Opposition triumphiert: Hannover bleibt schwer durchschaubar | waz.de | 1. Bundesliga - Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Hannover 96: Kind bekommt Fan-Klatsche: Wer bei 96 jetzt die Macht hat
Das Ende einer turbulenten Mitgliederversammlung wirkte ziemlich rüde. Der Moderator fand kaum noch Gehör. Mit gereckten Fäusten und markigen Sprechchören feierte eine lautstarke Mehrheit ihren Sieg über Martin Kind. Hannover 96 hat am Samstagabend einen Machtwechsel erlebt, über dessen Tragweite noch zu reden sein wird. 

Nach mehr als 20 Jahren in der Verantwortung ist Kind als Präsident des Stammvereins abgetreten. Aber seine Opposition, deren harter Kern dem Fanlager zuzuordnen ist, erkämpfte sich gleich noch mehr. Der fünfköpfige Aufsichtsrat von Hannover 96 wird künftig komplett von Mitgliedern dominiert, die sich nicht von Kind bevormunden lassen, sondern die mitbestimmen wollen. Der demokratisch herbeigeführte Machtwechsel in Hannover kommt einer Revolution gleich.

Der Applaus nach seiner Abschiedsrede war schnell vergessen. Auch ein derber Spruch zur aktuellen Not in der Fußball-Bundesliga zeigte keinerlei Wirkung. Ich finds zum Kotzen, sagte Kind, als er wie angekündigt von der Spitze des Sportvereins Hannover 96 abtrat. Allerdings bleibt er dort im Amt, wo es für den bezahlten Sport maßgeblich ist. Kind dirigiert weiter die Hannover 96 GmbH & Co. KGaA, die als Kapitalgesellschaft im deutschen Profifußball mitspielen darf. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2018 laut Kind einen Verlust von rund 18 Millionen Euro erwirtschaftet.

Das klang gewohnt sachlich. Seit mehr als 20 Jahren dirigiert Kind den Verein. Er hat mit ihm glänzende Erfolge in der Fußball-Bundesliga gefeiert und ist in Teilen doch gescheitert. Denn bei der Versammlung am Samstagabend hat die Mehrheit von etwa 2100 anwesenden Mitgliedern durchgesetzt, dass man im System Kind künftig kritische Fragen beantworten muss. “Wir fordern ein demokratisches Verhalten ein”, kündigte Carsten Linke an. Der ehemalige Profi von Hannover 96 ist gemeinsam mit vier Kind-Kritikern in den Aufsichtsrat des Stammvereins eingezogen. Das kommt einem Machtwechsel gleich – und einer Klatsche für Kind.

Kramer: “Uns ist Transparenz ganz wichtig”

Das Bundesligateam gibt ein desolates Bild ab und steht als Tabellenvorletzter vor dem erneuten Abstieg. Angesichts dieser schwierigen Gemengelage hatten die aufbegehrenden Kritiker leichtes Spiel. Sie setzten sich mit ihrer Sicht der Dinge bei der Mitgliederversammlung souverän durch. Dem bisherigen Vorstand und Aufsichtsrat wurde wie im Vorjahr die Entlastung verweigert.

Der wichtigste Streitpunkt für scharfe Proteste: Stück für Stück hat Kind dafür gesorgt, dass ein extrem kompliziertes und kaum nachvollziehbares Firmenkonstrukt entstanden ist. Die Mitglieder des Stammvereins sollen seiner Meinung nach nicht mitentscheiden dürfen, wenn es um das Wesentliche im Großen geht. Der 74-Jährige, als bisheriger Präsident, mehrfacher Geschäftsführer und Hauptgeldgeber in Hannover bisher nahezu ein Allesentscheider, hat zudem bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eine Ausnahme von der 50+1-Regel beantragt.

Ein Wort fiel immer wieder, als der Nachfolger von Kind seine Gratulationen entgegennahm. Sebastian Kramer wird in Kürze vom neuen Aufsichtsrat zum Präsidenten gekürt. Der ehemalige Fan-Beauftragte hat nichts persönlich gegen Kind, sondern gegen das sogenannte Kind-System. Uns ist Transparenz ganz wichtig, sagte Kramer. Gemeint ist, dass unter der Regie von Kind ein extrem verwirrendes Firmengeflecht entstanden ist. Mit der Abhängigkeit von Kinds Entscheidungen und seinem finanziellen Engagement sind die Belange des eigentlichen Sportvereins und dessen Mitglieder immer mehr in den Hintergrund gerückt.

