Schiele: Müssen das Selbstvertrauen von Jena brechen - kicker
Deftige Geldstrafe für Carl Zeiss Jena
Im vorletzten Auswärtsauftritt der Saison geht die Dienstreise für die Würzburger Kickers aus Unterfranken ins Nachbarbundesland Thüringen. Beim FC Carl Zeiss Jena wird das Team von Trainer Michael Schiele noch einmal richtig gefordert, denn der FCC befindet sich momentan gehörig im Aufwind und wird im Kampf um den Klassenerhalt nicht gewillt sein, freiwillig Punkte abzugeben.

48 Punkte hat Würzburg in der 3. Liga auf dem Konto und rangiert nach 35 Spieltagen damit auf dem siebten Tabellenplatz. Aufgrund der bis zu Saisonende stattfindenden Parallelbegegnungen können die Franken damit nicht mehr unter den ominösen Strich rutschen – ganz im Gegensatz zum kommenden Gegner. Jena, derzeit mit einem Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf dem 15. Rang, hat es gegen Würzburg allerdings selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu realisieren.

Dass die Thüringer derzeit so famos unterwegs sind, schreibt Schiele seinem Gegenüber Lukas Kwasniok zu: “Er hat sehr viel Druck gehabt, der Kollege Kwasniok. Er stand schon auf der Kippe und dann hat er diese Serie gestartet.” Mit zwölf Punkten aus den letzten vier Partien, der Maximalausbeute, befinden sich die Jenaer nicht nur in bester Gesellschaft mit dem frisch gekürten Meister VfL Osnabrück, die Thüringer gingen damit im Tabellenkeller zudem auf die Überholspur.

„Er stand schon auf der Kippe und dann hat er diese Serie gestartet.“Michael Schiele über Trainerkollege Lukas Kwasniok

“Wir müssen dieses Selbstvertrauen von Jena brechen”, lautet der Matchplan von Schiele. Die Gastgeber laufen durch “die vielen Punkte und gewonnenen Spiele” mit einer breiten Brust auf und wollen zudem die Heimserie von fünf Partien ohne Niederlage weiter ausbauen. Genau diese Konstellation findet Schiele allerdings “sehr interessant. Wir freuen uns drauf.”

Während der Coach gegen Jena wieder auf die zuletzt gesperrten Fabio Kaufmann und Patrick Sontheimer zurückgreifen kann, muss er allerdings auf Kapitän Sebastian Schuppan verzichten (zehnte Gelbe Karte). Die Hoffnung ist groß, “dass wir den 18er-Kader diesmal wieder voll bekommen”, freut sich Schiele, im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Fortuna Köln aus der Vorwoche mit mehr als 17 Akteuren antreten zu können. Schließlich sei “Caniggia Elva wieder fit und kann spielen, auch Patrick Drewes macht schon große Fortschritte”. Gedulden muss sich der 41-Jährige bei Phil Ofosu-Ayeh, auch Leonhard Langhans sei noch keine Option.

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Der FC Carl Zeiss Jena muss tief in die Tasche greifen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Drittligisten wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe von 9.500 Euro belegt. Geahndet wurden Vorkommnisse während der Ligaspiele am 16. Dezember 2018 beim TSV 1860 München, als Rauchkörper und Böller im FCC-Fanblock gezündet wurden, sowie am 2. Februar 2019 beim Halleschen FC. In Halle warfen Jenaer Anhänger Gegenstände aufs Spielfeld. sid

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Manchmal ist es top, manchmal sinnlos! Die Fußball-Mafia sollte sich aber, ab und an mal selbst bestrafen. Für Pokalfinale, oder grindelnde Funktionäre… ….diese Saubermänner

Sollte man 1:1 auf die Eintrittspreise der Südkurve umlegen, bis das Ticket da 100€ oder mehr kostet.

Habe einfach nur noch die schnauze voll, von den angeblich so treuen Fans aus der Südkurve. Sie Schaden, den Verein mit den ständigen strafzahlungen und wir reden hier nicht über wenig Kohle, die der Fcc ständig bezahlen soll, so geht einfach nicht mehr weiter. Zeigt endlich Rückrad und zahlt die von euch verursachte Zeche.

9,5 k ja…wenn das deftig ist für Jena dann sind sie aber wirklich arm dran. Aber macht sich auch krasser auf für den mdr! Da roll ich mal mit den Augen!

Kein Wunder, so lange der Verein nichts dagegen unternimmt und die TÄTER dingfest macht zahlt man halt alles brav wie es sich gehört. Einfach nur dämlich von den "Fans". Immer dem Verein schaden, und rumheulen wenn ein Investor kommt und die Südkurve flöten geht.

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