Jena rettet gegen Lotte einen Punkt - MDR
Zoff im Jena-Training: Kwasniok schmeißt Keeper Koczor raus
Der FC Carl Zeiss Jena hat den erhofften Befreiungsschlag gegen die Sportfreunde Lotte verpasst: Der Ligavorletzte kam trotz einer Leistungssteigerung am Mittwochabend nicht über ein 1:1 hinaus und hängt mit 25 Zählern weiter im Tabellenkeller fest. Den Jenaer Treffer markierte Tchenkoua kurz nach seiner Einwechslung. Die Thüringer warten somit seit neun Spielen auf einen Dreier.

Für den FC Carl Zeiss wird die Luft in der 3. Liga immer dünner. Im Heimspiel kamen die Thüringer nur zu einem 1:1. Die drohende Niederlage verhinderte der Jenaer Tchenkoua kurz vor dem Abpfiff.

Die erste Halbzeit begann auf beiden Seiten zurückhaltend, die Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Jena erzielte zumindest eine Gelegenheit durch Tietz, der Kroll per Spannschuss prüfte (9.). Doch die Zuschauer sahen in Halbzeit eins eine ereignislose Begegnung, die von vielen Unterbrechungen geprägt war. Volkmer brachte seine Mannschaft mit einem schlampigen Rückpass zu Coppens nochmal in Gefahr, doch der Keeper war hellwach und klärte die Situation (29.). Mehr bot die erste Hälfte nicht.

Nach Eigentor: Jena teilt sich Punkte mit Lotte

Im Vorfeld der Partie überraschten die Zeissstädter mit einer Personalveränderung im Jenaer Tor. So erhielt Jo Coppens den Vorzug vor Stammkeeper Raphael Koczor, der nach Vereinsgaben aus privaten Gründen in seine nordrheinwestfälische Heimat gereist ist. Koczor soll am kommenden Dienstag wieder nach Jena zurückkehren, um sich auf das bevorstehende Heimspiel gegen den KFC Uerdingen vorzubereiten. Im Gegensatz zu den Informationen der Thüringer hatte die Bild-Zeitung am Mittwoch gemeldet, dass Koczor im Training Chefcoach Lukas Kwasniok angegriffen hätte und daraufhin für zwei Spiele aus dem Kader verbannt wurde.

Nach der Halbzeitpause begann Lotte schwungvoll, die ganz großen Highlights fehlten dennoch. Erst wurde Oesterhelwegs Schuss abgefälscht (46.), wenige Minuten später zog der 28-Jährige auf Höhe der Strafraumgrenze mit rechts ab – der Ball ging knapp am rechten Aluminium vorbei (65.). Schließlich war es Jenas Eckardt, der für die Führung der Sportfreunde sorgte: Nach einer Flanke von Straith, schob er den Ball versehentlich mit dem Fuß ins eigene Tor rein – 1:0 für Lotte (72.).

1:1 zwischen Sportfreunde Lotte und Carl Zeiss Jena

Jena musste bereits kurz nach dem Anpfiff erstmals durchatmen, denn nach 45 Sekunden zischte ein 20-m-Schuss von Maximilian Oesterhelweg nur wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Die Gastgeber ließen sich jedoch nicht beeindrucken und bemühten sich um ein offensives Spiel. In der elften Minute kamen auch die Jenaer zur ersten guten Gelegenheit durch Manfred Starke, der einen Aufsetzerball aus 13 Metern knapp rechts vorbeischoss. Die nächste Torchance hatte in der 23. Minute Dominik Bock, der trocken aus der zweiten Reihe abzog und Lotte-Keeper Steve Kroll zu einer starken Fußabwehr zwang. Fünf Minuten später stand der Schlussmann der Gäste erneut im Blickpunkt, als Starke von der Strafraumgrenze abzog und Kroll die Kugel gerade noch über die Querlatte lenkte.