Kind hat weiterhin in allen maßgeblichen Gesellschaften rund um Hannover 96 das Sagen und kann den Kurs vorgeben. Aber es wird sich nicht verhindern lassen, dass die Belange der Vereinsmitglieder wieder stärker berücksichtigt werden müssen. Das erste Etappenziel des neuen Aufsichtsrats wird sein, den Antrag von Hannover 96 auf eine Ausnahme von der 50+1-Regel zurückzuziehen. Zudem soll Kind für mehr Transparenz sorgen und die Vergangenheit nachvollziehbarer machen.

Diktatorisch, Im Hinterstübchen, Tradition wird mit Füßen getreten: Solche Wortmeldungen musste Kind als Beilage zu ein paar dankbaren Worten rund um sein Engagement entgegennehmen. Das Gejohle, als seine Entmachtung perfekt war, nahm er gelassen hin. Das war ein demokratischer Wahlgang. Die Sieger haben sich gefreut, sagte der bisherige Allesentscheider von Hannover 96.

Um die Dinge richtig einzuordnen: Die Opposition zu Kind besteht nicht nur aus Krakeelern, Stehplatzfetischisten und Liebhabern von Pyrotechnik. Als Paradebeispiel für vernünftige Ansichten kommt der ehemalige 96-Profi Carsten Linke daher. Er ist in den Aufsichtsrat des Stammvereins eingezogen und will für etwas kämpfen, das er als selbstverständlich einstuft. Die Demokratie bei Hannover 96 muss wieder gestärkt werden. Eine echte Kontrollfunktion war zuletzt nicht mehr möglich, findet Linke.

Der neue Aufsichtsrat von Hannover 96 geht mit klaren Vorstellungen auf Gegenkurs zu Kind. In Kürze soll in Sebastian Kramer, der ehemalige Fanbeauftragte des Vereins, zu seinem Nachfolger gekürt werden. Er hat angeblich nichts gegen Kind persönlich, kritisiert aber dessen System und Machtfülle. “Wir wollen die Mitglieder wieder einbeziehen. Und wir haben es möglicherweise geschafft, die Strukturen aufzureißen”, sagte Kramer.

Deshalb soll möglichst viel aus der Vergangenheit kritisch hinterfragt und manches zurückgedreht werden. Das gilt auch für den Antrag von Kind bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL), über den noch nicht entschieden worden ist. Er möchte eine Ausnahme von der 50+1-Regel für sich erwirken, um Investoren mehr Einfluss zusichern zu können. Den Versuch, die letzte Verbindung zwischen Kapitalseite und Stammverein zu kappen, möchten Kinds Gegner stoppen. Sie erwägen deshalb, seinen Antrag zurückzurufen.

Das Gezeter in Hannover um Geld, Macht und Mitbestimmung ist nur auf den ersten Blick ein lokales Problem. Bundesweit wird aufmerksam beobachtet, welche Seite sich durchsetzt. Kramer, Linke und Co. sind sich positiver Rückmeldungen aus der gesamten Fanszene sicher, die die zunehmende Kommerzialisierung des Profifußballs bekämpft. Echte Antworten auf die Frage, wie sich ein guter Bundesligaverein ohne millionenschwere Geldgeber finanzieren lässt und möglichst wettbewerbsfähig bleibt, sind noch nicht in Sicht.

Den neuen Aufsichtsrat soll Ralf Nestler anführen. Der Rechtsanwalt liegt seit Jahren im Clinch mit Kind. Er hätte ihn laut Vereinssatzung kontrollieren müssen, konnte dieser Funktion angesichts der Machtverhältnisse im Kontrollgremium aber kaum nachkommen. Genau dieser Umstand hat sich jetzt im Stammverein verändert.

Als langjähriger Mäzen und Hauptgesellschafter hat Kind zwei Jahrzehnte lang extrem viel Geld in Hannover 96 investiert. Ob er sich und seine Millionen zurückzieht, bleibt offen. Wie die Opposition guten Fußball ermöglichen und die Zeche dafür bezahlen will, ist ebenso unklar. Stehen eigentlich neue Investoren bereit, falls Kind ganz geht und dann sein Geld zurückfordert? Wir haben schon Gespräche geführt. Ich bin sehr optimistisch. Aber im Moment möchte ich darüber nicht reden, sagte der Kind-Nachfolger Kramer.

