Stoppt Jena den freien Fall? - Halle will Platz 3 zurückerobern - MDR
Auch Krämer sieht den KFC Uerdingen vor Gericht
Carl Zeiss Jena und der Hallesche FC stehen am Sonnabend (23.03.) vor richtungsweisenden Partien, allerdings mit völlig unterschiedlichen Vorzeichen. Die Thüringer wollen gegen den KFC Uerdingen den freien Fall stoppen. Der MDR hat die Kameras aufgebaut und überträgt die Partie live im TV und per Stream. Anstoß im Ernst-Abbe-Sportfeld ist 14 Uhr. Zur gleichen Zeit erwartet den HFC ein Fußballfest. Gegen Wehen Wiesbaden will das Ziegner-Team Platz drei zurückerobern.

Für den FC Carl Zeiss Jena wird die Drittliga-Luft immer dünner. Sechs Punkte fehlen mittlerweile zum rettenden Ufer. Am Sonnabend gibt es für die Thüringer gegen den KFC Uerdingen die Chance, etwas Boden gut zu machen.

Für Carl Zeiss Jena zählt in der 3. Liga nur noch eins: Punkten! Gelingt nach zehn Spielen endlich wieder ein Sieg? Gegner ist der ebenfalls strauchelnde KFC Uerdingen. Wir sind am Samstag ab 14 Uhr live in Jena dabei.

KFC Uerdingen: Verein hat etliche Klagen am Hals

Die Bilanz der Jenaer ist ernüchternd. In den letzten zehn Spielen konnte kein einziger Dreier eingefahren werden. Selbst Schlusslicht VfR Aalen schiebt sich immer mehr an die Mannschaft von Lukas Kwasniok heran. Dieser steht schwer in der Kritik. Nach dem 1:3 in Osnabrück gab er bekannt: “Ich stelle mich vor und hinter die Mannschaft – so lange ich das Gefühl habe, dass ich die Mannschaft erreiche, werde ich vorweg marschieren.”

Neun Spieltage vor Saisonende steckt Carl Zeiss Jena tief im Tabellenkeller. Aussichtslos ist der Kampf um den Klassenerhalt aber noch nicht. Am Samstag erwartet Jena den KFC Uerdingen, live ab 14 Uhr in Sport im Osten.

Lichtblicke gibt es im personellen Bereich. Wie die Jenaer auf ihrer Homepage schreiben, waren mit Ausnahme von Julian Günther-Schmidt und Logan Rogerson alle Spieler im Trainingsbetrieb. Grünes Licht soll es für Dominic Volkmer und Justin Gerlach geben. Zudem kehrt Raphael Koczor nach seiner “Auszeit” in den Kader zurück, im Tor wird aber wieder der Belgier Jo Coppens stehen.

Mit dem KFC Uerdingen stellt sich im Ernst-Abbe-Sportfeld die schlechteste Mannschaft der Rückrunde vor. Mit großen Ambitionen gestartet, wurden die Westfalen sogar als Aufstiegskandidat gehandelt. Noch am elften Spieltag schmückte man sich nach dem 2:1-Erfolg beim FC Carl Zeiss Jena mit Tabellenrang zwei, doch dann gings bergab. Zuletzt wurde Norbert Meier beim KFC vor die Tür gesetzt, interimsmäßig übernimmt bis zum Saisonende der bisherige Co-Trainer Frank Heinemann.

Die Situation ist heikel: sechs Punkte fehlen Carl Zeiss Jena bereits zum rettenden Ufer. Es bleiben noch zehn Spiele. Gegen Uerdingen braucht es unbedingt den ersten Sieg im Jahr 2019, weiß Trainer Lukas Kwasniok.

Im Gegensatz zu den Jenaern ist ein Blick auf die Tabelle für die Anhänger des Halleschen FC ein Augenschmaus. Mit Platz vier liegt das Team von Torsten Ziegner in Lauerstellung und würde am Sonnabend mit einem Sieg gegen den punktgleichen SV Wehen Wiesbaden wieder auf den Relegationsplatz springen. Einem Fußballfest steht also nichts mehr im Wege, wie HFC-Präsident Jens Rauschenbach auf der Vereinsseite bemerkte: “Die Mannschaft hat sich diese tolle Ausgangsposition hart erarbeitet. Nun wünschen wir uns natürlich, dass die Kulisse eines Top-Spiels würdig ist.” Auch Halles Coach Ziegner wurde zitiert. Seine Vorgabe an die Mannschaft lautete: “Wir brauchen viele Positionswechsel, wollen die Gäste immer wieder nerven.”

Maßstab sollte auch nicht die Begegnung in Wiesbaden sein. Am elften Spieltag verloren die Hallenser bei den Hessen nicht nur mit 0:2, sondern auch Debütant Julian Guttau, der bereits nach 15 Minuten die Ampelkarte sah. Damals sagte Trainer Ziegner nach dem Abpfiff: “Meine Mannschaft hat gekämpft und alles gegeben.” Das erwarten die Hallenser Zuschauer auch diesmal, möglichst mit dem vollen Erfolg.   