Dabei ist es schließlich geblieben, Lotte und Jena trennten sich mit einem gerechtfertigten Remis. Die Mannschaften agierten weitestgehend defensiv und ideenlos, sodass sich beide Teams mit einer Punkteteilung zufrieden geben müssen. Der FCC hängt weiterhin im Tabellenkeller fest, während sich Lotte etwas vom Tabellenkeller distanziert.

Für Carl Zeiss Jena wird die Luft am Tabellenende immer dünner. Auch das Unentschieden gegen Lotte hilft da nur bedingt weiter, erklärt Unglücksrabe und Eigentorschütze René Eckardt.

In der 29. Minute gab es für Jena eine Schrecksekunde, denn Dominic Volkmer leistete sich einen schlampigen Rückpass, den Coppens gerade noch vor dem heranstürzenden Toni Jovic entschärfen konnte. Danach verflachte die Partie. Somit blieb es beim torlosen Pausenstand.

Carl Zeiss Jena trennte sich in der englischen Woche mit einem 1:1-Remis von den Sportfreunden Lotte. Beide Mannschaften verhielten sich lange Zeit defensiv, ehe Jena nach einem Eigentor von Eckardt zu Offensivfußball gezwungen wurde.

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es bis zur 54. Minute, ehe es wieder einen Tor-Abschluss gab. Dabei landete ein Kopfballaufsetzer von Rene Eckardt Knapp neben dem rechten Pfosten. Im Anschluss fiel es beiden Teams schwer, gefährlich in die gegnerische Box zu kommen. Eine klare Chance sprang somit erst wieder in der 65. Minute für Lotte heraus, als Oesterhelweg vom linken Strafraumeck einen Schlenzer knapp am rechten Pfosten vorbeizirkelte.

In der 71. Minute hatten die Gäste mehr Erfolg bzw. die Gastgeber richtig Pech, als Eckardt nach einer Ecke die Kugel ins eigene Netz beförderte. Zwei Minuten später hatte Jena wiederum Glück, als ein Schuss von Oesterhelweg ans rechte Lattenkreuz knallte.

Trotz des Rückstandes steckte der FCC nicht auf. Die Bemühungen belohnte schließlich Fabien Mouko Tchenkoua, der kurz nach seiner Einwechslung den Ball nach einer Starke-Ecke aus Nahdistanz zum verdienten 1:1-Endstand in die Maschen köpfte.

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Nils Drube (Lotte): “In der ersten Halbzeit ist Jena mit unheimlicher Wucht aber auch mit Unterstützung des Windes gekommen. Da mussten wir uns nach 20 Minuten erstmal schütteln. Die zweite Hälfte waren wir dann besser im Spiel. Gehen dann glücklich durch das Eigentor in Führung. Wenn ich meiner Mannschaft einen Vorwurf machen kann, dann, dass wir nicht das 2:0 gemacht haben. Das 1:1 am Ende ist aber leistungsgerecht.”

Jena ist am Samstag beim VfL Osnabrück gefordert (14 Uhr). Lotte empfängt zeitgleich den 1. FC Kaiserlautern.

Lukas Kwasniok (Jena): “Eigentlich habe ich dem Gästetrainer nichts mehr hinzuzufügen, was die Spieleinschätzung angeht. Aber es ist phantastisch, mit welcher Leidenschaft, Galligkeit und Gier meine Mannschaft auftritt und das wird bis zum letzten Spieltag so sein. Ich glaube, gehen wir 1:0 in Führung, wird es für Lotte schwieriger. Aber wir werden bis zum Schluss alles investieren.”

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Ich bin es nochmal. Übrigens hat ja MZ noch einen Vertrag und würde keinen Cent extra kosten. Also jagen wir gemeinsam diese 2 Versager aus dem EAS und machen mit unseren geliebten MZ einen Neuanfang.Lest Euch mal alle den Kommentar von diesen Note 1 Übungsleiter mal durch.Ich lache mich doch kaputt wenn es nicht so traurig wäre. Also alle ins EAS und für unseren Verein kämpfen und diese 2 Versager verjagen. Vielleicht brauchen wir einen kompletten neuen Vorstand mit mehr Sachverstand und Kompetens. Nur der FCC.Allen Treuen Fans noch eine schöne Woche und nächste Saison wieder gegen Zipse und Co.und hoffentlich mit Mark Zimmermann.