Dass der fünfköpfige Aufsichtsrat von Hannover 96 künftig ausschließlich mit Gegnern von Kind besetzt sein wird, macht die kommenden Wochen spannend. Ob es nach der erfolgreichen Revolte auf der Mitgliederversammlung gelingt, gemeinsam konstruktive Gespräche zu führen, bleibt eine zentrale Frage.

Hannovers Geschäftsführer und Hauptinvestor Martin Kind hat bei der Mitgliederversammlung des Bundesligisten eine deutliche Niederlage erlitten. Bei der Aufsichtsratswahl des Stammvereins am Samstag setzten sich die Gegner des 74-Jährigen klar durch.

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Die Jubelarien und Schlachtgesänge der Kind-Kritiker ließen auf Genugtuung schließen. Seit Jahren ist in Hannover eine Opposition gewachsen, die sich mit der Entfremdung zwischen Vereinsführung, Mitgliedern und Fans nicht anfreunden mochte.

Nach mehr als 20 Jahren in der Verantwortung ist Kind als Präsident des Stammvereins abgetreten. Aber seine Opposition, deren harter Kern dem Fanlager zuzuordnen ist, erkämpfte sich gleich noch mehr. Der fünfköpfige Aufsichtsrat von Hannover 96 wird künftig komplett von Mitgliedern dominiert, die sich nicht von Kind bevormunden lassen, sondern die mitbestimmen wollen. Der demokratisch herbeigeführte Machtwechsel in Hannover kommt einer Revolution gleich.

Der Applaus nach seiner Abschiedsrede war schnell vergessen. Auch ein derber Spruch zur aktuellen Not in der Fußball-Bundesliga zeigte keinerlei Wirkung. Ich finds zum Kotzen, sagte Kind, als er wie angekündigt von der Spitze des Sportvereins Hannover 96 abtrat. Allerdings bleibt er dort im Amt, wo es für den bezahlten Sport maßgeblich ist. Kind dirigiert weiter die Hannover 96 GmbH & Co. KGaA, die als Kapitalgesellschaft im deutschen Profifußball mitspielen darf. Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2018 laut Kind einen Verlust von rund 18 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Gegner von Martin Kind sind als klare Sieger aus der Mitgliederversammlung von Hannover 96 hervorgegangen. Alle fünf Oppositionskandidaten zogen in den Aufsichtsrat ein. Neuer Präsident soll Sebastian Kramer werden. mehr

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Sebastian Kramer wird der neue Präsident von Hannover 96 werden. Im Interview spricht der langjährige Fanbeauftragte über die 96-Zukunft und mögliche Investoren neben Martin Kind.

Ein Wort fiel immer wieder, als der Nachfolger von Kind seine Gratulationen entgegennahm. Sebastian Kramer wird in Kürze vom neuen Aufsichtsrat zum Präsidenten gekürt. Der ehemalige Fan-Beauftragte hat nichts persönlich gegen Kind, sondern gegen das sogenannte Kind-System. Uns ist Transparenz ganz wichtig, sagte Kramer. Gemeint ist, dass unter der Regie von Kind ein extrem verwirrendes Firmengeflecht entstanden ist. Mit der Abhängigkeit von Kinds Entscheidungen und seinem finanziellen Engagement sind die Belange des eigentlichen Sportvereins und dessen Mitglieder immer mehr in den Hintergrund gerückt.

Diktatorisch, Im Hinterstübchen, Tradition wird mit Füßen getreten: Solche Wortmeldungen musste Kind als Beilage zu ein paar dankbaren Worten rund um sein Engagement entgegennehmen. Das Gejohle, als seine Entmachtung perfekt war, nahm er gelassen hin. Das war ein demokratischer Wahlgang. Die Sieger haben sich gefreut, sagte der bisherige Allesentscheider von Hannover 96.

Um die Dinge richtig einzuordnen: Die Opposition zu Kind besteht nicht nur aus Krakeelern, Stehplatzfetischisten und Liebhabern von Pyrotechnik. Als Paradebeispiel für vernünftige Ansichten kommt der ehemalige 96-Profi Carsten Linke daher. Er ist in den Aufsichtsrat des Stammvereins eingezogen und will für etwas kämpfen, das er als selbstverständlich einstuft. Die Demokratie bei Hannover 96 muss wieder gestärkt werden. Eine echte Kontrollfunktion war zuletzt nicht mehr möglich, findet Linke.

