Karlsruhe/Heilbronn – Die Bremsen eines 40-Tonners heulen auf, Fußgänger trippeln am Straßenrand, eine Rollschuhfahrerin zwängt sich zwischen wartenden Autos hindurch. 45 000 Autos passieren täglich die Kreuzung der Karl-Wüst- mit der Albertistraße im Heilbronner Norden. „Es ist einer unserer am stärksten belasteten Knoten“, sagt der Heilbronner Baubürgermeister Wilfried Hajek (CDU). Dann wechselt die Ampel auf Grün, und der rote Audi A3 E-tron biegt lautlos in Richtung Heilbronner Hafen ab. Es könnte der Beginn eines neuen Mobilitätszeitalters sein.Thema f?r Hersteller und Zulieferer

Die St?rkung der EU ist eines der zentralen Ziele, die SPD-Chef Schulz auf dem Parteitag ausgibt. ?Europa ist unsere Lebensversicherung?, sagt er. Ob das die Genossen ?berzeugt? weiterlesenTestfeld in der Karlsruher Oststadt

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Prozess vor dem Karlsruher Landgericht

Auch die Städte lassen sich die Beteiligung an dem Projekt einiges kosten. 430 000 Euro stellt Heilbronn zur Verfügung, in Karlsruhe ist es sogar eine Million. Rückflüsse erhoffen sich die Beteiligten durch Anfragen aus der Industrie. Wenn im April alle Elemente eingerichtet sind, sollen auch die großen Autohersteller das Testfeld mit eigenen Fahrzeugen nutzen können. Kleinere Entwickler können auf die beiden vorhandenen Testwagen in Heilbronn und Karlsruhe zurückgreifen.Fahrzeuge sind vor allem in der Oststadt unterwegs 2018 sollen in Karlsruhe verschiedene Einrichtungen und Hersteller ihre autonomen Fahrzeuge testen k?nnen. Ganz alleine fahren werden die Autos nicht: W?hrend der Testfahrten der Forschungsfahrzeuge ist gem?? geltender Vorgaben immer ein Sicherheitsfahrer im Fahrzeug, der jederzeit eingreifen kann, versichert das FZI.Weitere Informationen zur ersten Probefahrt gibt es morgen auf ka-news.de!

Erstes Testfeld in der Karlsruher Oststadt

Seit Mittwoch, 6. Dezember, sind die ersten autonomen Fahrzeuge in Karlsruhe unterwegs. Am Nachmittag wurde der Probebetrieb im Stadtteil Oststadt offiziell gestartet.

Aktualisierung, 17.15 Uhr "Mit dem Start des Probebetriebs beginnt der Countdown zur Er?ffnung des Testfeldes Autonomes Fahren im Fr?hjahr 2018", so Oberb?rgermeister Frank Mentrup, "in einer beispielhaften Kooperation von St?dten, Forschungseinrichtungen und dem KVV schaffen wir mit dem Testfeld f?r Industrie, Forschung und Dienstleistungen ein attraktives Angebot zur Erforschung und Erprobung zukunftsf?higer Mobilit?tsentwicklungen – in und f?r Baden-W?rttemberg. Karlsruhe und die Region stehen mit diesem interdisziplin?ren Start-up einmal mehr f?r Innovationsfreude und Standortqualit?t."

2,5 Millionen Euro hat das Stuttgarter Verkehrsministerium für das Projekt bereit gestellt. Der dortige Ministerialdirektor, Uwe Lahl, gibt am Mittwoch in Karlsruhe den Startschuss für das Projekt. Im Technischen Rathaus von Heilbronn ist man per Liveschaltung dabei und hegt große Hoffnungen. „Wir erhoffen uns Erkenntnisse für ein intelligentes Verkehrsleitsystem“, sagt der Baubürgermeister Hajek. Staus sollen vermieden werden. Dadurch soll sich auch die Luftqualität in der Stadt verbessern. In Parkhäusern ließen sich bis zu 30 Prozent des Platzes sparen, wenn die Autofahrer ihren Wagen bereits an der Einfahrt verließen und dieser autonom eingeparkt werde.

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Das betreibende Testfeld-Konsortium, bestehend aus Hochschulen, St?dten und dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), hat unter anderem in der Karlsruher Oststadt das erste Streckennetz im Testfeld Autonomes Fahren Baden-W?rttemberg aufgebaut. Die Strecke f?hrt vom Karl-Wilhelm-Platz entlang der Haid-und-Neu-Stra?e und biegt in den Ostring ab. Vom Ostring aus f?hrt die Strecke einerseits ?ber die Wolfartsweierer Stra?e zur?ck zum Karl-Wilhelm-Platz, andererseits ?ber die B10 weiter auf die S?dtangente bis zur Kreuzung mit der Ebertstra?e.

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