Zur Erinnerung an den 10.12.2018 im MDR: Kwasniok: "Die Spieler leiden, wir genießen draußen"…Dieser Kwasselbock ist nicht mehr zu ertragen. Und das darf der unter den Augen dieser Geschäftsführung und dieses Präsidenten Woche für Woche fortführen. Nun gipfelts in Zerwürfnissen zwischen Spielern und Trainer. Und die gesamte Führung einschließlich Präsident belügt die Öffentlichkeit und das gesamte Umfeld. Wie lange noch ?

Alle Komentare treffen den Kern.2 Namen fallen immer wieder. Der total überforderte Trainer der diesen Titel überhaupt nicht verdient und der totale Versager Förster.Wenn der Vorstand mit diesen 2 Leuten zufrieden ist und ihnen sehr gute Arbeit bescheinigt dann sind jetzt wir Fans gefragt.Kommt alle ins Stadion und fordert sehr lautstark die Freistellung dieser 2 Personen . Macht so viel Druck und Lärm bis der Vorstand handeln muß. Denn ohne Fans ist ein Verein nichts. Es ist sehr traurig mit ansehen zu müssen wie unser geliebter FCC der Lächerlichkeit Preis gegeben wird.Holt den MZ wieder und versucht mal wieder einen Neuanfang ohne dieses 2 Personen. MZ hat es schon einmal geschafft und er wird es wieser schaffen.Vielleicht müssen wir Fans wenn der Vorstand nicht reagiert mal Streiken und nicht zum Spiel fahren.Wir müssen unseren Vorderungen mehr Ausdruck verleihen. Nächstes Heimspiel Vorstand wecken und zum Handeln auffordern und beim nächsten Heimspiel das Spiel boykotieren.

Wirft euer Trainer eigentlich auch einmal einen Blick auf die Tabelle und die Ergebnisse der anderen Abstiegskandidaten?? Denn wenn man so tief da unten drinne steht, und dann gegen solche Gurkentruppen wie Lotte zu Hause nicht mal gewimmen kann, na gegen wen gedenkt denn dann dieser merkwürdige Trainer gewinnen zu können?? Etwa in Osnabrück oder gegen Ürdingen?? Und so einen Kommentar zum Spiel gegen Lotte abzugeben, da könnte man ja fast meinen, daß Jena das Spiel mit 5:0 gewonnen hätte… Also wenn der gute Mann jetzt noch was zum Schönreden an den Leistungen der Mannschaft herausfiltriert, dann wird sich auch die letzten 10 Spieltage beim FCC sportlich nichts mehr ändern! Nur eigentlich wollten wir euch nächste Saison nicht mit in der Regionalliga haben, weil die Gegner dort auch ohne euch schwer genug sind! Aber mit dem Kwasniok, der nicht den Ernst eurer Lage erkennen will, habt ihr garantiert keine Chance, die Klasse am Ende nochmal halten zu können!!RWG aus der Blumenstadt!

Bin seit vielen Jahren Fan des FCC. Habe erfolgreiche Zeiten aber auch Niederlagen erlebt. Aber so eine desolate Truppe gab es noch nie. Braunschweig, Cottbus oder Aalen machen es vor. Die haben auch keine wesentlich besseren Spieler. Aber die sind eine Mannschaft und kämpfen als Mannschaft. Offenbar haben die auch Trainer, die Taktik und Motivation nicht nur aus dem Lehrbuch kennen. Der jetzige Trainer kommentiert ja auch ei völlig anderes Spiel. Appell an den Aufsichtsrat: schmeisst endlich Förster raus! Ihr macht euch des Organisationsverhaltens schuldig und das ist strafbar.Bleibe trotz allem FCC-Fan.