Deshalb soll möglichst viel aus der Vergangenheit kritisch hinterfragt und manches zurückgedreht werden. Das gilt auch für den Antrag von Kind bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL), über den noch nicht entschieden worden ist. Er möchte eine Ausnahme von der 50+1-Regel für sich erwirken, um Investoren mehr Einfluss zusichern zu können. Den Versuch, die letzte Verbindung zwischen Kapitalseite und Stammverein zu kappen, möchten Kinds Gegner stoppen. Sie erwägen deshalb, seinen Antrag zurückzurufen.

Das Gezeter in Hannover um Geld, Macht und Mitbestimmung ist nur auf den ersten Blick ein lokales Problem. Bundesweit wird aufmerksam beobachtet, welche Seite sich durchsetzt. Kramer, Linke und Co. sind sich positiver Rückmeldungen aus der gesamten Fanszene sicher, die die zunehmende Kommerzialisierung des Profifußballs bekämpft. Echte Antworten auf die Frage, wie sich ein guter Bundesligaverein ohne millionenschwere Geldgeber finanzieren lässt und möglichst wettbewerbsfähig bleibt, sind noch nicht in Sicht.

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Fan-Beben bei Bundesliga-Krisenklub Hannover 96!Boss Martin Kind (74) kassierte Samstagabend eine böse Klatsche. Bei der Mitgliederversammlung des e.V. übernahmen die Kandidaten der aktiven Fan-Szene die Macht im Klub.0:5! Im neuen 96-Aufsichtsrat sitzen zukünftig nur noch Kind-Gegner.Kind geschockt: Das war ja klar. Ein eindeutiges Ergebnis. Es war deutlich, dass die Szene immer gut organisiert war und mobilisiert hat.

Peinlich, peinlicher, 96! In der Bundesliga gabs für Thomas Doll (52) sechs Pleiten in sieben Spielen bei 6:20 Toren.

Showdown bei Hannover 96: Auf der Mitgliederversammlung geht es um die Zukunft des Vereins. Martin Kind tritt als Vorsitzender ab.

Mehr als 2000 Mitglieder in der Halle, davon fast zwei Drittel aus der Fan-Szene. Die brachten bei den Wahlen zum neuen Aufsichtsrat ihre fünf Kandidaten durch, darunter Ex-Profi Carsten Linke (53).

Das Quintett bestimmt in den nächsten Tagen den ehemaligen Fanbeauftragten Sebastian Kramer (42) zum neuen Klubchef – und Nachfolger von Kind, der als Boss des e.V. nicht mehr antrat. Kramer: Das ist der Start für ein neues 96 der Zukunft.Das Kind-nahe Team um Pokalsieger Karsten Surmann (59) verlor haushoch. Surmann enttäuscht: Glückwunsch. Der Verein hat das bekommen, was er verdient. Wir werden sehen, was dabei herauskommt.

Bei 96 droht jetzt Mega-Zoff. Denn Kind ist weiter Geschäftsführer der Profi-Firma KGaA und Mehrheitsgesellschafter (52,73 Prozent). Aber ab sofort muss er mit dem Fan-Vorstand im e.V. klar kommen.Brisant: Die neuen Klubbosse wollen die Mitglieder über Kinds Ausnahmeantrag von 50+1 (aktuell beim Schiedsgericht) abstimmen lassen – ziemlich sicher das Aus für den Antrag.

Weiteres Anliegen: Der e.V soll die Markenrechte zurückkaufen werden, die 1998 für 2,7 Mio Mark (ca. 1,35 Mio Euro) an die 96-Firma Sales & Service (S&S) abgetreten wurden. Um das finanzieren zu können, sollen sie an die Profiabteilung verpachtet werden. Problem: Das damals vereinbarte Rückkaufrecht ist erloschen, der Preis deutlich gestiegen.

Letztlich sitzt die e.V-Führung auch am längeren Hebel: Sie kann Kind als Teil Geschäftsführung der Profi-KgaA ganz abberufen.Und so stehen dem Verein nach den vier Stunden und 23 Minuten dieser denkwürdigen Versammlung große Entscheidungen bevor. Die Fans zumindest feierten ihren Erdrutsch-Sieg mit lautstarken Gesängen …