Polizei räumt besetztes Haus in Hannover - NDR.de
Hannover: Polizei räumt von Aktivisten besetztes Haus
Rund 100 Aktivisten haben am Mittwochabend ein leer stehendes Haus in Hannover besetzt. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, hissten die Mitglieder der linken Szene Plakate an der Fassade und in den Fenstern des Hauses am Klagesmarkt. Auf den Plakaten brachten sie ihren Unmut über zu hohe Mieten und den knappen Wohnraum in der Stadt zum Ausdruck. Hannover sei mittlerweile auf Platz elf der teuersten deutschen Städte, hieß es. Die Aktivisten forderten, das seit etwa einem Jahr leer stehende Haus in ein Wohnprojekt umzuwandeln, in dem Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation leben können. Mehrere Gespräche zwischen den Hausbesetzern, der Polizei und den Eigentümern blieben laut Polizei ergebnislos. Am frühen Donnerstagmorgen führte die Polizei die Aktivisten dann widerstandslos aus dem Gebäude. Nachdem ihre Personalien festgestellt wurden, durften sie nach Hause gehen. Laut Polizei wurde niemand festgenommen.

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Beamte haben am Donnerstagmorgen ein von 100 Aktivisten besetztes Haus in Hannover geräumt. Verletzt wurde dabei niemand, wie die Polizei mitteilte. Zuvor seien mehrere Gespräche zwischen den Beamten, den Eigentümern und den Besetzern ohne Einigung zu Ende gegangen.

Am Mittwochabend um 21.15 Uhr hatten die Aktivisten ein leerstehendes Haus in der Innenstadt besetzt, um ein Zeichen gegen die Wohnungspolitik zu setzen.

Die niedersächsische Landeshauptstadt sei mittlerweile auf Platz 11 der teuersten Städte Deutschlands. Die Aktivisten forderten, das Haus in ein Wohnprojekt umzubauen, in dem Menschen unabhängig von ihrer finanziellen Situation leben können.