Ist die Misere unseres FCC wirklich in mangelhaften Stürmerqualitäten begründet? Seit Wochen wird man diesen Eindruck nicht los. Saft-, kraft- und planloses Agieren nach vorne. Aber wenn man genauer hinschaut, dann stellt man fest: der HFC als Tabellendritter hat gerade mal drei Tore mehr erzielt und auch der Tabellenführer aus Osnabrück hat nur 9 mal öfter getroffen. Woran liegt es also?Bilanz Zimmermann: 24:36 (minus 12) Tore und 17 Punkte aus 18 Spielen. Bilanz Kwasniok: 6:10 (minus 4) Tore und 9 Punkte aus 10 Spielen. So gewaltig ist der statistische Unterschied also nicht. ABER: Fußball lebt nun mal von Toren, und da fehlt es eben zur Zeit tatsächlich.Hinzu kommt eine um sich greifende zunehmende Unsicherheit der Spieler und natürlich, beimFCC ja fast auch schon Tradition, Unruhe im Verein. Vermutlich bleibt nicht mehr, als die letzten Spiele in Würde zu absolvieren und dann (mal wieder) einen Neuanfang zu starten.Nur der FCC!

"Aber es ist phantastisch, mit welcher Leidenschaft, Galligkeit und Gier meine Mannschaft auftritt und das wird bis zum letzten Spieltag so sein."Stimme des Jenaer Trainers.Verstehe nur nicht, warum Jena deshalb nie gewinnt und tief im Keller steht.

Aue kann von Glück reden, dass der KSC im Sommer dem Kwasniok die Freigabe verweigert hat. Für den FCC ist dieser Typ (zusammen mit dem Inkopetentem Förster) die Höchststrafe. 9 Punkte aus 10 Spielen sagen alles. Schmeißt dieses Duo-Infernale endlich raus!

Der FC Carl Zeiss Jena hat beim 1. FC Kaiserslautern eine bittere Niederlage einstecken müssen. Die Thüringer stecken damit weiter im Tabellenkeller fest und bleiben in diesem Jahr weiter sieglos.

Carl Zeiss Jena hat einen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Gegen Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig kamen die Thüringer zu einem trostlosen Remis. Letztlich fehlten Präzision und Durchschlagskraft.

19 der 20 Drittligisten haben sich für eine Zerschlagung der Regionalliga Nordost ausgesprochen. Nur Energie Cottbus votierte bei der Diskussion um die RL-Zukunft dagegen. Zwickau & Halle äußerten sich gegenüber dem MDR.

Bis Dienstag (05.03.2019) mussten die Vereine ihre Unterlagen für die Saison 2019/20 beim NOFV einreichen. Auch Drittligist und Aufstiegsaspirant Hallescher FC legte seine Daten vor. Hier ein Überblick der Bewerber.

Nach BILD-Informationen hat Jena-Trainer Lukas Kwasniok (37) seinen Torhüter Raphael Koczor (30) für die Spiele gegen Lotte und Osnabrück (Samstag) suspendiert. Beim gestrigen Training soll es zu einem Vorfall gekommen sein, bei dem Koczor den Zeiss-Trainer verbal angegriffen hat, dieser ihn daraufhin aus dem Kader warf.

Offiziell will das der Verein nicht bestätigen, teilte nur mit: “Beim heutigen Drittligaheimspiel unseres FC Carl Zeiss Jena gegen die Sportfreunde Lotte wird Jo Coppens das Jenaer Tor hüten. Der 28-jährige Schlussmann rückt somit für Jenas etatmäßige Nummer 1 Raphael Koczor in die Startelf, der am heutigen Mittwoch aus privaten Gründen in seine nordrheinwestfälische Heimat gefahren ist. Raphael Koczor wird am Dienstag nächster Woche wieder in Jena sein und sich mit der Mannschaft auf das dann kommende Heimspiel gegen den KFC Uerdingen vorbereiten.”