Die Fans des HFC träumen vom Wiederaufstieg in die 2. Liga nach 27 Jahren – ganz besonders Thomas Böttcher. Bereits als Kind hat er sein Herz an die Rot-Weißen verloren. Den MDR ließ er in sein heimisches HFC-Museum.

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Jena, nächste Saison, herzlich willkommen in Erfurt.Ihr steigt auf jeden Fall ab!Herzliche Grüße an meinen Freund wicky 67.

Ich hatte es ja schon vor ein paar Wochen bemerkt: Der FCC ist eine im Schnitt sehr gute Regionalligamannschaft, die durch 4,5 Spieler drittligatauglich ist. Starke (der diese Saison nicht mehr so stark ist *hihi*), Wolfram, G-Schmitt, Pannewitz, Eismann und die Torleute. Da G-Schmidt ausgefallen ist und Pannewitz (ohne Not) weggeschickt wurde, hat man jetzt halt diese Probleme.Das Niveau der Dritten Liga ist aber auch insgesamt immer höher geworden, so dass selbst Cottbus hinter Lotte, Meppen und Großaspach um den Klassenerhalt bangen muß. Hätte ich vor der Saison nicht gedacht.

Wenn der Trainer schon nicht mehr an den Klassenerhalt glaubt was soll die Mannschaft dann noch glauben. Unverständlich was der Trainer von sich gibt. Mein armer Fcc.

Ich habe mir nochmal den Beitrag von GF Förster nach dem Spiel in Osnabrück angeschaut . Es ist einfach nur schlimm welch Unsinn dieser Mannerzählt.Das die Mannschaft bis zuletzt kämpfen wirdist die eine Seite,aber er als GF muss doch jetzt schonPlan B verfolgen ,das heisst die Planungen für diemögliche RL beginnen. Aber es wird wieder so sein,das man beim FCC damit beginnt wenn andere Ver-eine schon längst weiter sind und der FCC große Mühe hat eine gute Mannschaft auf die Beine zu-stellen die eine Chance hat für einen sofortigen Wiederaufstieg.Aber in Jena wird man wohl wiederdie gleichen Fehler begehen wie in der Vergangen-heit, einfach nur traurig.

Der Hallescher FC hat im Ostduell bei Hansa Rostock einen Sieg nur knapp verpasst. Die Saalestädter mussten sich nach einem späten Gegentor mit einem Unentschieden begnügen und stehen weiterhin auf dem vierten Platz.

Eine gute halbe Stunde und ein sehr guter Torwart waren am Ende zu wenig für den FC Carl Zeiss Jena. Die Thüringer verpassten in der Schlussphase die Überraschung bei Spitzenreiter Osnabrück.

Die sportliche Qualifikation ist lediglich die erste Aufstiegshürde zur 3. Liga, über die endgültige Zulassung entscheidet das DFB-Lizenzverfahren. Neben Spitzenreiter CFC sind andere Bewerber jedoch rar gesät.

Der Hallesche FC verliert zwar sein Heimspiel gegen Cottbus – aber nicht seine in dieser Saison erfrischende Einstellung. Die Stadt darf sich auf die kommenden Fußballwochen freuen. Eine Einschätzung.

Trainer Stefan Krämer sieht seinen Ex-Arbeitgeber KFC Uerdingen vor dem Arbeitsgericht Krefeld wieder. Wie der kicker erfuhr, wurde für Anfang April ein Gütetermin anberaumt. Der 51-Jährige wurde Ende Januar nach zwei Niederlagen von seinen Aufgaben beim Drittligisten entbunden und durch den inzwischen ebenfalls entlassenen Norbert Meier ersetzt.

Neben Krämer sind auch mit den Ex-Spielern Charles Takyi, Kai Schwertfeger und Leon Binder Gütetermine angesetzt, um Rechtsstreitigkeiten auszuräumen. “Wir versuchen mit allen Beteiligten noch vorab außergerichtliche Lösungen zu finden”, teilte Uerdingens Vorstand Frank Strüver der “Westdeutschen Zeitung” mit.

Der KFC setzt sich damit mit bereits zweien seiner Ex-Trainer juristisch auseinander. Zuvor hatte auch schon Michael Wiesinger, der die Mannschaft zwischen Juli 2017 und März 2018 führte, gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber geklagt.

Nachdem er erstinstanzlich rund 180.000 Euro zugesprochen bekommen hatte, legte der Verein Berufung ein. Das Verfahren läuft noch. Krämer und Wiesinger sind nicht die einzigen Mitarbeiter, die ihren Ex-Verein vor Gericht wiedersehen. So klagten bereits die beiden Spieler Marcel Reichwein und Florian Rüter erfolgreich auf ausstehende Zahlungen, bevor sie einem Vergleich zustimmten.?

Uerdingen steht in der 3. Liga nach zehn Spielen ohne Sieg auf Rang 10. Zuletzt ersetzte der als Co-Trainer geholte Frank Heinemann Meier, der nach einem 1:1 gegen Fortuna Köln von seinen Aufgaben entbunden wurde. Die nächste sportliche Aufgabe steht für den KFC am Samstag bei Carl Zeiss Jena an (LIVE! bei kicker.de ab 14 Uhr).

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