Rätsel des blauen Wassers in Heidelberg gelöst - Echo-online
Heidelberg – Das Rätsel um blaues Wasser ist gelöst
Lichtstreuung durch Kalkteilchen – so nennen Experten das, was in Heidelberg mit dem Trinkwasser passiert ist. Ein ungefährliches und gar nicht so seltenes Phänomen.

Anfang Februar sorgte bläulich gefärbtes Leitungswasser in Heidelberg für Aufsehen. Lange hatten die Experten keine Antwort darauf, woher die Färbung kommen könnte. Jetzt ist das Rätsel gelöst.

Der Effekt dieser Lichtstreuung durch kleinste Kalkteilchen (“Rayleigh-Streuung” genannt) ist beispielsweise vom Blautopf in Blaubeuren bekannt. “Im Ergebnis ist festzustellen, dass das Trinkwasser in unserer Region je nach Höhe des Calcium-Carbonatgehalts ab und an eine optisch bläuliche Färbung annehmen kann. Warum dieses Phänomen gerade am 7. Februar so deutlich sichtbar war, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden”, so Schwertz.

Heidelberg – Nach wochenlangen Untersuchungen ist das Rätsel um die Blaufärbung des Trinkwassers in Heidelberg und Dossenheim gelöst.

Bis zum Abschluss der Untersuchungen war das Wasserwerk Entensee in Heidelberg aber vorsorglich vom Netz genommen worden. Zuvor hatten schon das Hygieneinstitut der Universität Heidelberg, das Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe und die Analytische Task Force der Feuerwehr Mannheim die Proben untersucht.

Nachdem mehrere Bürger das auffällige Wasser gemeldet hatten, waren die Bewohner von Heidelberg und Dossenheim Anfang Februar aufgefordert worden, kein Leitungswasser mehr zu nutzen. Am selben Tag gab es Entwarnung, da die Behörden keine Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung fanden.

Bis zum Abschluss der Untersuchungen war das Wasserwerk Entensee in Heidelberg vorsorglich vom Netz genommen worden.

Nachdem mehrere Bürger Anfang Februar das auffällige Wasser gemeldet hatten, waren die Bewohner von Heidelberg und Dossenheim aufgefordert worden, kein Leitungswasser mehr zu nutzen. Noch am selben Tag gab es Entwarnung, da die Behörden keine Hinweise auf eine Gesundheitsgefährdung fanden.