Jena zum Spitzenreiter - Zwickau zum Schlusslicht - MDR
Jena – Lotte 1:1 – Tchenkoua rettet Punkt
Der FC Carl Zeiss Jena und der FSV Zwickau müssen am Sonnabend (16.03.2019) die Reisesachen packen. Beiden Teams stehen knifflige Auswärtsaufgaben bevor. Für die Thüringer ist die Hürde mit dem VfL Osnabrück besonders hoch. Die Westsachsen fahren nach Aalen, die in der Woche einen Riesencoup landeten.

Wie rauskommen aus dem Keller? Nach dem unbefriedigtem 1:1 gegen die Sportfreunde Lotte steht dem FC Carl Zeiss am Sonnabend (16.03.2019) eine Herkulesaufgabe bevor. Für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok geht es zu keinem Geringeren als den Spitzenreiter VfL Osnabrück. Wie teuer sich die Thüringer im Stadion an der Bremer Brücke verkaufen, erfahren Sie im TV sowie Livestream des MDR ab 14:00 Uhr.

Der FSV Zwickau hatte gegen den VfL Osnabrück am Samstag klar das Nachsehen. Macht es Carl Zeiss Jena besser? Sehen Sie das Spiel ab 14 Uhr im MDR FERNSEHEN und Livestream.

Zu Informationen aus dem Umfeld, dass Koczor wegen Streitigkeiten im Training suspendiert worden sei, wollte sich der FC Carl Zeiss nicht äußern.

Die Zeichen sind eindeutig: Der FC Carl Zeiss Jena hat die schlechteste Auswärtsbilanz der Liga, der VfL Osnabrück thront auch in der Heimspielbilanz an der Spitze. Nicht gerade ein Muntermacher für die Thüringer, obwohl FCC-Coach Kwasniok nach dem Remis gegen Lotte versprach: “Es ist phantastisch, mit welcher Leidenschaft, Galligkeit und Gier meine Mannschaft auftritt, und das wird bis zum letzten Spieltag so sein.”

Jena. Turbulenzen beim FC Carl Zeiss Jena : Am Mittwochabend beim Spiel gegen die Sportfreunde Lotte wird Torhüter Raphael Koczor fehlen.

In der Statistik sieht es gar nicht mal so schlecht aus für Jena. Bisher standen sich beide Mannschaften in 17 Partien gegenüber. Siebenmal gingen die Zeiss-Kicker als Sieger vom Platz, achtmal trennte man sich unentschieden, zweimal verloren die Jenaer gegen Osnabrück. Das Hinspiel im Ernst-Abbe-Sportfeld endete 0:0. Fehlen werden auf FCC-Seite Keeper Raphael Koczor, der eine “Auszeit” nehmen musste, sowie die angeschlagenen Maximilian Wolfram, Julian Günther-Schmidt und Sören Eismann. Ob Dominic Volkmer zum Einsatz kommt, entscheidet sich kurzfristig.

Auch der FSV Zwickau ist am Sonnabend gefordert. Für die Westsachsen geht die Reise zum VfR Aalen, dem derzeitigen Schlusslicht. Eine ganz knifflige Aufgabe für die Mannschaft von Joe Enochs, kamen die Aalener doch in der Woche mit breiter Brust vom Aufstiegskandidaten  Karlsruher SC zurück. Mit einem 3:0 gelang ihnen im Wildparkstadion eine dicke Überraschung, was die Elf vom ehemaligen HFC-Coach Rico Schmitt wieder hoffen lässt.

In der Hinrunde lief es für die Zwickauer gegen den VfR zuhause nicht rund. Am Ende musste sich der FSV mit 2:3 geschlagen geben. Doch Bange machen gilt nicht. Die Enochs-Schützlinge kommen mit der Empfehlung eines 2:0-Sieges gegen Uerdingen in die Ostalb Arena. “Wir waren sehr kompakt in den Zweikämpfen”, schätzte Enochs nach dem Abpfiff ein. Diese Tugend sollten die Zwickauer auch in Aalen zeigen.

