VfR Aalen stehen bereits als Absteiger fest). Dabei wechselte der FC Carl Zeiss Jena durch den 1:0-Sieg am vergangenen Spieltag in Meppen vom Jäger zum Gejagten und kann mit einem Dreier am Samstag gegen 1860 München (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) auch im zweiten Jahr die Ligazugehörigkeit sichern.

Sieben Spieltage vor Saisonende war Jena schon fast abgeschrieben. Acht Punkte Rückstand auf das rettende Ufer ergaben zusammen mit dem schlechtesten Torverhältnis der Liga (-18) keine gute Ausgangslage für den Saisonschlussspurt. Doch dann starteten die Thüringer eine beeindruckende Serie mit 15 Punkten aus den vergangenen sechs Spielen (5/0/1). Jetzt stehen sie auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz mit einem Punkt Vorsprung auf die SG Sonnenhof Großaspach.

Sollte Jena gegen Sechzig gewinnen, sind sie gerettet. Selbst ein Unentschieden würde reichen, wenn Großaspach nicht bei Fortuna Köln siegt. Darauf verlassen möchte sich Lukas Kwasniok nicht. Genauso wenig möchte der Jena-Coach auf die bereits vorhandene Fitness seiner Spieler vertrauen, wie er zur “Thüringer Zeitung” sagte: “Einige Spieler hatten schon darauf gehofft, dass vor dem letzten Spiel die Krafteinheit ausfällt. Aber auch die brauchen wir, um die Kraft zu erhalten.”

Personell muss der 37-Jährige auf die beiden gelbgesperrten Spieler Manfred Starke und Justin Schau verzichten, kann dafür aber nach verbüßter Gelbsperre wieder auf Florian Brügmann zurückgreifen. Auch Stürmer Christian Tietz, der wegen Leistenbeschwerden gegen Meppen aussetzen musste, stieg am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining ein. Keeper Raphael Koczor fehlte hingegen mit Magen-Darm-Beschwerden.

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