ICE zwischen Hannover und Göttingen braucht ab Juni doppelt so lange - TRAVELBOOK
ICE-Strecke Hannover-Göttingen ab Mitte Juni gesperrt
Unpünktlichkeit ist leider nichts Neues bei der Deutschen Bahn – manchmal ist sie sogar geplant. So wie aktuell auf der ICE-Strecke zwischen Hannover und Göttingen: Dort wird ab Juni umfangreich gebaut. Betroffen ist nicht nur der Fern-, sondern auch der Regionalverkehr.

Bahnkunden müssen sich wegen der aufwendigen Sanierung der ICE-Strecke zwischen Hannover und Göttingen ab dem 11. Juni auf längere Fahrzeiten einstellen.

Die reguläre Strecke ist für Fahrgeschwindigkeiten von 280 Stundenkilometer gebaut, die Umleitung durch das Leinetal aber nicht, sagte Sven Meyer von der Deutschen Bahn. Die Streckensperrung wirke sich auch auf andere Gebiete aus. Wer etwa von Bremen nach München fährt, braucht nun insgesamt eine Stunde länger. Es gebe aber auch Städte, die von den Bauarbeiten profitieren: Celle, Uelzen und Lüneburg werden als Ersatzhaltestellen nun jede Stunde von einer ICE-Linie nach München angefahren, sagte Meyer. Weil sich alle Bahnen und der Güterverkehr eine Strecke teilen, kommt es aber auch zu Einschränkungen für den regionalen Bahnverkehr.

Dauert die Fahrt auf der knapp 89 Kilometer langen Strecke mit dem ICE oder dem IC zurzeit etwas mehr als 30 Minuten, benötigen Reisende künftig knapp eine Stunde. Bis zum 14. Dezember sollen alle ICE- und IC-Züge wegen der Bauarbeiten über eine Nebenstrecke umgeleitet werden, auf der sonst Regional- und Güterbahnen fahren, teilte die Bahn mit.

Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg kostet voraussichtlich 640 Millionen Euro. Auf der 327 Kilometer langen Trasse fahren täglich 110 Fernzüge durch Niedersachsen, Hessen und Bayern. Ein Umstieg auf das Auto während der Bauarbeiten lohnt übrigens kaum. Auf der vielbefahrenen Autobahn sieben (A7) gibt es ebenfalls eine Dauerbaustelle. Zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen werden sechs Streifen auf der Autobahn ausgebaut, und auch zwischen dem Dreieck Salzgitter und Hildesheim gibt es eine weitere große Baustelle.

Die reguläre Strecke ist für Fahrgeschwindigkeiten von 280 Stundenkilometer gebaut, die Umleitung durch das Leinetal aber nicht, sagte Sven Meyer von der Deutschen Bahn. Die Streckensperrung wirke sich auch auf andere Gebiete aus. Wer etwa von Bremen nach München fährt, braucht nun insgesamt eine Stunde länger.

Bahnkunden müssen sich wegen der aufwendigen Sanierung der ICE-Strecke zwischen Hannover und Göttingen ab dem 11. Juni auf längere Fahrzeiten einstellen. Dauert die Fahrt auf der knapp 89 Kilometer langen Strecke mit dem ICE oder dem IC zurzeit etwas mehr als 30 Minuten, benötigen Reisende künftig knapp eine Stunde. Bis zum 14. Dezember sollen alle ICE- und IC-Züge wegen der Bauarbeiten über eine Nebenstrecke umgeleitet werden, auf der sonst Regional- und Güterbahnen fahren, teilte die Bahn mit.

Es gebe aber auch Städte, die von den Bauarbeiten profitieren: Celle, Uelzen und Lüneburg werden als Ersatzhaltestellen nun jede Stunde von einer ICE-Linie nach München angefahren, sagte Meyer. Weil sich alle Bahnen und der Güterverkehr eine Strecke teilen, kommt es aber auch zu Einschränkungen für den regionalen Bahnverkehr.

Nach fast 30 Jahren Betrieb ist nun der ICE-Abschnitt zwischen den beiden niedersächsischen Städten dran: Gleise, Weichen, Schwellen und Schotter werden erneuert. Neun Tunnel und acht Talbrücken werden der Bahn zufolge erneuert. Für die Arbeiten hat der Konzern 175 Millionen Euro veranschlagt. Der weitere südliche Verlauf der ICE-Trasse bis nach Würzburg soll zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden, zwischen Göttingen und Kassel geht es planmäßig im April 2021 los.

Wir wissen, dass die Sanierung den Kunden Geduld und Verständnis abverlangt, sagte die Konzernbevollmächtigte für die norddeutschen Bundesländer, Manuela Herbort. Die Bahn habe seit 2010 die Hälfte ihres Schienennetzes erneuert. Es gebe aber noch viel zu tun.

Nach fast 30 Jahren Betrieb ist nun der ICE-Abschnitt zwischen den beiden niedersächsischen Städten dran: Gleise, Weichen, Schwellen und Schotter werden erneuert. Neun Tunnel und acht Talbrücken werden der Bahn zufolge erneuert. Für die Arbeiten hat der Konzern 175 Millionen Euro veranschlagt. Der weitere südliche Verlauf der ICE-Trasse bis nach Würzburg soll zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden, zwischen Göttingen und Kassel geht es planmäßig im April 2021 los.

Auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Strecken der Bahn kommt es für mehrere Monate zu Verspätungen. Nach fast 30 Jahren erneuert die Bahn die ICE-Trasse zwischen Hannover und Göttingen. Die Auswirkungen sind weitreichend.

Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg kostet voraussichtlich 640 Millionen Euro. Auf der 327 Kilometer langen Trasse fahren täglich 110 Fernzüge durch Niedersachsen, Hessen und Bayern.

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Wenn die Bahn baut, bedeutet das für ihre Kunden: länger fahren, öfter umsteigen. Darauf müssen sich nun Reisende zwischen Hannover und Göttingen einstellen. Von Mitte Juni an wird die Strecke gesperrt.

Nach fast 30 Jahren Betrieb ist nun der ICE-Abschnitt zwischen den beiden niedersächsischen Städten dran: Gleise, Weichen, Schwellen und Schotter werden erneuert. Neun Tunnel und acht Talbrücken werden der Bahn zufolge erneuert. Für die Arbeiten hat der Konzern 175 Millionen Euro veranschlagt. Der weitere südliche Verlauf der ICE-Trasse bis nach Würzburg soll zu einem späteren Zeitpunkt saniert werden, zwischen Göttingen und Kassel geht es planmäßig im April 2021 los.

Seit Jahren baut und saniert die Deutsche Bahn, um das eigene Schienennetz wieder in Schuss zu bringen. Doch für Reisende bedeutet das auch immer wieder Sperrungen und Verspätungen auf den betroffenen Streckenabschnitten. Ab Mitte Juni müssen sich die Bahnkunden, die zwischen Hannover und Göttingen unterwegs sind, in Geduld üben.

Statt einer komfortablen Fahrt ohne Stopp werden ICE- und IC-Züge ab 11. Juni zwischen Hannover und Göttingen mehrmals anhalten: Denn dann beginnt die aufwendige Sanierung des ICE-Streckenabschnitts. Dauert die Fahrt auf der knapp 89 Kilometer langen Strecke mit Fernzügen zurzeit etwas mehr als 30 Minuten, benötigen Reisende künftig knapp eine Stunde.

Ab dem 11. Juni werden auf den knapp 89 Kilometern der Fernverkehrsverbindung Gleise, Weichen, Schwellen und der Schotterbelag erneuert. Darum müssen sowohl ICE- als auch IC-Züge bis zum 14. Dezember umgeleitet werden. Doch auf der geplanten Umleitung durch das Leinetal können die Fernverkehrszüge nicht mit Geschwindigkeiten von bis zu 280 Kilometern pro Stunde unterwegs sein, dafür ist dieser Gleisabschnitt gar nicht ausgelegt. Also dauert die Fahrt länger: Statt einer halben Stunde sind die Reisenden während der Sperrung etwa eine Stunde unterwegs.

Doch nicht nur die Fahrgäste von ICE und IC sind von der Sperrung betroffen. Zum einen wirkt die sich auch auf andere Verbindungen aus: Auf der Strecke von Bremen nach München etwa müssen die Bahnkunden ebenfalls eine Stunde mehr einrechnen.

“Die reguläre Strecke ist für Fahrgeschwindigkeiten von 280 km/h gebaut, die Umleitung durch das Leinetal aber nicht”, sagte Sven Meyer von der Deutschen Bahn. Die Streckensperrung wirke sich auch auf andere Gebiete aus. Wer etwa von Bremen nach München fährt, braucht nun insgesamt eine Stunde länger.

Und dadurch, dass der Fernverkehr auf die Strecke umgeleitet wird, die eigentlich nur von Regional- und Güterzügen genutzt wird, kann es nach Angaben der Bahn auch im Regionalverkehr zu Einschränkungen kommen. Dafür, so führt es Unternehmenssprecher Sven Meyer aus, werden zwischen dem 11. Juni und Mitte Dezember einige Orte wie Uelzen oder Celle stündlich von ICE-Zügen Richtung München angefahren.

“Wir wissen, dass die Sanierung den Kunden Geduld und Verständnis abverlangt”, sagte die Konzernbevollmächtigte für die norddeutschen Bundesländer, Manuela Herbort. Die Bahn habe seit 2010 die Hälfte ihres Schienennetzes erneuert. Es gebe aber noch viel zu tun.

Für die Krise bei der Bahn ist vor allem die Politik verantwortlich, meint der Schweizer Bahn-Experte von Andrian. 17.01.2019 | mehr

Die Sanierung der gesamten Strecke von Hannover nach Würzburg kostet voraussichtlich 640 Millionen Euro. Auf der 327 Kilometer langen Trasse fahren täglich 110 Fernzüge durch Niedersachsen, Hessen und Bayern.

Der Streckenabschnitt Hannover-Göttingen gehört zu der mehr als 320 Kilometer langen Trasse von Hannover nach Würzburg. Täglich sind auf dieser Strecke rund 110 Züge unterwegs. Insgesamt soll die Sanierung der Trasse 640 Millionen Euro kosten, für den Abschnitt zwischen Hannover und Göttingen hat die Bahn rund 175 Millionen Euro veranschlagt. Der nächste Abschnitt zwischen Göttingen und Kassel soll ab April 2021 saniert werden.

Bereits jetzt müssen sich Bahnreisende, die zwischen München und Berlin verkehren, auf Einschränkungen einstellen. Seit Wochenbeginn werden zwischen Berlin und Leipzig/Halle die Schienen erneuert. Noch bis zum 7. Juni müssen die ICE-Züge daher umgeleitet werden, was die Fahrzeit um eine halbe Stunde verlängert. Im Regionalverkehr südlich von Berlin fallen zudem zahlreiche Fahrten aus.