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Es ist doch schön in Pipensried, Buchbach oder Schwenningen … Das was Ihr uns zugedacht habt , weil als 3. Ligist kann man ja auf alle anderen aus der Region herabschauen , wird Euch in Jena und Zwickau hoffentlich einholen …

Ich kann die Wut absolut verstehen & nachvollziehen!!! Es wundert mich schon sehr, mit dem Geld im Hintergrund, Finanzinvestor & Co., was daraus diese Saison bei & mit dem FCC gemacht wurde, echt traurig und ich hoffe noch immer, aber es ist fast unmöglich, den Abstieg noch abzuwenden. Eine bittere Pille, die da all die treuen FC-Fans schlucken müssen & für den ostdeutschen Fußball einfach nur noch traurig

@1 vieles richtig geschrieben. Trotzdem steht der Abstieg noch nicht fest. Ich bin auch mit vielen Entscheidungen in letzter Zeit nicht zufrieden und äußere dann auch im Stadion meinen Unmut. Nur alles immer negativ sehen das nervt. Noch ist der Abstieg zu verhindern und solange der Abstand nicht zu groß ist glaube ich noch dran.Nur der FCC

Lasst es einfach bleiben, vorher von irgendwelchen Statistiken zu sprechen.Fakt ist, in Osnabrück wird auch nichts mitgenommen! Was diese Saison komplett falsch gelaufen ist, ist Alles den Verantwortlichen der Geschäftsleitung zuzuschreiben!Entlassung von MZ war die größte Fehlentscheidung, die der Verein je machen konnte.Lächerliche Suspendierungen u. Aussortieren von Spielern ist ebenso fragwürdiger denn je.Man bezahlt für seine Dauerkarte so viel Geld u. es wird wortwörtlich Oberligafussball geboten.Schlechter geht's nicht mehr!Verständlich, dass die Fanszene seinen Unmut äußert u. dies auch die Verantwortlichen regelrecht spüren müssen.Schämt euch für diese lächerliche Saison!Abstieg steht bereits fest u. niemehr 3.Liga

Carl Zeiss Jena hat den erhofften Befreiungsschlag gegen die Sportfreunde Lotte verpasst: Der Ligavorletzte kam am Mittwochabend nicht über ein Remis hinaus und hängt damit weiter im Tabellenkeller fest.

Der FC Carl Zeiss Jena hat beim 1. FC Kaiserslautern eine bittere Niederlage einstecken müssen. Die Thüringer stecken damit weiter im Tabellenkeller fest und bleiben in diesem Jahr weiter sieglos.

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Der Hallesche FC hat pünktlich die Weichen für die kommende Saison 2019/20 gestellt. Der derzeitige Drittliga-Vierte reichte seine Lizenzunterlagen sowohl für die 2. Bundesliga als auch 3. Liga ein.

Der FCC lebt noch! Durch den späten Ausgleich von Fabien Tchenkoua kam Jena noch zum 1:1 gegen Lotte, verringerte den Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf vier Zähler.Bereits vor Anpfiff hatte Jena-Trainer Lukas Kwasniok (37) für einen Aufreger gesorgt: Der Fußballlehrer hatte seinen Torhüter Raphael Koczor für die Spiele gegen Lotte und Osnabrück (Samstag) suspendiert. Für ihn stand Jo Coppens im Tor.Wie BILD erfuhr, soll es beim Training am Dienstag zu einem Vorfall gekommen sein, bei dem Koczor den Zeiss-Trainer verbal angegriffen hatte, dieser ihn daraufhin aus dem Kader warf.Offiziell wollte das der Verein nicht bestätigen, teilte nur mit, dass Koczor aus privaten Gründen in seine nordrheinwestfälische Heimat gefahren ist und am Dienstag zum Training wieder zurückkehrt.Jena mit einer guten ersten Halbzeit, aber mit den alten Problemen: Offensiv ist das alles viel zu wenig! Immerhin: Der FCC erarbeitete sich diesmal auch Chancen, hatte durch Dominik Bock (23.) und Manfred Starke (28.) gute Möglichkeiten zur Führung.In der zweiten Halbzeit spielte dann aber nur noch Lotte – und Jena traf durch René Eckardt ins eigene Tor (71.). Carl Zeiss danach mit wütenden Angriffen und dem verdienten Ausgleich durch Tchenkoua (88.).